Plötzensee Memorial Center Brigitte Oleschinski
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Ludwig Beck - Vom Generalstabschef Zum Widersacher Hitlers Von Rainer Volk
SWR2 MANUSKRIPT ESSAYS FEATURES KOMMENTARE VORTRÄGE SWR2 Wissen Ludwig Beck - Vom Generalstabschef zum Widersacher Hitlers Von Rainer Volk Sendung: Freitag, 5. Juni 2015, 8.30 Uhr Redaktion: Udo Zindel Regie: Rainer Volk Produktion: SWR 2014 Bitte beachten Sie: Das Manuskript ist ausschließlich zum persönlichen, privaten Gebrauch bestimmt. Jede weitere Vervielfältigung und Verbreitung bedarf der ausdrücklichen Genehmigung des Urhebers bzw. des SWR. Service: SWR2 Wissen können Sie auch als Live-Stream hören im SWR2 Webradio unter www.swr2.de oder als Podcast nachhören: http://www1.swr.de/podcast/xml/swr2/wissen.xml Die Manuskripte von SWR2 Wissen gibt es auch als E-Books für mobile Endgeräte im sogenannten EPUB-Format. Sie benötigen ein geeignetes Endgerät und eine entsprechende "App" oder Software zum Lesen der Dokumente. Für das iPhone oder das iPad gibt es z.B. die kostenlose App "iBooks", für die Android-Plattform den in der Basisversion kostenlosen Moon-Reader. Für Webbrowser wie z.B. Firefox gibt es auch sogenannte Addons oder Plugins zum Betrachten von E-Books: Mitschnitte aller Sendungen der Redaktion SWR2 Wissen sind auf CD erhältlich beim SWR Mitschnittdienst in Baden-Baden zum Preis von 12,50 Euro. Bestellungen über Telefon: 07221/929-26030 Kennen Sie schon das Serviceangebot des Kulturradios SWR2? Mit der kostenlosen SWR2 Kulturkarte können Sie zu ermäßigten Eintrittspreisen Veranstaltungen des SWR2 und seiner vielen Kulturpartner im Sendegebiet besuchen. Mit dem Infoheft SWR2 Kulturservice sind Sie stets über SWR2 und die zahlreichen Veranstaltungen im SWR2-Kulturpartner-Netz informiert. Jetzt anmelden unter 07221/300 200 oder swr2.de MANUSKRIPT Archivaufnahme – Ansprache Hitler 20.7.1944: „Deutsche Volksgenossen und Volksgenossinnen. -
3. Claus Schenk Graf Von Stauffenberg Und Operation Walküre
DIPLOMARBEIT „Geschichte des Widerstandes in Film und Fernsehen“ Die Inszenierung der Stauffenberg-Thematik und das tatsächliche Ereignis des 20. Juli 1944 Verfasserin Marlies Bauer angestrebter akademischer Grad Magistra der Philosophie (Mag. Phil.) Wien, Mai 2010 Studienkennzahl lt. Studienblatt: A 317 Studienrichtung lt. Studienblatt: Theater-, Film- und Medienwissenschaft Betreuerin / Betreuer: Doz. Dr. Clemens Stepina FÜR HELGA UND WILHELM BAUER Danksagung Vielen lieben Dank an meine Familie. Ich danke Isabella und meinem Vater Gerhard, meinem Bruder Oliver und meiner Oma Helga. Ein herzliches Dankeschön an Dr. Clemens Stepina für die großartige Betreuung. Danke an all meine lieben Freunde. Besonderen Dank für geduldiges Zuhören und spontanen Einsatz an: Jürgen Millautz, Kathleen Moser, Christian Podlipnig, Sabine Riedl, Davor Tadic, Magdalene Wyszecki und Oliver Zopper. INHALTSVERZEICHNIS 1. Einleitung..................................................................................................... 1 2. Umsturzpläne in der NS-Zeit: Der Weg hin zum Stauffenberg-Attentat....... 5 2.1. Exkurs - Die ersten einsamen Helden des zivilen Widerstandes - Maurice Bavaud und Georg Elser ..........................................................6 2.2. Stimmen aus den eigenen Reihen - der Beginn des militärischen Widerstandes .......................................................................................11 2.2.1. Die letzte Chance? Der Verschwörerkreis um Hans Oster ..........12 2.2.2. Eine Flasche Cognac für das Führerflugzeug..............................16 -
