Cato Bontjes Van Beek 1920 - 1943 1
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DVR-Jahresbericht 2018
Jahresbericht 2018 Deutscher Verkehrssicherheitsrat Stand: April 2019 DVR-Organigramm Hauptgeschäftsführer Christian Kellner Assistentin HGF: Sabine Halten Geschäftsführerin Ute Hammer Assistentin GF: Susanne Fofana Geschäftsbereich 1 Geschäftsbereich 2 Christian Kellner Ute Hammer Politik, Recht Presse Öffentlich- Kampagnen/Medienarbeit Referatsleiterin und Pressesprecherin: und Presse Referatsleiterin und stellv. Presse- Julia Fohmann keitsarbeit sprecherin: Carla Bormann Sachbearbeiterin: Claudia-Maria Klaßen Sachbearbeiterin: Anja Bolte Volontär/in: N.N. Europa Initiativen/Veranstaltungen Referatsleiterin: Jacqueline Lacroix Referatsleiterin: Sandra Demuth Sachbearbeiterin: Petra Passenheim Referentin Kampagne gegen Müdigkeits- und Dooringunfälle: Politik und Recht Anna-Sophie Börries Referatsleiter/Leiter Hauptstadtbüro: Sachgebietsleiterinnen: Stefan Grieger Laura Breuer, Cornelia Bamberg Referent/in Public Affairs: Tanja Hohen- Sachbearbeiterin: Simone Bauer stein, Jonas Hurlin Sachbearbeiterin: Annette Nawrath Studentischer Mitarbeiter: Lennart Schäfer Technik Fahrzeugtechnik Referatsleiter: Welf Stankowitz Unfallprävention – Sachbearbeiterin: Sigrun Emons Wege und Dienstwege Mensch Straßenverkehrstechnik Referatsleiter: Kay Schulte Referatsleiter: Dr. Detlev Lipphard Referentin Aus- und Weiterbildung: Sachbearbeiter: Martin Frankenstein Marita Menzel Referentin Integration und Migration: Olivera Scheibner Referent Fahrrad- und Pedelec- mobilität: Rudolf Bergen Haushalt und Referatsleiter: Dirk Zeisler Sachgebietsleiterin: Kathrin -
Auf Den Spuren Von Cato Bontjes Van
1 In der Bredenau 2 Im alten Dorf UNTER KÜNSTLER*INNEN UND PHILOSOPHEN AUF DÜNNEM EIS Das Elternhaus von Cato Bontjes van Beek war durchdrungen von Kunst, Musik, Literatur, Philosophie Wie wird dieses kleine Mädchen, und Politik. „Professes Hus“ hieß es in Fischerhude nur, und „Professes Kinners“ waren Cato und ihre behütet im Schoß der Familie, zu Geschwister Mietje und Tim. Errichtet hatte das Haus 1908 der Königliche Professor Heinrich Breling, einer Widerstandskämpferin, bereit Hofmaler Ludwigs des Zweiten und Künstler in Fischerhude. Brelings jüngste Tochter Olga, Tänzerin, Isa- das eigene Leben für die Menschen- dora-Duncan-Schülerin und später Malerin, war Catos Mutter. Ihr Vater Jan Bontjes van Beek war ein rechte zu opfern? Als Kind unter- niederländischer Matrose und linker Freigeist, der zu einem bedeutenden Keramiker wurde. Mit Olgas nahm Cato ausge dehnte Streifzüge älterer Schwester Amelie, ebenfalls Malerin und Bildhauerin von Rang, gründete Catos Vater 1921 die in die Wiesen entlang der Wümme renommierte Fischerhuder Kunst-Keramik. Otto Modersohn und Heinrich Vogeler gingen im Haus in der ins Moor. Sie fotografierte viel. Am Bredenau ein und aus, ebenso wie der jüdische Maler Fritz Mühsam. Heinrich Vogeler war mit Jan Bontjes Badepla tz bei der alten Schleuse van Beek seit dessen Aufenthalt im Worpsweder Barkenhof befreundet. sprang sie als einzige vom Gelän der Otto Modersohn hatte nach Paula Beckers Tod Catos Tante Louise geheiratet, eine Konzert- und Opernsän- Mit Theodor Lessing auf Naturentdeckung, 1930 ins Wasser. Mit ihren Ge schwistern gerin. In diesem Um feld einer künstlerisch erfolgreichen Großfamilie wuchs Cato auf. „Ein Inbegriff der trug sie sportliche Wettkämpfe aus: Freiheit“, so nannte Helmut Schmidt das Heim der Bontjes van Beeks. -
Georg-Elser-Initiative Bremen Ev
