35 Jahre Freiheitliche Partei Österreichs
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Schattenkanzler Haider
Ausland ÖSTERREICH Schattenkanzler Haider Nach 13 Jahren großer Koalition droht eine Wende in Wien: Jetzt drängt eine Partei an die Macht, deren Vorsitzender das Dritte Reich verharmlost hat – die populistische FPÖ läuft Gefahr, Österreich in die Isolation führen. Landeshauptmann Haider im Wiener Kanzleramt: „Rote und schwarze Filzläuse, die mit Blausäure bekämpft werden sollten“ wei ungleiche Männer sitzen Schul- meinsam regieren. Ein Spiel mit verteilten Koalitionsgesprächen mit der sozialdemo- ter an Schulter in Wien. Der Blasse, Rollen: Das Uno-, EU- und OSZE-Mitglied kratischen SPÖ. Zlinks, ist Österreichs Außenminister, Österreich bleibe weiter ein offenes Land, Schüssel hat nur noch sein Ziel vor Au- Vorsitzender der OSZE. Der Gebräunte voller „Achtung vor Fremden und Tou- gen. Kanzler. Dafür riskiert der ÖVP-Chef daneben ist ein Landsmann. Er hat von der risten“, sagt der amtierende Außenminis- jetzt die Wende. Er holt das Schmuddel- OSZE bislang nur gehört. Beim letzten ter Schüssel; „ich möchte das unterstrei- kind Haider mit an den Tisch, Zielscheibe Gipfel in Istanbul hätten sich Hillary Clin- chen“, sagt Haider, dessen Freiheitliche von 13 Jahren gemeinsamer Ausgren- ton und Jacques Chirac nach ihm erkun- Partei (FPÖ) mit „Stop der Überfrem- zungspolitik der Großkoalitionäre von der digt. Was es denn mit diesem gefährlichen dung“-Plakaten im Herbst fünf Prozent- Volkspartei und den Sozialdemokraten. Vogel auf sich habe, der Österreich vom punkte an Wählerstimmen zugelegt hat. Darf der Außenminister eines EU-Staats Weg abzubringen -
Der Erfolg Der FPÖ: Österreichs Parteien- Und Regierungssystem Unter Druck
Matthias Belafi Der Erfolg der FPÖ: Österreichs Parteien- und Regierungssystem unter Druck Bei der letzten Nationalratswahl in Österreich am 29. September 2013 konnten SPÖ und ÖVP nur noch ganz knapp über 50 % der Stimmen auf sich vereinen, so dass die Neuauflage der »Großen Koalition« nur noch als »MiGroKo« (für: mittelgroße Koali- tion) bezeichnet wurde und als letzte Chance für die beiden Parteien galt.1 Seitdem war die Regierung beinahe schon gelähmt aus Angst vor Neuwahlen, weil davon auszuge- hen war, dass die FPÖ als stärkste Kraft daraus hervorgehen und den nächsten Kanzler stellen werde. Bestätigt wurde diese Sorge durch die Bundespräsidentenwahl im Jahr 2016, die unterstrich, in welcher schwierigen Situation sich die beiden Regierungspar- teien befanden. Im ersten Wahlgang am 24. April gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Kandidaten von SPÖ und ÖVP, das erst nach der Auszählung der Briefwahlstimmen entschieden wurde. Dieses enge Rennen zwischen den Kandidaten der Parteien der Großen Koalition drehte sich allerdings nur um die Plätze vier und fünf. Rudolf Hundstorfer von der SPÖ erzielte 11,3, Andreas Khol von der ÖVP 11,1 %. Der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer schnitt mit 35 % mit deutlichem Abstand als bester Kandidat ab und unterlag im zweiten Wahlgang am 22. Mai mit 49,65 % nur knapp dem Grünen Alexander Van der Bellen. Die Wahl wurde auf Antrag der FPÖ jedoch wegen Verstößen gegen das Wahlgesetz aufgehoben und – nach einer weiteren Ver- schiebung wegen nichtklebender Wahlumschläge – am 4. Dezember 2016 wiederholt. Hofer verlor diese Stichwahl mit 46,2 %. Aufmerksam und mit Sorge beobachtete qua- si ganz Europa knapp ein Jahr die mögliche Wahl eines freiheitlichen Bundespräsiden- ten in Österreich, die als Signal für den Aufstieg der Rechtspopulisten in Europa galt. -
