Nikolai Bersarin - Zeitgeschichte Und Legendenbildung 3
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Aero Ae 45 & Ae
This production list is presented to you by the editorial team of "Soviet Transports" - current to the beginning of January 2021. Additions and corrections are welcome at [email protected] Aero Ae 45 & Ae 145 181 Ae 45 built by Aero at Prague-Vysocany from 1947 to 1951 The c/n consisted of the year of manufacture and a sequential number. 1 OK-BCA Ae 45 Aero f/f 21jul47 the first prototype; rgd 11sep47; underwent trials with the SVZÚ sep47 OK-BCA Ae 45 Ministers. dopravy trf unknown Ministry of Transport OK-BCA Ae 45 CSA trf unknown canx 1953 2 OK-CCA Ae 45 Aero rgd 09apr48 the second prototype; f/f 12mar48 OK-CCA Ae 45 Celulozka Bratisl. trf unknown Celulozka Bratislava; canx 1958 not known Ae 45 Czechoslovak AF trf unknown 49 003 G-007 (1) Ae 45 Hungarian AF d/d 15may49 HA-AEB Ae 45 MÉM Rep. Szolgálat trf 06apr52 Hungarian Flying Association; damaged 29apr52 when the landing gear broke HA-AEB Ae 45 OMSZ trf 18jun57 Hungarian Air Ambulance; w/o (or canx ?) 22nov62 49 004 OK-DCB Ae 45 rgd 21apr49 canx to Italy I-CRES Ae 45 Aero Club Milano rgd 18jul59 Aero Club Milano of Linate; owner also reported as Franco Rol; based at Torino; canx 1970 F-GFYA Ae 45 Pierre Cavassilas res aug88 Pierre Cavassilas of Chavenay; possibly never fully registered F-AZJX Ae 45 Pierre Cavassilas rgd 08jul94 seen Chavenay 20may94 with a 'W' taped over the 'A' of the registration; still current in 2007; under restoration near Paris in 2008; was to be reflown jan09; seen Compiègne 19jun09 and 27jun09 in all-grey c/s with large blue registration, in great condition; seen Soissons-Courmelles 28may12 with smaller black registration; l/n Compiègne 15jun13, active 49 005 OK-DCA Ae 45 rgd 23apr49 I-AERA Ae 45 Luigi Leone rgd 11oct61 based at Torino 49 006 HB-EKF Ae 45 Mr. -
SWR2 Zeitwort 04.02.1956: Als "Deutsche Lufthansa" Startete Die Fluggesellschaft Der DDR Von Thomas Koch
SWR2 MANUSKRIPT ESSAYS FEATURES KOMMENTARE VORTRÄGE SWR2 Zeitwort 04.02.1956: Als "Deutsche Lufthansa" startete die Fluggesellschaft der DDR Von Thomas Koch Sendung: 04.02.2017 Redaktion: Ursula Wegener Produktion: SWR 2017 Bitte beachten Sie: Das Manuskript ist ausschließlich zum persönlichen, privaten Gebrauch bestimmt. Jede weitere Vervielfältigung und Verbreitung bedarf der ausdrücklichen Genehmigung des Urhebers bzw. des SWR. Service: SWR2 Zeitwort können Sie auch als Live-Stream hören im SWR2 Webradio unter www.swr2.de oder als Podcast nachhören: http://www1.swr.de/podcast/xml/swr2/zeitwort.xml Autor: Es ist ein bitterkalter Februar Tag am Flughafen Berlin Schönefeld. Das Thermometer auf der Piste sinkt auf 8 Grad Unternull. Die linientreue Besatzung der Iljuschin IL – 14 P lässt sich weder vom Wetter noch von den sportlichen Erfolgen des Klassenfeindes beeindrucken. Planmäßig hebt die zweimotorige Propellermaschine in Ost-Berlin ab und nimmt Kurs auf Prag. Zwei Fluggesellschaften streiten sich zu dieser Zeit um die Nachfolge der Vorkriegs- Lufthansa. Eine im Westen, die in Köln ansässige Deutsche Lufthansa-West und das sozialistische Luftfahrtunternehmen im Osten. Der Ost-Lufthansa stand Arthur Pieck vor, der Sohn des ersten Staatspräsidenten Wilhelm Pieck. Der Streit um den Namen sollte erst 1963 vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag beendet werden. Die Ost-Flieger unterlagen. Sie mussten ihre Maschinen umlackieren. Die Gesellschaft hieß fortan „Interflug“. Damals noch Lufthansa-Ost, hatte sie den volkseigenen Flugbetrieb bereits 1955 aufgenommen. An Bord saßen allerdings zunächst ausschließlich gewählte Vertreter der DDR-Nomenklatura. Die Airline war zunächst ein reiner Regierungsflugdienst. Das Maschinenmaterial kam vom großen Bruder im Osten und es war selten auf der Höhe der Zeit. -
