Deutscher Bundestag
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CDU-Informationsdienst Union in Deutschland Bonn, Den 20
CDU-Informationsdienst Union in Deutschland Bonn, den 20. November 1997 37/1997 Neue Initiativen für mehr Beschäftigung "Die Menschen müssen wieder wissen, daß Jeder, der von der Gemeinschaft eine Lei- HEUTE AKTUELL stung erwartet, auch selbst eine Leistung für • Das Wichtigste d'e Gemeinschaft erbringen muß." Mit diesen Bundesgeschäftsführer Christian Porten erläuterte Ulf Fink eine neue Initiati- Dürig: Ihr Urteil ist gefragt. Vorstel- Ve der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die lung eines neuen Dienstes. Seite 2-3 ßeschäftigungsangebote statt staatlicher • „Arbeit für alle" Neue Initiativen zur Beschäftigungs- ^''mentation fördern will förderung. Thesenpapier der CDU/ j/uf dem Kongreß „Arbeit für alle" am 18. Novem- CSU-Bundestagsfraktion. Seite 4 r j~ in Berlin stellte Fink, Leiter des Arbeitskreises • Jahresgutachten "Neue Initiativen zur Beschäftigungsförderung", Gunnar Uldall: Reformkurs der ^°r> was die Bundestagsfraktion beschlossen hat. Koalition bestätigt. Seite 7 Richtigste Forderung: Sozialhilfeempfänger sollen Hans-Peter Repnik: Wir sind mit un- künftig verstärkt zur Arbeit in den Kommunen her- serer Politik auf dem richtigen Weg. an Seite 8 gez0gen werden. • Bundeshaushalt Adolf Roth: Konjunkturelle Bela- Wenn nötig: Lohnzuschüsse stungen und strukturelle Defizite aufgefangen. Seite 9 Ur s 200.000 von insgesamt 700.000 arbeitsfähigen • Europa °2ialhilfeempfängern haben die Kommunen bereits EVP setzt sich für „nationale Seite" rt)eit beschafft, und es rechnet sich für sie. auf den EURO-Münzen ein. Seite 26 ^ußerdem setzt die CDU/CSU bei der Bekämpfung r Art, • Landesparteitage r-f eitslosigkeit verstärkt auf Lohnzuschüsse. Thüringens Zukunft in sozialer Ver- ^le '60 Milliarden Mark, die die Arbeitslosigkeit in antwortung gestalten. Seite 27 eu tschland jährlich kostet, sollten besser dafür ein- Damit Niedersachsen gewinnt. -
Vereinte Nationen Für Die Vereinten Nationen
DEUTSCHE GESELLSCHAFT VEREINTE NATIONEN FÜR DIE VEREINTEN NATIONEN 45. Jahrgang Juni 1997 Heft 3 Präsidium: Dr. Hans Arnold Prof. Dr. Kurt Biedenkopf. MdL, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen Bischof HeinzGeorg Binder Prälat Paul Bocklet, Leiter des Katholischen Büros Bonn Dr. Hans Otto Bräutigam. Justizminister des Landes Brandenburg Dr. Fredo Dannenbring KarlHeinz Böckstiegel Joseph Fischer, MdB, Sprecher der Fraktion von Ein Aggressor wird haftbar gemacht Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag Die Entschädigungskommission der Vereinten Nationen (UNCC) für Ansprüche Prof. Dr. Per Fischer gegen Irak 89 Dr. Katharina Focke Dr. Walter Gehlhoff HansDietrich Genscher. MdB Dr. Reinhard Höppner, MdL, Ministerpräsident des Landes SachsenAnhalt Prof. Dr. Reimul Jochimsen, Präsident Hans Günter Brauch der Landeszenlralbank NordrheinWestfalen Weltweite Abschaffung der Chemiewaffen in Sicht Dr. Klaus Kinkel, MdB. Von der Unterzeichnung zum Inkrafttreten des Übereinkommens 94 Bundesminister des Auswärtigen Dr. Helmut Kohl. MdB, Vorsitzender der CDU. Bundeskanzler Dr. HansWerner Lautenschlager Robert Leicht, Chefredakteur der >Zeit< Aus