Sozialdemokratie Und Kommunismus
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Zeitgeschichte
Zeitgeschichte 40 Jahre »Deutschland Archiv« Eine Zeitschrift im Dienst von DDR-Forschung und Wiedervereinigung1 Karl Wilhelm Fricke, Köln Die Chronik einer Zeitschrift aus Anlass eines Er- torisch absehbarer Zeit erreichbar schien, war für nie- scheinungsjubiläums aufzuzeichnen, Rückschau zu manden absehbar. Manche Politiker und Publizisten halten auf das in vier Jahrzehnten Geleistete, das hatten das Ziel schon abgeschrieben und wähnten den Abwägen von Kontinuität und Wandel eines Perio- Status quo als Dauerzustand. Umso nachdrücklicher dikums mit zeithistorischer Perspektive – das alles war daher die Herausgabe einer Zeitschrift speziell kann zur geschichtspolitischen Erinnerungskultur für Fragen der DDR und der Deutschlandpolitik an- beitragen, wenn es sich wie im gegebenen Fall um gesagt, die sich fortan auch der sich herausbildenden das Deutschland Archiv handelt. Oder scheint dieses wissenschaftlichen DDR-Forschung widmen wollte. Unterfangen anmaßend? Nein, es ist nicht anmaßend – Nicht zufällig kam es zur Gründung des Deutschland es ist Chronistenpflicht. Archiv im Kontext der ersten, ihrer Kontroversen we- gen legendären DDR-Forschertagung, die vom 19. – 23. Im Grunde genommen spiegelt sich die Geschichte September 1967 an der Akademie für Politische Bil- des Deutschland Archiv in seinem Untertitel wider, dung in Tutzing zum Generalthema »Situation, Aufga- der in seiner 40-jährigen Existenz dreimal neu for- ben und Probleme der DDR-Forschung« stattgefunden muliert wurde. Als das DA, wie die Zeitschrift häufig hatte. Grundlegend war ein kluges Referat, das Dieter zitiert wird, im April 1968 erstmals erschien, lautete Haack, damals Oberregierungsrat im Bundesminis- der Untertitel »Zeitschrift für Fragen der DDR und terium für Gesamtdeutsche Fragen, in Tutzing hielt. der Deutschlandpolitik«. Der Untertitel hatte Bestand Sein Postulat war eindeutig: »Gesamtdeutsche Politik bis Juni 1990. -
Stefan Appelius Als Pazifistin in Bonn: Alma Kettigs Weg in Der Sozialdemokratischen Bundestagsfraktion
Stefan Appelius Als Pazifistin in Bonn: Alma Kettigs Weg in der Sozialdemokratischen Bundestagsfraktion 1. Die Kontroverse um die Wiederaufrüstung Theo Pirker beschreibt das politische Klima in der Bundesrepublik mit Blick auf den Bundestagswahlkampf im Jahre 1953 sehr zutreffend mit der Feststellung, der Antikommunismus habe in der breiten Masse der Bevöl- kerung Westdeutschlands in jenen Jahren die Position des Antisemitismus eingenommen, in Form eines tiefen, weltanschaulich verhärteten und durch Propaganda stets aufs neue aktualisierbaren Vorurteils.1 Der Wahltag am 6. September 1953 brachte der SPD mit lediglich 28,8 % der Stimmen eine vernichtende Niederlage ein und der jungen Wittener Sozialdemokratin Alma Kettig den Einzug in den Bundestag. Alma Kettig hatte nur widerwillig und rein formal auf einem hinteren Platz der nord- rheinwestfälischen SPD-Landesliste kandidiert. Durch den Verlust sicher geglaubter Direktmandate "zog" die SPD-Landesliste in NRW erheblich besser als zunächst berechnet und bescherte so in den frühen Morgen- stunden des 7. September 1953 einer völlig überraschten Frau die Nach- richt, ihre parlamentarische Laufbahn habe soeben begonnen: "In Witten gab es fast einen kleinen Aufstand. Viele hatten ja gar nicht mitbekommen, daß ich kandidierte. Ich hatte gerade ein kleines Appartement gemietet, meine erste eigene Wohnung! Dafür hatte ich lange gespart. 20 Jahre lang hatte ich möbliert gewohnt. Als ich gerade Fenster putzte, wurde ich ans Telefon gerufen. 'Sitzt du oder stehst du?' fragten mich die Genossen aus dem Bezirksbüro. 'Wir möchten dir gratulieren'. Ich dachte, sie gratulieren mir zur Wohnung. 'Nein', sagten sie, 'zu ganz etwas anderem; du bist Bundestagsabgeordnete!' Ich konnte das zunächst gar nicht glauben. 'Allmächtiger Strohsack', dachte ich, 'was denn nun?'"2 1 Theo Pirker, 1965, S.181. -