Dossier Geschichte Und Erinnerung
Dossier Geschichte und Erinnerung bpb.de Dossier: Geschichte und Erinnerung (Erstellt am 23.09.2021) 2 Einleitung Debatten wie beispielsweise um das Denkmal für die ermordeten Juden Europas zeigen, wie gegenwärtig die Vergangenheit ist. Der Umgang mit der deutschen Geschichte wird auch in Zukunft Thema in Politik und Gesellschaft sein, wird Wissenschaft und Unterricht beschäftigen und auch in den Familien immer wieder diskutiert werden – denn Geschichte wird in jeder Generation neu erzählt. Und dies geschieht zunehmend auch als Medienereignis und lockt Millionen vor die Fernseher. Aber können Dokudramen und historische Spielfilme den Geschichtsunterricht ersetzen? Wie verändern die neuen Medien unser Bild von der Vergangenheit? Und wie vermittelt man Geschichte an die kommenden Generationen und an Jugendliche z.B mit polnischen oder türkischen Wurzeln? Das Dossier bietet einen Überblick über die Geschichte der Erinnerungskultur in beiden deutschen Staaten, blickt zurück auf vergangene Kontroversen und sucht nach Antworten, wie die Erinnerung in Zukunft aussehen könnte. Dabei geht es auch um die Frage, inwieweit nationale kollektive Erinnerungen von einem gemeinsamen europäischen oder transnationalen Gedächtnis abgelöst werden können. bpb.de Dossier: Geschichte und Erinnerung (Erstellt am 23.09.2021) 3 Inhaltsverzeichnis 1. Geschichte - Erinnerung - Politik 5 1.1 Gedächtnis-Formen 6 1.2 Politik mit Geschichte – Geschichtspolitik? 9 1.3 Geschichtsmythen und Nationenbildung 14 1.4 Mythen der Neutralität 18 1.5 Kollektives Gedächtnis 26 1.6 -
Heft 2 April 1997
VIERTELJAHRSHEFTE FÜR Zeitgeschichte Im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte München herausgegeben von KARL DIETRICH BRACHER HANS-PETER SCHWARZ HORST MÖLLER in Verbindung mit Theodor Eschenburg, Rudolf v. Albertini, Dietrich Geyer, Hans Mommsen, Arnulf Baring und Gerhard A. Ritter Redaktion: Norbert Frei, Udo Wengst, Jürgen Zarusky Chefredakteur: Hans Woller Stellvertreter: Andreas Wirsching Institut für Zeitgeschichte, Leonrodstr. 46b, 80636 München, Tel.126880, Fax 12317 27 45. Jahrgang Heft 2 April 1997 INHALTSVERZEICHNIS AUFSÄTZE Frank Zschaler Die vergessene Währungsreform. Vorgeschichte, Durchführung und Ergebnisse der Geldumstellung in der SBZ 1948 191 Karl Christian Führer Anspruch und Realität. Das Scheitern der national sozialistischen Wohnungsbaupolitik 1933-1945 . 225 Gerhard Keiderling Scheinpluralismus und Blockparteien. Die KPD und die Gründung der Parteien in Berlin 1945 .... 257 DISKUSSION Yehuda Bauer Anmerkungen zum „Auschwitz-Bericht" von Rudolf Vrba 297 II Inhaltsverzeichnis DOKUMENTATION Yeshayahu A.Jelinek/ Ben Gurion und Adenauer im Waldorf Astoria. Rainer A. Blasius Gesprächsaufzeichnungen vom israelisch-deutschen Gipfeltreffen in New York am 14. März 1960 .... 309 NOTIZ Mikroverfilmte ausländische Archivalien in der Bayerischen Staatsbibliothek (Freddy Litten) .... 345 ABSTRACTS 349 MITARBEITER DIESES HEFTES 351 Verlag und Anzeigenverwaltung: R. Oldenbourg Verlag GmbH, Rosenheimer Straße 145, 81671 München. Für den Inhalt verantwortlich: Horst Möller; für den Anzeigenteil: Suzan Hahnemann. Erscheinungsweise: -
