UID Jg. 7 1953 Nr. 78, Union in Deutschland
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Kurzbiographien Der Im Buch Untersuchten Parteivorsitzenden
Kurzbiographien der im Buch untersuchten Parteivorsitzenden Kurzbiographien enu *** Konrad Adenauer (1876-1967) trat 1906 dem Zentrum bei und tibernahm nach einigen Erfahrungen als Beigeordneter der Stadt K61n von 1917-33 das Amt des Oberbtirgermeisters. Nach seiner Absetzung und anschlieBend politi scher Zuruckhaltung im Nationalsozialismus wurde er 1946 Vorsitzender der neu gegrundeten COU in der britischen Besatzungszone. Seine Arbeit als Prasident des Parlamentarischen Rates 1948/49 war eine Weichenstellung, die den Weg zum Kanzleramt 6ffnete, das er von 1949-63 innehatte. 1951-55 amtierte er zu gleich als AuBenminister. Vorsitzender der COU Oeutschlands war er von ihrer Grundung 1950-66. *** Ludwig Erhard (1897-1977) arbeitete als promovierter Okonom bis zum Kriegsende an verschiedenen Wirtschaftsinstituten. 1945/46 wurde er bayeri scher Wirtschaftsminister. AnschlieBend bereitete er 1947 als Leiter der Exper tenkommission "Sonderstelle Geld und Kredit" die Wahrungsreform mit vor und wurde im Jahr darauf zum Oirektor der Wirtschaft der Bizone gewahlt. 1949-63 amtierte er als Wirtschaftsminister der Regierung Adenauer. 1963-66 trat er dessen Nachfolge als Bundeskanzler an. Oer COU trat er aller Wahrscheinlich keit nach erst 1963 bei. 1966/67 amtierte er als deren Parteivorsitzender. Bis zu seinem Tod 1977 blieb Erhard Bundestagsabgeordneter. *** Kurt Georg Kiesinger (1904-1988) war 1933-45 Mitglied der NSOAP. Ab 1940 arbeitete der gelernte Jurist in der Rundfunkabteilung des ReichsauBenmi nisteriums, deren stellvertretender Abteilungsleiter er 1943 wurde. Nach der Internierung 1945/46 tibernahm er im folgenden Jahr das Amt des Landesge schaftsfuhrers der COU Stidwtirttemberg-Hohenzollern. 1949-59 war er ein aktives Mitglied des Bundestages, 1950-57 Vorsitzender des Vermittlungsaus schusses und 1954-58 Vorsitzender des Ausschusses fur Auswartige Angelegen heiten. -
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Beiträge zum Parlamentarismus 19 Band 19 Wolfgang Reinicke Landtag und Regierung im Widerstreit. Der parlamentarische Neubeginn in Bayern 1946–1962 Herausgeber Bayerischer Landtag Maximilianeum Max-Planck-Straße 1 81675 München Postanschrift: Bayerischer Landtag 81627 München Telefon +49 89 4126-0 Fax +49 89 4126-1392 [email protected] www.bayern.landtag.de zum Parlamentarismus Beiträge Dr. Wolfgang Reinicke (geb. 1974 in Jena) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Haus der Bayerischen Geschichte in Augsburg. Er hat an zahlreichen Ausstellungsprojekten mitgewirkt, leitet das Projekt Zeitzeugen und ist Mitglied im Projektteam für das neue Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg. München, November 2014 Bayerischer Landtag Landtagsamt Referat Öffentlichkeitsarbeit, Besucher Maximilianeum, 81627 München www.bayern.landtag.de ISBN-Nr. 978-3-927924-34-5 Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://dnb.d-nb.de abrufbar. Landtag und Regierung im Widerstreit. Der parlamentarische Neubeginn in Bayern 1946–1962 Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät I der Julius-Maximilians-Universität Würzburg vorgelegt von Wolfgang Reinicke M.A. aus München 3 Erstgutachter: Professor Dr. Dirk Götschmann Zweitgutachter: Professor Dr. Dietmar Grypa Tag des Kolloquiums: 6. Februar 2013 4 Inhaltsverzeichnis Vorwort 12 1 Einleitung -