DVR-Jahresbericht 2018
Jahresbericht 2018 Deutscher Verkehrssicherheitsrat Stand: April 2019 DVR-Organigramm Hauptgeschäftsführer Christian Kellner Assistentin HGF: Sabine Halten Geschäftsführerin Ute Hammer Assistentin GF: Susanne Fofana Geschäftsbereich 1 Geschäftsbereich 2 Christian Kellner Ute Hammer Politik, Recht Presse Öffentlich- Kampagnen/Medienarbeit Referatsleiterin und Pressesprecherin: und Presse Referatsleiterin und stellv. Presse- Julia Fohmann keitsarbeit sprecherin: Carla Bormann Sachbearbeiterin: Claudia-Maria Klaßen Sachbearbeiterin: Anja Bolte Volontär/in: N.N. Europa Initiativen/Veranstaltungen Referatsleiterin: Jacqueline Lacroix Referatsleiterin: Sandra Demuth Sachbearbeiterin: Petra Passenheim Referentin Kampagne gegen Müdigkeits- und Dooringunfälle: Politik und Recht Anna-Sophie Börries Referatsleiter/Leiter Hauptstadtbüro: Sachgebietsleiterinnen: Stefan Grieger Laura Breuer, Cornelia Bamberg Referent/in Public Affairs: Tanja Hohen- Sachbearbeiterin: Simone Bauer stein, Jonas Hurlin Sachbearbeiterin: Annette Nawrath Studentischer Mitarbeiter: Lennart Schäfer Technik Fahrzeugtechnik Referatsleiter: Welf Stankowitz Unfallprävention – Sachbearbeiterin: Sigrun Emons Wege und Dienstwege Mensch Straßenverkehrstechnik Referatsleiter: Kay Schulte Referatsleiter: Dr. Detlev Lipphard Referentin Aus- und Weiterbildung: Sachbearbeiter: Martin Frankenstein Marita Menzel Referentin Integration und Migration: Olivera Scheibner Referent Fahrrad- und Pedelec- mobilität: Rudolf Bergen Haushalt und Referatsleiter: Dirk Zeisler Sachgebietsleiterin: Kathrin -
The Ecumenical Movement and the Origins of the League Of
IN SEARCH OF A GLOBAL, GODLY ORDER: THE ECUMENICAL MOVEMENT AND THE ORIGINS OF THE LEAGUE OF NATIONS, 1908-1918 A Dissertation Submitted to the Graduate School of the University of Notre Dame in Partial Fulfillment of the Requirements for the Degree of Doctor of Philosophy by James M. Donahue __________________________ Mark A. Noll, Director Graduate Program in History Notre Dame, Indiana April 2015 © Copyright 2015 James M. Donahue IN SEARCH OF A GLOBAL, GODLY ORDER: THE ECUMENICAL MOVEMENT AND THE ORIGINS OF THE LEAGUE OF NATIONS, 1908-1918 Abstract by James M. Donahue This dissertation traces the origins of the League of Nations movement during the First World War to a coalescent international network of ecumenical figures and Protestant politicians. Its primary focus rests on the World Alliance for International Friendship Through the Churches, an organization that drew Protestant social activists and ecumenical leaders from Europe and North America. The World Alliance officially began on August 1, 1914 in southern Germany to the sounds of the first shots of the war. Within the next three months, World Alliance members began League of Nations societies in Holland, Switzerland, Germany, Great Britain and the United States. The World Alliance then enlisted other Christian institutions in its campaign, such as the International Missionary Council, the Y.M.C.A., the Y.W.C.A., the Blue Cross and the Student Volunteer Movement. Key figures include John Mott, Charles Macfarland, Adolf Deissmann, W. H. Dickinson, James Allen Baker, Nathan Söderblom, Andrew James M. Donahue Carnegie, Wilfred Monod, Prince Max von Baden and Lord Robert Cecil. -
Dokumentation Das Letzte Duell. Die