Klassifikationen Des Bruno Kreisky Archivs
Klassifikation VII.1. Länderboxen Der Bestand „Länderboxen“ enthält die Kabinettsakten, die die österreichischen Beziehungen zu den jeweiligen Ländern im Zeitraum 1970–1983 beschreiben. Korrespondenzen mit Staatsoberhäuptern sind ebenso enthalten wie die Protokolle gegenseitiger Staatsbesuche, Pressespiegel ausländischer Botschaften etc. Vereinzelt wurden auch länderspezifische Akten aus Kreiskys Zeit als Außenminister (1959–1966) sowie länderspezifische Kopien aus anderen Archiven in den Bestand integriert. Dies ermöglicht einen umfassenden Einlick in die bilateralen Beziehungen Österreichs zu den jeweiligen Ländern. Stand: 2014 Ägypten (EG) Box 1: Mappe. „Bilaterale Besuche 1962-1994 1982-1983 Mappe. „Ägypten. Mubarak“: Rede von Mubarak in der 7. Konferenz der nichtpaktgedundenen Staaten in New Delhi, am 9. März 1983; Presseecho betr. kurzes Treffen Kreisky-Mubarak im Wiener Flughafen, Dezember 1982. Mappe. „Abaza, Maher, PM Ägypten, 12.-17.(19.)9.82“: Informationen betr. offiziellen Besuch des ägypt. Energieminister in Österreich, 12.- 19.9.1982. Mappe. „Kopten“: Informationen, Interventionen, Unterlagen betr. koptische Glaubensgemeinschaft in Ägypten, 1978-1982. Information: Abt. IV/A/10 - BK betr. Entwicklungshilfe Ägypten; Rinderfarm West- Noubaria, 5. März 1982. Bericht: Sektion IV - BK betr. 5. Tagung der österr.-ägypt. Gemischten Kommission in Wien am 22.-26. Februar 1982, 4. März 1982. Konvolut: Briefwechsel BK - ägypt. Botschaft betr. Ansprache Kreiskys an ägypt. Volk, österr. Entwicklungshilfe, 1980-1982. Mappe. „Auslandsreisen“: Mündlicher Bericht des BMf LV betr. einen Besuch der österr. UN-Kontingente im Nahen Osten vom 20. Bis 31.8.1983, 22. Juli 1983; Konvolut: Erhöhung der Budgetpost „Auslandsdienstriesen“, 1982-1983. Klassifikation 1981 Mappe. „Sadat. Attentat“: Konvolut: Reaktionen auf die Ermordung Sadats, Oktober 1981 - 1982. 2 Mappen. „Inoffizieller Besuch des ägypt. Präsidenten Anwar El Sadat in Österreich, August 1981“: Informationsmappe betr. -
Universite De Paris Viii-Vincennes Departement D'allemand a Saint-Denis L
UNIVERSITE DE PARIS VIII-VINCENNES DEPARTEMENT D'ALLEMAND A SAINT-DENIS L ' E V 0 L U T I 0 N I D E 0 L 0 G I Q U E D U P A R T I C H R E T I E N - S 0 C I A L A U P A R T I P 0 P U L I S T E A U T R I C H I E N par Gérard GRELLE Doctorat de 3e cycle 2 INTRODUCTION L'histoire politique de l'Autriche républicaine se divise en deux grandes périodes séparées l'une de l'autre par une troisième qui correspond à celle de l'austrofascisme et de l'occupation nazie. Cette dernière s'étend sur douze années (mars 1933-avril 1945) au cours desquelles l'ordre démocratique est démantelé et baillonné. Cet état de choses n'arrive pas du jour au lendemain; il est l'aboutissement de conflits qui opposent, sous la Première République, le camp conservateur au camp social- démocrate. Le résultat de ces conflits, c'est l'élimination par étapes de la démocratie par le parti chrétien-social et ses alliés fascistes, en particulier les "Heimwehren". Celle-ci s'effectue principalement par le fait qu'en 1933 le Parlement est mis hors d'état d'agir et qu'en 1934 tous les partis politiques sont interdits. On peut au contraire définir les deux grandes périodes démocratiques mentionnées auparavant comme jeu de rapports de force entre les partis politiques, jeu qui se déroule essentiellement dans le cadre des institutions parlementaires. -
Schwarz-Grün in Österreich?