Local Expellee Monuments and the Contestation of German Postwar Memory
To Our Dead: Local Expellee Monuments and the Contestation of German Postwar Memory by Jeffrey P. Luppes A dissertation submitted in partial fulfillment of the requirements for the degree of Doctor of Philosophy (Germanic Languages and Literatures) in The University of Michigan 2010 Doctoral Committee: Professor Andrei S. Markovits, Chair Professor Geoff Eley Associate Professor Julia C. Hell Associate Professor Johannes von Moltke © Jeffrey P. Luppes 2010 To My Parents ii ACKNOWLEDGMENTS Writing a dissertation is a long, arduous, and often lonely exercise. Fortunately, I have had unbelievable support from many people. First and foremost, I would like to thank my advisor and dissertation committee chair, Andrei S. Markovits. Andy has played the largest role in my development as a scholar. In fact, his seminal works on German politics, German history, collective memory, anti-Americanism, and sports influenced me intellectually even before I arrived in Ann Arbor. The opportunity to learn from and work with him was the main reason I wanted to attend the University of Michigan. The decision to come here has paid off immeasurably. Andy has always pushed me to do my best and has been a huge inspiration—both professionally and personally—from the start. His motivational skills and dedication to his students are unmatched. Twice, he gave me the opportunity to assist in the teaching of his very popular undergraduate course on sports and society. He was also always quick to provide recommendation letters and signatures for my many fellowship applications. Most importantly, Andy helped me rethink, re-work, and revise this dissertation at a crucial point. -
Gesamtheft 153
Monatliche Publikation, . herausgegeben von der 153/154 Juli/August 2003 Rosa-Luxemburg-Stiftung VorSatz 581 Essay ULRICH BUSCH Agenda 2010 – das deutsche Programm für einen Gesellschaftsumbau 583 PDS – Wege aus der Krise THOMAS FALKNER Politik als Chance 592 MICHAEL CHRAPA Parteireform als Aufbruch? 603 STEFFEN KACHEL Zum Spannungsfeld von PDS und Parlamentarismus 609 JÖRN SCHÜTRUMPF Krisenhafte Kommunikation. Thesen 614 HEIKO HILKER Politische Kommunikation und PDS 617 ERHARD CROME PDS. Ansichten einer Krise 628 Nachhaltigkeit & Soziale Gerechtigkeit REINART BELLMANN, HUBERT LAITKO, KLAUS MEIER Generationengerechtigkeit: Die Verknüpfung ökologischer und sozialer Zielstellungen im Nachhaltigkeitskonzept 635 JOACHIM H. SPANGENBERG Soziale Nachhaltigkeit. Eine integrierte Perspektive für Deutschland 649 GÜNTHER BACHMANN Warum Nachhaltigkeit ? 662 KLAUS WARDENBACH Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert. Der World Summit in Johannesburg 666 CHRISTA WICHTERICH Nachhaltigkeit und neoliberale Globalisierung aus feministischer Sicht 670 RONALD HÖHNER Der Stempel von Rio 675 GERHARD BANSE Integrative nachhaltige Entwicklung und Technikfolgenabschätzung 680 EDGAR GÖLL Nachhaltigkeitspolitik –Beispiele aus Europa 692 ELISABETH VOSS Wie nachhaltig ist die aktuelle Arbeitsmarktpolitik? 696 Ernst Bloch: Hoffnung muß gelernt werden VOLKER CAYSA Bloch – (k)ein toter Hund 698 ROGER BEHRENS Aktualisierung des Ungleichzeitigen. Anmerkungen zur Prozeßlogik einer mehrschichtigen Dialektik 707 MICHAEL BRIE Zwischen Wärmestrom und Kälteschock -
Vorabveröffentlichung
Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 227. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 18. Juni 2009 25025 (A) (C) Redetext 227. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 18. Juni 2009 Beginn: 9.00 Uhr Präsident Dr. Norbert Lammert: Afghanistan (International Security Assis- Die Sitzung ist eröffnet. Guten Morgen, liebe Kolle- tance Force, ISAF) unter Führung der NATO ginnen und Kollegen. Ich begrüße Sie herzlich. auf Grundlage der Resolutionen 1386 (2001) und folgender Resolutionen, zuletzt Resolution Bevor wir in unsere umfangreiche Tagesordnung ein- 1833 (2008) des Sicherheitsrates der Vereinten treten, habe ich einige Glückwünsche vorzutragen. Die Nationen Kollegen Bernd Schmidbauer und Hans-Christian Ströbele haben ihre 70. Geburtstage gefeiert. – Drucksache 16/13377 – Überweisungsvorschlag: (Beifall) Auswärtiger Ausschuss (f) Rechtsausschuss Man will es kaum für möglich halten. Aber da unsere Verteidigungsausschuss Datenhandbücher im Allgemeinen sehr zuverlässig sind, Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe (B) muss ich von der Glaubwürdigkeit dieser Angaben aus- Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und (D) gehen. Entwicklung Haushaltsausschuss gemäß § 96 GO Ihre 60. Geburtstage haben der Kollege Christoph (siehe 226. Sitzung) Strässer und die Bundesministerin Ulla Schmidt gefei- ert; ZP 3 Weitere Überweisungen im vereinfachten Ver- fahren (Beifall) (Ergänzung zung TOP 66) ich höre, sie seien auch schön gefeiert worden, was wir u damit ausdrücklich im Protokoll vermerkt haben. a) Beratung des Antrags der Abgeordneten Dr. Gesine Lötzsch, -
Contrasalon Jürgen Wahl ☼ Mein Politischer Privatbrief No 1 – 15.1
ContraSalon Jürgen Wahl ☼ Mein politischer Privatbrief No 1 – 15.1. 2010 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- elmar-brok-interview: dialog - start zwischen parlament und lady ashton + eu -präsident rompuy bekennt sich zu schumans vorbild maritain ++ stein- bach-debatte konkret ++ neuer cicero-chef ++ malcolm harbour als realist TIME-Gold für Merkel – und Unionszwerge mäkeln weiter Berliner Kanzlerin wurde „Mann“ des Jahres 2009 des großen US-Magazins. „Frau Europa“ habe „mehr Macht als alle Leader des (alten) Kontinents“ Catherine Mayer, für TIME an der Spree, hält die deutsche Regierungschefin für machtpolitisch nicht mehr bedroht, doch für früher „immer wieder unterschätzt“, heute jedoch „nur low profile“ praktizierend. Das übliche fade Einordnen, auch in den USA beliebte journalistische Fingerübung, fällt Mayer schwer: Ist die Kanzlerin „sozialliberal“, „jenseits vom Christdemokrati- schen“ oder „bloß vorsichtig“? Jedenfalls, seufzt sie, fänden 70% der Deutschen sie sympathisch. Nach ihrem Leben und Erleben in der DDR sei Angela Merkel hilfsbereit bis nach Af-ghanistan. Mit Obama teile sie die Ansicht, Führung müsse auf ein Zuviel an Macht verzichten. Und in Brüssel zwinge sie auch Widerstrebende zu der Einsicht, dass man mit national- - “souveränen“ Taktiken auf der Welt scheitern müsse. Es sei zwar wahr, dass niemand genau sagen könne, was diese Deutsche mit ihrer Macht künftig anstellen wolle, doch seit dem Fall der Mauer habe sie immer wieder mit Argumenten überzeugt. Was kann Europa denn mehr wollen als solche Testate ? Und nun geht unser Blick nach Berlin... Am Sonntag vor der CDU-Vorstandsklausur richteten vier Provinz-Mandatare der Partei ihre Blasrohre gegen die Kanzlerin und wiederholten in der FAZ sorgfältig, also scheinbar von Sorgen gefaltet, was nicht nur FAZ und WELT basso ostinato seit der Bundestagswahl immer neu wiederholen. -
Fraktionssitzung: 19
