Richard Wagner Neue Musik
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WAGNER and the VOLSUNGS None of Wagner’S Works Is More Closely Linked with Old Norse, and More Especially Old Icelandic, Culture
WAGNER AND THE VOLSUNGS None of Wagner’s works is more closely linked with Old Norse, and more especially Old Icelandic, culture. It would be carrying coals to Newcastle if I tried to go further into the significance of the incom- parable eddic poems. I will just mention that on my first visit to Iceland I was allowed to gaze on the actual manuscript, even to leaf through it . It is worth noting that Richard Wagner possessed in his library the same Icelandic–German dictionary that is still used today. His copy bears clear signs of use. This also bears witness to his search for the meaning and essence of the genuinely mythical, its very foundation. Wolfgang Wagner Introduction to the program of the production of the Ring in Reykjavik, 1994 Selma Gu›mundsdóttir, president of Richard-Wagner-Félagi› á Íslandi, pre- senting Wolfgang Wagner with a facsimile edition of the Codex Regius of the Poetic Edda on his eightieth birthday in Bayreuth, August 1999. Árni Björnsson Wagner and the Volsungs Icelandic Sources of Der Ring des Nibelungen Viking Society for Northern Research University College London 2003 © Árni Björnsson ISBN 978 0 903521 55 0 The cover illustration is of the eruption of Krafla, January 1981 (Photograph: Ómar Ragnarsson), and Wagner in 1871 (after an oil painting by Franz von Lenbach; cf. p. 51). Cover design by Augl‡singastofa Skaparans, Reykjavík. Printed by Short Run Press Limited, Exeter CONTENTS PREFACE ............................................................................................ 6 INTRODUCTION ............................................................................... 7 BRIEF BIOGRAPHY OF RICHARD WAGNER ............................ 17 CHRONOLOGY ............................................................................... 64 DEVELOPMENT OF GERMAN NATIONAL CONSCIOUSNESS ..68 ICELANDIC STUDIES IN GERMANY ......................................... -
RWVI WAGNER NEWS – Nr
RWVI WAGNER NEWS – Nr. 7 – 01/2018 – deutsch – english – français Wir möchten die Ortsverbände höflich bitten, zur Übermittlung von Nachrichten und Veranstaltungsankündigungen diese Links zu benutzen Link zur Übermittlung von Nachrichten für die RWVI Webseiten: http://www.richard-wagner.org/send-news/ Link zur Übermittlung von Veranstaltungshinweisen für die RWVI Webseiten. http://www.richard-wagner.org/send-event/ Danke für ihre Mithilfe. Liebe Wagnergemeinde weltweit, Das nun zu Ende gehende Jahr 2017 war geprägt von großen politischen Veränderungen, deren Umstände und Auswüchse in den Medien sattsam kritisch gewürdigt wurden. Gleichwohl aber markieren Ereignisse wie wir Sie in einigen Staaten derzeit erleben, Entwicklungen, die wir sicher nicht nur begrüßen. Humanismus, Aufklärung und Gewaltenteilung waren lange Zeit unumstrittene Eckpfeiler unseres Zusammenlebens und Dietrich Bonhoeffer, Henry Dunant, Elihu Root, José Martí oder Yoko Ono mögen exemplarisch als einige, der vielen von uns denkbaren Vorbilder in dieser Hinsicht gelten. Auch Komponisten spielten früher eine gewichtige gesellschaftliche Rolle und repräsentierten oder beeinflussten die Menschen in ihrem Handeln. Gerade die Tatsache aber, dass Musik heute fast ohne Ausnahme zum gesichtslosen Konsumartikel geworden ist, sagt viel aus. Wen würden Sie heute als eine „große Persönlichkeit“ mit bedeutendem Einfluss unter den lebenden Komponisten bezeichnen? Große Persönlichkeiten waren und sind aber meist nicht unumstritten, biographische Brüche und punktuelles Versagen gehören zum Leben leider dazu. Richard Wagner ist hierfür ein beredtes Beispiel und wir alle kennen die Angriffsflächen, die unser vielseitiger und viel produzierender Meister bis heute bietet. Geschichte ist leider ebenso wenig abzuändern wie eben diese Schattenseiten des Genies. Die Zeit bleibt nicht stehen und wir sollten gerade bei Richard Wagner immer vor allem und immer wieder neu auf die Taten in Form seiner ewig gültigen Musikdramen blicken, die eben genau das Gegenteil einer Blaupause für die aktuellen Entwicklungen sind. -