dem Bereich der Vereinten Nationen Prof. Dr. Hermann Mosler Berichte • Nachrichten • Meinungen Prof. Dr. Jens Naumann Detlev Graf zu Rantzau Monika Luke, Anja Papenfuß und Redaktion Annemarie Renger 51. Tagung der Generalversammlung im Schatten der Wahl des Generalsekre Prof. Volker Rittberger. Ph. D. tärs (12) 102 Dieter Schulte. Vorsitzender des DGB CAT rügt Folter durch >Sicherheitskräfte< (13) 104 Kurt Seinsch, Chefredakteur i. R. CRC deckt Defizite der Jugendstrafrechtspflege auf (14) 106 Prof. Dieter Stolte. Intendant des ZDF Dr. Helga Timm CEDAW regt Quotenregelungen an ( 15) 109 Dr. Theodor Waigel. MdB. Vorsitzender der CSU. Bundesminister der Finanzen Rüdiger Freiherr von Wechmar Alexander Graf York von Wartenburg Dokumente der Vereinten Nationen Dr. -
Recruitment to Leadership Positions in the German Bundestag, 1994-2006
Western Michigan University ScholarWorks at WMU Dissertations Graduate College 1-2011 Recruitment to Leadership Positions in the German Bundestag, 1994-2006 Melanie Kintz Western Michigan University Follow this and additional works at: https://scholarworks.wmich.edu/dissertations Part of the Comparative Politics Commons, International and Area Studies Commons, and the Public Affairs, Public Policy and Public Administration Commons Recommended Citation Kintz, Melanie, "Recruitment to Leadership Positions in the German Bundestag, 1994-2006" (2011). Dissertations. 428. https://scholarworks.wmich.edu/dissertations/428 This Dissertation-Open Access is brought to you for free and open access by the Graduate College at ScholarWorks at WMU. It has been accepted for inclusion in Dissertations by an authorized administrator of ScholarWorks at WMU. For more information, please contact [email protected]. RECRUITMENT TO LEADERSHIP POSITIONS IN THE GERMAN BUNDESTAG, 1994-2006 by Melanie Kintz A Dissertation Submitted to the Faculty of The Graduate College in partial fulfillment of the requirements for the Degree of Doctor of Philosophy Department of Political Science Advisor: Emily Hauptmann, Ph.D. Western Michigan University Kalamazoo, Michigan December 2011 RECRUITMENT TO LEADERSHIP POSITIONS IN THE GERMAN BUNDESTAG, 1994-2006 Melanie Kintz, Ph.D. Western Michigan University, 2011 This dissertation looks at the recruitment patterns to leadership positions in the German Bundestag from 1994 to 2006 with the objective of enhancing understanding of legislative careers and representation theory. Most research on political careers thus far has focused on who is elected to parliament, rather than on which legislators attain leadership positions. However, leadership positions within the parliament often come with special privileges and can serve as stepping stones to higher positions on the executive level. -
Deutscher Bundestag