Dokumentation Horst Mühleisen Das letzte Duell. Die Auseinandersetzungen zwischen Heydrich und Canaris wegen der Revision der »Zehn Gebote« I. Die Bedeutung der Dokumente Admiral Wilhelm Franz Canaris war als Chef der Abwehr eine der Schlüsselfigu- ren des Zweiten Weltkrieges. Rätselhaftes umgibt noch heute, mehr als fünfzig Jah- re nach seinem gewaltsamen Ende, diesen Mann. Für Erwin Lahousen, einen sei- ner engsten Mitarbeiter, war Canaris »eine Person des reinen Intellekts«1. Die Qua- lifikationsberichte über den Fähnrich z.S. im Jahre 1907 bis zum Kapitän z.S. im Jahre 1934 bestätigen dieses Urteü2. Viele Biographen versuchten, dieses abenteu- erliche und schillernde Leben zu beschreiben; nur wenigen ist es gelungen3. Un- 1 Vgl. die Aussage des Generalmajors a.D. Lahousen Edler von Vivremont (1897-1955), Dezember 1938 bis 31.7.1943 Chef der Abwehr-Abteilung II, über Canaris' Charakter am 30.11.1945, in: Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Mi- litärgerichtshof (International Military Tribunal), Nürnberg, 14.11.1945-1.10.1946 (IMT), Bd 2, Nürnberg 1947, S. 489. Ders., Erinnerungsfragmente von Generalmajor a.D. Erwin Lahousen über das Amt Ausland/Abwehr (Canaris), abgeschlossen am 6.4.1948, in: Bun- desarchiv-Militärarchiv (BA-MA) Freiburg, MSg 1/2812, S. 64. Vgl. auch Ernst von Weiz- säcker, Erinnerungen, München, Leipzig, Freiburg i.Br. 1952, S. 175. 2 Vgl. Personalakte Wilhelm Canaris, in: BA-MA, Pers 6/105, fol. 1Γ-105Γ, teilweise ediert von Helmut Krausnick, Aus den Personalakten von Canaris, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte (VfZG), 10 (1962), S. 280-310. Eine weitere Personalakte, eine Nebenakte, in: BA-MA, Pers 6/2293. -
Auf Den Spuren Von Cato Bontjes Van
1 In der Bredenau 2 Im alten Dorf UNTER KÜNSTLER*INNEN UND PHILOSOPHEN AUF DÜNNEM EIS Das Elternhaus von Cato Bontjes van Beek war durchdrungen von Kunst, Musik, Literatur, Philosophie Wie wird dieses kleine Mädchen, und Politik. „Professes Hus“ hieß es in Fischerhude nur, und „Professes Kinners“ waren Cato und ihre behütet im Schoß der Familie, zu Geschwister Mietje und Tim. Errichtet hatte das Haus 1908 der Königliche Professor Heinrich Breling, einer Widerstandskämpferin, bereit Hofmaler Ludwigs des Zweiten und Künstler in Fischerhude. Brelings jüngste Tochter Olga, Tänzerin, Isa- das eigene Leben für die Menschen- dora-Duncan-Schülerin und später Malerin, war Catos Mutter. Ihr Vater Jan Bontjes van Beek war ein rechte zu opfern? Als Kind unter- niederländischer Matrose und linker Freigeist, der zu einem bedeutenden Keramiker wurde. Mit Olgas nahm Cato ausge dehnte Streifzüge älterer Schwester Amelie, ebenfalls Malerin und Bildhauerin von Rang, gründete Catos Vater 1921 die in die Wiesen entlang der Wümme renommierte Fischerhuder Kunst-Keramik. Otto Modersohn und Heinrich Vogeler gingen im Haus in der ins Moor. Sie fotografierte viel. Am Bredenau ein und aus, ebenso wie der jüdische Maler Fritz Mühsam. Heinrich Vogeler war mit Jan Bontjes Badepla tz bei der alten Schleuse van Beek seit dessen Aufenthalt im Worpsweder Barkenhof befreundet. sprang sie als einzige vom Gelän der Otto Modersohn hatte nach Paula Beckers Tod Catos Tante Louise geheiratet, eine Konzert- und Opernsän- Mit Theodor Lessing auf Naturentdeckung, 1930 ins Wasser. Mit ihren Ge schwistern gerin. In diesem Um feld einer künstlerisch erfolgreichen Großfamilie wuchs Cato auf. „Ein Inbegriff der trug sie sportliche Wettkämpfe aus: Freiheit“, so nannte Helmut Schmidt das Heim der Bontjes van Beeks. -
German History Reflected