Moskau Mit Einem Lächeln. Annäherung an Die Schauspielerin
Christina Jung Moskau mit einem Lächeln Annäherung an die Schauspielerin Lotte Loebinger und das sowjetische Exil Verdammte Welt. Es bleibt ei- nem nur übrig, sich aufzuhängen oder sie zu ändern. Aus Hoppla, wir leben! (1927) letzte Schrifteinblendung Lotte Loebinger 9127 Mit Schiller, ihrer „große[n] Liebe, schon von der Schulzeit her“,1 fängt alles an. Die Eboli ist die Rolle, mit der Lotte Loebinger sich an verschiedenen Theatern vorstellt und genommen wird. Doch Klassiker zu spielen, wird ein Lebenstraum bleiben, wie sie rückblickend bemerkt. Zwar ist Schiller zum meist gespielten Dramatiker der 30er Jahre avanciert,2 Lotte Loebinger aber hat frühzeitig Partei ergriffen und sich für das politisch-revolutionäre Theater entschieden. Das hat den verstaubten Klassiker kurzfristig eingemottet3 und sich enthusiastisch der zeitgenössischen Dramatik gewidmet: Friedrich Wolf, Ernst Toller, Theodor Plivier und nicht zuletzt Brecht stehen auf dem Spiel- plan. Lotte Loebingers Karriere ist eng mit den großen, das Theater der Weima- 1 Waack, Renate: Lotte Loebinger. In: Pietzsch, Ingeborg: Garderobengespräche. Berlin (DDR) 1982. S. 91. 2 Vgl. Mittenzwei, Werner: Verfolgung und Vertreibung deutscher Bühnenkünstler durch den Nationalsozialismus. In: Mittenzwei, Werner/Trapp, Frithjof/Rischbieter, Henning/Schneider, Hansjörg (Hrsg.): Handbuch des deutschsprachigen Exiltheaters 1933-1945. München 1999. S. 23. 3 Ausnahmen bestätigen die Regel. So inszenierte z. B. Erwin Piscator 1926 Schillers Räuber für das Staatliche Schauspielhaus Berlin. Auch im Repertoire des deutschen Exiltheaters in der Sowjetunion machten klassische Dramen einen nicht unerheblichen Teil aus. 10 Augen-Blick 33: Flucht durch Europa rer Republik prägenden Namen verbunden: Allen voran mit Erwin Piscator, aber auch Gustav von Wangenheim und Maxim Vallentin, Regisseure, die auch für das Exiltheater, insbesondere in der Sowjetunion und später in der DDR von Bedeutung sind. -
200 Da-Oz Medal
200 Da-Oz medal. 1933 forbidden to work due to "half-Jewish" status. dir. of Collegium Musicum. Concurr: 1945-58 dir. of orch; 1933 emigr. to U.K. with Jooss-ensemble, with which L.C. 1949 mem. fac. of Middlebury Composers' Conf, Middlebury, toured Eur. and U.S. 1934-37 prima ballerina, Teatro Com- Vt; summers 1952-56(7) fdr. and head, Tanglewood Study munale and Maggio Musicale Fiorentino, Florence. 1937-39 Group, Berkshire Music Cent, Tanglewood, Mass. 1961-62 resid. in Paris. 1937-38 tours of Switz. and It. in Igor Stravin- presented concerts in Fed. Repub. Ger. 1964-67 mus. dir. of sky's L'histoire du saldai, choreographed by — Hermann Scher- Ojai Fests; 1965-68 mem. nat. policy comm, Ford Found. Con- chen and Jean Cocteau. 1940-44 solo dancer, Munic. Theater, temp. Music Proj; guest lect. at major music and acad. cents, Bern. 1945-46 tours in Switz, Neth, and U.S. with Trudy incl. Eastman Sch. of Music, Univs. Hawaii, Indiana. Oregon, Schoop. 1946-47 engagement with Heinz Rosen at Munic. also Stanford Univ. and Tanglewood. I.D.'s early dissonant, Theater, Basel. 1947 to U.S. 1947-48 dance teacher. 1949 re- polyphonic style evolved into style with clear diatonic ele- turned to Fed. Repub. Ger. 1949- mem. G.D.B.A. 1949-51 solo ments. Fel: Guggenheim (1952 and 1960); Huntington Hart- dancer, Munic. Theater, Heidelberg. 1951-56 at opera house, ford (1954-58). Mem: A.S.C.A.P; Am. Musicol. Soc; Intl. Soc. Cologne: Solo dancer, 1952 choreographer for the première of for Contemp. -