Georg Elser 1 2 Georg Elser – Ein Attentäter als Vorbildorbildorbild Herausgegeben von Achim Rogoss, Eike Hemmer, Edgar Zimmer für die Georg-Elser-Initiative Bremen Edition TEdition Temmenemmenemmen 3 Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://dnb.ddb.de abrufbar. Die Veröffentlichung dieses Essaybandes wurde gefördert durch: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Landesverband Bremen, Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen und Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Stiftung Die Schwelle – Beiträge zur Friedensarbeit, Bremen 1. Auflage 2006 © EDITION TEMMEN Hohenlohestr. 21 28209 Bremen Tel. 0421-34843-0 Fax 0421-348094 [email protected] www.edition-temmen.de Alle Rechte vorbehalten Gesamtherstellung: EDITION TEMMEN ISBN 3-86108-871-1 ISBN 978-3-86108-871-4 4 InhaltInhaltInhalt Bürgermeister Jens Böhrnsen Vorwort des Präsidenten des Senats der Freien Hansestadt Bremen ..................... 7 Achim Rogoss Initiativenarbeit im Kontext des Vermächtnisses von Georg Elser............................. 9 Karl-Heinz Knorr Die strategischen und handwerklichen Leistungen Elsers........................................ 24 Peter Steinbach Bereit zur Gewaltanwendung – aus Verantwortung. Johann Georg Elsers Kampf gegen den Terrorismus an der Macht ................................................................ 42 Claus Christian Malzahn Hitler-Attentäter Elser – Dreizehn Minuten, die der Weltgeschichte -
Libertas Schulze-Boysen Und Die Rote Kapelle Libertas Schulze-Boysen Und Die Rote Kapelle
Libertas Schulze-Boysen und die Rote Kapelle Libertas Schulze-Boysen und die Rote Kapelle Der Großvater, Fürst Philipp Eulenburg zu Hertefeld, Familie genießt als Jugendfreund des Kaisers lange Zeit des- sen Vertrauen und gilt am Hofe als sehr einflussreich. und Nach öffentlichen Anwürfen wegen angeblicher Kindheit homosexueller Neigungen lebt der Fürst seit 1908 zurückgezogen in Liebenberg. Aus der Ehe mit der schwedischen Gräfin Auguste von Sandeln gehen sechs Kinder hervor. 1909 heiratet die jüngste Tochter Victoria den Modegestalter Otto Haas-Heye, einen Mann mit großer Ausstrahlung. Die Familie Haas- Heye lebt zunächst in Garmisch, dann in London und seit 1911 in Paris. Nach Ottora und Johannes kommt Libertas am 20. November 1913 in Paris zur Welt. Ihr Vorname ist dem „Märchen von der Freiheit“ entnom- men, das Philipp Eulenburg zu Hertefeld geschrieben hat. Die Mutter wohnt in den Kriegsjahren mit den Kindern in Liebenberg. 1921 stirbt der Großvater, und die Eltern lassen sich scheiden. Nach Privatunterricht in Liebenberg besucht Libertas seit 1922 eine Schule in Berlin. Ihr Vater leitet die Modeabteilung des Staatlichen Kunstgewerbemu- seums in der Prinz-Albrecht-Straße 8. Auf den weiten Fluren spielen die Kinder. 1933 wird dieses Gebäude Sitz der Gestapozentrale. Die Zeichenlehrerin Valerie Wolffenstein, eine Mitarbeiterin des Vaters, nimmt sich der Kinder an und verbringt mit ihnen den Sommer 1924 in der Schweiz. 4 Geburtstagsgedicht Es ist der Vorabend zum Geburtstag des Fürsten. Libertas erscheint in meinem Zimmer. Sie will ihr Kästchen für den Opapa fertig kleben[...] „Libertas, wie würde sich der Opapa freuen, wenn Du ein Gedicht in das Kästchen legen würdest!“ Sie jubelt, ergreift den Federhalter, nimmt das Ende zwischen die Lippen und läutet mit den Beinen. -
Widerstandsgruppe Schulze-Boysen/Harnack