The Detlev Rohwedder Building German history reflected GFE = 1/2 Formathöhe The Detlev Rohwedder Building German history reflected Contents 3 Introduction 44 Reunification and Change 46 The euphoria of unity 4 The Reich Aviation Ministry 48 A tainted place 50 The Treuhandanstalt 6 Inception 53 The architecture of reunification 10 The nerve centre of power 56 In conversation with 14 Courage to resist: the Rote Kapelle Hans-Michael Meyer-Sebastian 18 Architecture under the Nazis 58 The Federal Ministry of Finance 22 The House of Ministries 60 A living place today 24 The changing face of a colossus 64 Experiencing and creating history 28 The government clashes with the people 66 How do you feel about working in this building? 32 Socialist aspirations meet social reality 69 A stroll along Wilhelmstrasse 34 Isolation and separation 36 Escape from the state 38 New paths and a dead-end 72 Chronicle of the Detlev Rohwedder Building 40 Architecture after the war – 77 Further reading a building is transformed 79 Imprint 42 In conversation with Jürgen Dröse 2 Contents Introduction The Detlev Rohwedder Building, home to Germany’s the House of Ministries, foreshadowing the country- Federal Ministry of Finance since 1999, bears wide uprising on 17 June. Eight years later, the Berlin witness to the upheavals of recent German history Wall began to cast its shadow just a few steps away. like almost no other structure. After reunification, the Treuhandanstalt, the body Constructed as the Reich Aviation Ministry, the charged with the GDR’s financial liquidation, moved vast site was the nerve centre of power under into the building. -
1 Stephanie Zibell: Vor 80 Jahren: Als Die Hakenkreuzflagge Über
Stephanie Zibell: Vor 80 Jahren: Als die Hakenkreuzflagge über Darmstadt wehte. Kollegiengebäude und Landesverwaltung zwischen Machtergreifung und demokratischem Neubeginn. Vortrag aus Anlass der Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der „Machtergreifung“ durch die Nationalsozialisten. Einleitung Als mich Herr Regierungspräsident Baron im vergangenen Jahr ansprach und mich bat, am heutigen Tag einen Vortrag zu halten, habe ich dem Ansinnen insofern gerne entsprochen, als ich mich in meiner Dissertation mit dem in Darmstadt amtierenden hessischen Reichsstatthalter und Gauleiter Jakob Sprenger beschäftigt habe, von dem wir heute noch hören werden, und in meiner Habilitationsschrift mit Ludwig Bergsträsser, der hier in Darmstadt zwischen 1945 und 1948 als erster Regierungspräsident amtiert hat. Ihm, Ludwig Bergsträsser, ist heute eine ganz besondere Ehrung zuteil geworden, über die ich mich persönlich sehr freue: Der bisherige Sitzungssaal Süd ist in Ludwig-Bergsträsser-Saal umbenannt worden. Ich habe davon auch meinem Doktorvater, Prof. Dr. Hans Buchheim, berichtet, der Ludwig Bergsträsser noch persönlich gekannt hat und dafür verantwortlich zeichnet, dass ich mich so intensiv mit Bergsträsser beschäftigt habe. Auch Herr Buchheim, der heute hier anwesend ist, zeigte sich sehr erfreut. Doch wie der Titel meines Vortrags und der einleitende Hinweis auf den Nationalsozialisten Jakob Sprenger bereits andeutet: Es wird in der nächsten Stunde nicht nur Erfreuliches zu hören sein, sondern auch Tragisches und Betrübliches. Ich werde im Folgenden von den Ereignissen berichten, die die nationalsozialistische „Machtübernahme“ am 30. Januar 1933 in Darmstadt, damals Hauptstadt des Volksstaats Hessen, und in Wiesbaden, dem Sitz des Regierungspräsidiums des Regierungsbezirks Wiesbaden der preußischen Provinz Hessen-Nassau, nach sich zog. Das preußische Wiesbaden erwähne ich, weil es vor 1945 im Volksstaat Hessen kein Regierungspräsidium gab. -
Mildred Fish Harnack: the Story of a Wisconsin Woman’S Resistance