SPD – 05. WP Fraktionssitzung: 19. 10. 1966 124 19. Oktober 1965: Fraktionssitzung AdsD, SPD-BT-Fraktion 5. WP, Ord.: 19. 10. 1965–1. 3. 1966 (alt 1038, neu 1). Überschrift: »Protokoll der Fraktionssitzung am Dienstag, dem 19.10. 1965 um 14.00 Uhr«. Anwe- send: 209 Abgeordnete; Fraktionsassistenten: Bartholomäi, Daul, Gaebler, E. Heinrich, Hofer, Jäger, Laabs, List, Maier, Niemeyer, Roth, Scheja, P. Schmidt, Schubart; PV: Nelke, Ritter; SPD-Pressedienst: Exler; Vorwärts: Stallberg; außerdem: Brandt. Prot.: Winkler. Zeit: Beginn 14.00 Uhr. Vor Eintritt in die Tagesordnung spricht Fritz Lucie Kurlbaum-Beyer und Georg Kur- lbaum Glückwünsche zu ihrer Verehelichung aus.1 Fritz begrüßt die neuen Fraktions- mitglieder2 und richtet ein besonders Wort des Dankes an die ausscheidenden Abge- ordneten. Stellvertretend für alle anderen nennt er dabei die Namen von Heinrich Rit- zel, Fritz Baade, Max Brauer, Clara Döhring, Paul Bleiß, Gerhard Kreyssig, Ernst Wil- helm Meyer und Oskar Matzner.3 Zu 1. der TO: Willy , der mit starkem Beifall begrüßt wird, betont in seinem politischen Lagebericht, daß das Godesberger Programm und die darauf aufbauenden Beschlüsse auch weiterhin Grundlage sozialdemokratischer Politik sein werden. Ebenso bleibe gültig, was auf dem Parteitag in Karlsruhe4 erarbeitet worden sei. Aufgabe der SPD-Fraktion werde es sein, die Regierungskoalition ständig mit dem Katalog ihrer Wahlversprechen zu konfrontie- ren. Die SPD werde weder das Feigenblatt dieser Koalition noch Lückenbüßer für fehlende Mehrheiten sein. Verfassungsänderungen werde es nur geben können, wenn dabei die Vorstellungen der SPD berücksichtigt werden.5 Für eine Gemeinsamkeit in der Außen- und Deutschlandpolitik sei mehr nötig als nur Information. Es bedürfe dazu gemeinsamer Beratung und Willensbildung. -
Plenarprotokoll 16/3
Plenarprotokoll 16/3 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 3. Sitzung Berlin, Dienstag, den 22. November 2005 Inhalt: Nachruf auf die Abgeordnete Dagmar Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister Schmidt (Meschede) . 65 A des Innern . 68 D Begrüßung der neuen Abgeordneten Brigitte Zypries, Bundesministerin der Justiz 68 D Christoph Pries und Johannes Singhammer 65 D Peer Steinbrück, Bundesminister der Finanzen 68 D Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie . 69 A Tagesordnungspunkt 1: Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Wahl der Bundeskanzlerin . 65 D Landwirtschaft und Verbraucherschutz . 69 A Präsident Dr. Norbert Lammert . 66 B Dr. Franz Josef Jung, Bundesminister der Verteidigung . 69 A Ergebnis . 66 C Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin Dr. Angela Merkel (CDU/CSU) . 66 D für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 69 B Ulla Schmidt, Bundesministerin für Tagesordnungspunkt 2: Gesundheit . 69 B Eidesleistung der Bundeskanzlerin . 67 A Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung . 69 B Präsident Dr. Norbert Lammert . 67 A Sigmar Gabriel, Bundesminister für Umwelt, Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin . 67 B Naturschutz und Reaktorsicherheit . 69 B Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung . 69 C Tagesordnungspunkt 3: Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin Bekanntgabe der Bildung der Bundesregie- für wirtschaftliche Zusammenarbeit und rung . 67 C Entwicklung . 69 C Präsident Dr. Norbert Lammert . 67 C Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister für besondere Aufgaben . 69 C Tagesordnungspunkt 4: Eidesleistung der Bundesminister . 68 B Tagesordnungspunkt 5: Präsident Dr. Norbert Lammert . 68 B Antrag der Fraktionen der CDU/CSU, der SPD, der FDP, der LINKEN und des BÜND- Franz Müntefering, Bundesminister für Arbeit NISSES 90/DIE GRÜNEN: Bestimmung des und Soziales . 68 C Verfahrens für die Berechnung der Stellen- Dr. -
Beschlußempfehlung Und Bericht Des 2
