Festschrift IHK 150 Jahre 21X22cm Screen 2012
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Plauen 1945 Bis 1949 – Vom Dritten Reich Zum Sozialismus
Plauen 1945 bis 1949 – vom Dritten Reich zum Sozialismus Entnazifizierung und personell-struktureller Umbau in kommunaler Verwaltung, Wirtschaft und Bildungswesen Promotion zur Erlangung des akademischen Grades Dr. phil. der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Chemnitz eingereicht von Dipl.-Lehrer Andreas Krone geboren am 26. Februar 1957 in Plauen angefertigt an der Technischen Universität Chemnitz-Zwickau Fachbereich Regionalgeschichte Sachsen betreut von: Dr. sc. phil. Reiner Groß Professor für Regionalgeschichte Sachsen Beschluß über die Verleihung des akademischen Grades Doktor eines Wissenschaftszweiges vom 31. Januar 2001 1 Inhaltsverzeichnis Seite 0. Einleitung 4 1. Die Stadt Plauen am Ende des 2. Weltkrieges - eine Bilanz 9 2. Zwischenspiel - die Amerikaner in Plauen (April 1945 - Juni 1945) 16 2.1. Stadtverwaltung und antifaschistischer Blockausschuß 16 2.2. Besatzungspolitik in der Übergangsphase 24 2.3. Anschluß an die amerikanische Zone? 35 2.4. Resümee 36 3. Das erste Nachkriegsjahr unter sowjetischer Besatzung 38 (Juli 1945 - August 1946) 3.1. Entnazifizierung unter der Bevölkerung bis Ende 1945 38 3.2. Stadtverwaltung 53 3.2.1. Personalreform im Stadtrat 53 3.2.2. Strukturelle Veränderungen im Verwaltungsapparat 66 3.2.3. Verwaltung des Mangels 69 a) Ernährungsamt 69 b) Wohnungsamt 72 c) Wohlfahrtsamt 75 3.2.4. Eingesetzte Ausschüsse statt gewähltes Parlament 78 3.2.5. Abhängigkeit der Stadtverwaltung von der Besatzungsmacht 82 3.2.6. Exkurs: Überwachung durch „antifaschistische“ Hauswarte 90 3.3. Wirtschaft 93 3.3.1. Erste personelle Maßnahmen zur Bereinigung der Wirtschaft 93 3.3.2. Kontrolle und Reglementierung der Unternehmen 96 3.3.3. Entnazifizierung in einer neuen Dimension 98 a) Die Befehle Nr. -
Gesamtinhaltsverzeichnis Über Die Bände 64-87 (1993-2016)
Neues Archiv für sächsische Geschichte Gesamtinhaltsverzeichnis über die Bände 64-87 (1993–2016) bearbeitet von Jens Klingner, Frank Metasch, André Thieme und Lutz Vogel unter Mitarbeit von Christian Gründig, Kerstin Mühle, Pia Heine, Bettina Pahl, Robin Richter und Martin Schwarze Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. Dresden 2017 Neues Archiv für sächsische Geschichte Herausgeber Bd. 64- 69 Karlheinz Blaschke Bd. 70-72 Karlheinz Blaschke in Verbindung mit dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. Bd. 73-86 Karlheinz Blaschke; Enno Bünz; Winfried Müller; Martina Schattkowsky; Uwe Schirmer im Auftrag des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. Schriftleitung/Redaktion Bd. 64, 65 Uwe John (redaktionelle Mitarbeit) Bd. 66-69 Uwe John (Redaktion) Bd. 70-72 Uwe John (Schriftleitung) Bd. 73-80 André Thieme (Redaktion) Bd. 81 André Thieme/Frank Metasch (Redaktion) Bd. 82-86 Frank Metasch (Schriftleitung), Lutz Vogel (Rezensionen) Verlag Bd. 64-69 Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger Weimar Bd. 70-86 Verlag Ph. C. W. Schmidt Neustadt an der Aisch 2 INHALTSVERZEICHNIS A. Alphabetisches Verzeichnis der Mitarbeiter und ihrer Beiträge 4 B. Systematische Inhaltsübersicht 20 I. Quellenkunde und Forschung a. Quellen 20 b. Bibliografie 24 c. Tätigkeitsberichte 24 d. Projekte 25 II. Landesgeschichte: chronologisch a. Allgemeines 26 b. Mittelalter bis 1485 27 c. 1485 bis 1648 30 d. 1648 bis 1830 33 e. 1830 bis 1945 37 f. 1945 bis zur Gegenwart 40 III. Landesgeschichte: thematisch a. Archäologie 41 b. Siedlungsgeschichte und Landeskunde 42 c. Namenkunde 43 d. Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 44 e. Kultur- und Mentalitätsgeschichte 47 f. Geschlechtergeschichte 51 g. Schul-, Universitäts- und Bildungsgeschichte 52 h. -