Teachers’ Guide Mildred Fish Harnack: The Story of A Wisconsin Woman’s Resistance Sunday, August 7 – Sunday, November 27, 2011 Special Thanks to: Jane Bradley Pettit Foundation Greater Milwaukee Foundation Rudolf & Helga Kaden Memorial Fund Funded in part by a grant from the Wisconsin Humanities Council, with funds from the National Endowment for the Humanities and the State of Wisconsin. Any views, findings, conclusions or recommendations expressed in this project do not necessarily represent those of the National Endowment for the Humanities. Introduction Mildred Fish Harnack was born in Milwaukee; attended the University of Wisconsin-Madison; she was the only American woman executed on direct order of Adolf Hitler — do you know her story? The story of Mildred Fish Harnack holds many lessons including: the power of education and the importance of doing what is right despite great peril. ‘The Story of a Wisconsin Woman’s Resistance’ is one we should regard in developing a sense of purpose; there is strength in the knowledge that one individual can make a difference by standing up and taking action in the face of adversity. This exhibit will explore the life and work of Mildred Fish Harnack and the Red Orchestra. The exhibit will allow you to explore Mildred Fish Harnack from an artistic, historic and literary standpoint and will provide your students with a different perspective of this time period. The achievements of those who were in the Red Orchestra resistance organization during World War II have been largely unrecognized; this is an opportunity to celebrate their heroic action. Through Mildred we are able to examine life within Germany under the Nazi regime and gain a better understanding of why someone would risk her life to stand up to injustice. -
Libertas Schulze-Boysen Und Die Rote Kapelle Libertas Schulze-Boysen Und Die Rote Kapelle
Libertas Schulze-Boysen und die Rote Kapelle Libertas Schulze-Boysen und die Rote Kapelle Der Großvater, Fürst Philipp Eulenburg zu Hertefeld, Familie genießt als Jugendfreund des Kaisers lange Zeit des- sen Vertrauen und gilt am Hofe als sehr einflussreich. und Nach öffentlichen Anwürfen wegen angeblicher Kindheit homosexueller Neigungen lebt der Fürst seit 1908 zurückgezogen in Liebenberg. Aus der Ehe mit der schwedischen Gräfin Auguste von Sandeln gehen sechs Kinder hervor. 1909 heiratet die jüngste Tochter Victoria den Modegestalter Otto Haas-Heye, einen Mann mit großer Ausstrahlung. Die Familie Haas- Heye lebt zunächst in Garmisch, dann in London und seit 1911 in Paris. Nach Ottora und Johannes kommt Libertas am 20. November 1913 in Paris zur Welt. Ihr Vorname ist dem „Märchen von der Freiheit“ entnom- men, das Philipp Eulenburg zu Hertefeld geschrieben hat. Die Mutter wohnt in den Kriegsjahren mit den Kindern in Liebenberg. 1921 stirbt der Großvater, und die Eltern lassen sich scheiden. Nach Privatunterricht in Liebenberg besucht Libertas seit 1922 eine Schule in Berlin. Ihr Vater leitet die Modeabteilung des Staatlichen Kunstgewerbemu- seums in der Prinz-Albrecht-Straße 8. Auf den weiten Fluren spielen die Kinder. 1933 wird dieses Gebäude Sitz der Gestapozentrale. Die Zeichenlehrerin Valerie Wolffenstein, eine Mitarbeiterin des Vaters, nimmt sich der Kinder an und verbringt mit ihnen den Sommer 1924 in der Schweiz. 4 Geburtstagsgedicht Es ist der Vorabend zum Geburtstag des Fürsten. Libertas erscheint in meinem Zimmer. Sie will ihr Kästchen für den Opapa fertig kleben[...] „Libertas, wie würde sich der Opapa freuen, wenn Du ein Gedicht in das Kästchen legen würdest!“ Sie jubelt, ergreift den Federhalter, nimmt das Ende zwischen die Lippen und läutet mit den Beinen. -