Wagner: Das Rheingold
as Rhe ai Pu W i D ol til a n ik m in g n aR , , Y ge iin s n g e eR Rg s t e P l i k e R a a e Y P o V P V h o é a R l n n C e R h D R ü e s g t a R m a e R 2 Das RheingolD Mariinsky Richard WAGNER / Рихард ВагнеР 3 iii. Nehmt euch in acht! / Beware! p19 7’41” (1813–1883) 4 iv. Vergeh, frevelender gauch! – Was sagt der? / enough, blasphemous fool! – What did he say? p21 4’48” 5 v. Ohe! Ohe! Ha-ha-ha! Schreckliche Schlange / Oh! Oh! Ha ha ha! terrible serpent p21 6’00” DAs RhEingolD Vierte szene – scene Four (ThE Rhine GolD / Золото Рейна) 6 i. Da, Vetter, sitze du fest! / Sit tight there, kinsman! p22 4’45” 7 ii. Gezahlt hab’ ich; nun last mich zieh’n / I have paid: now let me depart p23 5’53” GoDs / Боги 8 iii. Bin ich nun frei? Wirklich frei? / am I free now? truly free? p24 3’45” Wotan / Вотан..........................................................................................................................................................................René PaPe / Рене ПАПЕ 9 iv. Fasolt und Fafner nahen von fern / From afar Fasolt and Fafner are approaching p24 5’06” Donner / Доннер.............................................................................................................................................alexei MaRKOV / Алексей Марков 10 v. Gepflanzt sind die Pfähle / These poles we’ve planted p25 6’10” Froh / Фро................................................................................................................................................Sergei SeMISHKUR / Сергей СемишкуР loge / логе..................................................................................................................................................Stephan RügaMeR / Стефан РюгАМЕР 11 vi. Weiche, Wotan, weiche! / Yield, Wotan, yield! p26 5’39” Fricka / Фрикка............................................................................................................................ekaterina gUBaNOVa / Екатерина губАновА 12 vii. -
Wagner Im Kino. Der Chereau-Ringund Sein Publikum
Wagner im Kino. Der Chereau-Ringund sein Publikum Karl-Heinz Reuband 1. Einleitung Der Bayreuther Ring von 1976 - allgemein auch als "Jahrhundertring" bezeichnet - wurde kurze Zeit nach der Premiere in einer eigenen Pro- duktion filmisch aufgezeichnet und als Videokassette in den Handel gebracht. Eine DVD- Version, die naturgemäß optisch wie auch auditiv über eine weitaus bessere Qualität verfügt, erschien erst im Sommer 2005 - zu einer Zeit, in der DVDs längst als neues Medium der Vermittlung ihren Siegeszug angetreten hatten und es bereits auch mehrere Aufnah- men von Opernaufführungen als DVD-Fassung im Handel gab. Das Erscheinen der DVD-Version des Ring wurde mit einer Werbekampagne der Vertriebsfirma Universal Classics verknüpft, in der neue Wege gegan- gen wurden und in deren Folge u.a. an vier Sonntagen im August 2005 in ausgewählten Kinos die DVD- Version des Ring auf Großbildleinwand gezeigt wurde. Der filmischen Präsentation wurde dabei der Charakter des Exklusiven verliehen: nicht nur aufgrund der Tatsache, dass die ein- zelnen Opern des Ring jeweils nur an einem einzigen Tag, sondern auch nur an einigen wenigen Orten gezeigt wurden: In Nordrhein-Westfalen waren es lediglich das Programmkino Black Box in Düsseldorf und Cine- ma in Münster. In der Werbung wurde die Präsentation der DVD-Fassung im Kino damit begründet, dass es in diesem Jahr in Bayreuth keinen neuen Ring geben würde und es sich bei der DVD- Version um eine besonders klassi- sche Inszenierung handle. Doch ist dies sicherlich nicht der einzige Grund, kein Akt des Altruismus für Wagner-Anhänger und Bayreuth- Besucher. Vielmehr handelt es sich um eine groß angelegte Werbekampa- gne für die DVD-Ausgabe und die Tatsache, dass Universal Classics nach längerer Verzögerung nun endlich damit begonnen hatte, ihre VHS- Aufzeichnungen nach und nach als DVD neu herauszubringen. -