UCLA Historical Journal
UCLA UCLA Historical Journal Title The Dresden Bombing as Portrayed in German Accounts, East and West Permalink https://escholarship.org/uc/item/3ws251np Journal UCLA Historical Journal, 8(2) ISSN 0276-864X Author Corwin, Elizabeth C. Publication Date 1987 eScholarship.org Powered by the California Digital Library University of California THE DRESDEN BOMBING AS PORTRAYED IN GERMAN ACCOUNTS, EAST AND WEST ELIZABETH C. CORWIN On February 13, 1945, in one of the most devastating bombing attacks in history, combined British and American strategic air forces attacked Dresden in three waves, creating a firestorm of extraordinary proportions. On that night the Royal Air Force set the city on fire with two "area" raids aimed at its center, accomplishing the (vast) majority of the destruction. The Americans followed at noon on the 14th. The number of people killed is still hotly debated, with some claiming the total to be equal or greater than the combined initial losses of the atomic bomb attacks on Hiroshima and Nagasaki.l As if the great loss of life were not enough, the almost complete destruction, often characterized as needless, of Europe's "Florence on the Elbe," has made the bombing of Dresden notable. Critics charge that the attack was unnecessary because the defeat of Germany was already assured and no attempt was made to hit military targets - with the possible exception of railroads and bridges, for which a fire raid was ineffective.2 Unlike the even more devastating March 9, 1945 bombing of Tokyo, the bombing of Dresden has not disappeared into the annals of history. -
Bürger Aus Jena Und Umgebung Im Widerstand Gegen Das Naziregime 1933–1945 Eine Übersicht
Heinz Grün Bürger aus Jena und Umgebung im Widerstand gegen das Naziregime 1933–1945 Eine Übersicht ROSALUXEMBURGSTIFTUNG THÜRINGEN E.V. JENA 2005 Heinz Grün Bürger aus Jena und Umgebung im Widerstand gegen das Naziregime 1933–1945 Eine Übersicht ROSA-LUXEMBURG-STIFTUNG THÜRINGEN E.V. JENA 2005 Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Natio- nalbiographie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. ISBN 3-935850-32-8 Herausgeber: Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen e.V. Käthe-Kollwitz-Str. 6 07743 Jena Redaktion: Dr. Claus Remer Drucktechnische Herstellung: Saale Betreuungswerk der Lebenshilfe Jena gGmbH Am Flutgraben 14 07743 Jena Inhalt Vorwort .......................................................................................................... 5 I. Abschnitt: Die Überführung der politischen Arbeit in die Illegalität (1933 bis etwa 1936) ..................................................................... 9 Unterbezirk Jena der KPD .............................................................................. 9 Wohnbezirke in Jena und Ortsgruppen im Landkreis ..................................... 9 Roter Frontkämpferbund (RFB) .................................................................... 29 Rote Hilfe Deutschlands (RHD) .................................................................... 33 Kommunistischer Jugendverband (KJVD) .................................................... 35 Kommunistische Arbeiterpartei -
Publikationen Seite 1
