Gender Equality in German Constitutional Law
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Dorothee Klinksiek Frauen MACHT Politik
Dorothee Klinksiek Frauen MACHT Politik 150 Jahre SPD – 150 Jahre starke Frauen Wer die Geschichte der SPD nur mit den Wirken von Männern beschreibt ohne einen Blick auf die starken Frauen der Sozialdemokratie zur werfen, der vergisst die Hälfte der Geschichte. Und somit auch die Hälfte der Sozialdemokratie. Viele Frauen haben in 150 Jahren Parteigeschichte bleibende Spuren hinterlassen und viele dieser Frauen können das Prädikat Erste vorweisen: Sei es Marie Juchacz, die als erste Frau in einem deutschen Parlament das Wort ergriff, oder Clara Zetkin, die den ersten Int. Frauentag ausrief. Sei es Annemarie Renger, die als erste Frau das zweit höchste Amt im Staat bekleidete oder Heidemarie Wieczorek-Zeul, die als ersten weibliche Bundesvorsit- zende für die JunsozialistInnen sprach. Sei es Heide Simonis, die als erste Ministerpräsidentin eines Bundeslandes gewählt wurde oder Hannelore Kraft als erste Bundesratspräsidentin. Seit ihrer Gründung hat sich die deutsche Sozialdemokratie für die Gleichberechtigung der Frau eingesetzt und trotz vieler Widerstände wichtige gleichstellungspolitische Akzente gesetzt und epochale Verbesserungen erreicht. So – einem Meilenstein gleich – das Wahlrecht für Frauen. Aber auch die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Förderung der Gleichstellung als Verfassungsrecht, das Recht auf körperliche und gesell- schaftliche Selbstbestimmung oder die rechtliche Ächtung von Gewalt gegen Frauen, um nur einige Beispiele zu nennen. Die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern konnte jedoch noch nicht durchgesetzt werden. Immer noch verdienen Frauen rund 25% weniger als Männer, immer noch inden sich in den Führungsspitzen von Industrie, Wissenschaft und Medien kaum Frauen, immer noch arbeiten überwiegend Frauen in prekären Beschäftigungen und immer noch ist es ein hohes Armutsrisiko Frauen zu sein. -
University Microfilms
INFORMATION TO USERS This dissertation was produced from a microfilm copy of the original document. While the most advanced technological means to photograph and reproduce this document have been used, the quality is heavily dependent upon the quality of the original submitted. The following explanation of techniques is provided to help you understand markings or patterns which may appear on this reproduction. 1. The sign or "target" for pages apparently lacking from the document photographed is "Missing Page(s)". If it was possible to obtain the missing page(s) or section, they are spliced into the film along with adjacent pages. This may have necessitated cutting thru an image and duplicating' adjacent pages to insure you complete continuity. 2. When an image on the film is obliterated with a large round black mark, it is an indication that the photographer suspected that the copy may have moved during exposure and thus cause a blurred image. You will find a good image of the page in the adjacent frame. 3. When a map, drawing or chart, etc., was part of the material being photographed the photographer followed a definite method in "sectioning" the material. It is customary to begin photoing at the upper left hand corner of a large sheet and to continue photoing from left to right in equal sections with a small overlap. If necessary, sectioning is continued again — beginning below the first row and continuing on until complete. 4. The majority of users indicate that the textual content is of greatest value, however, a somewhat higher quality reproduction could be made from "photographs" if essential to the understanding o f the dissertation. -
