Das Godesberger Programm Und Die Krise Des Ruhrbergbaus. Zum
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Verzeichnis Der Abkürzungen
Verzeichnis der Abkürzungen APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte BCSV Badisch-Christlich-Soziale Volkspartei BHE Block (Bund) der Heimatvertriebenen und Entrechteten BP Bayernpartei BVerfG Bundesverfassungsgericht BVP Bayrische Volkspartei CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands csu Christlich Soziale Union CVP Christliche Volkspartei DP Deutsche Partei DKP Deutsche Kommunistische Partei DNVP Deutschnationale Volkspartei DRP Deutsche Reichspartei DVP Deutsche Volkspartei DZP Deutsche Zentrumspartei EG Europäische Gemeinschaft EU Europäische Union EURATOM Europäische Atomgemeinschaft EVG Europäische Verteidigungsgemeinschaft FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung FDP Freie Demokratische Partei FR Frankfurter Rundschau GG Grundgesetz INFAS Institut ftir angewandte Sozialwissenschaft JÖR Jahrbuch des Öffentlichen Rechts der Gegenwart KPD Kommunistische Partei Deutschlands LDPD Liberaldemokratische Partei Deutschlands MP Ministerpräsident MPen Ministerpräsidenten 395 NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands NZZ Neue Züricher Zeitung ÖVP Österreichische Volkspartei POS Partei des Demokratischen Sozialismus PVS Politische Vierteljahreszeitschrift RNZ Rhein-Neckar-Zeitung SBZ Sowjetische Besatzungszone SED Sozialistische Einheitspartei Deutschlands SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPÖ Sozialdemokratische Partei Österreichs ssw Südschleswigscher Wählerverband sz Süddeutsche Zeitung Zentrum Deutsche Zentrumspartei ZParl Zeitschrift flir Parlamentsfragen 396 Tabellenverzeichnis Tabelle I: Einstellungen zur Auflösung von Landtagen -
Karl Arnold (1901–1958)
Karl Arnold (1901–1958) Eine Ausstellung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Archiv für Christlich-Demokratische Politik Rathausallee 12 · 53757 Sankt Augustin www.kas.de Konzeption und Gestaltung: Dr. Brigitte Kaff Fotos: ACDP, Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Landtagsarchiv und Stadtarchiv Düsseldorf, Rheinische Post, AP, dpa, Keystone Graphische Gestaltung und Herstellung: G Gottschalk-Graphik Gesellschaft für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit mbH Luisenstraße 14a · 53604 Bad Honnef 1 Karl Arnold – Herkunft und Familie 1901, 21. März Karl Arnold wird in Herrlishöfen bei Biber- ach an der Riß als Sohn des Landwirts Johann B. Arnold geboren 1919 Gesellenprüfung als Schuhmacher 1920/1921 Lehrgang an der „Sozialen Hochschule, Leo- haus“ in München 1921 Angestellter des Christlichen Lederarbeiter- verbandes in Düsseldorf 1924 Sekretär des Düsseldorfer Bezirkskartells der Christlichen Gewerkschaften ! @ 1929–1933 Stadtverordneter, ab 1931 stellv. Fraktions- vorsitzender (Zentrum) ab 1933 Mitinhaber eines Installati- onsgeschäftes; Arnold gehörte zu einem Widerstandskreis christlicher Regimegegner in Düsseldorf 1944, 23. August Im Zuge der Aktion „Gewit- ter“ von der Gestapo verhaf- tet 1945 Mitgründer der CDP/CDU Düsseldorf; Mitgründer der Einheitsgewerkschaft 1945 Mitglied des „Vertrauens - ausschusses“ und des von der Besatzungsmacht ernannten Stadtrates in Düsseldorf 1945–1948 Vorsitzender der CDU-Düssel- dorf 1946, 29. Januar Wahl zum Oberbürgermeister 1946–1948 Stadtverordne- ter # 1946–1958 Mitglied des Landtags NRW 1946, Dezember–1947, Juni Stellver- tretender Ministerpräsident 1947, 17. Juni Wahl zum Ministerprä siden ten, Regierungs koalition aus CDU/Zentrum/ SPD/KPD 1949–1950 Bundesratspräsident 1950, 27. Juli Wahl zum Ministerpräsidenten, Regierungs koalition aus CDU/Zentrum 1954, 27. Juli Wahl zum Ministerpräsidenten, Regierungs koalition aus CDU/Zentrum/FDP 1956, 20. Februar Sturz von Ministerpräsident Arnold durch konstruktives Mißtrauensvotum der SPD und FDP 1956, 28. -