Widerstandsgruppe Schulze-Boysen/Harnack Bearbeitet von Klaus Lehmann Herausgegeben von der zentralen Forschungsstelle der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes VVN Berliner Verlag GmbH, Berlin 1948, 88 Seiten Faksimileausgabe der Seiten 3 bis 27 und 86 bis 88 Die Schulze-Boysen/Harnack-Gruppe wurde 1942 von der Gestapo un- ter dem Begriff Rote Kapelle entdeckt und ausgeschaltet. Diese erste ausführliche Veröffentlichung erschien in der damaligen Sowjetischen Besatzungszone und wurde von der VVN, einer von der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) gelenkten Organisation, herausge- geben. Während die Widerstandsarbeit der Schulze-Boysen/Harnack-Gruppe mit Flugblättern, Zeitschriften, Klebeaktionen, Hilfe für politisch verfolg- te bis hin zur Beschaffung von Waffen beschrieben wird, wird ihre Spi- onagetätigkeit für die Sowjetunion bewusst verschwiegen. Die Spionagesender, die vom sowjetischen Nachrichtendienst zur Ver- fügung gestellt worden waren, werden hier stattdessen in Geräte um- gedeutet, die "mit ihren Sendungen das deutsche Volk" aufklären soll- ten (S.15). Dies zeigt, dass man sich zur Spionage für Stalin nicht be- kennen wollte, weil diese mit den damals gängigen moralischen Maß- stäben nicht in Einklang zu bringen war. Dies wandelte sich erst Ende der 1960-er Jahre, als die Sowjetunion einigen Mitgliedern der Roten Kapelle postum Militärorden verlieh und die DDR sie fortan als "Kundschafter" und Paradebeispiel für kommu- nistischen geführten Widerstand feierte. Auf den Seiten 28 bis 85 werden 55 Mitglieder -
Traditionsprogramm Rote Kapelle« an Der Mildred-Harnack-EOS, Berlin
Alexander‐Martin Sardina (Hrsg.) Edith Pieper Die Quellensammlung zum »Traditionsprogramm Rote Kapelle« an der Mildred‐Harnack‐EOS, Berlin, vor der Wende in der DDR Privatarchiv Karl‐Heinz Witzel, Berlin E‐Book‐Publikation (Nr. 200710) zur ausschließlich kostenfreien Nutzung mit vollständiger Quellenangabe gestattet Jede kommerzielle Verwertung des Inhalts ist untersagt Diese Publikation besteht aus einer Einführung (LII Seiten) des Herausgebers und dem nachfolgenden Digitalisat des Quellenmaterials (120 Seiten) Erstveröffentlichung im Internet auf www.sardina.de am 20. Juli 2010 © 2010 sardina.de, Hamburg Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht verändert werden sardina.de Materialien zur Politikwissenschaft Quellensammlung »Traditionsprogramm Rote Kapelle« II Bibliografische Information: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in ihrem Katalog Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar. Die körperliche Ausgabe dieser Monografie befindet sich im Bestand der Deutschen Nationalbibliothek (Standort Frankfurt am Main) unter der Signatur 2010 B 26906 Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.info/100555661X abrufbar. Inhaltsverzeichnis Vorwort zur Einführung ..………………………………………………………………………………………… III Zur Genese des Materials ………………………………………………………………………………………… IV Politologisch‐historischer Kommentar ………………………....……….…………….……………….…. XII Die MetaEbene: Über kritische Diskurse zur DDRVergangenheit Der institutionalisierte staatssozialistische -
Bibliographie Zur Geschichte Des Deutschen Widerstands Gegen Die NS-Diktatur 1938-1945
Karl Heinz Roth Bibliographie zur Geschichte des deutschen Widerstands gegen die NS-Diktatur 1938-1945 Stand: 20.7.2004 1.Veröffentlichte Quellen, Quellenübersichten, Quellenkritik, Dokumentationen und Ausstellungen AA. VV., Archivio Storico del Partito d´Azione. Istituto di Studi Ugo La Malfa, o.O. u.J. Ursula Adam (Hg.), “Die Generalsrevolte”. Deutsche Emigranten und der 20. Juli 1944, Eine Dokumentation, Berlin 1994 Ilse Aicher-Scholl (Hg.), Sippenhaft. Nachrichten und Botschaften der Familie in der Gestapo-Haft nach der Hinrichtung