Die Fast Vergessenen Mütter Des Grundgesetzes
Manuskript Bayern2Radio - radioWissen Die fast vergessenen Mütter des Grundgesetzes Autorin: Gerda Kuhn Redaktion: Brigitte Reimer ZUSPIELUNG: „Wir arbeiten acht Stunden, haben eine Viertelstunde Frühstück und eine halbe Stunde Mittag, und sonst ist die Arbeit sehr, sehr schwer, wir haben sehr tief zu schippen, wir sind in den Kellerschachtungen, wir haben zwei Meter 20, und wenn wir diese Arbeit vollendet haben, dann sind wir sozusagen auch fertig.“ ERZÄHLERIN: Eine sogenannte Trümmerfrau aus dem zerstörten Nachkriegs-Berlin. Zu Zehntausenden gab es sie nach 1945 in Deutschland, entschlossen zupackend, ausdauernd, uneitel. Die harten Kriegsjahre, als fast alle Männer im Feld waren, hatten den Frauen das Äußerste an Überlebenswillen und Organisationstalent abverlangt. Sie wussten längst aus eigener Erfahrung, dass es viele unangenehme Aufgaben gab, die sie nicht delegieren konnten. Und sie hatten millionenfach bewiesen, dass sie keineswegs davor zurückschreckten, Verantwortung zu übernehmen – in der Familie ebenso wie in Beruf und Gesellschaft. ERZÄHLER: Die mutigen Trümmerfrauen haben sich eingebrannt ins kollektive Gedächtnis der Deutschen. Sie gelten als Paradebeispiel für Tatkraft und Pragmatismus, als Synonym für den ungebrochenen Willen der Nation zu Neubeginn und Wiederaufbau. Vielfach vergessen sind dagegen jene Frauen, die sich nach Kriegsende an das Wegräumen ganz anderer Hindernisse machten – beispielsweise von ideologischen und rechtlichen Hürden. Elisabeth Selbert war eine dieser Frauen. Der kämpferischen Juristin verdanken wir einen ganz bestimmten Satz in unserem Grundgesetz. Er lautet: ZITATOR: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt". ERZÄHLERIN: Eine Formulierung, die heute nichts Spektakuläres mehr an sich hat. Doch als sie entstand, war sie geradezu revolutionär. Sie findet sich im Grundgesetz, Artikel 3, Absatz 2. Die Sozialdemokratin Selbert hat sie zusammen mit drei weiteren couragierten Frauen durchgesetzt: Ihrer Parteifreundin Frieda Nadig, der CDU-Politikerin Helene Weber und Helene Wessel von der katholischen Zentrums-Partei. -
Die Vier Mütter Des Grundgesetzes
EIN GLÜCKsfALL FÜR DIE DemOKRATIE DIE VIER MÜTTER DES GRUNdgESETZES „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.” Artikel 3, Abs. 2 Grundgesetz Selbstverständlich war es nicht, dass der Gleichberechtigungs- Politisch engagierte Frauen und Frauenverbände thematisierten artikel in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland hier die immer noch herrschenden Defizite in Sachen Gleich- aufgenommen wurde. 1948/49 arbeiteten 65 Männer und berechtigung. Sie forderten die konsequente Anstrengung aller Frauen im Parlamentarischen Rat an einer demokratischen Ver- politischen Kräfte zur Umsetzung von Artikel 3, Abs. 2. Nach fassung für den neuen deutschen Staat. Lange war dabei nur langen Diskussionen wurde 1994 der Gleichberechtigungs- von den ‚Vätern des Grundgesetzes’ die Rede. Den wenigen artikel im Grundgesetz um einen Zusatz ergänzt: „Der Staat Frauen im Parlamentarischen Rat – Dr. Elisabeth Selbert, Frieda fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung Nadig, Helene Weber und Helene Wessel – als den ‚Müttern von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung beste- des Grundgesetzes’ ist es zu verdanken, dass unsere Verfas- hender Nachteile hin.“ Eine aktive Gleichstellungspolitik ist sung Frauen die volle Gleichberechtigung garantiert. In der seitdem Verfassungsauftrag. Weimarer Republik hatte dieser Passus noch viel eingeschränk- ter gelautet: „Männer und Frauen haben dieselben staats- bürgerlichen Rechte und Pflichten“. Nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten wurde 1992 eine Gemeinsame Verfassungskommission zur Überarbeitung des Grundgesetzes eingesetzt. Dr. Elisabeth Selbert geb. Rohde 1896 (Kassel) – 1986 (Kassel), SPD Elisabeth Selbert legt im Alter von 30 Jahren als zweifache Mutter die Reifeprüfung ab und nimmt das Jurastudium auf. -