Deutscher Bundestag Drucksache 10/6584 10. Wahlperiode 27.11.86 Sachgebiet 1 Beschlußempfehlung und Bericht des 2. Untersuchungsausschusses nach Artikel 44 des Grundgesetzes zu dem Antrag der Fraktion der SPD — Drucksache 10/3906 (neu) — Einsetzung eines Untersuchungsausschusses und dem Ergänzungsantrag der Fraktion der SPD — Drucksache 10/4661 — Beschlußempfehlung Der Bundestag wolle beschließen: Der Bericht des 2. Untersuchungsausschusses nach Artikel 44 des Grundgeset- zes wird zur Kenntnis genommen. Bonn, den 27. November 1986 Der 2. Untersuchungsausschuß Jahn (Marburg) Fellner Neuhausen Schäfer (Offenburg) Ströbele Vorsitzender Berichterstatter Drucksache 10/6584 Deutscher Bundestag — 10. Wahlperiode Gliederung Seite 1. Abschnitt: Einsetzung und Gang des Verfahrens 12 A. Auftrag und Besetzung des 2. Untersuchungsausschusses 12 I. Einsetzungsbeschluß und Ergänzungsbeschluß 12 II. Mitglieder des 2. Untersuchungsausschusses 13 B. Vorgeschichte und Parallelverfahren 13 I. Vorgeschichte 13 II. Parallelverfahren 14 C. Ablauf des Untersuchungsverfahrens 14 I. Konstituierung 14 II. Beweisaufnahme 14 III. Berichtsfeststellung 14 2. Abschnitt: Gegenstand der Untersuchung und festgestellter Sachver halt 15 A. Das Bundesamt für Verfassungsschutz als Bundesoberbehörde im Bereich der Inneren Sicherheit - 15 I. Dienst- und Fachaufsicht des Bundesministeriums des Innern über das Bundesamt für Verfassungsschutz 15 1. Begriff und Inhalt der Dienst- und Fachaufsicht 15 a) Fachaufsicht 15 b) Dienstaufsicht 15 c) Instrumente der Dienst- und Fachaufsicht 15 2. Verständnis der Dienst- und Fachaufsicht vor dem Hintergrund der Aufgabenstruktur des Bundesamtes für Verfassungsschutz 15 a) Allgemeines 15 b) Vollzug des Gesetzes zu Artikel 10 GG 16 Deutscher Bundestag — 10. Wahlperiode Drucksache 10/6584 Seite II. Organisation und Praxis der Zusammenarbeit zwischen Bundesmini- sterium des Innern und Bundesamt für Verfassungsschutz 16 1. Berichtswesen 16 2. -
Marktradikalismus Als Politische Ökonomie Wirtschaftswissenschaften Und Ihre Netzwerke in Deutschland Ab 1945
ICAE Working Paper Series No. 38 September 2015 Marktradikalismus als Politische Ökonomie Wirtschaftswissenschaften und ihre Netzwerke in Deutschland ab 1945 Walter Ötsch und Stephan Pühringer Institute for Comprehensive Analysis of Economy Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft Johannes Kepler Universität Linz Altenbergerstraße 69 4040 Linz Austria Tel.: +49 732 2468 3402 [email protected] www.icae.at Marktradikalismus als Politische Ökonomie Wirtschaftswissenschaften und ihre Netzwerke in Deutschland ab 1945 Walter Ötsch und Stephan Pühringer beide: Johannes Kepler Universität Linz, Institute for Comprehensive Analysis of Economy, Altenbergerstraße 69, 4040 Linz. [email protected], [email protected]. Das vorliegende Paper entstand im Zuge des Projekts “ÖkonomInnen und Ökonomie”, welches von der Hans-Böckler- Stiftung gefördert wurde (Projekt Nr.: 2012-575-1). 2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis ................................................................................................................... 2 Abbildungsverzeichnis ........................................................................................................... 3 1. Theoretische Grundlagen .................................................................................................. 4 1.1. Die Grundthese zur Geschichte der ökonomischen Theorie ..................................... 4 1.2. Der historische Ausgangspunkt: die Krise des Liberalismus .................................... 7 1.3. „Der Markt“ bei Mises .............................................................................................. -
Antwort Der Bundesregierung