Wagner) Vortrag Am 21
Miriam Drewes Die Bühne als Ort der Utopie (Wagner) Vortrag am 21. August 2013 im Rahmen der „Festspiel-Dialoge“ der Salzburger Festspiele 2013 Anlässlich des 200. Geburtstags von Richard Wagner schreibt Christine Lemke-Matwey in „Der Zeit“: „Keine deutsche Geistesgröße ist so gründlich auserzählt worden, politisch, ästhetisch, in Büchern und auf der Bühne wie der kleine Sachse mit dem Samtbarrett. Und bei keiner fällt es so schwer, es zu lassen.“1 Allein zum 200. Geburtstag sind an die 3500 gedruckte Seiten Neuinterpretation zu Wagners Werk und Person entstanden. Ihre Bandbreite reicht vom Bericht biographischer Neuentdeckungen, über psychologische Interpretationen bis hin zur Wiederauflage längst überholter Aspekte in Werk und Wirkung. Inzwischen hat die Publizistik eine Stufe erreicht, die sich von Wagner entfernend vor allen Dingen auf die Rezeption von Werk und Schöpfer richtet und dabei mit durchaus ambivalenten Lesarten aufwartet. Begegnet man, wie der Musikwissenschaftler Wolfgang Rathert konzediert, Person und Werk naiv, begibt man sich alsbald auf vermintes ideologisches Terrain,2 auch wenn die Polemiken von Wagnerianern und Anti-Wagnerianern inzwischen nicht mehr gar so vehement und emphatisch ausfallen wie noch vor 100 oder 50 Jahren. Selbst die akademische Forschung hat hier, Rathert zufolge, nur wenig ausrichten können. Immerhin aber zeigt sie eines: die Beschäftigung mit Wagner ist nicht obsolet, im Gegenteil, die bis ins Ideologische reichende Rezeption führe uns die Ursache einer heute noch ausgesprochenen Produktivität vor Augen – sowohl diskursiv als auch auf die Bühne bezogen. Ich möchte mich in diesem Vortrag weniger auf diese neuesten Ergebnisse oder Pseudoergebnisse konzentrieren, als vielmehr darauf, in wieweit der Gedanke des Utopischen, der Richard Wagners theoretische Konzeption wie seine Opernkompositionen durchdringt, konturiert ist. -
WAGNER / Рихард Вагнер DISC 3 45’41” (1813–1883) Zweiter Aufzug – Act Two (Conclusion) 1 Xii
lk a Waü GN r W , joNas k e e pe kY au r m iNs or f e ri C m i a a Val H k er e a m Y s N a t D j N G r N e , a r a r e G N i e é V p a p e , N i N a s t e e m m 2 Die Walküre Mariinsky Richard WAGNER / Рихард ВагнеР DISC 3 45’41” (1813–1883) Zweiter Aufzug – Act Two (conclusion) 1 xii. Schwer wiegt mir der Waffen Wucht / My load of armour weighs heavy on me p18 2’28” DiE WAlkÜRE 2 xiii. Dritte Szene: Raste nun hier, gönne dir Ruh’! / Scene Three: Do stop here, and take a rest p18 8’56” (ThE VAlkyRiE / ВалькиРия) 3 xiv. Wo bist du, Siegmund? / Where are you, Siegmund? p19 3’49” 4 xv. Vierte Szene: Siegmund! Sieh auf mich! / Scene Four: Siegmund, look at me p19 10’55” Siegmund / Зигмунд...................................................................................................................................Jonas KAUFMANN / Йонас Кауфман 5 xvi. Du sahst der Walküre sehrenden Blick / you have seen the Valkyrie’s searing glance p20 4’27” hunding / Хундинг................................. ..............................................................................................Mikhail PETRENKO / михаил ПетренКо 6 xvii. So jung un schön erschimmerst du mir / So young and fair and dazzling you look p20 4’58” Wotan / Вотан..........................................................................................................................................................................René Pape / рене ПаПе 7 xviii. Funfte Szene: Zauberfest bezähmt ein Schlaf / Scene Five: Deep as a spell sleep subdues p21 3’01” Sieglinde / Зиглинда........................................................................................................................................................Anja -