UID Jg. 11 1957 Nr. 38, Union in Deutschland
POSTVERLAGSORT BONN NK.38 .1 JAHRGANG UNION BONN 18. SEPT. «957 INFORMATIONSDIENST der Christlich-Demokratischen und Christlich-Sozialen Union Unser Erfolg - Unsere Verpflichtung! Bisher der größte Wahlerfolg einer demokratischen Partei in Deutschland So verteilten sich die Stimmen bei den drei Bundestagswahlen ne- 1949 1953 1957 Zweitstimmen >nf uf ein ZZLsott 1957 Liebe Freunde! Wir waren am Sonntagabend troh CDU/CSU 31 v. H. 45,2 v. H. 50,18 v.H. 14 998 754 und stolz, als wir aus dem Lautspre-' eher des Rundfunks die erste Bestäti- SPD 29,2 v. H. 28,8 v. H. 31,75 v.H. 9 490 726 gung unseres Erfolges erhielten. Froh + KP 5.7 v. H. 2,2 v. H. und stolz, aber nicht übermütig! Da- -f GVP 1.2 v.H. vor hat uns schon die Irische Erinne- 34,9 v. H. 32,2 v. H. rung an die hinter uns liegenden Monate bewahrt, in denen wir in FDP 11,9 v.H. 9,5 v. H. 7,7 v. H. 2 304 846 zäher und harter Arbeit den Wahl- eriolg der Union vorbereiten hallen. BHE 5,9 v. H. 4,59 v. H. 1 373 001 Er ist uns wahrhaftig nicht in den Schoß gefallen, und wir empfinden DP 4 v.H. 3.3 v. H. 3,36 v. H. 1 006 350 alle, daß er der CDU/CSU mehr als je die Verpflichtung auferlegt, ihn mit DRP 1.8 v.H. 1,1 v.H. 1,12 v.H. 307 310 Mäßigung und Klugheit zu Nutzen des ganzen Volkes zu verwenden. -
Nr. 52A Rede Hans Ehards in Der Sitzung Des
24. Mai 1952 351 Nr. 52a Rede Hans Ehards in der Sitzung des Landesvorstands der Christlich-Sozialen Union am 24. Mai 1952 in München BayHStA, NL Ehard 12011 Das Ansehen der CSU in und außerhalb Bayerns ist derzeit schwer angeschlagen. Lesen Sie die Zeitungen und hören Sie die Bevölkerung! [Geld zu erhalten ist häu- fig schwer. Haltung der Industrie. Finanzierung] der BP]2 Es kommt dazu: Wenn in Bayern etwas passiert, was gar nicht schicklich, dann ist die Menge überglück- lich: In Bayern selbst wird es wirklich aufgebläht und außerhalb maßlos übertrie- ben. Gegensatz anderswo: z. B. Stuttgart - Frankfurt! Uber allen Gipfeln ist Ruh3! [•] Und wir haben diesmal selbst dafür gesorgt, den Wirbel möglichst zu verstär- ken. Wenn wir aber CSU bleiben und uns erhalten und durchsetzen wollen, müs- sen wir4 den Mut haben, das zu erkennen und Abhilfe zu suchen. Eines ist sicher: Wir können die Krise nicht überwinden, wenn wir gar nichts tun und warten, bis wir nicht mehr Herr unserer freien Entschlüsse sind. Bevor man sich entschließt, muß man versuchen, die Situation klar zu erkennen. [•] Heutige Situation auf Regierungsebene: Sie werden mir zugeben müssen: Ich habe mich bis zur äußerst möglichen Grenze vor ein Kabinettsmitglied und vor einen Parteifreund gestellt. Als die Sache mit den Vorwürfen des Juda Weißmann5 bekannt wurde, habe ich mich sofort bemüht, den Sachverhalt aufzuklären, aber gleichzeitig zu verhüten, daß die Sache entstellt und politisch propa- [•] gandi- stisch in der Öffentlichkeit herumgezogen wurde. Damals vor den Gemeinde- wahlen, aber auch zum Nachteil der CSU und Bayerns. Auch heute noch meine Überzeugung: Die Sache Ohrenstein hätte man ge- räuschloser und besser liquidieren können. -
Protokoll Der Landesversammlung