427_49_54_Vytiska 25.05.2005 14:19 Uhr Seite 49 Zur aktuellen Rolle der ÖVP Schwarz-Grün und ihren Optionen in Österreich? Herbert Vytiska Theoretisch wählt Österreich erst im musste dem damaligen freiheitlichen Herbst 2006 sein neues Parlament. Prak- Jungstar Jörg Haider Platz machen. Damit tisch befindet sich die Alpenrepublik begann eine politische Ära, die fast bei- aber schon jetzt im Vorwahlkampf. Eine spiellos ist und das etablierte österreichi- Frage, die politische Beobachter bewegt, sche Parteienspektrum gehörig durchein- lautet: Hat das so genannte dritte Lager ander rüttelte. Zunächst aber führte Mock nach den Turbulenzen rund um die Neu- – der am Wahlabend einen Beinahe-Zu- gründung der FPÖ noch eine Chance, sammenbruch, offenbar ein Vorbote sei- sich zu konsolidieren und/oder schafft ner später ausbrechenden Parkinson- Bundeskanzler Wolfgang Schüssel nach Krankheit, erlitten hatte, sich aber den- den nächsten Wahlen eine Koalition mit noch das Steuer in der Partei nicht aus der den Grünen? Hand nehmen ließ – die Regierungsver- Die Würdigungen zum fünfundsieb- handlungen. Dabei zeigte sich von allem zigsten Geburtstag des deutschen Alt- Anfang an, dass die Chemie zwischen dem Bundeskanzlers Helmut Kohl riefen in Er- ÖVP-Obmann und seinem politischen innerung, dass er seinerzeit zu jenen Par- Vis-à-vis, SPÖ-Vorsitzenden Franz Vra- teifreunden zählte, die der Österreichi- nitzky, nicht wirklich stimmte. Kurzum, schen Volkspartei (ÖVP) noch zu deren der Schulterschluss von SPÖ und ÖVP war immerhin siebzehn Jahre währender Op- der Wiederbelebungsversuch eines einst- positionszeit mehrmals den Rat gaben, mals erfolgreichen Regierungsmodelles doch ähnlich wie die CDU eine Koalition mit Ablaufdatum. mit den Freiheitlichen zu versuchen. Zu Haider bestanden schon seit gerau- Nach den Nationalratswahlen 1986 mer Zeit von mehreren ÖVP-Politikern, hatte der damalige ÖVP-Parteiobmann darunter auch von Mock, sehr gute Kon- Alois Mock den ernsthaften Plan, eine Ko- takte. -
Katalog Zur Ausstellung Österreichisches Staatsarchiv - Generaldirektion
Fotos und Dokumente im Österreichischen Staatsarchiv Katalog zur Ausstellung Österreichisches Staatsarchiv - Generaldirektion Text: Robert Stach Layout & Grafi k: Sabine Gfrorner Wien 2010 Zum Geleit Wenige Politiker im Laufe der Geschichte haben das Bild Österreichs im In- und Ausland so geprägt wie Bruno Kreisky (1911-1990). Seine Karriere führte diesen Mann, in verschiedensten Positionen seinem Land dienend, fast bis in das höchste Amt des Staates, eine Funktion für die zu kandidieren er jedoch ablehnte. Verfolgt von der Politik der Dreißigerjahre, als Sozialist, als Jude, kehrte er aus dem schwedi- schen Exil ohne Ressentiments zurück und half von Anfang an die Verwaltung der Zweiten Republik aufzubauen. Schon dabei nützte er die im Ausland geknüpften Kontakte für seine Arbeit und diese Verbindungen trugen in der Folge nicht nur zur Hebung seines Ansehens bei, sondern auch Österreich partizipierte davon. Wie einer seiner Biographen mit Recht meinte, strahlte Bruno Kreisky Charisma und Spontane- ität aus, war abwägend und impulsiv. Wer jemals diesem Mann persönlich begegnete und es leben heute noch viele Menschen, denen er persönlich gegenübertrat, mit ihnen diskutierte oder sie auch nur ansprach, der wird noch heute von dieser Persönlichkeit beeindruckt sein. Natürlich war auch er geprägt von Herkunft, Erziehung und allen Eigenschaften, die einen Menschen im Laufe seines Lebens prägen, aber doch war er für Generationen „der Kreisky“, der an den Staatsvertragsverhandlungen ebenso formend mitwirkte, wie dann als Außenminister in der Südtirolfrage um letzten Endes 13 Jahre als Bundeskanzler zu wirken. Das Österreichische Staatsarchiv nimmt den 100. Geburtstag dieses Staatsmannes zum Anlass in einer umfassenden Foto- und Aktenausstellung nicht nur nostalgische Erinnerungen zu wecken, sondern vor allem der heutigen Jugend mit dem von Kreisky überlieferten Bonmot „Lernen Sie Geschichte...“ mehr als ein Zeitalter nahezubringen. -