von Hans und Sophie Scholl, Frankfurt a.M. 1993 Peter Altmann/Heinz Brüdigam/Barbara Mausbach-Bromberger/Max Oppenheimer, Der deutsche antifaschistische Widerstand 1033-1945 im Bildern und Dokumenten, 4. verb. Aufl. Frankfurt a.M. 1984 Alumni Who Touched Our Lives, in: Alumni Magazine (Madison, Wisconsin), 1996 C. C. Aronsfeld, Opposition und Nonkonformismus. Nach den Quellen der Wiener Library, in: Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.), Stand und Problematik der Erforschung des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus, S. 58-83 Klaus Bästlein, Zum Erkenntniswert von Justizakten aus der NS-Zeit. Erfahrungen in der konkreten Forschung, in: Jürgen Weber (Bearb.), Datenschutz und Forschungsfreiheit. Die Archivgesetzgebung des Bundes auf dem Prüfstand, München 1986, S. 85-102 Herbert Bauch u.a. (Bearb.), Quellen zu Widerstand und Verfolgung unter der NS-Diktatur in hessischen Archiven. Übersicht über d8ie Bestände in Archiven und Dokumentationsstellen, Hg. Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Wiesbaden 1995 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau, Bd. 57) Lothar Bembenek/Axel Ulrich, Widerstand und Verfolgung in Wiesbaden 1933-1945. Eine Dokumentation, Gießen 1990 Olaf Berggötz, Ernst Jünger und die Geiseln. Die Denkschrift von Ernst Jünger über die Geiselerschießungen in Frankreich 1941/42, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 51 (2003), S. -
September 2017 All Times Given in UTC/GMT. Local Times
September 2017 All times given in UTC/GMT. Local Times: Lagos UTC +1 | Cape Town UTC +2 I Nairobi UTC +3 Delhi UTC +5,5 I Bangkok UTC +7 | Hong Kong UTC +8 London UTC +1 | Berlin UTC +2 | Moscow UTC +3 San Francisco UTC -7 | Edmonton UTC -6 | New York UTC -4 All first broadcasts in bold print. All broadcasts in 16:9 format, unless otherwise noted. Programming subject to change at short notice. DW (English) | 2017-09 Index FRI 2017-09-01 ...................................................................................................... 1 SAT 2017-09-02 ..................................................................................................... 5 SUN 2017-09-03 .................................................................................................... 9 MON 2017-09-04 ................................................................................................. 13 TUE 2017-09-05 ................................................................................................... 16 WED 2017-09-06 ................................................................................................. 19 THU 2017-09-07 .................................................................................................. 22 FRI 2017-09-08 .................................................................................................... 25 SAT 2017-09-09 ................................................................................................... 28 SUN 2017-09-10 ................................................................................................. -
Machines À Penser (Essay by Dieter Roelstraete)