Parteien in NRW
Stefan Marschall (Hg.) Parteien in NRW Stefan Marschall (Hg.) Parteien in NRW Liebe Leserin! Lieber Leser! Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen fördert die politisch bildende Literatur, indem sie entsprechende Buchprojekte konzeptionell und redaktionell begleitet sowie finanziell unterstützt. Auch dieses Buch ist mit maßgeblicher Beteiligung der Landeszentrale entstanden. Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen 1. Auflage Juni 2013 Satz und Gestaltung: Klartext Medienwerkstatt GmbH, Essen (www.k-mw.de) Umschlaggestaltung: Volker Pecher, Essen ISBN ePDF 978-3-8375-1116-1 ISBN Print 978-3-8375-0771-3 Alle Rechte vorbehalten © Klartext Verlag, Essen 2013 www.klartext-verlag.de Inhalt Parteien in Nordrhein-Westfalen – Einleitung . 7 Stefan Marschall I. Querschnittsperspektiven Historische Dimensionen des Parteiensystems in Nordrhein-Westfalen . 17 Christoph Nonn Das NRW-Parteiensystem im Wandel – Ein schleichender Prozess? . 37 Christoph Strünck Parteienrechtliche Rahmenbedingungen in NRW – Von den Freiheiten der Landesverbände . 57 Heike Merten Die Parteiorganisationen in Nordrhein-Westfalen . 71 Marcel Lewandowsky Parteien und Verbände in Nordrhein-Westfalen . 91 Jürgen Mittag Parteien und Medien in Nordrhein-Westfalen – Das Beziehungsgeflecht von Politik und Medien aus journalistischer und parteipolitischer Sicht . 107 Melanie Diermann Parteien und Internet in Nordrhein-Westfalen . 127 Christoph Bieber Direkte Demokratie und Parteien in Nordrhein-Westfalen – Ein Nullsummenspiel? . 145 Andreas Kost -
Rückblick Looking Back 50 Jahre Zukunft
50 Jahre Zukunft. 50 Jahre Fifty Years of Innovation. Fifty Years Rückblick Looking Back 50 Jahre Zukunft. Fifty Years of Innovation. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek. Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.ddb.de abrufbar. Bibliographical information published by the Deutsche Nationalbibliothek. The Deutsche Nationalbibliothek lists this publication in the Deutsche Nationalbibliografie; detailed bibliographical data are available on the Internet at http://dnb.d-nb.de. Herausgeber / Forschungszentrum Jülich GmbH Published by 52425 Jülich Telefon: +49 2461 61-4661 Telefax: +49 2461 61-4666 E-Mail: [email protected] www.fz-juelich.de Vertrieb / Distributed by Zentralbibliothek, Verlag / Publishing House Redaktion / Editors Peter Schäfer, Unternehmenskommunikation Janet Carter-Sigglow, Hazel Rochford, Sprachendienst / Language Services (engl.) Bruno Kloubert Konzept und Realisierung / TEMA Technologie Marketing AG Project Management Übersetzungen / Transform GmbH Köln, Translations Sprachendienst / Language Services des Forschungszentrums Druck / Printed by Medienhaus Plump GmbH, Rheinbreitbach Copyright Forschungszentrum Jülich GmbH, 2006 Autoren / Authors Georg Wilhelm Adamowitsch, Frank Bärmann, Markus Bau, Niels Boeing, Frank Frick, Wolfgang Hess, Herbert Kircher, Annika Klein, Bruno Kloubert, Jörn Kranich, Michael O.R. Kröher, Angela Lindner, Norbert Lossau, Birgit Merx, Meyya -
Verkündigungen 1-100 Morgenfeier-Sup