Diplomarbeit
DIPLOMARBEIT Titel der Diplomarbeit Anglo-Austrian Cultural Relations between 1944 and 1955. Influences, Cooperation and Conflicts. Verfasserin Isabella Lehner angestrebter akademischer Grad Magistra der Philosophie (Mag. phil.) Wien, im Juli 2011 Studienkennzahl lt. Studienblatt: A 312 Studienrichtung lt. Studienblatt: Geschichte Betreuer: Univ.-Prof. Mag. DDr. Oliver Rathkolb 2 Eidesstattliche Erklärung Ich erkläre eidesstattlich, dass ich die Arbeit selbständig angefertigt, keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt und alle aus ungedruckten Quellen, gedruckter Literatur oder aus dem Internet im Wortlaut oder im wesentlichen Inhalt übernommenen Formulierungen und Konzepte gemäß den Richtlinien wissenschaftlicher Arbeiten zitiert, durch Fußnoten gekennzeichnet beziehungsweise mit genauer Quellenangabe kenntlich gemacht habe. Die vorliegende Arbeit wurde bisher weder in gleicher noch in ähnlicher Form einer anderen Prüfungsbehörde vorgelegt und auch noch nicht veröffentlicht. Ort Datum Unterschrift 3 Acknowledgements This thesis owes much to the generosity and cooperation of others. Firstly, I am highly indebted to my supervisor Professor Oliver Rathkolb for his guidance and support. I owe a special thank you to Dr. Jill Lewis and (soon to be PhD) Helen Steele for repeatedly inspiring and encouraging me. Furthermore, I would like to thank Mag. Florentine Kastner for her support. Thank you for a friendship beyond history. Sincere thanks also go to the staff at The National Archives in Kew, and to the Institute of Germanic and Romance Studies at the University of London, especially Dr. Martin Liebscher, for assisting me during my research in London. A very special thank you goes to Raimund! Without your inspiring ideas, support and understanding this thesis would never have been completed. 4 Contents 1. -
Presse 18.5.1963: Kreisky Drängt Rom Zu Südtirol-Lösung
I.9. Interviews, Beiträge, TV-Diskussionen, Veranstaltungen nach 1984 1. Interviews: 24 Boxen, Standort: Büro III 2. Beiträge: 15 Boxen, Standort: Büro III 3. TV-Diskussionen: 3 Boxen, Standort: Archivraum I 4. Veranstaltungen: 6 Boxen, Standort: Büro III hintere Wand 1. Interviews Box 1 Interviews 1959-1963 Briefe, Fragenkataloge, Interviews sind oft nicht beigefügt Verzeichnis der Kreisky-Artikel 1955-1964 Mappe Zeitungsausschnitte 1963: Kreisky zum Begriff Neutralität Neues Österreich 18.5.1963: Kreisky urgiert Südtirol-Verhandlungen, Kurier 18.5.1963: Kreisky drängt Italien Die Presse 18.5.1963: Kreisky drängt Rom zu Südtirol-Lösung Datum 5911-- versch. Kopien zum Begriff Neutralität Österreichs 590912 Warren W. Unna (Brief) 591030 Sowjetunion heute, J. Wedenski 591014 Zemedelsko Zname (Bulgarien) Brief des Chefredakteurs 591208 Zürcher Presse-Foyer. Hugo Singer 590724 Pressekonferenz Bundesminister-jugoslawische Pressemeldungen 590928 Dr. Heinrich Krone Interview Chruschtschow Amerikareise, Brief 590201 Verz. d. Chefredakteure der Wr. Zeitungen sowie der Vertreter von Tageszeitungen aus der Provinz 59---- Interview für Svenska Dagbladet, Svend Portefe-Bahnsen, Brief 591020 Expressen (Schweden), Jussi Anthal, Brief 591102 Associated Press, Themen: Chruschtschow, Gromyko, UdSSR 591030 Neue Rhein Zeitung 591029 Neue Ruhr Zeitung 591026 Interview für die Zeitschrift Avanti (Italien), Durchschlag und Schriftverkehr, Umfang 13 Bl. Interview mit Dr. Carlo Belihar zu Südtirolpolitik und Rede vor der UNO-Generalversammlung mit hs. Korrekturen 591214 TV-Interview Otto M. Horn (Brief) 600316 P. Heiskanen, US-Konsulat München 600208 Edgar Schranz, Interview für westdeutsche Zeitungen 600310 Expressen (Schweden) 600307 TV-Interview Kamitz – Fischer Karwin 600313 Schweizer Landessender Beromünster 600404 Polen in Wort und Bild 600516 New York Herald Tribune-Interview Dr. Szilard (Atombombe) 60--- Olah “Bitte legen Sie ab” handschriftl. -