edited by Dieter Roelstraete Machines à penser CONTENTS NOTE TO THE READER This publication accompanies the exhibition “Machines à penser,” conceived and Dieter Roelstraete Trois machines à penser 19 curated by Dieter Roelstraete at Fondazione Prada, Venice. The project recounts the archi‑ Ludwig Wittgenstein Culture and Value 179 tectural typology of the hut as a “machine for thinking,” made for or named after the three Shumon Basar The Eternal Return 197 German philosophers Theodor Adorno, Martin Heidegger of the Primitive Hut and Ludwig Wittgenstein. In addition to the lead essay Theodor Adorno Refuge for the Homeless 251 by the curator, the volume con ‑ tains two essays and a poem written by scholars, theorists, Alec Finlay HUTOPIA 257 and participating artists. Also included are a selection of excerpts relating to the Martin Heidegger Why Do I Stay in the Provinces? 323 theme of dwelling by Adorno, Heidegger, Wittgenstein, and Saint Jerome, and three con‑ Goschka Macuga versations with artists commis‑ sioned to make new works for the exhibition project: Leonor Leonor Antunes Conversations 339, 357, 369 Antunes, Alexander Kluge, and Goshka Macuga. The publica‑ tion features a bibliography, the Alexander Kluge } Italian translations of the texts, and a list of exhibited works and illustrations. Mark Riley Thinking Place: 403 All the images in the book, apart from the cover cards, Imagining Heidegger at Todtnauberg are accompanied by a short and Wittgenstein at Skjolden caption with the name of the artist or maker, title of the work, and date. Complete captions Saint Jerome Letter XLIII to Marcella 443 for the illustrations can be found in the list of exhibited works and illustrations. -
Introduction: Memories of Resistance
Notes Introduction: Memories of Resistance 1. R. Schacht (1997) ‘Begrüßung’ in U. Reinhold, D. Schlenstedt and H. Tanneberger (eds) Erster Deutscher Schriftstellerkongreß. 4.–8. Oktober 1947. Protokolle und Dokumente (Berlin: Aufbau), pp. 79–82 (p. 82). All translations are my own unless otherwise stated. 2. G. Kuckhoff (ed.) (1946) Adam Kuckhoff zum Gedenken: Novellen. Gedichte. Briefe (Berlin: Aufbau), p. 106. The letter was written to Armin-Gerd Kuckhoff, Adam Kuckhoff’s eldest son. It refers to a meeting they had before his arrest in 1942, which Armin-Gerd describes in his essay: (1970) ‘Mein Vater: der Dichter Adam Kuckhoff’ in G. Wiemers (ed.) Ein Stück Wirklichkeit mehr. Zum 25. Jahrestag der Ermordung von Adam Kuckhoff (Berlin: Deutsche Akademie der Künste zu Berlin), pp. 85–92. 3. G. Kuckhoff (ed.), Adam Kuckhoff zum Gedenken, p. 106. 4. G. Weisenborn (1997) [n.t] in U. Reinhold, D. Schlenstedt and H. Tanneberger (eds) Erster Deutscher Schriftstellerkongreß. 4.–8. Oktober 1947. Protokolle und Dokumente (Berlin: Aufbau), pp. 154, 158. 5. E. Langgässer (1997) ‘Schriftsteller unter der Hitlerdiktatur’ in U. Reinhold, D. Schlenstedt and H. Tanneberger (eds) Erster Deutscher Schriftstellerkongreß. 4.–8. Oktober 1947. Protokolle und Dokumente (Berlin: Aufbau), pp. 136–41 (p. 141). 6. G. Kuckhoff (1997) [n.t.] in U. Reinhold, D. Schlenstedt and H. Tanneberger (eds) Erster Deutscher Schriftstellerkongreß. 4.–8. Oktober 1947. Protokolle und Dokumente (Berlin: Aufbau), pp. 155–6. 7. BArch N2506/4 G. Kuckhoff, ‘Hundert Jahre Kampf der Künstler für Freiheit und Humanismus’, Ansprache in der Berliner Staatsoper, 14 July 1947. 8. A. Hitler (1939) Mein Kampf, translated and annotated by James Murphy (London: Hurst and Blackett). -
Hans Coppi / Sabine Kebir Ilse Stöbe: Wieder Im Amt