Sommersemester 2013
RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM INSTITUT FÜR THEATERWISSENSCHAFT STUDIENFÜHRER SOMMERSEMESTER 2013 2 RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM INSTITUT FÜR THEATERWISSENSCHAFT UNIVERSITÄTSSTRAßE 150 GEBÄUDE GB 3/139 – 140 44801 BOCHUM FON: 0234/32-27822/28164 FAX: 0234/32-14714 HTTP://WWW.THEATER.RUB.DE [email protected] 3 INHALTSVERZEICHNIS DAS INSTITUT TERMINE .................................................................................................................................... 5 RAUM- UND TELEFONÜBERSICHT ............................................................................................. 6 MITGLIEDER DES INSTITUTS ..................................................................................................... 8 SPRECHSTUNDEN ....................................................................................................................... 9 INSTITUTSBEREICHE ................................................................................................................ 10 STUDIEREN IM AUSLAND ......................................................................................................... 11 FACHSCHAFTSRAT ................................................................................................................... 12 SCHAUPLATZ RUHR ................................................................................................................. 13 STUDIUM THEATERWISSENSCHAFT NEUE STUDIENORDNUNG - NEUERUNGEN ............................................................................... 14 STUDIENORDNUNG -
Gesamttext Als Download (PDF)
DER RING DES NIBELUNGEN Bayreuth 1976-1980 Eine Betrachtung der Inszenierung von Patrice Chéreau und eine Annäherung an das Gesamtkunstwerk Magisterarbeit in der Philosophischen Fakultät II (Sprach- und Literaturwissenschaften) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg vorgelegt von Jochen Kienbaum aus Gummersbach Der Ring 1976 - 1980 Inhalt Vorbemerkung Im Folgenden wird eine Zitiertechnik verwendet, die dem Leser eine schnelle Orientierung ohne Nachschlagen ermöglichen soll und die dabei gleichzeitig eine unnötige Belastung des Fußnotenapparates sowie über- flüssige Doppelnachweise vermeidet. Sie folgt dem heute gebräuchlichen Kennziffernsystem. Die genauen bibliographischen Daten eines Zitates können dabei über Kennziffern ermittelt werden, die in Klammern hinter das Zitat gesetzt werden. Dabei steht die erste Ziffer für das im Literaturverzeichnis angeführte Werk und die zweite Ziffer (nach einem Komma angeschlossen) für die Seitenzahl; wird nur auf eine Seitenzahl verwiesen, so ist dies durch ein vorgestelltes S. erkenntlich. Dieser Kennziffer ist unter Umständen der Name des Verfassers beigegeben, soweit dieser nicht aus dem Kontext eindeutig hervorgeht. Fußnoten im Text dienen der reinen Erläuterung oder Erweiterung des Haupttextes. Lediglich der Nachweis von Zitaten aus Zeitungsausschnitten erfolgt direkt in einer Fußnote. Beispiel: (Mann. 35,145) läßt sich über die Kennziffer 35 aufschlüs- seln als: Thomas Mann, Wagner und unsere Zeit. Aufsätze, Betrachtungen, Briefe. Frankfurt/M. 1983. S.145. Ausnahmen - Für folgende Werke wurden Siglen eingeführt: [GS] Richard Wagner, Gesammelte Schriften und Dichtungen in zehn Bän- den. Herausgegeben von Wolfgang Golther. Stuttgart 1914. Diese Ausgabe ist seitenidentisch mit der zweiten Auflage der "Gesammelten Schriften und Dichtungen" die Richard Wagner seit 1871 selbst herausgegeben hat. Golther stellte dieser Ausgabe lediglich eine Biographie voran und einen ausführlichen Anmerkungs- und Registerteil nach. -