Hergestellt im Archiv für Christlich-Soziale Politik der Hanns-Seidel-Stiftung - Weitergabe nicht gestattet. Reproduktion und Veröffentlichung nur mit schriftlicher Genehmigung des ACSP ACSP, PT19590612-4 ~~~!~Y!!~~!~Bß g§~- Q~i§~!ig~=§2~!~1~n_ gn!2n am 12 . Juni 1959 in München, Mathäserbierstadl Den Vorsitz führen: Dr . Seidel und Dr. Ehard. Tagesordnung ------------------------ Seite 1 • Eröffnung und Begrüssung 1-2 - 2. Bildung ei nes Parteitags pr äsidiums 3 3 . Grussworte von Dr . Klaus, Salzburg 4 4. Bildung von drei Arbeitskreisen 5-6 5 . Schluss der Plenarsitzung 6 Hergestellt im Archiv für Christlich-Soziale Politik der Hanns-Seidel-Stiftung - Weitergabe nicht gestattet. Reproduktion und Veröffentlichung nur mit schriftlicher Genehmigung des ACSP ACSP, PT19590612-4 - 1 - Eröffnung der Tagung : 15. 20 Uhr . Dr . SeJ..del : Meine Damen und Her1en! Liebe Parteifr·eunde l Ich eröffne hi ermit die diesJahrige Landesver sammlung der Christlich- Sozialen Union und heiße Sie alle her z l J..ch will kommen . Obgl eich die Mehrzahl der Ehrengaste ihr Erscheinen erst fur den mor gigen Tag angesagt haben, bin ich in der La ge, schon heute mit Herzlichkeit zu begrüßen Au . Andre Colin von der MRP , Paris . (Beifall) Mit besonderer Herzlichkei t begrüße ich Landeshaupt mann Dr . Klaus aus Salzburg als Vertreter der ÖVP . (Beifall) I ch begr üße ferner Herrn Brigadegeneral abelhack und Her r n Pr asidencen Heinrich Engel . (Beifall) Mit besonderer War me neiße ich aber in unserem Kreis heute willkommen die Vert reter der nunmehr geeinten Chris tlich- Demokratischen Union an der Saar·. (Beifall) I ch kann begrußen Herrn Minister Schnur aus Sa arbrücken , Herr n inister von Lautz aus Saarortic.tCen und unser·en al ten Freund , Staatsse.tCretar a . -
CSU-Landesausschuss 1948
C S U – P A R T E I A U S S C H Ü S S E 1 9 4 5 – 2 0 0 0 R E P E R T O R I U M bearbeitet von Andreas Bitterhof C S U – V O R L Ä U F I G E L A N D E S A U S S C H Ü S S E 1945-1946 CSU-Landesausschuss 1948 C S U – L A N D E S A U S S C H Ü S S E 1946-1968 CSU-Landesausschuss1950 C S U - P A R T E I A U S S C H Ü S S E 1968 - 2000 CSU-Parteiausschuss 2000 München, im November 2010 V O R B E M E R K U N G Die Landesausschüsse/Parteiausschüsse bestehen aus dem Parteivorstand, Dele- gierten der Bezirksverbände und Arbeitsgemeinschaften sowie Regierungsmit- gliedern, werden ein bis zweimal im Jahr einberufen und dauern ein bis zwei Ta- ge. Im Vergleich zu den Landesversammlungen/Parteitagen beschränkt sich die Delegiertenzahl auf ca. ein Viertel. Die wichtigsten Aufgaben sind Beratungen und Beschlussfassungen über die Grundlinien der Politik und Aktionsprogramme der CSU sowie die Entgegennahme der Berichte der Fraktionsvorsitzenden. Au- ßerdem werden von diesem Gremium die Mitglieder des Landesschiedsgerichts und die Parteiausschussvorsitzenden gewählt und über neue Arbeitskreise ent- schieden. Nachdem im Jahr 1968 mit einer neuen Satzung der demokratische Or- ganisationsaufbau und das Mitwirkungsrecht der Mitglieder erweitert und ver- stärkt wurden, kam es zur Umbenennung der Landesausschüsse in Parteiaus- schüsse. Bis dahin wählte der Landesausschuss auch die Landesvorstandsmitglie- der (mit Ausnahme des Landesvorsitzenden); diese Aufgabe übernahm danach der Parteitag. -
UID Jg. 15 1961 Nr. 38, Union in Deutschland