Friederike Nadig Und Des Tischlers Wilhelm Nadig in Einem Sozialdemokratisch Geprägten Und Politisch Engagierten Elternhaus Auf
Frieda Nadig 1897–1970 Foto: AWO-Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e.V. Sozialdemokratin – Wohlfahrtspflegerin – Frauenrechtlerin Pädagogische Materialien zur Ausstellung Von Christoph Laue, Stadtarchiv Herford Vorbemerkungen: Zu jedem Banner der Ausstellung werden jeweils zwei einfache Verständnisfragen und eine Bewertungsfrage gestellt. Zu letzteren sind die Antworten frei und können während oder nach dem Besuch der Ausstellung diskutiert werden. Je nach Altersstufe und Vorkenntnissen kann Gruppen- oder Einzelarbeit zu allen oder einzelnen Bannern angeboten werden. Nach den Fragen zu den einzelnen Bannern folgt ein Arbeitsvorschlag als Transfer- oder Forschungsaufgabe, der im Anschluss an den Ausstellungsbesuch im Unterricht erarbeitet werden kann. Fragen zu Banner II Friederike Charlotte Louise Nadig 1897 bis 1970 1897 11. Dezember, Geburt in Herford 1912-1920 Lehre und Tätigkeit als Verkäuferin im Konsum-Verein Herford 1914 Eintritt in die Arbeiterjugend Herford 1916 Eintritt in die SPD 1920-1922 Besuch der „Sozialen Frauenschulen“ in Berlin, Ausbildung zur Wohlfahrtspflegerin ab 1922 Tätigkeit als Jugendfürsorgerin im Bielefelder Wohlfahrtsamt, ehrenamtlich für die Arbeiterwohlfahrt (AWO) aktiv 1929-1933 SPD-Abgeordnete im Westfälischen Provinziallandtag, dort in den Fürsorge- und Wohlfahrtsausschüssen tätig 1933 Wegen „Unzuverlässigkeit im nationalen Sinne“ Entlassung aus dem Bielefelder Wohlfahrtsamt 1936 Nach dreijähriger Erwerbslosigkeit und Umschulung zur „Volkspflegerin“ Beschäftigung in Ahrweiler 1946 Hauptamtliche Bezirkssekretärin -
Dr. H.C. Helene Weber (1881–1962): „Der Reine Männerstaat Ist Das Verderben Der Völker.“ 1 – Eine Biographische Skizze Von Regina Illemann
Regina Illemann Dr. h.c. Helene Weber (1881–1962) Dr. h.c. Helene Weber (1881–1962): „Der reine Männerstaat ist das Verderben der Völker.“ 1 – Eine biographische Skizze von Regina Illemann Am 17. März 1881 wurde Helene Weber 2 in Elberfeld geboren. Ihr Vater war Volksschullehrer, Ortsvorsitzender in der Zentrumspartei und nach dem frühen Tod seiner Frau allein für die sechs Kinder verantwortlich. Mit der Ausbildung zur Volksschullehrerin am Lehrerinnenseminar 1897–1900 in Aachen erwarb Weber den damals für Frauen höchstmöglichen Bildungsabschluss. 1905–1909 nahm sie ein Hochschulstudium auf, um an Höheren Schulen unterrichten zu dürfen. Als Studienrätin hatte sie Kontakt zum katholischen „Volksverein“ und engagierte sich im „Frauenstimmrechts-Verband für Westdeutschland“. 1916 gründete sie gemeinsam mit der Hedwig Dransfeld, der Präsidentin des „Katholischen Deutschen Frauenbundes“ (KDFB) in Köln eine Soziale Frauenschule als katholische Ausbildungsstätte für Fürsorgerinnen, die sie bis 1919 leitete 3. Zugleich mit der Schule gründete Weber auch den „Verein katholischer Sozialbeamtinnen“ 4. Wann und wie genau Weber in Kontakt zur katholischen Frauenbewegung gekommen war, ist nicht belegt. Sie war ihr im Weiteren Heimat und Basis, Berufung und Lebensaufgabe. Ihre umfangreiche par- teipolitische Tätigkeit stand letztlich im Dienst der Interessen der Kirche und der Bestrebungen und Ziele der katholischen Frauenbewegung. Ab 1918 arbeitete Weber im Zentralvorstand des KDFB mit. 1919 zog sie für das Zentrum in die verfassunggebende Nationalversammlung -