Racism, Nationalism and Right-Wing Extremism Online: Theaustrian Presidential Election 2016 on Facebook Christian Fuchs
Digital Authoritarianism CHAPTER 8 Racism, Nationalism and Right-Wing Extremism Online : The Austrian Presidential Election 2016 on Facebook Christian Fuchs 8.1. Introduction Norbert Hofer was the Freedom Party of Austria’s (FPÖ) candidate in the 2016 Austrian presidential election. In the first round, he achieved 35.05% of the cast votes and became the strongest candidate. The second round took place on May 23 and saw a run-off between Hofer and Alexander Van der Bellen. Hofer’s share of the vote was 49.64%. Van der Bellen, who was the leader of Austria’s Green Party leader from 1997 until 2008, won with a voting share of 50.35% in the second round and a lead of just a bit more than 30,000 votes. The Austrian presidential election received lots of international interest and people were asking themselves how it was possible that a far-right candidate achieved almost half of the vote. The FPÖ filed a complaint to the Constitutional Court of Austria that resulted in a re-run of the run-off. How to cite this book chapter: Fuchs, C. 2018. Racism, Nationalism and Right-Wing Extremism Online: The Austrian Presidential Election 2016 on Facebook. In: Morelock, J. (ed.) Critical Theory and Authoritarian Populism. Pp. 157–206. London: Univer- sity of Westminster Press. DOI: https://doi.org/10.16997/book30.i. License: CC-BY-NC-ND 158 Critical Theory and Authoritarian Populism This chapter asks: how did voters of Hofer express their support on Face- book? It applies critical discourse analysis to data collected from postings on two public Facebook pages (Norbert Hofer, Heinz-Christian Strache). -
Contextualising Austria's Commemorative Year 2005 Matthew .P Berg John Carroll University, [email protected]
John Carroll University Carroll Collected History 1-2008 Commemoration versus coping with the past: contextualising Austria's commemorative year 2005 Matthew .P Berg John Carroll University, [email protected] Follow this and additional works at: http://collected.jcu.edu/hist-facpub Part of the European History Commons Recommended Citation Berg, Matthew P., "Commemoration versus coping with the past: contextualising Austria's commemorative year 2005" (2008). History. 19. http://collected.jcu.edu/hist-facpub/19 This Article is brought to you for free and open access by Carroll Collected. It has been accepted for inclusion in History by an authorized administrator of Carroll Collected. For more information, please contact [email protected]. Commemoration versus Vergangenheitsbewältigung: Contextualizing Austria’s Gedenkjahr 2005* Abstract This essay explores the politics of memory in post-1945 Austrian political culture, focusing on the shift between the fiftieth anniversary of the Anschluss and the sixtieth anniversary of the end of the Second World War. Postwar Austrian society experienced a particular tension associated with the Nazi past, manifested in communicative and cultural forms of memory. On the one hand, the support of many for the Third Reich—expressed through active or passive complicity—threatened to link Austria with the perpetrator status reserved for German society. On the other, the Allies’ Moscow Declaration (1943) created a myth of victimization by Germany that allowed Austrians to avoid confronting difficult questions concerning the Nazi era. Consequently, discussion of Austrian involvement in National Socialism became a taboo subject during the initial decades of the Second Republic. The 2005 commemoration is notable insofar as it marked a significant break with this taboo. -