Z 6796 C BONN • 22. SEPT. 1961 Nr. 38 • 15. JAHRGANG UNION M „ INFORMATIONSDIENST der Christlich-Demokratischen und Christlich-Sozialen Union Mit Abstand stärkste Partei CDU /CSU zum viertenmal vom Wähler mit der Verantwortung betraut Ein Rundblick über die Wahlergebnisse des 17. September \ Fast 90 °/o der 37,4 Millionen wahlberechtigten Bundesbürger haben am gen Splitterparteien hinnehmen, die weit 17. September über die politische Kräfteverteilung im Vierten Deutschen Bun- uhter der 5%-Grenze blieben. destag entschieden. Auch bei der diesjährigen Bundestagswahl machte der Hohe Wahlbeteiligung Wähler durch sein Vertrauen die CDU/CSU erneut zur weitaus stärksten Audi die vierten Bundestagswahlen politischen Kräftegruppe in der Bundesrepublik. Mit einem Stimmenanteil von sind durch erstaunlich hohe Wahlbeteili- 45,3 °/o fand die Union am vergangenen Sonntag ungefähr gleich starke Reso- gungsziffern gekennzeichnet. Zum glei- chen Zeitpunkt, in dem die kommunisti- nanz wie bei der Bundestagswahl 1953, bei der es der Union als erster Partei schen Machthaber Pankows die Bevölke- in der Geschichte deutscher Wahlen gelang, nahezu jeden zweiten Wähler rung Mitteldeutschlands zur Teilnahme für sich zu gewinnen. an demokratischen Scheinwahlen zwin- gen, entschieden in der Bundesrepublik Audi bei der Bundestagswahl 1961 be- Rekordwahlergebnissen des Jahres 1957; fast 90 % der Wahlberechtigten bei einer stätigte der deutsche Wähler die Union sie erreichte nicht das angestrebte Ziel, freiheitlichen demokratischen Wahl über als große Volkspartei, getragen vom Ver- im vierten Deutschen Bundestag wieder- den künftigen Weg deutscher Politik. trauen der Angehörigen beider Konfes- um über die absolute Mehrheit der Man- Wahlbeteiligung sionen und der verschiedenen sozialen date zu verfügen. Schichten. Allerdings blieb die CDU/CSU Bundestagswahl 1961 87,5 °/o Eine vernichtende Niederlage mußten Bundestagswahl 1957 87,8% am 17. -
UID Jg. 8 1954 Nr. 6, Union in Deutschland
Union in Deutschland Informations-Dienst der Christlich-Demokratischen und Christlich-Sozialen Union Deutschlands Verlag und Vextrleb: Bonn, Argelanderstraßs 173. Redaktion. Bonn, Pressehaus IV, Zimmer 48 (Tel. 2i40e), Görresstraße Nr. 6 Bonn, den 20. Januar 1954 VIII. Jahrg. Ministerpräsidest Dr. Hans Ehard: . man etwa.» tiefer in die gi rer Nach- bar-Völker die den Un- Die CSU zur politischen Lage ;rund ihrer äußeren, vielfach -timmenden politischen Er- Auf der Tagung des CSU-Landesausschusses in Rothenburg o. T. gab der Vor- sitzende der CSU in umfassenden Darlegungen ein Bild der Lage und kennzeichnete Wi lie Ent- die Stellung der CSU zu allen wesentlichen Fragen der Innen- und Außenpolitik. :: der Verhältnisse in Italien Wir heben aus seiner Rede drei besonders wichtige Fragengebiete heraus: mit füllt, Wir müssen uns zusammenfinden können? Gewiß ist in unserem iiuße- so : cht damit abtun, haben genug daß sich die mit uns zu tun. Ähnliches gilt auch Welt ist der Meinung, es ginge Geister, die Wil- für I sind, ni uns sehr gut, ja zu gut! Ich mö\ irnendes Wor All diese Dinge berühren uns S< rieren. sondern zusammenfind« 1 und es eich- zu > Kompromissen, sage: gültig für i dem zu i bewußten weh g im Inneren die d e m o k i Es -: nicht so gut, wie wir a r b c i I manchmal meinen. Deutsehland, und ;ati- m Wort ja im lieh macl Europa Len Co ken, hen Be- daß wir in I) [er N o 1 idteil ein e Exi- und Dinj; in der Stun- ition de der bill ersten Not keinen Str< :. den glücklichen und gu. -
Grenzen Der Integration. Die CSU Und Der