ERD-Band Nummer Titel Thema Datum Sender RZ G 192 DAS PORTRAIT: DIE JUNGE ARBEITERIN 11.08.1959 1 19 1010 DIE 11. MUSE - KABARETT IN DER DDR 1 19 5042 ZIMMERMANN: KRITIK DES HERZENS 00.02.58 1 19 1- VERKÜNDIGUNGEN 1-100 MORGENFEIER-SUP. ECKSTEIN, PFR. WECKERLING, PROF. WESTERMANN, PFR. KANITZ ANDACHT 1 19 1-101 MORGENFEIER-SUP. RIEGER, PFR. LANGE, DENSTEDT, HERBST ANDACHT 1 19 1-102 WORTE FÜR DEN TAG ANDACHT 18.04.1955 1 19 1-103 DER TAG BEGINNT (3 x)/WORT ZUM SONNTAG (2 x) ANDACHT 20.04.1954 SFB 1 19 1-104 MORGENFEIER ZUM TOTENSONNTAG (BISCHOF DIBELIUS) 19.11.1948 RIAS 1 38 1-105 WORTE FÜR DEN TAG ANDACHT 08.10.1955 1 19 1-106 LASSET EUCH VERSÖHNEN MIT GOTT (BISCHOF DIBELIUS) DEKT 1956 12.08.1956 RIAS 1 38 1-107 WORTE FÜR DEN TAG-6 GLEICHNISSE (W.-D. ZIMMERMANN) ANDACHT SFB 1 19 1-108 MORGENANDACHTEN (WILLY KRAMP) ANDACHT 06.01.1958 SFB 1 19 1-109 EVANG. MORGENFEIER (BISCHOF DIBELIUS) 29.12.1952 RIAS 1 38 1-110 EVANG. MORGENFEIER (BISCHOF DIBELIUS) 03.04.1953 RIAS 1 38 1-111 BIBLISCHE BESINNUNG: GOTTES LIEBE ZUR WELT 30.09.1955 3 19 1-112 BIBLISCHE BESINNUNG: GEMEINDE AUS EINZELNEN 05.03.1957 1 19 1-113 BIBLISCHE BESINNUNG: PONTIUS PILATUS 05.04.1957 5 19 1-114 BIBLISCHE BESINNUNG: DIE VERTEIDIGUNG DER FREIHEIT IM GEMEINSAMEN LEBEN 25.05.1957 2 19 1-115 GOTTESDIENST IN DER KÖNIGIN-LUISE-KIRCHE 01.04.1956 SFB 2 19 1-116 EVANG. -
Einsichten Und Perspektiven
Bayerische Landeszentrale 2 | 11 für politische Bildungsarbeit Einsichten und Perspektiven Bayerische Zeitschrift für Politik und Geschichte Wie westdeutsche Intellektuelle zu ihrem Staat fanden / Die alte Bundesrepublik und die zweite Berlin-Krise / Das Jüdische Kultur- museum Augsburg-Schwaben / Zur Reise von Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle nach Auschwitz, Krakau, Oppeln und Breslau / Demjanjuk-Prozess Einsichten und Perspektiven Autoren dieses HeftesImpressum Werner Karg ist stellvertretender Direktor der Bayerischen Landeszentrale für Einsichten politische Bildungsarbeit. und Perspektiven PD Dr. Friedrich Kießling ist Akademischer Oberrat am Lehrstuhl für Neuere Geschichte II der Universität Erlangen-Nürnberg. Verantwortlich: Dr. Peter März ist Direktor der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Werner Karg, Dr. Benigna Schönhagen ist Leiterin des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben. Praterinsel 2, Dr. Rainer Volk ist Historiker und Redakteur für Politik und Zeitgeschichte beim 80538 München Bayerischen Rundfunk. Redaktion: Monika Franz, Dr. Christof Hangkofer, Veranstaltungshinweis Christoph Huber, Werner Karg 6.–8. September 2011 Redaktionsassistenz: Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Kooperation mit David Wagner, der Karl Graf Spreti Stiftung Hester Weigand Veranstaltungsort: Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund in Berlin, 10117 Berlin, Gestaltung: Behrenstraße 21/22 griesbeckdesign www.griesbeckdesign.de Symposion „Bayern in der deutschen und in der europäischen Geschichte“ -
UID Jg. 12 1958 Nr. 5, Union in Deutschland