Die Geglückte Verfassung
spd-bundestagsfraktion mai 2009 Gisela Notz/Christl Wickert Die geglückte Verfassung Sozialdemokratische Handschrift des Grundgesetzes allgemein allgemein solidarische bürgergemeinschaft und demokratischer staat neue wertschöpfung und gute arbeit der vorsorgende sozialstaat eine friedliche, freie und gerechte weltordnung nachhaltiger fortschritt inhaltsverzeichnis ................................................................................................... 05 Vorwort 07 Zusammenfassung 15 Einleitung 16 Vorarbeiten im Exil und in der Illegalität 18 Was war der Parlamentarische Rat? 23 Was waren die Strukturen und Aufgaben des Parlamentarischen Rates? 26 Wer waren die Frauen und Männer des Parlamentarischen Rates? 28 Die Präliminarien der Arbeit des Parlamentarischen Rates 28 Streit um den Sitz des Parlamentarischen Rates und der vorläufigen Bundesregierung 29 Provisorium mit Bekenntnis zur Einheit Deutschlands 31 Präambel 03 spd-bundestagsfraktion ................................................................................................... 33 Exemplarische Bereiche der Diskussion zum Grundgesetz 33 Diskussion der Grundrechte 35 Parlamentarisches Regierungssystem 35 Staatsform, Verfassungsorgane 40 Bekenntnis zum sozialen Rechtsstaat 42 Der Föderalismusstreit 47 Künftige Stellung Berlins 48 Öffnung zum Weg nach Europa 49 Wahlrechtsdebatten im Parlamentarischen Rat 52 Politikbereiche 60 Das Grundgesetz ist verkündet 63 Biografien der sozialdemokratischen Mitglieder im Parlamentarischen Rat 96 Anhang 102 Literaturverzeichnis 103 -
Österreichisches Anwaltsblatt 07-08 2019 430 Inhalt 07-08 2019
07–08 2019 AnwaltsÖSTERREICHISCHES 429–524 blatt 438 PORTRAIT DES MONATS Elisabeth Selbert – Die Sternstunde ihres Lebens 439 ABHANDLUNGEN Rückgang der Zivilverfahren – eine Suche nach den Ursachen Prozessebbe: Wo liegen die Gründe? Evaluierung des Rückgangs der Anfallszahlen bei Gericht Entwicklungstendenzen der Anwaltschaft in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Leistbarer Zugang zum Recht Highlights aus dem Wartungerlass der Gebührenrichtlinien 2019 486 IM GESPRÄCH Prof. Dr. Armin Höland – Weniger Streit in Europa www.rechtsanwaelte.at Österreichische Post AG · MZ 02Z032542 M · Österreichischer Rechtsanwaltskammertag, Wollzeile 1–3, 1010 Wien · ISSN 1605-2544 2019ANWALTSTAG Salzburg | 26. – 27. September © Simply Foto © Bryan Reinhart© Simply Foto EINLADUNG zum Anwaltstag 2019 vom 26. bis 27. September 2019 in Salzburg Alle Informationen und das Anmeldeformular fi nden Sie unter www.anwaltstag.at Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected] 429 Editorial Nach der Wahl ist vor der Wahl ie EU-Wahl ist geschlagen. Das bedeutet neue Mehr- der EU gehen wird. D heitsfindung auf europäischer Ebene. Die Zusammen- Bleibt es bei der Ten- setzung der neuen Kommission für die Funktionsperiode denz der Verfolgung bis 2024 ist politisch zu verhandeln. Die post-Juncker Kom- von Rechtsstaatlich- mission soll nach Presse-Meldungen noch „selbstbewusster keitsdefiziten, und und mächtiger“ werden. In Österreich steht nach turbulen- wenn ja, in welcher ten innenpolitischen Zeiten eine Neuorientierung bevor. Form? Wie wird die Andere Mitgliedstaaten -
The German Center Party and the League of Nations: International Relations in a Moral Dimension