Dokumentation THOMAS SCHLEMMER GRENZEN DER INTEGRATION Die CSU und der Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit - der Fall Dr. Max Frauendorfer I. In der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland hat der Umgang mit der natio nalsozialistischen Vergangenheit einen zentralen Platz. Für die Ära Adenauer werden zumeist - nicht selten etwas vorschnell - die „Unfähigkeit zu trauern"1 und die aus gebliebene Vergangenheitsbewältigung beklagt, das Scheitern der politischen Säube rung und „das Versickern der Entnazifizierung in der Restaurationswüste der Adenauer-Zeit"2 konstatiert oder auf „den fast unbegrenzten Willen zur Amnestie" und die „vergangenheitspolitische Obsession"3 verwiesen, von der vor allem die fünfziger Jahre geprägt gewesen seien. Auf besonders heftige Kritik stieß die Konti nuität der Eliten in Ministerialbürokratie, Justiz und Wirtschaft, die schon dem NS- Staat wertvolle Dienste geleistet hatten und ihre Karriere nach 1945 - wenn auch zu meist nach einer gewissen Schamfrist - fortsetzen konnten. Ulrich Herbert hat erst vor kurzem „die Totalität der Reintegration" alter Eliten und ehemaliger nationalso zialistischer Führungsgruppen in die Gesellschaft der Bundesrepublik als „politische und moralische Katastrophe" bezeichnet und - fast schon theologisch überhöht - als „bis heute nicht überwundene Erbsünde der zweiten deutschen Demokratie" ge brandmarkt4. Allerdings wissen wir noch vergleichweise wenig über die Mechanismen dieser In tegration, über die sozialen Netzwerke und erfahrungsgeschichtlichen Dispositionen, die sie möglich machten, und über die Grenzen, an die belastete Personen bei ihren Versuchen stießen, an ihre berufliche oder politische Laufbahn in den Jahren der 1 Alexander und Margarete Mitscherlich, Die Unfähigkeit zu trauern. Grundlagen kollektiven Ver haltens, München/Zürich 1967. Meinen Kollegen Dieter Pohl, Dietmar Süß und Hans Woller danke ich herzlich für ihren Rat und ihre Unterstützung. -
UID Jg. 9 1955 Nr. 45/46, Union in Deutschland
Union in Deutschland Informations-Dienst der Christlich-Demokratischen und Christlich-Sozialen Union Deutschlands Verlag und Vertrieb: Bonn, Argelanderstraße 173. Redaktion: Bonn, Pressehaus IV, Zimmer 48 (Tel. 2 14 08), Görresstraße Nr. 45/46 Bonn, den 16. Juni 1955 IX. Jahrg. Der sozialdemokratischen Opposi- tion ist wieder einmal eine Prophe- Dr. Adenauers politisches Reisegepäck zeihung wie eine Seifenblase geplatzt. Die Politik der SPD war eben, das emp- „Wiederaufbau der zerschlagenen Welt braucht Zeit" findet man im ganzen deutschen Volke, Die Reise des Bundeskanzlers Dr. Adenauer, die bedeutsamen Besprechungen mit weit über die Kreise der Koalitions- Präsident Eisenhower und den westlichen Außenministern, beherrschen weithin das anhänger hinaus, grundfalsch. Die Note Blickfeld der großen Politik. Man erwartet viel von dem Staatsmann, der sein Land der Sowjetregierung bescheinigte das so zielbewußt und in verhältnismäßig kurzer Zeit wieder gleichberechtigt in den der Bundesregierung sowohl 'wie der Kreis der freien Völker zurückgeführt hat und der unbeirrbar der Sache der west- Opposition ausdrücklich, indem sie fest- lichen Einigung, des Friedens und der Wiedervereinigung Deutschlands auf dem stellt, daß die Aufhebung des Besat- Wege der Entspannung dient. zungsstatuts, also der Abschluß der Pariser Verträge, „die nötigen Voraus- Die Einladung Dr. Adenau- der wesentlich propagandistisch aufge- setzungen für die Normalisierung und l^s nach Moskau, die vielfach als zogenen Berliner Konferenz unter- Anbahnung unmittelbarer Beziehungen -me Sensation empfunden wurde — scheidet. zwischen der Sowjetunion und der allerdings wohl nicht so sehr in den unmittelbar an diesem Vorgang betei- ligten politischen Kreisen — hat be- stimmte Fakten deutlich gemacht: Es Dr. Johann B. Gradl: hat sich gezeigt, daß die kühle und realistische Beurteilung der Lage durch den Bundeskanzler richtig war. -