Plenarprotokoll 13/43 Deutscher Bundestag Stenographischer Bericht 43. Sitzung Bonn, Mittwoch, den 21. Juni 1995 Inhalt: Glückwünsche zum Geburtstag des Abge Tagesordnungspunkt 2: ordneten Gerhard Zwerenz 3433 A Befragung der Bundesregierung (Ge- setz zur Regelung Tagesordnungspunkt 1: der Sicherheits- anforderungen an Produkte und zum Erste Beratung des von der Bundesre- Schutz der CE-Kennzeichnung; weitere gierung eingebrachten Entwurfs eines aktuelle Fragen) Gesetzes zur Änderung des Grundge- Dr. Norbert Lammert, Parl. setzes (Drucksache 13/1685) Staatssekretär BMWi 3455 A Werner Schulz (Berlin) BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (zur GO) 3433 B Dr. Manuel Kiper BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN 3455 D Joachim Hörster CDU/CSU (zur GO) . 3434 A Dr. Norbert Lammert, Parl. Staatssekretär Dr. Peter Struck SPD (zur GO) 3434 C BMWi 3455 D Jörg van Essen F.D.P. (zur GO) 3434 D Konrad Gilges SPD 3456 A Dr. Barbara Höll PDS (zur GO) 3435 B Friedrich Bohl, Bundesminister BK . 3456 A Dr. Theodor Waigel, Bundesminister BMF 3435 D Dr. Barbara Hendricks SPD 3456 B Volker Kröning SPD 3438 D Friedrich Bohl, Bundesminister BK . 3456 B Oswald Metzger BÜNDNIS 90/DIE GRÜ NEN 3440 C Carl-Ludwig Thiele F.D.P. 3441 A Tagesordnungspunkt 3: Dr. Wolfgang Weng (Gerlingen) F.D.P. 3441 D Fragestunde Gisela Frick F.D.P. 3442 C - Drucksache 13/1707 vom 16. Juni Dr. Uwe-Jens Heuer PDS 3444 C 1995 - Norbert Geis CDU/CSU 3445 D Verhinderung der illegalen Beschäftigung Joachim Poß SPD . 3447 C von ausländischen Arbeitern ohne Arbeits-- Hansgeorg Hauser (Rednitzhembach) erlaubnis zu Dumpinglöhnen CDU/CSU 3448 A MdlAnfr 1 Hans-Peter Repnik CDU/CSU 3451 A Klaus Hagemann SPD Joachim Poß SPD . -
Deutscher Bundestag — 12
Plenarprotokoll 12/76 Deutscher Stenographischer Bericht 76. Sitzung Bonn, Donnerstag, den 13. Februar 1992 Inhalt: Begrüßung des Vorsitzenden des Obersten (Steueränderungsgesetz 1992) (Drucksa- Rates der Republik Litauen und seiner Dele- chen 12/1108, 12/1368, 12/1466, 12 /1506, gation 6273 A 12/1691, 12/2044) b) Beratung der Beschlußempfehlung des Glückwünsche zu den Geburtstagen der Ausschusses nach Artikel 77 des Grund- Abgeordneten Erika Reinhardt und Dr. gesetzes (Vermittlungsausschuß) zu dem Horst Ehmke 6273B Gesetz zur Aufhebung des Struktur- hilfegesetzes und zur Aufstockung des Namensänderung eines Ausschusses . 6273 B Fonds „Deutsche Einheit" (Drucksachen 12/1227, 12/1374, 12/1494, 12/1692, Nachträgliche Überweisung des 13. Subven- 12/2045) tionsberichts der Bundesregierung an den Hans H. Gattermann FDP . 6274 C Ausschuß für Forschung, Technologie und Technikfolgenabschätzung 6273 B Dr. Wolfgang Schäuble CDU/CSU . 6276A Dr. Peter Struck SPD 6278B Erweiterung und Abwicklung der Tagesord- nung 6273C Dr. Hermann Otto Solms FDP . 6280 C Dr. Barbara Höll PDS/Linke Liste . 6282 A Tagesordnungspunkt 3: Nachwahl eines Mitglieds der Parlamen- Werner Schulz (Berlin) Bündnis 90/GRÜNE 6282 D tarischen Kontrollkommission: Wahlvor- Gerhard Schröder, Ministerpräsident des schlag der Fraktion der CDU/CSU Landes Niedersachsen 6283 C (Drucksache 12/2034) 6273 D Dr. Theodor Waigel, Bundesminister BMF 6285 C Ergebnis der Wahl . 6287 D Namentliche Abstimmung 6287 D Zusatztagesordnungspunkt 2: Beratung des Antrags der Fraktion der Ergebnis -
Weiter So, Deutschland Wolfgang Gerhardt Nach Einem Sieg