Das Revolutionäre Arbeitertheater Der Weimarer Zeit Theater Als Instrument Kommunistischer Propaganda
Das revolutionäre Arbeitertheater der Weimarer Zeit Theater als Instrument kommunistischer Propaganda Magisterarbeit im Fach Deutsche Literatur an der Universität Konstanz vorgelegt von Oliver Bendel 2., verbesserte Auflage Konstanz 2004 Inhalt 1. Einleitung ..................................................................................................................... 4 2. Piscators „Proletarisches Theater“................................................................................ 9 2.1 Gründung und Vorgeschichte................................................................................. 9 2.2 Das neue Konzept: die Funktionalisierung des Theaters...................................... 11 2.3 Die Inszenierung von „Rußlands Tag“................................................................. 15 2.4 Rezeption und weitere Entwicklung..................................................................... 21 3. Der Sprechchor........................................................................................................... 24 3.1 Die Haltung der KPD ........................................................................................... 24 3.2 Die Entwicklung der frühen Sprechchorformen................................................... 25 3.3 Der „Zentrale Sprechchor der KPD“.................................................................... 25 3.4 „Proletarische Sprech- und Spielgemeinschaft Steglitz“...................................... 31 3.5 Weitere Entwicklung........................................................................................... -
Liebe Eva« Erich Honeckers Gefängnisbriefe
»Liebe Eva« Erich Honeckers Gefängnisbriefe Über das Buch Das sind erstaunlich persönliche Dokumente des einst ersten Mannes der DDR, entstanden in der Haft in Berlin-Moabit 1992, dort, wo er schon ein- mal einsaß. Damals hatte ihn die Gestapo inhaftiert, diesmal der deut- sche Rechtsstaat. Honecker, getrieben vom verständlichen Ehrgeiz, sich und damit die DDR zu verteidigen, gequält von einer tödlichen Krank- heit, korrespondierte in jener Zeit mit einer Frau aus dem westdeutschen Bad Homburg. Es existieren keine anderen schriftlichen Zeugnisse, in denen Honecker sich derart öffnete wie hier. Über die Herausgeberin Dr. Eva Ruppert, geboren 1933 im Saarland, bis 1999 in Bad Homburg als Gymnasiallehrerin tätig, parteilos zeitlebens, aber keineswegs unpar- teiisch, schloss sich dem 1992 gebildeten Solidaritätskomitee für Erich Honecker an. Dem ersten Besuch an seinem 80. Geburtstag in der JVA in Berlin folgten weitere Begegnungen und eine intensive Korrespondenz, die mit Honeckers Tod in Chile 1994 nicht abbrach. Margot Honecker setzte sie fort. Erst 2016, als auch sie verstarb, ging der Austausch von Ansichten überzeugter Antifaschisten zuende. Geblieben sind Zeugnisse von zeit geschichtlicher Bedeutung. Sämtliche Inhalte dieser Leseprobe sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen ohne vorherige schriftliche Genehmigung weder ganz noch auszugsweise kopiert, verändert, vervielfältigt oder veröffentlicht werden. Bildnachweis: Archiv edition ost (S. 11, 31, 44, 71, 83, 102, 171); Frank Schumann (S. 91, 175); Peter Wozniak (S. 56) ISBN 978-3-360-01883-0 © 2017 edition ost im Verlag Das Neue Berlin, Berlin Umschlaggestaltung: Buchgut, Berlin Die Bücher der edition ost und des Verlags Das Neue Berlin erscheinen in der Eulenspiegel Verlagsgruppe. www.eulenspiegel.com 5 Vorbemerkung Erich Honecker schrieb während seiner fast sechsmona- tigen Haft in Berlin-Moabit mit der Hand. -