The Strategic Challenges Facing Jörg Haider's Freedom Party of Austria
From Populist Protest to Incumbency: The Strategic Challenges Facing Jörg Haider’s Freedom Party of Austria (FPÖ) Kurt Richard Luther Keele European Parties Research Unit (KEPRU) Working Paper 5 © Kurt Richard Luther, 2001 ISSN 1475-1569 ISBN 1-899488-29-4 KEPRU Working Papers are published by: School of Politics, International Relations and the Environment (SPIRE) Keele University Staffs ST5 5BG, UK tel +44 (0)1782 58 4177/3088/3452 fax +44 (0)1782 58 3592 www.keele.ac.uk/depts/spire/ Editor: Professor Thomas Poguntke ([email protected]) KEPRU Working Papers are available via SPIRE’s website. Launched in September 2000, the Keele European Parties Research Unit (KEPRU) was the first research grouping of its kind in the UK. It brings together the hitherto largely independent work of Keele researchers focusing on European political parties, and aims: • to facilitate its members' engagement in high-quality academic research, individually, collectively in the Unit and in collaboration with cognate research groups and individuals in the UK and abroad; • to hold regular conferences, workshops, seminars and guest lectures on topics related to European political parties; • to publish a series of parties-related research papers by scholars from Keele and elsewhere; • to expand postgraduate training in the study of political parties, principally through Keele's MA in Parties and Elections and the multinational PhD summer school, with which its members are closely involved; • to constitute a source of expertise on European parties and party politics for media and other interests. The Unit shares the broader aims of the Keele European Research Centre, of which it is a part. -
Dissertation
DISSERTATION Das Österreichische Fernsehen – demokratiepolitischer Bildungsauftrag oder Quote? Vom Volksbegehren bis zur Gegenwart Mag. rer. soc. oec, Mag. phil Johannes Naderhirn Angestrebter akademischer Grad Doktor der Philosophie (Dr. phil.) Wien, Dezember 2009 Studienkennzahl lt. Studienblatt A 092 312 Studienrichtung lt. Studienblatt Geschichte Betreuer: Univ.-Prof. DDr. Oliver Rathkolb Leider lässt sich eine wahrhafte Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken. Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), dt. Dichter Ein Danke im Nachhinein möchte ich meinem Vater sagen, der leider zu früh verstorben ist, um dabei sein zu können. Ich bin sicher, dass er diese Arbeit anderswo anderen vorlesen wird. Er war es, der in mir, seit meiner Kindheit, das Interesse für Geschichte geweckt und oft mit mir über alles – vor allem über Zeitgeschichte – diskutiert hat. Mein Vater hatte ein profundes geschichtliches Wissen, ohne es gelernt oder beruflich genutzt zu haben. Ein Teil meiner Arbeit könnte auch die seine sein. Meiner Mutter gebührt besonderer Dank, weil sie es war und ist, die mich immer wieder unterstützt hat, weil sie an mich glaubte (…und das war gar nicht immer so leicht). Ihr habe ich viel zu verdanken, immerhin kennt sie mich ja schon beinahe 49 Jahre. Ein ganz großes Dankeschön gilt meiner Partnerin Beatrice, die ich in fremden Landen kennenlernen durfte, und wir entdeckten dort, dass wir uns sehr nahe sind. Sie hat viel Geduld bewiesen und auch entscheidend dazu beigetragen, dass die vorliegende Dissertation auch „zum Anschauen ist“. Vielen Dank auch an Dr. Oliver Rathkolb, dessen Wissen und dessen Denken in Zusammenhängen mich sehr faszinieren. Gespräche mit ihm waren und sind sehr anregend, und ich genieße jede Lehrveranstaltung bei ihm.