Deutschland Mögliche Bundeskanzler Helmut Kohl, 68, CDU Fortsetzung der Regierungsmannschaft: christlich-liberalen Koalition Vizekanzler und Bildung, Außenminister Zukunft Wirtschaft Klaus Kinkel, 61, Wolfgang Rainer FDP Finanzen Inneres Verteidigung Arbeit, Soziales Justiz Gerhardt, 54, Brüderle, 53, Theo Waigel, 59, Michael Glos, 53, Volker Rühe, 55, Horst Seehofer, Rupert Scholz, FDP FDP CSU CSU CDU 49, CSU 61, CDU Weitere Kandidaten... Wie viele Bundesbürger halten eine Fortset- Kanzleramtsminister Friedrich Bohl, 53, CDU zung der bisherigen Koalition nach der Bundes- Regierungssprecher Otto Hauser, 46, CDU tagswahl für wahrscheinlich... Angaben in Prozent ...und die Führungsriege in Parlament Anhänger von und Fraktionen Befragte insgesamt CDU/ B’90/ CSU SPD Grüne FDP PDS Bundestagspräsident Rudolf Seiters, 60, CDU CDU/CSU-Fraktionschef Wolfgang Schäuble, 55, CDU 21 39 5 17 28 7 FDP-Fraktionschef Hermann Otto Solms, 57 einen Schlag“, aber erste Teile können schon zum 1. Januar 1999 in Kraft sein. „Tempo machen“ will auch FDP-Chef Weiter so, Deutschland Wolfgang Gerhardt nach einem Sieg. Aber die Abwehrfront der SPD bleibt bestehen. Eine neue Mehrheit für die alte Koalition wird kaum Die Sozialdemokraten stellen im Bundes- rat weiter die Mehrheit. Noch immer kön- die angekündigten, einschneidenden Reformen verwirklichen. nen sie alle Pläne der Koalition blockieren. Ein Markenzeichen soll die Bildungspolitik werden. Kohl und Gerhardt hätten „überhaupt keine Chance“, so prophezeit SPD-Chef elmut Kohl hatte seinen Sieg im- vertrauter Runde auf ein Aktionsprogramm Oskar Lafontaine, „ihre Steuervorstellun- mer wieder vorhergesagt, beschwö- einigen. Kein prickelnder Neu-Aufbruch, gen durch die Länderkammer zu bringen“. Hrend eingeredet auf die Ungläu- keine Politikwende ist da vorgesehen. Vor- Diese „unverfrorene Drohung“ hält bigen und Verzagten der eigenen Partei. -
Presseinformation Gegen Vergessen – Für Demokratie E.V. Hat Gewählt
Presseinformation Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. hat gewählt Die Mitglieder von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. haben auf ihrer jährlichen Mitgliederversammlung, die am 17. November 2018 in Kiel stattfand, den Vorstand des Vereins neu gewählt. Im Amt des Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Bernd Faulenbach mit überwältigender Mehrheit bestätigt. Als Stellvertretende Vorsitzende wurden die beiden Bundestagsabgeordneten Ekin Deligöz und Linda Teuteberg sowie der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen, gewählt. Während es für Deligöz und Diepgen bereits die fünfte beziehungsweise siebte Amtszeit als Stellvertretende Vorsitzende ist, wurde Teuteberg neu in dieses Amt gewählt. Sie tritt damit die Nachfolge der ehemaligen Bundesministerin Irmgard Schwaetzer an, die nicht nochmals zur Wahl antrat. Außerdem wurden in den erweiterten Vorstand gewählt: Dr. Andreas Apelt, Erik Bettermann, Prof. Dr. Friedhelm Boll, Tilo Braune, Andreas Dickerboom, Burkard Dregger, Prof. Dr. Hansjörg Geiger, Iris Gleicke, Bernd Goldmann, Kerstin Griese, Reinhard Grindel, Dr. Norbert Haase, Christoph Heubner, Christian Hirte, Dr. Werner Jung, Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Birgit Kipfer, Dr. Susanne Kitschun, Ernst Klein, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Hannelore Kohl, Dr. Anja Kruke, Uta Leichsenring, Dr. Ulrich Mählert, Winfried Nachtwei, Paul Nemitz, Dr. Maria Nooke, Prof. Dr. Friedbert Pflüger, Dr. Melanie Piepenschneider, Prof. Dr. Ernst Piper, Ulrike Poppe, Prof. Dr. h.c. Klaus G. Saur, Dieter Schulte, Lala Süsskind, Lothar Tautz, Dr. h.c. Josef Thesing, Prof. Dr. Johannes Tuchel, Arnold Vaatz, Ernst-Jürgen Walberg, Prof. Dr. Gert Weisskirchen. Nicht wieder zu Wahl angetreten sind neben Irmgard Schwaetzer auch der ehemalige Ministerpräsident von Thüringen Dieter Althaus und Dr. Alfred Geisel, Vizepräsident des Landtages Baden-Württemberg a.D. -