Publikationen Seite 1 Publikationen Monografien Richard Löwenthal. Widerständler – Wissenschaftler – Weltbürger (Jüdische Miniaturen, Band 211), Berlin 2017 Immer eine Reise wert? Fremdenverkehr in „Klein-Tirol“ 1887-1945, Lichtenau bei Chemnitz 2016 Sachsen 1933-1945. Der historische Reiseführer, Berlin 2014 (zus. mit Francesca Weil) Eine totalitäre Revolution? Richard Löwenthal und die Weltanschauungsdiktaturen im 20. Jahrhundert (Gesprächskreis Geschichte der Friedrich-Ebert-Stiftung Nr. 96), Bonn 2012 Der Fall Mutschmann. Sachsens Gauleiter vor Stalins Tribunal, Beucha und Markkleeberg 2011 (3. Auflage 2012) Doppelt verfolgt. Das widerständige Leben des Arno Wend, Berlin 2009 Im Schatten der FDJ. Die “Junge Union” in Sachsen 1945-1950 (Berichte und Studien des HAIT 47), mit einem autobiographischen Essay von Wolfgang Marcus, Göttingen 2004 Die Partei der Diktaturdurchsetzung. KPD/SED in Sachsen 1945-1952 (Schriften des HAIT, Band 21), Köln/Weimar/Wien 2002 (zus. mit Stefan Donth) Schulen der Diktatur. Die Kaderausbildung der KPD/SED in Sachsen 1945–1952 (Berichte und Studien des HAIT 33), Dresden 2001 Alfred Fellisch 1884–1973. Eine politische Biographie (Geschichte und Politik in Sachsen 12), Köln 2000 „Einer von beiden muß so bald wie möglich entfernt werden“. Der Tod des sächsischen Ministerpräsidenten Rudolf Friedrichs vor dem Hintergrund des Konflikts mit dem sächsischen Innenminister Kurt Fischer 1947. Expertise des Hannah-Arendt-Instituts im Auftrag der Sächsischen Staatskanzlei, Leipzig 1999 (zus. mit Michael Richter) Geschichte der Sozialdemokratie im Sächsischen Landtag. Darstellung und Dokumentation 1877–1997, Dresden 1997 (zus. mit Michael Rudloff) Prof. Dr. Mike Schmeitzner │ [email protected] Stand: 08/2018 Publikationen Seite 2 Herausgeberschaften Das Konzentrationslager Sachsenburg (1933-1937) (Schriftenreihe der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Band 16), Dresden 2018 (zus. -
Religiöse Kommunikation Innerhalb Der Parlamentarischen Diskussion Im Deutschen Reichstag Um Die Einführung Der Sozialversicherung 1881-1889
„Nachtwächterstaat“ oder „Praktisches Christenthum“? Religiöse Kommunikation innerhalb der parlamentarischen Diskussion im deutschen Reichstag um die Einführung der Sozialversicherung 1881-1889 Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Philosophie an der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Dresden vorgelegt von Peter Erli geb. am 4. Oktober 1973 in Freiberg Betreuer: Prof. Dr. habil. Christian Schwarke, Technische Universität Dresden Gutachter: 1. Prof. Dr. Christian Schwarke, Technische Universität Dresden 2. Prof. Dr. Roland Biewald, Technische Universität Dresden 3. Prof. Dr. Klaus Tanner, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Tag der Verteidigung: 7. September 2006 Es kam mir nicht so sehr darauf an, eine allgemeine Theorie […] in die Luft zu bauen und dann nachträglich zu prüfen, ob sie mit der Erfahrung übereinstimmt; sondern es erschien mir als die nächstliegende Aufgabe, zuerst einmal für einen begrenzten Bezirk die verlorene Anschauung von dem Prozeß […] zurückzugewinnen, dann ein gewisses Verständnis für dessen Ursachen zu suchen und am Ende einzusammeln, was sich auf diesem Wege an theoretischen Einsichten ergeben hat.1 (Norbert Elias) Inhaltsverzeichnis I. Einleitung.........................................................................................................................................5 II. Sozialreform und Sozialpolitik bis zur Sozialversicherungsgesetzgebung ....................................8 1. Soziale Frage und sozialreformerische Ideen..............................................................................9 -
Ehrenbürger Der Stadt Dresden Johann Paul Von