114 Adolf Reichwein (1937) Der Fliegende Mensch Mit
Journal of Social Science Education Volume 13, Number 2, Summer 2014 DOI 10.2390/jsse‐v14‐i2‐1259 Adolf Reichwein (1937) Der fliegende Mensch Mit Anmerkungen von Heinz Schernikau (Kommentar 1) und Tilman Grammes (Kommentar 2) Quelle: Adolf Reichwein. Schaffendes Schulvolk. Tiefenseer Schulschriften 1937–1939. Pädagogische Schriften. Kommentierte Werkausgabe in fünf Bänden, Band 4, herausgegeben und bearbeitet von Karl‐Christoph Lingelbach und Ullrich Amlung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 2011, S. 24‐185; Auszüge hier S. 26f., S. 33ff., S. 80‐93 Mit freundlichem Dank an Prof. Dr. Roland Reichwein sowie den Verlag Julius Klinkhardt für die Genehmigung zum Abdruck dieses Auszuges in deutscher Sprache sowie die Publikation einer englischen Übersetzung (Auszug). Vorwort (WA Bd. 4, S. 26f.) wenn sie Pflicht bedeuten. Wenn wir bei Kindern von Mit dieser Schrift lege ich nicht einen Plan vor oder einen Pflicht sprechen, können wir nur die Lust an der Pflicht Vorschlag, wie es gemacht werden sollte, sondern den meinen … Bericht einer Wirklichkeit. Nicht die Gestaltung einer möglichen, einer gedachten Erziehungsgemeinschaft ist II. Wie wir es machen hier vorgezeichnet, sondern die Gestalt einer ver‐ Winter (WA Bd. 4, S. 80‐93) wirklichten, einer bereits geleisteten Arbeit nach‐ 2. Beispiel gezeichnet. Und doch enthält diese Darstellung nicht nur So wie die Vertiefung der geschichtlichen Anschauung ein ‚Bildnis’, sondern öffnet den Blick auf die Gründe und zum dörflichen Schulwinter gehört, führt diese Jahreszeit geistigen Vorgänge, die zu jener Wirklichkeit führten. Es auch ganz von selbst den Umgang mit der Gestalt ist der Versuch, Bericht und Deutung in Einem zu geben... unserer Erde, die Erdkunde, in Betrachtungen hinein, die mehr Überschau als Anschauung sind. -
Review Article Did Weimar Fail?*
Review Article Did Weimar Fail?* Peter Fritzsche University of Illinois at Urbana-Champaign What is Weimar without the Republic? Not much, it seems, since for most German historians the plot that holds the story together has been fragile democracy and its demise. "Weimar" is, as numerous subtitles inform us, the "history of the first Ger- man Democracy," the site where democracy surrendered or failed.' The drama of twentieth-century Germany has largely turned on the failure of the Weimar Repub- lic. All the grand scholarly investments in the study of big-business relations, small- town clubs, East Elbian provinces, and a staggering variety of interest groups and political parties have been undertaken to explain more successfully the frailties of the Republic. This focus has been meritorious since it has guided political self- understandings in postwar Germany and indicated possible limits to the legitimacy of modem democracies generally. Even the notable political guru Kevin Phillips has invoked Weimar to warn his Republican clients not to forget "Middle Ameri~a."~ But preoccupation with the fate of the Republic has been so single-minded that it * I would like to thank Fred Jaher, Hany Liebersohn, Glenn Penny, and Joe Perry for their helpful readings of this article. The following books are under review: Frank Bajohr, Werner Johe, and Uwe Lohalm, eds., Zivilisation und Barbarei: Die widerspriichliche Potentiale der Moderne (Hamburg, 1991); Shelley Baranowski, The Sanctity of Rural Life: Nobility, Protestantism, and Nazism in Weimar Prussia