Hans Coppi / Sabine Kebir Ilse Stöbe: Wieder im Amt Eine Widerstandskämpferin in der Wilhelmstraße Mit einem Vorwort von Johanna Bussemer und Wolfgang Gehrcke V VS Hans Coppi / Sabine Kebir Ilse Stöbe: Wieder im Amt Hans Coppi, Sohn der zu der Widerstandsgruppe »Rote Kapelle« gehörenden und von den Nazis ermordeten Hans und Hilde Coppi. Er ist Historiker und freier Mitarbeiter an der Gedenkstätte Deutscher Widerstand sowie Vorsit- zender der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA). Zahlreiche Veröffentli- chungen zum Widerstand gegen das Naziregime und zu antifaschistischer Erinnerungskultur. Sabine Kebir promovierte über »Die Kulturkonzeption Antonio Gramscis« und habilitierte im Fach Politologie in Frankfurt am Main zu »Antonio Grams- cis Zivilgesellschaft«. Seit 1988 lebt sie hauptsächlich als Wissenschaftsautorin in Berlin (Hauptgebiete: Fragen der Demokratieentwicklung, Genderprobleme, Kultur- und Bildungspolitik, Islam und Islamismus, Literaturwissenschaft). Sie ist u.a. Beirätin im Präsidium des deutschen P.E.N.-Zentrums. Johanna Bussemer ist Referentin für Außenpolitik der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag. Wolfgang Gehrcke, MdB, ist Außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag. Hans Coppi / Sabine Kebir Ilse Stöbe: Wieder im Amt Eine Widerstandskämpferin in der Wilhelmstraße Mit einem Vorwort von Johanna Bussemer und Wolfgang Gehrcke Eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung VSA: Verlag Hamburg www.vsa-verlag.de Die in diesem Band abgedruckten Fotos stammen, wenn nicht anders ange- geben, aus der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (GDW), Berlin, Samm- lung Rote Kapelle. Dieses Buch wird unter den Bedingungen einer Creative Commons License veröffentlicht: Creative Commons Attribution-NonCommer- cial-NoDerivs 3.0 Germany License (abrufbar unter www.creative- commons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/legalcode). -
Jahrbuch Hochtaunuskreis (2020)
Jahrbuch Hochtaunuskreis 2020 28. Jahrgang Schwerpunktthema Literatur (Diese Beiträge sind farbig hinterlegt) Johannes Tuchel Normalität der Integration oder Ignoranz der Verbrechen? Überlegungen zu Manfred Roeder als Beigeordneter in Glashütten Ein 2018 im Jahrbuch Hochtaunuskreis er- Welche prägenden Erlebnisse lassen sich schienener Aufsatz hat auf der Grundlage vor 2 Der am 20. allem der lokalen und regionalen Archive die August 1900 in Kiel Geborene machte als lokalpolitische Bedeutung des ehemaligen 17-Jähriger 1917 sein „Notabitur“ an einem Generalrichters der Luftwaffe Manfred Roe- Berliner Gymnasium. Er meldete sich freiwil- der in den 1960er Jahren gewürdigt. Es ging lig zum Heer und diente beim 3. Rheinischen Feld-Artillerie-Regiment Nr. 83 als Artillerie- Manfred Roeders, nicht um seine Rolle im beobachter. Im Juli 1918 erlitt er in Frank- verbrecherischen Apparat des Dritten Rei- reich eine Gasvergiftung und eine Verletzung ches und erst recht nicht um eine Beurteilung am Oberschenkel. Das Regiment wurde nach seines Handelns nach heutigen ethischen dem Waffenstillstand nach Lohne/Oldenburg Maßstäben. Es geht vielmehr um die Rol- verlegt und im Dezember 1918 demobilisiert, le, die Manfred Roeder in der Glashüttener Roeder als Leutnant entlassen. Roeder schloss Kommunalpolitik zugekommen ist.“1 Trotz sich danach der Garde-Kavallerie-Schützen- dieser Einschränkungen nennt die Autorin In- Division an und war an den Berliner Stra- ßenkämpfen im Januar 1919 beteiligt. 1920 und liefert allgemeine Einschätzungen des kämpfte er in der Freiwilligen Russischen Roeder’schen Handelns, die nichts mit Glas- Westarmee (Westrussische Befreiungsarmee), hütten zu tun haben. Diese scheinen mir an einer weißrussischen antikommunistischen einigen Stellen ergänzungs- und korrektur- bedürftig zu sein. Vielleicht lassen sich dann auch einige Fragen an den Umgang mit Man- fred Roeders Vergangenheit in Glashütten 2 Zum Folgenden: Staatsarchiv Nürnberg, Bestand Interro- gations, R 118, Vernehmung Roeders vom 9.