Ehrenbürger der Stadt Dresden Johann Paul von Falkenstein geb.: 15.06.1801 Hof- und Justizrat, Geheimer Regierungsrat gest.: 14.01.1892 7. Oktober 1833 Friedrich August Bevilaqua geb.: nach 30.04.1777 Generalmajor, Kommandant der Kommunalgarde gest.: 18.12.1845 21. Juni 1838 Bernhard August von Lindenau geb.: 11.06.1779 Staatsminister, Verfasser der Allgemeinen Städteordnung für Sachsen gest.: 21.05.1854 4. September 1843 Karl Heinrich Westen geb.: vor 1790 Registrator im Kriegsministerium, Armenvorsteher gest.: 09.06.1849 17. Dezember 1848 Karl Gottfried Theodor Winkler (Theodor Hell) geb.: 07.02.1775 Schriftsteller, Hofrat, gest.: 24.09.1856 Vizedirektor der kgl. musikalischen Kapelle und des Hoftheaters 5. März 1851 Friedrich Ferdinand Gottlieb von Globig geb.: 15.12.1771 Geheimrat und Kammerherr gest.: 08.09.1852 5. Dezember 1851 D. Friedrich August Franke geb.: 1792 Konsistorialrat, Hofprediger gest.: 17.07.1855 1. August 1853 Graf Franz Seraphicus von Kuefstein geb.: 08.03.1794 Wirkl. Geheimrat und Kämmerer, bevollm. Minister, gest.: 03.01.1871 österreichischer Gesandter in Dresden von 1845 - 1854 21. November 1855 Kronprinz Albert geb.: 23.04.1828 30. Mai 1857 gest.: 19.06.1902 Friedrich Ferdinand von Beust geb.: 13.01.1809 Staatsminister gest.: 24.10.1886 30. Mai 1857 .../2 Dr. Ferdinand von Zschinsky geb.: 22.02.1797 Staatsminister gest.: 28.10.1858 30. Mai 1857 Eduard von Könneritz geb.: 10.04.1802 Wirkl. Geheimer Rat, Kreisdirektor gest.: 12.08.1875 15. Dezember 1864 Heinrich Gustav Friedrich von Hake geb.: um 01.03.1797 Generalleutnant, Gouverneur von Dresden gest.: 15.12.1877 15. Dezember 1864 Johann Meyer geb.: 28.01.1800 Großkaufmann, Stifter von Stipendien gest.: 06.01.1887 1. -
1 Kirchliche Aufarbeitung Der NS- Und DDR-Zeit Aus Der Perspektive Des
Kirchliche Aufarbeitung der NS- und DDR-Zeit aus der Perspektive des Pfarrers Dr. Käbisch Am 23. Januar 2018 hielt ich in der Bibliothek der Westsächsischen Hochschule Zwickau den PowerPoint-Vortrag mit Diskussion zu dem Thema: „Zumutbare Wahrheiten zur kirchlichen Aufarbeitung der beiden Diktaturen des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive eines ev.- luth. Pfarrers - Die letzten Jahrzehnte Protestantismus innerhalb der 900-jährigen Zwickauer Geschichte“. Ein Exzerpt meines Vortrages erstelle ich für meine Webseite, indem ich die einzelnen Folien einmal mit den Sachinhalten und andermal mit den mündlichen Erläuterungen schriftlich festhalte. Ausstellung „lebende Bibel“ 2002 konzipierte der Zwickauer Arbeitskreis „Bibelausstellung“ eine Dokumentation, die zuerst auf der Burg Schönfels gezeigt wurde. Das Konzept war, keine herkömmliche Ausstellung zu erstellen, in der die lange Geschichte der Bibel von den Anfängen bis heute festgehalten wird. Solche Ausstellungen gibt es genug. Sondern wir bemühten uns, Christen zu dokumentieren, die versuchten und meinten, nach Worten der Bibel ihr Leben auszurichten. So entstand eine Art „lebende Bibel“. Biografien und Handlungen wurden festgehalten, die aus unserer Sicht entweder ein Vorbild oder eine Schande des Glaubens und der Kirche sind und waren. 1 Dieses Plakat eröffnete die Ausstellung mit dem Bild des breiten und schmalen Weges. Die Nachfrage nach der Ausstellung war sehr groß. So ging sie auf Wanderschaft. 2013 war dann Tournee Ende, nachdem sie an 53 Orten Deutschlands und in 12 unterschiedlichen Bundesländern war. Sogar der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich übernahm die Schirmherrschaft der Jubiläumsausstellung, als sie zum 50. Mal erneut auf der Burg Schönfels gezeigt wurde. Durch ganz Deutschland reiste die Ausstellung, nur der Kirchenvorstand und die Pfarrer vom Zwickauer Dom sträubten sich davor, sie in ihrem Räumen zu zeigen. -
Refugees and Expellees in Rural Saxony: Life After 1945