DEUTSCHER BUNDEST/ T. LLL — Pfi£SSEAUSWERTUL'fOSTVERLAGSORTBONN BONN • 30. JAN. 1958 NRJ5 • 12. JAHRGANG dingt erfcrdsrlkh / 3 INFORMATIONSDIENST der Christlich-Demokratischen und Christlich-Sozialen Union Der Kurs ist klar Die außenpolitische Debatte im Bundestag - Opposition und Regierung: Worum es geht Der Deutsche Bundestag hat in einer ausführlichen Debatte die Grundfragen schem Boden einander gegenüberstehen, der deutschen Außenpolitik erörtert. Wenn man von den schwarzen Nacht- so lange ist die Wiedervereinigung unse- res Landes dadurch automatisch ausge- stunden absieht, in denen der Haß und nicht der Wille zur sachlichen Diskus- schlossen. sion die Debatte regierte, war die außenpolitische Aussprache im wesent- lichen eine genaue Festlegung der Thesen der Opposition auf der einen und Minister FRANZ-JOSEF STRAUSS: Klarlegung des Standpunkts der Regierungskoalition auf der anderen Seite. Das brauchte eigentlich nicht der Fall zu sein. Gerade von Ihrer Seite, Herr Kollege Erler, und von der Seite Ihrer In einer Gegenüberstellung der Thesen liegen des Bundeskanzlers auf der letz- Freunde ist ja des öfteren lobend auf des sozialdemokratischen Sprechers Erler ten NATO-Konferenz Österreich hingewiesen worden. und der Grundgedanken, die die Sprecher und zweitens: die deutliche Bereitschaft der CDU/CSU Abgeordneter Kiesinger In Österreich sind die entscheidenden der westlichen Welt — und ich sage das politischen Schritte zu einem Zeitpunkt und Minister Strauß in ihren Reden ent- nicht als eine Floskel, als eine Phrase wickelten, ist am besten verdeutlicht, um getan worden, zu dem sich die Truppen —, über jeden vernünftigen und annehm- der beiden Blöcke, und zwar beide hoch- was es bei der Bundestagsaussprache ge- baren Vorschlag zur Lösung der Pro- gangen ist: gerüstet und in beträchtlicher Zahl, noch bleme, und sei es auch eine Lösung in gegenüberstanden. -
Abschied Von Der Kohle Struktur- Und Kulturwandel Im Ruhrgebiet Und in Der Lausitz
Abschied von der Kohle Struktur- und Kulturwandel im Ruhrgebiet und in der Lausitz AUS POLITIKAUS POLITIK UND ZEITGESCHICHTEUND ZEITGESCHICHTE Abschied von der Kohle Schriftenreihe Band 10751 Abschied von der Kohle Struktur- und Kulturwandel im Ruhrgebiet und in der Lausitz Bonn 2021 © Bundeszentrale für politische Bildung Adenauerallee 86, 53113 Bonn Redaktion APuZ: Anne-Sophie Friedel, Julia Günther, Sascha Kneip, Johannes Piepenbrink, Anne Seibring (verantwortlich für diese Edition), Robin Siebert Die Veröffentlichungen in »Aus Politik und Zeitgeschichte« sind kei ne Meinungs- äußerungen der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Für die inhaltlichen Aussagen tragen die Autorinnen und Au toren die Verantwortung. Beachten Sie bitte auch das weitere Print-, Online-und Veranstaltungsangebot der bpb, das weiterfüh- rende, er gänzende und kontroverse Standpunkte zum Thema bereithält. Umschlaggestaltung: Michael Rechl, Kassel Umschlagfoto: picture alliance/dpa | Marcel Kusch. Das Bild zeigt Kauenkörbe, in denen die Bergleute ihre Habseligkeiten verstauen konnten. Satzherstellung: Naumilkat, Düsseldorf Druck: Zarbock GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main Die Texte dieser Ausgabe stehen unter einer Creative Commons Lizenz vom Typ Namensnennung – NichtKommerziell – Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland. ISBN: 978-3-7425-0751-8 www.bpb.de Inhalt Editorial 9 Vom Zeitalter der Kohle zu Dekarbonisierung und Rekultivierung Franz-Josef Brüggemeier Das Zeitalter der Kohle in Europa, 1750 bis heute 12 Ein Überblick Lutz Raphael Abschied vom Malocher 26 -
9 Kurzbiografien453 9 Kurzbiografien