Gmoi Blaa(D'l
Gmoi Blaa(d'l 63 Eghalanda Gmoi z' Ingolstadt e.V. ____________________________________________________________________________________ 63. Jahrgang Nr. 03 Herbst 2017 320. Folge G G AS UNNARA GMOI Bekanntmachungen – Veranstaltungen –Hinweise Terminvorschau 09.09.2017 Nacht der Museen in Ingolstadt 10.09.2017 70-j. Gründungsfest „Almenrausch und Edelweiß“ Lenting 16.09.2017 Stricknachmittag 14:00 Uhr 17.09.2017 Oktoberfestumzug in München 23.09.2017 Herbstfestumzug in Ingolstadt 01.10.2017 Falkenauer Heimattreffen in Schwandorf 07.10.2017 Stricknachmittag 14:00 Uhr 15.10.2017 Kirwatanz im Vereinsheim 14:00 Uhr 04.11.2017 Stricknachmittag 14:00 Uhr 02.12.2017 Stricknachmittag 14:00 Uhr 16.12.2017 Weihnachsfeier im Vereinsheim 14:30 Uhr 06.01.2018 Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen 12.02.2018 Kappennachmittag ************************************************************************************** Für offene Fragen, Informationen und Anregungen, stehen wir gerne zur Verfügung: 1. Vüa(r)stäiha Kindl Helmut 0173/9572345 2. Vüa(r)stäiha Fischer Erwin 0841/67424 3. Vüa(r)stäiha Spielvogel Wilfried 0841/67599 Kultur-und Trachtenwartin Trübswetter Elke 08450/1851 Umgöldner und Orgaleitung Kopetz Andrea 0841/54798 Mitgliederbetreuung Riedl Ursula 0841/86806 Mitgliederverwaltung Kracklauer Silke 0841/8855243 Gmoischreiwa Kindl Sandra 08459/331965 Jugendleiter und Fahnenträger Trübswetter Stefan 08450/3006885 ************************************************************************************** Besucht unsere neue Homepage www.egerlaender-in.de ***************************************************************************************** -
De Onsterfelijke Ring Van Patrice Chéreau Door Kasper Van Kooten
De onsterfelijke Ring van Patrice Chéreau door Kasper van Kooten Op 7 oktober 2013 overleed de Franse regisseur Patrice Chéreau op 68-jarige leeftijd. Niet alleen door zijn vele theaterproducties en films, maar vooral ook door zijn operaregies zal zijn naam niet snel in de vergetelheid raken. Zijn Ring des Nibelungen enscenering (1976) is in alle opzichten een Jahrhundertring gebleken: niet alleen omdat ze 100 jaar na de wereldpremière verscheen, maar vooral omdat ze bijna veertig jaar na dato nog steeds bij uitstek hét referentiekader vormt voor andere Ring producties. Aan de hand van deze enscenering biedt dit artikel een inkijk in Chéreau’s bijzondere regieaanpak. Dat Chéreau’s Ring uiteindelijk een immens succes werd is een wonder van Wagneriaanse proporties. In feite vormt Cheréau de eerste regisseur in een rij van Parsifalachtige onbeschreven bladen die door de festivaldirectie naar Bayreuth gehaald werden met het doel om stagnatie in de uitvoeringstraditie te voorkomen. Hij is vermoedelijk echter de enige van hen die na aanvankelijke afwijzing, vele beproevingen en omzwervingen aan het eind van de rit ook als Graalkoning in de armen gesloten is. Waar de kritiek op Chéreau’s aanpak in 1976 oorverdovend was, kregen hij en zijn productieteam na de laatste Ring cyclus in 1980 een slotapplaus dat zelden geëvenaard is. Dat zoiets mogelijk is, zelfs in een traditioneel bolwerk als Bayreuth, onderstreept de vruchtbaarheid van theatraal experimenteren. Terwijl Chéreau en zijn team tussen 1976 en 1980 hun enscenering bijschaafden, kon het publiek langzaam aan de visie op het stuk wennen, en uiteindelijk hadden beide partijen elkaar gevonden. Linkskritische visie Maar wat maakte Chéreau’s enscenering nu eigenlijk zo aanstootgevend? De regisseur haalde Wagners Ring zowel uit de vooroorlogse Teutoonse sfeer als uit de symbolische, psychologiserende ambiance die Wieland en Wolfgang na de oorlog hadden gecreëerd. -