Deutscher Bundestag Drucksache 12/5591 12. Wahlperiode 26. 08. 93 Antwort der Bundesregierung - auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke und der Gruppe der PDS/Linke Liste — Drucksache 12/5515 — Deutschlandtreffen der Schlesier 1993 in Nürnberg Unter dem Motto „Unsere Heimat heißt Schlesien" fand am 10. und 11. Juli 1993 das Deutschlandtreffen der Schlesier statt. „Daß nach einem Abstand von 20 Jahren wiederum Nürnberg als Veranstaltungs- ort gewählt wurde", war nach Angaben des „Schlesier" vom 9. Juli 1993 „allein dem besonderen Entgegenkommen der Bayerischen Staatsregie- rung" zu verdanken. In der gleichen Ausgabe der Zeitung „Der Schlesier" begrüßt der NPD- Bezirksverband Mittelfranken in einer Anzeige „die schlesischen Landsleute zum Deutschlandtreffen in Nürnberg!". Aber auch Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl hat seine Verbundenheit mit den Schlesiern durch ein Grußwort zum Ausdruck gebracht und darin u. a. betont, daß „die 700jährige Geschichte und Kultur des deutschen Ostens ein Bestandteil des Erbes der ganzen deutschen Nation" und „ein Gebot historischer Wahrhaftigkeit" sei. Weiter führt er aus: „Mir persönlich liegt viel daran, dieses große Erbe zu bewahren und zu pfle- gen. Es ist ein Erbe, das lebendig bleibt, weil es ein unverlierbarer • Bestandteil unserer Geschichte ist." Einige Bundestagsabgeordnete wurden auf dem Deutschlandtreffen vom stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft Schle- sien, Heinz Lorenz, begrüßt. Die CDU-Abgeordnete E rika Steinbach Hermann z. B. hielt ein Kurzreferat mit dem Thema „Wir Vertriebenen können Vorbild sein". Der fraktionslose Abgeordnete Ortwin Lowack leitete die Deutschlandkundgebung in der Frankenhalle. Der CSU-Abgeordnete Michael Glos hielt eine Rede auf dieser Kund- gebung. Während dieser Rede kam es zu Tumulten, als Mitglieder der NPD-Jugend (Junge Nationaldemokraten, JN) Transparente entrollten, auf denen zu lesen war: „Verzicht ist Verrat" oder „Auf Kohl verzichten wir, auf Schlesien nicht". -
Information Issued by the Association of Jewish Refugees in Great Britain
S^.' VOL XXI No. 1 January, 1966 INFORMATION ISSUED BY THE ASSOCIATION OF JEWISH REFUGEES IN GREAT BRITAIN 8 FAIRFAX MANSIONS, FINCHLEY RD, (corner Fairfax Rd.). London. N.W.S Office and Consulting Hours: Telephone: MAIda Vale 9096 7 (General OAcc and Welfare ter thc Aged). Monday to Thursday lOa.m.—lp.m. 3—6p.m. MAIda Vale 4449 (Employment Agency, annually licensed by the L.C.C.. and Social Services Dept.) Friday IOa.m.—lp.m, must warn the Federal Government not to destroy by new measures, which financially DEFERMENT OF COMPENSATION PAYMENTS mean a saving of 400 million marks out of an annual budget of 60,000 million marks, Widespread Protests the improved atmosphere in German-Jewish relations." On December 9, 1965, the draft of the so- and the Bundesrat and the Prime Ministers called " Haushaltssicherungsgesetz " sub of the Lander, protesting strongly against "AUFHEBUNG VERBRIEFTER RECHTE" mitted by the Federal Government was the inclusion of indemnification payments passed by the Bundestag with certain in the proposed budgetary measures. The Schreiben des Praesidenten des Council, amendments and against the votes of the Vice-President of the Council, Dr. W. Bres Dr. Siegfried Moses, an den Bundeskanzler Social Democrats. The Bill carries a provi lauer, was also a member of a delegation Jerusalem, den 28. November, 1965 sion which will affect payments under the representing major .Jewish organisations in Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, Federal Indemnification Law. The relevant Britain which called on the Federal German clause (Article 17) reads as follows : Ambassador, Herr Herbert Blankenhorn. Die Conference on Jewish Material Claims The delegation lodged a strong protest against Germany und unser Council of Jews " Das Bundesgesetz zur Entschadigung against the postponement of compensation from Germany haben Ihnen — letzterer in fiir Opfer der nationalsozialistischen Ver payments to the victims of Nazi persecu seinem Brief vom 11.