CDU) SOZIALORDNUNG: Dr
g Z 8398 C 'nformationsdienst der Christlich Demokratischen Union Deutschlands Union in Deutschland Bonn, den 7. Oktober 1982 Für die Wir packen Auftakt-Aktion Bundeskanzler es an Helmut Kohl liegen jetzt sämtliche Materia- Als Helmut Kohl vor zehn Tagen zum Bundes- lien vor. Ausführliche Vorstel- lung mit Abbildungen und Be- kanzler gewählt wurde, sagte er: „Packen wir es stellformular im rosa Teil. gemeinsam an." Dieses Wort gilt. Die Re- Von dem am 1. Oktober 1982 gierung unter seiner Führung hat angepackt. aktuell herausgegebenen „Zur D'e Bürger im Land spüren dies, sie atmen Sache"-Flugblatt zur Wahl Hel- *uf, daß die Zeit der Führungslosigkeit, des mut Kohls wurden am Wo- Tr chenende bereits über 3 Mil- eibenlassens und der Resignation zu Ende lionen Exemplare verteilt. 9eht. Auch die Beziehungen zu unseren Freun- • den im Ausland hat Helmut Kohl mit seinen er- sten Reisen nach Paris und Brüssel gefestigt Das traurige Erbe und gestärkt. Dokumentation über die Hin- terlassenschaft der Regierung Der Bundeskanzler und alle, die ihm helfen, haben in Schmidt im grünen Teil den letzten Tagen mit einem gewaltigen Arbeitspen- sum ein Beispiel für uns alle dafür gegeben, was jetzt yon uns verlangt wird, um Schritt für Schritt das trau- • HELMUT KOHL r,9e Erbe, das die Schmidt-Regierung hinterlassen Wir müssen den Leistungswillen nat, zu überwinden. Die häßliche Hetzkampagne zahl- in unserem Volke wieder beleben Seite 3 reicher Sozialdemokraten gegen diesen Neuanfang 2ßigt ihre Ohnmacht und ihr schlechtes Gewissen; s'e sind schlechte Verlierer und schlechte Demokra- • BUNDESTAGS- ten, und sie werden dafür am 6. März die Quittung er- FRAKTION halten. -
10. Bundesversammlung Bundesrepublik Deutschland
10. BUNDESVERSAMMLUNG DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND BERLIN, MONTAG, DEN 23. MAI 1994 10. Bundesversammlung — Berlin, Montag, den 23. Mai 1994 Inhalt Eröffnung durch Präsidentin Dr. Rita Süssmuth 3 A Konstituierung der Bundesversammlung . 5 B Zur Geschäftsordnung Dr. Rolf Schlierer (Republikaner) 5 B Erster Wahlgang 6 C Ergebnis des ersten Wahlgangs 7 A Zweiter Wahlgang 7 C Ergebnis des zweiten Wahlgangs 7 C Dritter Wahlgang 8 A Ergebnis des dritten Wahlgangs 8 B Annahme der Wahl durch Dr. Roman Herzog 8 B Ansprache von Dr. Roman Herzog 8 B Schlußworte der Präsidentin Dr. Rita Süssmuth 9 C Liste der Mitglieder der Bundesversammlung, die an der Wahl teilgenommen haben . 