InSight: RIVIER ACADEMIC JOURNAL, VOLUME 4, NUMBER 2, FALL 2008 THE GERMAN CENTER PARTY AND THE LEAGUE OF NATIONS: INTERNATIONAL RELATIONS IN A MORAL DIMENSION Martin Menke, Ph.D.* Associate Professor, Department of History, Law, and Political Science, Rivier College During the past two decades, scholarly interest in German political Catholicism, specifically in the history of the German Center Party has revived.1 As a spate of recent publication such as Stathis Kalyvas’s The Rise of Christian Democracy in Europe and the collection of essays, Political Catholicism in Europe, 1918-1965, 2 show, this renewed interest in German political Catholicism is part of a larger trend. All of these works, however, show how much work remains to be done in this field. While most research on German political Catholicism has focused on the period before 1918, the German Center Party’s history during the Weimar period remains incompletely explored. One of the least understood areas of Center Party history is its influence on the Weimar government’s foreign policy. After all, the Center led nine of the republic’s twenty cabinets. Karsten Ruppert, for example, relies almost exclusively on Peter Krüger’s Die Außenpolitik der Republik von Weimar,3 which emphasizes the role of Foreign Minister Gustav Stresemann almost to the exclusion of all other domestic decision-makers. Weimar’s foreign policy largely consisted of a series of responses to crises caused by political and economic demands made by the victors of the First World War. These responses in turn were determined by the imperatives of German domestic politics. -
Gruppenbild Mit Dame(N). Fotografische Darstellungen Der Politikerin Helene Weber in Deutschen Printmedien 1919–1933 Und 1949–1962
Katrin Schubert Gruppenbild mit Dame(n) Gruppenbild mit Dame(n). Fotografische Darstellungen der Politikerin Helene Weber in deutschen Printmedien 1919–1933 und 1949–1962 von Katrin Schubert www.helene-weber.de Muschiol / Welskop-Deffaa, Helene Weber 178 Katrin Schubert Gruppenbild mit Dame(n) I. Fragestellung, Quellenlage und Methode................................................................... 180 II. Ergebnis der Analyse für den Erhebungszeitraum 1919–1933 ................................ 184 II.1. Helene Weber und andere Politikerinnen in den Illustrierten Zeitschriften..................................................................................................... 184 II.2. Beispielanalyse: Illustrirte Zeitung Leipzig ................................................. 186 II.3. Die Bilder 1919–1933 in der Einzelanalyse ................................................. 189 III. Ergebnis der Analyse für den Erhebungszeitraum 1949–1962 ............................... 193 III.1. Quellen ........................................................................................................ 194 III.2. Ergebnisse Archiv des Bundespresseamts .................................................. 194 III.3. Ergebnisse Der Spiegel ............................................................................... 196 III.4. Ergebnisse des Vergleichs der Bildfunde Helene Weber – Elisabeth Schwarzhaupt - Annemarie Renger im Nachrichtenmagazin Der Spiegel 1949–1962 ...................................................................................................... -
Dossier: „Männer Und Frauen Sind Gleichberechtigt