Wagner 'S Das Liebesverbot
A l WAGNER 'S DAS LIEBESVERBOT THESIS Presented to the Graduate Council of the North Texas State University in Partial Fulfillment of the Requirements For the Degree of MASTER OF MUSIC By Danna Behne, B. M. E. Denton, Texas May, 1973 Behne, Danna, Wagner's Das Liebesverbot. Master of Music (Musicology), May, 1973, 192 pp., 162 illustrations, bibliography, 76 titles. Wagner's second opera Das Liebesverbot, composed in 1835 and first performed in Magdeburg in 1836, could be termed Wagner's "Italian" opera. It represents Wagner's attitudes and feelings at the time of its composition. During this period in Wagner's life the composer had be come particularly enchanted with Italian music and also with the Italian way of sensuous and carefree living. At the same time his disillusionment with German conservatism and pedantry also had an influence on the composition of this opera. Although Das Liebesverbot sounds for the most part like the French and Italian operas after which it was patterned, a few traits of the later Wagner can also be detected. The use of the leitmotif in Das Liebesverbot foreshadows its more highly developed use in the later dramas. The dramatic compactness in this early opera is also a characteristic trait of all of Wagner's operas. Das Liebesverbot was termed a "sin of my youth" by the composer and ordered never to be performed at Bayreuth. This decree was recently broken with the performance of the 1 2 opera by the Bayreuth International Youth Festival. Over the years a few other German and English theaters have staged Das Liebesverbot, among those being Munich, Leipzig, Berlin, Dortmund, Nottingham, and London. -
B. Buchner: Wagners Welttheater
Bernd Buchner. Wagners Welttheater: Die Geschichte der Bayreuther Festspiele zwischen Kunst und Politik. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2013. 224 S. ISBN 978-3-534-72994-4. Reviewed by Gero Tögl Published on H-Soz-u-Kult (September, 2015) Das Wagner-Jahr 2013 brachte eine durchaus 1966). Bis heute gilt der „Jahrhundertring“ Patrice stattliche Anzahl von Neuerscheinungen zu Le‐ Chéreaus und Pierre Boulez’ aus dem Jahr 1976 ben, Werk und Wirkung des – im Positiven wie im als Fluchtpunkt für die Überleitung des Wagner‐ Negativen – deutschesten aller Komponisten. Die schen Werkes in die Gegenwart des Regietheaters Bilanz fällt allerdings doch recht durchwachsen sowie für die Transformation der Bayreuther aus: Neben den unvermeidlichen Biografien zum Festspiele von einer Pilgerstätte in einen vielbe‐ 200. Geburtstag des „Meisters“ Beispielhaft ge‐ achteten, letztlich aber nicht mehr grundsätzlich nannt seien: Martin Gregor-Dellin, Richard Wag‐ herausgehobenen Fixpunkt des zeitgenössischen ner. Sein Leben, sein Werk, sein Jahrhundert, Festivalkalenders. Es schwingt somit stets eine ge‐ München 2013; Walter Hansen, Richard Wagner. wisse Grundskepsis gegenüber Neuerscheinungen Biographie, München 2013; Dieter Borchmeyer, auf dem teils überbearbeiteten Feld der Wagner‐ Richard Wagner. Werk, Leben, Zeit, Stuttgart forschung und -publizistik mit, der sich jeder Au‐ 2013. erschienen auch die zu erwartenden aktua‐ tor zu stellen hat. lisierten Studien zur Wirkungsgeschichte aus den Dies betrifft auch die vom Journalisten Bernd Reihen der oft jahrzehntelang umtriebigen Wag‐ Buchner vorgelegte Monografie zur „Geschichte nerforscher Jens Malte Fischer, Richard Wagner der Bayreuther Festspiele zwischen Kunst und Po‐ und seine Wirkung, Wien 2013; Udo Bermbach, litik“, die zunächst dadurch positiv auffällt, dass Mythos Wagner, Berlin 2013. , substantiell neue sie sich mit der von Wagner ins Leben gerufenen Beiträge zur (theater- und musik-)historischen Institution auseinanderzusetzen verspricht und Forschung waren jedoch die Ausnahme.