10 A Liste der entschuldigten Mitglieder der Bundesversammlung 16 B 10. Bundesversammlung — Berlin, Montag, den 23. Mai 1994 10. Bundesversammlung der Bundesrepublik Deutschland Berlin, Montag, den 23. Mai 1994 Stenographischer Bericht Von dieser Stelle aus möchte ich unserem Bundes- präsidenten, Richard von Weizsäcker, und seiner Frau Beginn: 11.00 Uhr Marianne von Weizsäcker unsere herzlichsten Grüße in den Berliner Amtssitz übermitteln Präsidentin Dr. Rita Süssmuth: Meine sehr geehr- (Beifall) ten Damen und Herren! Ich eröffne die 10. Bundesver- sammlung zur Wahl des siebten Präsidenten der Bun- und ihnen danken für ihren hohen Einsatz, für die von desrepublik Deutschland und heiße Sie alle herzlich uns allen hochgeachtete Arbeit für unser Land. willkommen. (Beifall) Ich begrüße die Mitglieder der Bundesversamm- Heute sind wir hier zusammengekommen, um zum lung, unter ihnen Bundeskanzler Helmut Kohl, ersten Mal nach der Vereinigung Deutschlands den Bundespräsidenten aller Deutschen zu wählen. Das (Beifall) ist ein Ereignis, das uns besonders bewegt. die Mitglieder der Bundesregierung, die Ministerprä- Pfingsten und Verfassungstag — welch geeignete- sidenten, Minister und Senatoren der Bundesländer. -
Die Ära Kohl Im Gespräch
DIE ÄRA KOHL IM GESPRÄCH Die Wende 1982/83: Der Beginn der Ära Kohl Einführung* Hanns Jürgen Küsters Meine sehr verehrten Damen und Herren, „Die Wende 1982/83: Der Beginn der Ära Kohl“ ist das Thema der heutigen Veranstaltung im Rahmen unserer Reihe „Ära Kohl Gespräch“, zu der ich Sie alle ganz herzlich im Namen der Konrad-Adenauer-Stiftung willkommen heiße. Es ist mir eine ganz besondere Freude, dass Sie wieder einmal so zahlreich der Einladung gefolgt sind. Unser Tagungsraum, der alte Plenarsaal des Bun- desrates, gehört zu den historischen Orten, die aus der Zeit der Bonner Repu- blik noch unverändert erhalten geblieben sind. Er war und ist ein Herzstück des deutschen Föderalismus und wichtige Stätte der „Bonner Republik“, die es zu bewahren gilt. Hier sind Bund und Länder, Regierung und Opposition, Interes- sen gleicher und unterschiedlicher parteipolitischer Coleur und Koalitions- muster aufeinander getroffen. Dieser Plenarsaal verkörpert ein Stück gelebter deutscher Demokratie, in dem viele Jahre lang auch Helmut Kohl als Minister- präsident und Bundeskanzler gewirkt hat. Ein besonderer Willkommensgruß gilt den Weggefährten und Zeitzeugen der Ära Kohl, die den Regierungswechsel 1982 in unterschiedlichen Funkti- onen miterlebt haben und aus eigener Anschauung über die Geschehnisse be- richten können. Zunächst darf ich ganz herzlich Herrn Dr. Norbert Blüm begrüßen, der von 1981 an Senator für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund im damaligen Senat des Regierenden Bürgermeisters Richard von Weizsäcker war und 1982 zum Bundesminister für Arbeit ernannt wurde. Ihn zeichnet aus, während der gesamten Ära Kohl als einziger Bundes- minister sein Ressort behalten und den fünf Kabinetten von Helmut Kohl an- gehört zu haben. -
01/Abgeordnete (Page
Deutschland PARLAMENT Phosphor vom Himmel Genscher und Dregger, Lambsdorff und Stoltenberg: Die letzten Abgeordneten aus der Generation der Wehrmachtsoffiziere und Flakhelfer nehmen Abschied von der Politik. on seinem Büro im Erdgeschoß des offiziere und Flakhelfer nimmt Abschied Bonner Bundeshauses kann Alfred von Bonn. VDregger, 77, direkt ins Grüne sehen Mit dem viermal verwundeten Ex- ULLSTEIN und gehen. Die Glastür zum Park ist ein Hauptmann Dregger ziehen in den Ruhe- Regierungserklärung von Bundeskanzler Adenauer Privileg, das sonst keiner hat. stand: der Ex-Soldat Otto Graf Lambsdorff Doch