ROCZNIK LUBUSKI Tom 42, cz. 2a, 2016 Sönke Friedreich* Ira Spieker** REFUGEES AND EXPELLEES IN RURAL SAXONY: LIFE AFTER 1945 “We are the receivers of a terrible legacy. Cities and villages lay waste, in- dustry and agriculture shattered, transportation infrastructure smashed and damaged, the people decimated, the societal health undermined, families torn apart, the people spent – everything in a state of collapse. (...) Want and misery is to be found on every street. Millions wander homelessly through villages and cities reduced to rubble, through deserted fields, without subsi- stence or a roof over their heads.” So drastically did the President of the Saxon State Administration (Landesverwaltung Sachsen) Rudolf Friedrichs (SPD) describe the situation after the end of the Second World War in his inaugural speech on 18 July 1945 (Just 1989, p. 145). This plain wording was undoubtedly due to the gravity of the occasion which provoked a certain kind of rhetoric. Never- theless, it described very accurately the situation in Germany and Saxony at the time. The task of rebuilding, as well as democratizing the socie- ty, appeared to be rather overwhelming in the immediate post-war period. The task extended to, and especially included, the rural society in industrial Saxony. As a consequence of the war unleashed by the National Socialists, appro- ximately 14 million Germans lost their homes in a mass movement of peoples through flight and eviction1. About 4.3 million of them wound up in the So- *Sönke Friedreich – Ph.D. in European Ethnology/Cultural Anthropology, In- stitute of Saxon History and Cultural Anthropology, Dresden; research intere- sts: regional culture, culture and everyday life of the industrialization era, work and work culture, biographical research, culture and history of Saxon; e-mail: [email protected] **Ira Spieker – Ph.D. -
Renaissance Und Zerstörung Der Kommunalen Selbstverwaltung in Der Sowjetischen Besatzungszone
DIETER MARC SCHNEIDER RENAISSANCE UND ZERSTÖRUNG DER KOMMUNALEN SELBSTVERWALTUNG IN DER SOWJETISCHEN BESATZUNGSZONE Die kommunale Selbstverwaltung hat sich seit dem 19. Jahrhundert zu einer der bedeutendsten bürgerlich-demokratischen Einrichtungen entwickelt. Gerade auch nach ihrer politischen Aushöhlung im Dritten Reich galt die Selbstverwaltungstradi tion den Siegermächten als Grundpfeiler des neu zu schaffenden dezentralisierten deutschen Staates1. Die Realisierung der im „Potsdamer Protokoll" niedergelegten Grundsätze erfolgte in den einzelnen Besatzungszonen nach ganz unterschiedlichen politischen Prinzipien. Dabei schien sich als eine der ersten Mächte die Sowjetunion in ihrer Zone dieser besten demokratischen Tradition zu besinnen. Auch die deut schen Kommunisten, die noch in der Weimarer Republik den bürgerlich-demokrati schen Staat mit dem Ziel der Errichtung einer proletarischen Diktatur nach sowjeti schem Vorbild bekämpft hatten, bekannten sich im Exil im Zuge der Entwicklung ihrer Volksfrontpolitik zu dem Prinzip der kommunalen Selbstverwaltung. Diese politische Wende stand in Zusammenhang mit der nach Auflösung der Komintern im Sommer 1943 propagierten „nationalen Linie", d. h. der Tolerierung und Ermuti gung einer eigenständigen nationalen Politik der europäischen kommunistischen Parteien. Nunmehr galt die Parole, daß „das Sowjetsystem weder zu forcieren noch durchzusetzen" sei (G. Dimitroff)2. Anton Ackermann, einer der führenden Funk tionäre und Ideologen der KPD, hatte bereits im Exil öffentlich in Zweifel gezogen, daß das innenpolitische System der Sowjetunion ohne weiteres auf andere Länder übertragen werden könne. Als einer der ersten mit der von ihm geführten „Initiativ gruppe" der KPD aus Moskau zurückgekehrt, formulierte er Ende 1945 die nun mehr offizöse Parteithese vom „besonderen deutschen Weg zum Sozialismus"3. In diesem Geiste begann nicht nur der Aufbau kommunaler Verwaltungen in der 1 Vgl. -
The Berlin Radio War: Broadcasting in Cold War Berlin and the Shaping of Political Culture in Divided Germany, 1945- 1961