1 Feature / Hörspiel / Hintergrund Kultur Das Feature „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Der Kampf um Grundgesetzartikel 3, Absatz 2 Autorin: Gudula Geuther Regie: Karin Beindorff Redaktion: Karin Beindorff Produktion: Dlf 2009 Erstsendung: Freitag, 15.05.2009, 19.15 - 20.00 Uhr Wiederholung: Dienstag, 19.02.2019, 19.15 – 20.00 Uhr Mitwirkende: Ursula Illert, Claudia Mischke, Hendrik Stickan Urheberrechtlicher Hinweis Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt und darf vom Empfänger ausschließlich zu rein privaten Zwecken genutzt werden. Die Vervielfältigung, Verbreitung oder sonstige Nutzung, die über den in §§ 44a bis 63a Urheberrechtsgesetz geregelten Umfang hinausgeht, ist unzulässig. © - unkorrigiertes Exemplar - 2 Musik O-Ton Elisabeth Selbert Wissen überhaupt die meisten Frauen, wie rechtlos sie sind? Wissen sie, dass sie beispielsweise bei einem Rechtsgeschäft, das über die Schlüsselgewalt hinausgeht, die Genehmigung des Mannes in jedem Fall brauchen, genau wie ein Minderjähriger? O-Ton Bundesjustizminister Neumayer Können sich die Ehegatten nicht einigen, so muss im Interesse der Familie die Entscheidung der einzelnen Angelegenheit d e m Ehegatten übertragen werden, der nach der natürlichen Ordnung von Ehe und Familie, wie sie das Leben selbst entwickelt hat, diese Entscheidung treffen muss. Das ist der Mann. Ansage „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Der Kampf um die Gleichheit der Geschlechter vor 60 Jahren. Ein Feature von Gudula Geuther. O-Ton Reportage 1948: Überall wird hier in Bonn fieberhaft gearbeitet. Man rüstet für den Arbeitsbeginn der Abgeordneten, die mit rund 100 Bürokräften und zwölf Büros drei Monate lang in den Mauern der Stadt ein ungewöhnlich geschäftiges parlamentarisch-politisches Leben entfalten werden. Die erlauchte Versammlung wird hier – umrahmt von indischen Elefanten und allen möglichen Skeletten aus aller Welt ihre Versammlungen abhalten können. -
Die Adenauer-Ära Eine Zeitreise Ins Nachkriegsdeutschland Von Winfried Sträter Urhebe
Zeitfragen 19. April 2017 Vor 50 Jahren: Die Adenauer-Ära Eine Zeitreise ins Nachkriegsdeutschland von Winfried Sträter Urheberrechtlicher Hinweis: Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt und darf vom Empfänger ausschließlich zu rein privaten Zwecken genutzt werden. Jede Vervielfältigung, Verbreitung oder sonstige Nutzung, die über den in den §§ 45 bis 63 Urheberrechtsgesetz geregelten Umfang hinausgeht, ist unzulässig. © Deutschlandradio Musik Caterina Valente (1967-Schlager:) Wo meine Sonne scheint Wo meine Sonne scheint, wo meine Sterne stehn, da kann man der Hoffnung Land und der Freiheit Licht in der Ferne sehn. Autor Alle waren solide in Lohn und Brot, jeder an seinem Platz, die Haare ordentlich gekämmt, Gut und Böse klar unterschieden. Die Konfliktlage in der Welt: übersichtlich. Das parteipolitische Spektrum im Bundestag auch. Was für eine Zeit! "Der Freiheit Licht in der Ferne" besang Caterina Valente. Hat es mich gestört, dass ich damals als kleiner Junge nach dem Friseurbesuch mit einem "Pottschnitt" nach Hause kam, die Haare glatt und kurz und hochgeschnitten wie die Wehrmachtssoldaten früher? Oder dass ich als Linkshänder "das feine Händchen" benutzen musste, als ich schreiben lernte - das rechte, weil das rechte das richtige Händchen war? Und dass noch ein Gummiknüppel auf dem Küchenschrank lag für den Fall, dass wir nicht hören wollten? Alles hatte seine Ordnung. April 1967. Staatsbegräbnis für Konrad Adenauer. Aus der Predigt von Kardinal Frings: "Ich glaube, wir können von Konrad Adenauer sagen, dass er ein Mann des Glaubens war, dass er sein Leben aus dem Glauben heraus gestaltet hat." Ende einer Ära, der die nachwachsende Generation bald ihren Stempel aufdrückte: Oh du schreckliche, muffige, eisige Adenauer-Zeit! Lied anspielen: "Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien" Autor Das war der Ausgangspunkt gewesen 1948.