Publikationsverzeichnis 1992–2016
Publikationsverzeichnis 1992–2016 1 Publikationsverzeichnis 1992–2016 Erstellt von Hans-Hermann Hertle und Helen Thein IMPRESSUM Publikationsverzeichnis 1992 – 2016 Beiheft zum Jahresbericht 2016 des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam V. i. S. d. P.: Frank Bösch/Martin Sabrow Redaktion: Hans-Hermann Hertle/Helen Thein Potsdam, im Oktober 2017 ISSN 2190-3697 Gestaltung: Ultramarinrot Büro für Kommunikationsdesign, Berlin Druck: Druckerei J. Humburg GmbH Berlin INHALTSVerZeiCHNis 1992 ............................................................................................................................................................ 6 1993 ............................................................................................................................................................ 7 1994 .......................................................................................................................................................... 10 1995 .......................................................................................................................................................... 13 1996 .......................................................................................................................................................... 17 1997 .......................................................................................................................................................... 20 1998 ......................................................................................................................................................... -
Neu [Für Word]
124 ZdF 21/2007 „Wir sind deutsche Kommunisten im sozialistischen Vaterland“ Das besondere Dilemma der deutschen Parteikader in der Sowjetunion nach dem Überfall Hitlerdeutschlands – Teil II1 Horst Laude Der Beitrag behandelt eine Reihe von Episoden und Situationen, die zum einen ver- deutlichen, auf welch komplexe Weise sich bei den in die Sowjetunion emigrierten KPD-Funktionären und deutschen Kominternmitarbeitern in den ersten Jahren des Krieges das Verhältnis zu ihrem nationalsozialistisch beherrschten Herkunfts- und Heimatland entwickelt hat. Zum anderen zeigen die Vorgänge, wie diese Parteikader in ihrer besonderen Rolle und Existenz als Kommunisten, Deutsche und Emigranten in Spannungen und Konflikte mit ihren sowjetischen Auftraggebern und Kominternpart- nern gerieten. Das betraf auch die in Moskau agierende KPD-Führungsgruppe, der zu dieser Zeit neben dem Parteivorsitzenden Wilhelm Pieck, Wilhelm Florin, Walter Ubricht und Anton Ackermann angehörten. Im ersten Teil des Textes wurde die Entwicklung in den Kriegsjahren 1941/42 ver- folgt. Im Mittelpunkt standen die beiden Versammlungen der deutschen Parteimitglie- der in Moskau vom 18. bzw. 19. November 1942, in denen Wilhelm Pieck die selbst- kritische Aufarbeitung der massiven Vorwürfe und Verdächtigungen vorzunehmen hatte, die sich – anknüpfend an die Fälle Herbert Wehner („Parteiverrat“ in schwedi- scher Haft) und Hedeler/Dröll („Verbreitung faschistischer Gerüchte“) – gegen die deutschen Parteikader richteten. Im folgenden wird die Zuspitzung der Konflikte im Juni 1942 nachgezeichnet, -
UID Jg. 9 1955 Nr. 69/70, Union in Deutschland