ABSTRACT Title of Dissertation: THE BERLIN RADIO WAR: BROADCASTING IN COLD WAR BERLIN AND THE SHAPING OF POLITICAL CULTURE IN DIVIDED GERMANY, 1945- 1961 Nicholas J. Schlosser, Ph.D. 2008 Dissertation Directed By: Professor Jeffrey Herf, Department of History This dissertation explores how German radio journalists shaped political culture in the two postwar Germanys. Specifically, it examines the development of broadcast news reporting in Berlin during the first sixteen years of the Cold War, focusing on the reporters attached to the American sponsored station RIAS 1 Berlin and the radio stations of the German Democratic Republic. During this period, radio stations on both sides of the Iron Curtain waged a media war in which they fought to define the major events of the early Cold War. The tension between objectivity and partisanship in both East and West Berlin came to define this radio war. Radio stations constantly negotiated this tension in an attempt to encourage listeners to adopt a specific political worldview and forge a bond between broadcaster and listener. Whereas East German broadcasters ultimately eschewed objectivity in favor of partisan news reporting defined by Marxist- Leninist ideology, RIAS attempted to combine factual reporting with concerted efforts to undermine the legitimacy of the German Democratic Republic. The study contributes to a number of fields of study. First, I contribute to scholarship that has examined the nature, development, and influence of political culture. 1 Radio in the American Sector Related to this, the study considers how political ideas were received and understood by listeners. This work also adds to a growing field of scholarship that goes beyond examining the institutional histories of Germany’s broadcasters and analyzes how German broadcasters influenced society itself. -
Vierteljahrshefte Für Zeitgeschichte Jahrgang 37(1989) Heft 3
VIERTELJAHRSHEFTE FÜR Zeitgeschichte Im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte München herausgegeben von KARL DIETRICH BRACHER und HANS-PETER SCHWARZ in Verbindung mit Theodor Eschenburg, Helmut Krausnick, Karl Dietrich Erdmann, Paul Kluke, Walter Bußmann, Rudolf v. Albertini, Dietrich Geyer, Hans Mommsen, Arnulf Baring und Gerhard A. Ritter Redaktion: Martin Broszat, Ludolf Herbst, Hellmuth Auerbach, Wolfgang Benz, Norbert Frei Chefredakteur: Hermann Graml Stellvertreter: Klaus-Dietmar Henke Institut für Zeitgeschichte, Leonrodstr. 46 b, 8000 München 19, Tel. 18 0026, FAX 1231727 37. Jahrgang Heft 3 Juli 1989 INHALTSVERZEICHNIS AUFSÄTZE Francis R. Nicosia Ein nützlicher Feind. Zionismus im nationalsoziali stischen Deutschland 1933-1939 367 Marianne Doerfel Der Griff des NS-Regimes nach Elite-Schulen. Stätten klassischer Bildungstradition zwischen An passung und Widerstand 401 Dieter Marc Schneider Renaissance und Zerstörung der kommunalen Selbstverwaltung in der sowjetischen Besatzungs zone 457 DOKUMENTATION Jan Foitzik Die Kommunistische Partei Deutschlands und der Hitler-Stalin-Pakt. Die Erklärung des Zentralko mitees vom 25. August 1939 im Wortlaut 499 LITERATUR Essays von Jacques Bariéty, Yehuda Bauer, Anthony J. Nicholls, Henry A. Turner 515 NOTIZ 545 ABSTRACTS 563 FRANCIS R. NICOSIA EIN NÜTZLICHER FEIND Zionismus im nationalsozialistischen Deutschland 1933-1939* Zwischen der deutschen zionistischen Bewegung und dem nationalsozialistischen Staat bestanden in den dreißiger Jahren höchst komplizierte und heikle Beziehun gen. Juden und Nationalsozialisten arbeiteten auf eine extrem widersprüchliche Weise zusammen. Das war großenteils Ergebnis der Wechselwirkung zwischen den jeweiligen Ideologien, aber es entsprach auch den Erfordernissen der jeweiligen politischen Zielsetzungen zwischen 1933 und 1939. Selbstverständlich beruhte diese Zusammenarbeit allein auf Nützlichkeitserwägungen: Der NS-Staat verfügte über alle Macht, während die Juden eine leicht verwundbare Minderheit darstellten.