9 Kurzbiografien453 9 Kurzbiografien Karl Arnold Karl Arnold wurde am 21. März 1901 in Herrilshöfen/Württemberg geboren. Er war Schuhmachergeselle und später Sekretär des Düsseldorfer Bezirkskartells der Christlichen Gewerkschaften. 1929 wurde er Stadtverordneter des Zentrums in Düsseldorf. 1944 wurde er im Zusammenhang mit dem Attentat vom 20. Juli von der Gestapo festgenommen. Nach 1945 gehörte er zu den Gründern der CDU im Rheinland und der Einheitsgewerkschaft, deren Vorsitzender er in Düsseldorf wurde. 1946 erfolgte die Bestellung zum Oberbürgermeister von Düsseldorf. 1947 bis 1956 war er Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, im ersten Kabinett 1947 in einer Koalition aus CDU, Zentrum, SPD und KPD. Nach seinem Sturz als Regierungschef durch das konstruktive Misstrauensvotum von SPD und FDP 1956 errang er bei der Bundestagswahl im September desselben Jahres in seinem Wahlkreis 72% der Stimmen. 1958 wurde er Bundesvorsitzender der CDU-Sozialausschüsse. Am 29. Juni 1958 verstarb Karl Arnold an Herzversagen. Martin Bangemann Martin Bangemann wurde am 15. November 1934 in Wanzleben (Sachsen-Anhalt) geboren. Er wurde in Tübingen zum Dr. jur. promoviert. 1963 trat er der FDP bei. 1964 ließ er sich im schwäbischen Metzingen als Rechtsanwalt nieder. 1969 wurde er stellvertretender Landesvorsitzender der FDP in Baden-Württemberg. Er war Mitglied jener Programmkommission, welche die Freiburger Thesen ausarbeitete. 1972 zog er in den Deutschen Bundestag ein. Zugleich war er von 1973 bis 1984 Mitglied des Europäischen Parlaments. 1974 wurde Bangemann Landesvor- sitzender und als Nachfolger von Karl-Hermann Flach Generalsekretär. 1978 trat er als Landesvorsitzender zu- rück. Am 28. Juni 1984 wurde Bangemann Bundeswirtschaftsminister, und 1985 wurde er vom Parteitag in Saar- brücken zum Bundesvorsitzenden der FDP gewählt. -
Il Rinnovamento Della Spd Negli Anni Cinquanta: Il Programma Di Bad Godesberg
UNIVERSITÀ DEGLI STUDI DI MILANO FACOLTÀ DI LETTERE E FILOSOFIA CORSO DI LAUREA MAGISTRALE IN SCIENZE STORICHE IL RINNOVAMENTO DELLA SPD NEGLI ANNI CINQUANTA: IL PROGRAMMA DI BAD GODESBERG Tesi di laurea di: Jacopo Perazzoli Matricola 755520 Relatore: Chiar.mo Prof. Maurizio PUNZO Correlatore: Chiar.mo Prof. Maria Luisa CICALESE ANNO ACCADEMICO 2009/2010 1 A mia nonna Adriana, che sento sempre vicina. 2 Bisogna farla finita coll‟assurdo timore reverenziale verso tutto ciò che si riferisce a Marx. Dissociare – o per lo meno concedere che si possa dissociare – socialismo e marxismo, riconoscendo nel marxismo una delle molteplici e transeunti teorizzazioni del moto socialista; di un moto che si afferma spontaneamente e indipendentemente da ogni teoria, e che riposa su motivi e bisogni elementari dell‟uomo. Carlo Rosselli Il socialismo vorrà realizzarsi? Questo è un problema che non si può schivare furbescamente. Però andiamo incontro a questo rischio, se diamo risposte incerte e vaghe; se nel 1901 ripetiamo le risposte che i nostri predecessori ci hanno dato mezzo secolo fa, vuol dire ingannare se stessi. Jean Jaurès 3 INDICE Elenco delle abbreviazioni P. 8 Introduzione P.10 I LA SPD DI FRONTE AL SECONDO DOPOGUERRA 1. L‟ingombrante eredità di Kurt Schumacher P. 23 2. Il rinnovamento mancato del congresso di Dortmund P. 28 II IL PRIMO DISASTRO ELETTORALE 1. Gli albori della Repubblica federale P. 33 2. La lunga rotta socialdemocratica alla volta delle P. 42 consultazioni del 1953 3. La debacle del 6 settembre P. 52 4. Le reazioni della SPD nei confronti della sconfitta P. 56 4 III UNA FASE TRANSITORIA 1. -
Wolf Bierbach: Friedrich Middelhauve1