Sonderbeilage: 'Dertriebene und •f'lüdytiinge Union in Deutschland Informations-Dienst der Christlich-Demokratischen und Christlich-Sozialen Union Deutschlands Verlag und Vertrieb: Bonn, Argelanderstraße 173. Redaktion: Bonn, Pressehaus IV, Zimmer 48 (Tel. 2 14 08), Görresstraße Nr. 69/70 Bonn, den 8. September 1955 IX. Jahrg. Ergebnis der Viermächtepolitik nach Kriegsende. Unnütz zu betonen, daß Moskau als Vorbereitung für Genf eine Wiedervereinigung, soll sie eine reale Basis haben, deshalb nur erfolgen Westmächte und Bundesrepublik einig im Ziel kann zwischen diesen Beteiligten, dies- mal natürlich bei Mitspracherecht der Die Spannung, mit der die deutsche innerhalb Europas wiederholt das Pro- deutschen Regierung, die von deutscher Öffentlichkeit den Besuch des Bundes- blem der Sicherheit angeschnitten ha- Bevölkerung in freier Wahl gewählt kanzlers in Moskau verfolgt, ist ver- ben, dürfte es also nicht nur im Inter- wurde. andlich. Verbinden sich doch mit die- esse der Westmächte, sondern auch im So gesehen, gewinnt das Moskauer ser Reise die Herzenswünsche aller sowjetischen Interesse liegen, wenn die Gespräch besondere Bedeutung für die Deutschen nach staatlicher Einheit und Koppelung dieser beiden Fragen aner- bevorstehende Genfer Außenminister- Rückkehr der noch zurückgehaltenen kannt wird. Daß eine solche Koppelung konferenz. Wie nie zuvor seit Bestehen Angehörigen. natürlich nicht unter dem Vorzeichen der Bundesrepublik zählt die deutsche Wie kaum sonst bei einer internatio- einer Wiedervereinigung durch Neutra- Karte im Spiel der Mächte als Trumpf. nalen Konferenz geht es in Moskau lisierung Deutschlands gesehen werden Ihn richtig auszuspielen, wird die Staats- nicht nur um politische Fragen, son- kann, ist oft genug betont worden und kunst Dr. Adenauers sein müssen, wenn dern um zutiefst menschliche Anliegen. -
Berlin Wall : a World Divided, 1961-1989
THE BERLIN WALL A WORLD DIVIDED, 1961-1989 Frederick Taylor Contents FOREWORD v SAND 1 1 MARSH TOWN 3 2 REDS 18 3 `IT MUST LOOK DEMOCRATIC, BUT WE MUST HAVE EVERYTHING IN OUR HANDS' 30 4 BLOCKADE 50 BLOOD 63 5 `DISSOLVE THE PEOPLE AND ELECT ANOTHER' 65 6 THE CROWN PRINCES 91 7 WAG THE DOG 112 8 OPERATION `ROSE' 131 WIRE 165 9 BARBED-WIRE SUNDAY 167 10 PRISONERS 186 11 `THAT BASTARD FROM BERLIN' 202 CEMENT 235 12 WALL GAMES 237 PHOTOGRAPHIC INSERT 13 HIGH NOON IN THE FRIEDRICHSTRASSE 269 14 BREAK-OUTS 290 15 `ICH BIN EIN BERLINER' 334 MONEY 353 16 THE SURREAL CAGE 355 17 ENDGAME 380 18 THE WALL CAME TUMBLING DOWN 404 AFTERWORD 429 NOTES 450 BIBLIOGAPHY 482 INDEX 490 ABOUT THE AUTHOR PRAISE COVER COPYRIGHT ABOUT THE PUBLISHER FOREWORD THE BARBED-WIRE BEGINNINGS of the Berlin Wall on 13 August 1961 divided, overnight and with savage finality, families, friends, and neighborhoods in what had until 1945 been the thriving, populous capital of Germany. Streets, subway lines, rail links, even apartment houses, sewers, and phone lines, were cut and blocked. The Wall represented a uniquely squalid, violentÐand, as we now know, ultimately futileÐepisode in the post-war world. The subsequent international crisis over Berlin, which was especially intense during the summer and autumn of '61, threatened the world with the risk of a military conflictÐone that seemed as if it could escalate at any time to a terrifying nuclear confrontation between the US and the Soviet Union. How did it come to this? In 1945, the victors of World War IIÐthe USA, the Soviet Union, Britain, and by special dispensation the FrenchÐhad divided Germany into four Zones of Occupation and its capital, Berlin, into four Sectors.