Dregger schaut nicht hinaus. Er (FDP), der in den letzten Kriegstagen ein siedler, kommt nicht mehr zurück nach sitzt kerzengrade mit dem Rücken zum Fen- Bein verlor; der Marine-Flakhelfer Gerhard Bonn. Burkhard Hirsch, 67, der liberale Bür- ster und horcht in sich hinein. Worüber er Stoltenberg (CDU), der schon zu Adenau- gerrechtler, hört ebenfalls auf. Denn inzwi- gern geredet hätte als Alterspräsident des ers Kanzlerzeit als junger Abgeordneter in schen ist auch die Generation der Hitlerju- nächsten Bundestages? Je länger er darüber Bonn einrückte; der Soldat Dionys Jobst gend pensionsreif, deren prominentester nachdenkt, desto entschiedener weiß er es. (CSU), der schon mit 16 Jahren in den Krieg Vertreter Helmut Kohl, Jahrgang 1930, ist. Die Ausstellung des Hamburger Instituts ziehen mußte; der Flakhelfer und Pionier Am stärksten betroffen vom Wechsel der für Sozialforschung über die Verbrechen Hans-Dietrich Genscher (FDP), der sich als Generationen ist die FDP.Wenn Genscher der Wehrmacht, „diese Show“, wie er sie Reserveoffiziersbewerber beim Heer mel- und Lambsdorff fehlen, wird Detlef Klei- verächtlich nennt, wäre sein Thema gewe- dete, um nicht zur Waffen-SS zu müssen. -
Gesetzentwurf Der Abgeordneten Dr
Deutscher Bundestag Drucksache 12/2112 12. Wahlperiode 18. 02. 92 Sachgebiet 100 Gesetzentwurf der Abgeordneten Dr. Wolfgang Schäuble, Dr. Wolfgang Bötsch, Johannes Gerster (Mainz), O tto Hauser (Esslingen), Dr. Rolf Olderog, Wilhelm Rawe, Dr. Else Ackermann, Ulrich Adam, Dr. Walter Franz Altherr, Anneliese Augustin, Jürgen Augustinowitz, Dietrich Austermann, Heinz-Günter Bargfrede, Dr. Wolf Bauer, Brigi tte Baumeister, Richard Bayha, Meinrad Belle, Dr. Sabine Bergmann-Pohl, Hans-Dirk Bierling, Dr. Joseph-Theodor Blank, Renate Blank, Dr. Heribert Blens, Peter Bleser, Dr. Norbert Blüm, Wilfried Böhm (Melsungen), Dr. Maria Böhmer, Wolfgang Börnsen (Bönstrup), Friedrich Bohl, Wilfried Bohlsen, Jochen Borchert, Klaus Brähmig, Paul Breuer, Monika Brudlewsky, Georg Brunnhuber, Klaus Bühler (Bruchsal), Ha rtmut Büttner (Schönebeck), Dankward Buwitt, Manfred Cartens (Emstek), Peter Harry Carstensen (Nordstrand), Joachim Clemens, Wolfgang Dehnel, Gertrud Dempwolf, Karl Deres, Albe rt Deß, Renate Diemers, Werner Dörflinger, Hubert Doppmeier, Hansjürgen Doss, Dr. Alfred Dregger, Jürgen Echternach, Wolfgang Ehlers, Udo Ehrbar, Maria Eichhorn, Wolfgang Engelmann, Rainer Eppelmann, Horst Eylmann, Anke Eymer, Ilse Falk, Dr. Ku rt Faltlhauser, Jochen Feilcke, Dr. Karl H. Fell, Dirk Fischer (Hamburg), Leni Fischer (Unna), Winfried Fockenberg, Klaus Francke (Hamburg), Herbert Frankenhauser, Dr. Gerhard Friedrich, Erich G. Fritz, Hans-Joachim Fuchtel, Johannes Ganz (St. Wendel), Michaela Geiger, Norbert Geis, Dr. Heiner Geißler, Dr. Wolfgang von Geldern, Horst Gibtner, Michael Glos, Dr. Reinhard Göhner, Ma rtin Göttsching, Peter Götz, Dr. Wolfgang Götzer, Joachim Gres, Elisabeth Grochtmann, Wolfgang Gröbl, Claus-Peter Grotz, Dr. Joachim Grünewald, Horst Günther (Duisburg), Carl-Detlev Freiherr von Hammerstein, Klaus Harries, Gottfried Haschke (Großhennersdorf), Udo Haschke (Jena), Gerda Hasselfeldt, Rainer Haungs, Hansgeorg Hauser (Rednitzhembach), Klaus-Jürgen Hedrich, Manfred Heise, Dr.