Wolf Bierbach: Friedrich Middelhauve1 Fotos zeigen einen relativ hochgewachsenen Mann mit rechteckiger Kopfform, die dunklen, leicht gewellten Haare korrekt gescheitelt. Hinter der Hornbrille engstehende Augen, die prüfend skeptisch nach vorne blicken. Der Bonner Hofchronist Walter Henkels berichtete Anfang der fünfziger Jahre, er habe Friedrich Wilhelm Heinrich Middelhauve 1923 als einen „blassen, zartgliedrigen, schmalbrüstigen, langaufgeschossenen jungen Mann mit randloser Brille kennengelernt, als einen typischen Intellektuellen". 1953, dreißig Jahre später, beschrieb Henkels, der wie kaum ein anderer Zugang zu jenen Persönlichkeiten hatte, die in der Frühzeit der Bundesrepublik auf dem Bonner Parkett und seinen Nebenbühnen eine Rolle gespielt haben, Friedrich Middelhauve so: „Der sensible Mann mit der gelbumrandeten Hornbrille, mit den weichen Gesichtszügen und den schmalfingrigen Händen eines Gelehrten, .äußerlich von einer echten Teutschheit', ... ist kein robuster Politiker." (Quelle:Friedrich-Naumann-Stiftung, Archiv des Liberalismus) Damals stand Middelhauve, den man in der Geschichte des Landes Nordrhein- Westfalen ohne Übertreibung einen „Mann der ersten Stunde" nennen darf, im Rampenlicht der Öffentlichkeit und war in Auseinandersetzungen um die Eingliederung von ehemaligen Nationalsozialisten in die Gesellschaft verwickelt. Der 1 Der Aufsatz entstand 1986 als Manuskript für eine Hörfunksendung des WDR, 1987 wurde er in der landesgeschichtlichen Zeitschrift „Beiderseits der Grenzen. Beiträge zur neueren Landesgeschichte des Rheinlandes und Westfalens“ (S. 187-211) publiziert und 2005 behutsam vom Autor redigiert. Die alte Rechtschreibung wurde wunschgemäß beibehalten. Die Kurzbiographie beruht auf zeitgenössischen Zeitungs- und Zeitschriftenaufsätzen, Protokollgesprächen aus dem Landtagsarchiv in Düsseldorf, Parlamentsdrucksachen, Dokumenten aus dem privaten Nachlaß Middelhauves und einem langen Gespräch mit seiner Tochter Gertraud. Außer der einschlägigen historischen Literatur wurden vor allem herangezogen Hans Grimm: Unrecht im Rechtsstaat. -
Karl Schiller - Eine Wirtschaftspolitische Biografie
Karl Schiller - eine wirtschaftspolitische Biografie Von der philosophischen Fakultät der Universität Hannover zur Erlangung des Grades eines Doktors der Philosophie (Dr. phil.) genehmigte Dissertation. Von Dipl.-Journ. Matthias Hochstätter geboren am 28. März 1973 in München 2006 1 Referent: Prof. Rolf Wernstedt Korreferent: Prof. Dr. Gert Schäfer Tag der mündlichen Prüfung: 10. Januar 2006 2 Übersicht Dies ist die erste Biografie des ersten sozialdemokratischen Bundeswirtschaftsministers Karl Schiller. Hierfür wurde der politische Nachlass Schillers im Bundesarchiv ausgewertet. Der Schwerpunkt der Dissertation liegt auf Schillers Zeit als Minister zwischen 1966 und 1972. Schillers wirtschaftwissenschaftliche Wurzeln liegen bei den Nachfragetheoretikern und den christlichen Sozialisten der Weimarer Republik. Seine Karriere als Ökonom begann jedoch im Nationalsozialismus. Als Wissenschaftler passte er sich dem NS-System an und verfolgte mit seinen Forschungen die politischen und kriegswirtschaftlichen Ziele der Nazis. Seine Mitgliedschaft in diversen NS-Organisationen tat seiner steilen beruflichen Karriere aber keinen Abbruch. Nach dem Krieg lehrte der Sozialdemokrat als Professor an der Universität Hamburg, deren Rektor er später wurde. Als Wirtschaftssenator in Hamburg und Berlin verstand Schiller volkswirtschaftliche Theorie stets pragmatisch in die Praxis umzusetzen. Schiller galt nach dem Krieg im deutschsprachigen Raum als profundester Kenner der Lehre Keynes’. In der nachfrageorientierten Wirtschaftstheorie sah Schiller einen