Geschichte Der Kunst Am Bau in Deutschland
Dr. Claudia Büttner Geschichte der Kunst am Bau in Deutschland BBR-Forschungsvorhaben Forum „Kunst am Bau“ Impressum Herausgeber Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) Invalidenstraße 44 10115 Berlin Bearbeitung Dr. Claudia Büttner, München Wissenschaftliche Begleitung Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) Dr. Ute Chibidziura Vervielfältigung Alle Rechte vorbehalten Zitierweise BMVBS (Hrsg.): Geschichte der Kunst am Bau in Deutschland, Berlin 2011 Die vom Auftragnehmer vertretene Auffassung ist nicht unbedingt mit der des Herausgebers identisch. © BMVBS Ein Projekt des Forschungsprogramms „Zukunft Bau“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), betreut vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) Geschichte der Kunst am Bau in Deutschland Claudia Büttner Inhalt Einleitung__________________________________________________________________ 4 Zum Vorgehen ________________________________________________________________________4 Dank ________________________________________________________________________________5 1. Vorgeschichte der Kunst am Bau _____________________________________________ 6 1.1. Regionalstaatliche Regelungen in der Weimarer Republik __________________________________7 1.2. Internationale Regelungen zur Kunst am Bau – Beispiel USA ________________________________9 2. Kunst am Bau im Nationalsozialismus_________________________________________ 10 2.1. Beispiele der Kunst am Bau im Nationalsozialismus -
08-001 CDU/CSU-Fraktion Im Deutschen Bundestag ARCHIV FÜR CHRISTLICH-DEMOKRATISCHE POLITIK
08-001 CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ARCHIV FÜR CHRISTLICH-DEMOKRATISCHE POLITIK DER KONRAD-ADENAUER-STIFTUNG E.V. 08-001 CDU/CSU-FRAKTION IM DEUTSCHEN BUNDESTAG SANKT AUGUSTIN 2016 I Inhaltsverzeichnis 1 Protokolle 1 1.1 Zweizonenwirtschaftsrat 1 1.2 Parlamentarischer Rat 2 1.3 Sitzungen der CDU/CSU-Fraktion der Bundesversammlung 12 1.4 Sitzungen des CDU/CSU-Fraktionsvorstandes 12 1.4.1 Sitzungen des CDU/CSU Fraktionsvorstandes 1949 - 1965 12 1.4.2 Sitzungen des CDU/CSU-Fraktionsvorstandes 1965 - 1976 13 1.4.3 Sitzungen des CDU/CSU-Fraktionsvorstandes 1976 - 1990 13 1.5 Sitzungen der CDU/CSU-Fraktion 14 1.5.1 Protokolle der Sitzungen der CDU/CSU-Fraktion 14 1.5.1.1 Sitzungen in der 1. Wahlperiode 1949-1953 14 1.5.1.2 Sitzungen in der 2. Wahlperiode 1953-1957 16 1.5.1.3 Sitzungen in der 3. Wahlperiode 1957-1961 23 1.5.1.4 Sitzungen in der 4. Wahlperiode 1961-1965 28 1.5.1.5 Sitzungen in der 5. Wahlperiode 1965-1969 28 1.5.1.6 Sitzungen in der 6. Wahlperiode 1969-1972 28 1.5.1.7 Sitzungen in der 7. Wahlperiode 1972-1976 39 1.5.1.8 Sitzungen in der 8. Wahlperiode 1976-1980 61 1.5.1.9 Sitzungen in der 9. Wahlperiode 1980-1983 77 1.5.1.10 Sitzungen in der 10. Wahlperiode 1983-1987 85 1.5.2 Protokollauszüge der Fraktionssitzungen zu einzelnen Sachthemen, 95 alphabetisch geordnet 1.5.3 Beschlußprotokolle 98 1.5.4 Organistationsfragen und Materialien zu Fraktionssitzungen 98 1.5.4.1 Organisationsfragen zur Protokollanfertigung 98 1.5.4.2 Sitzungsunterlagen (Tagesordnungen, Tischvorlagen u.ä.) 98 1.5.4.3 Anwesenheitslisten zu den Fraktionssitzungen