Dreier Männer Arbeit in Der Frühen Bundesrepublik
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Stefan Appelius Als Pazifistin in Bonn: Alma Kettigs Weg in Der Sozialdemokratischen Bundestagsfraktion
Stefan Appelius Als Pazifistin in Bonn: Alma Kettigs Weg in der Sozialdemokratischen Bundestagsfraktion 1. Die Kontroverse um die Wiederaufrüstung Theo Pirker beschreibt das politische Klima in der Bundesrepublik mit Blick auf den Bundestagswahlkampf im Jahre 1953 sehr zutreffend mit der Feststellung, der Antikommunismus habe in der breiten Masse der Bevöl- kerung Westdeutschlands in jenen Jahren die Position des Antisemitismus eingenommen, in Form eines tiefen, weltanschaulich verhärteten und durch Propaganda stets aufs neue aktualisierbaren Vorurteils.1 Der Wahltag am 6. September 1953 brachte der SPD mit lediglich 28,8 % der Stimmen eine vernichtende Niederlage ein und der jungen Wittener Sozialdemokratin Alma Kettig den Einzug in den Bundestag. Alma Kettig hatte nur widerwillig und rein formal auf einem hinteren Platz der nord- rheinwestfälischen SPD-Landesliste kandidiert. Durch den Verlust sicher geglaubter Direktmandate "zog" die SPD-Landesliste in NRW erheblich besser als zunächst berechnet und bescherte so in den frühen Morgen- stunden des 7. September 1953 einer völlig überraschten Frau die Nach- richt, ihre parlamentarische Laufbahn habe soeben begonnen: "In Witten gab es fast einen kleinen Aufstand. Viele hatten ja gar nicht mitbekommen, daß ich kandidierte. Ich hatte gerade ein kleines Appartement gemietet, meine erste eigene Wohnung! Dafür hatte ich lange gespart. 20 Jahre lang hatte ich möbliert gewohnt. Als ich gerade Fenster putzte, wurde ich ans Telefon gerufen. 'Sitzt du oder stehst du?' fragten mich die Genossen aus dem Bezirksbüro. 'Wir möchten dir gratulieren'. Ich dachte, sie gratulieren mir zur Wohnung. 'Nein', sagten sie, 'zu ganz etwas anderem; du bist Bundestagsabgeordnete!' Ich konnte das zunächst gar nicht glauben. 'Allmächtiger Strohsack', dachte ich, 'was denn nun?'"2 1 Theo Pirker, 1965, S.181. -
INFORMATION ISSUED by the ASSOCIATION of JEWISH REFUGEES in GREAT BRITAIN 8 FAIRFAX MANSIONS, Office and Consulting Hours: FINCHLEY ROAD (Comer Fairfax Rosdl, LONDON
Vol. XV No. 5 May, 1960 INFORMATION ISSUED BY THE ASSOCIATION OF JEWISH REFUGEES IN GREAT BRITAIN 8 FAIRFAX MANSIONS, Office and Consulting Hours: FINCHLEY ROAD (Comer Fairfax Rosdl, LONDON. N.W.3 Mondaylo Thursday 10 a.m.—I p.m. 3—6 p.m. Telephone: MAIda Vale 9096'7 (General Officel Friday 10 a.m.—l p.m. MAIda Vale 4449 (Employinent Agency and Socia) Services Dept.) ^i"* G. Reichmann hatte. Das Wiedergutmachungswerk, das der Herr Bundeskanzler mit der Hilfe seiner Parteifreunde und -gegner ins Leben gerufen hat, wird von den Menschen meines Kreises nicht nur wegen des DER FEIND IST DIE LAUHEIT materiellen Ergebnisses, sondern als Symbol guten Willens und ausgleichender Tat anerkannt. Und doch : trotz vieler hoffnungsvoUer Anfange Zur deutschen Situation von heute sind wir heute nicht zusammengekommen, um uns an Erfolgen zu freuen. Wir stehen vielmehr unter Wie wir bereits in der vorigen Nuininer berichteten, fandeu im Rahmen der " Woche dem Eindruck schwerer Riickschlage auf dem der Bruederlichkeit " in zahlreichen Staedten der Bundesrepublik und in West-Berlin Kund- rniihsamen Weg zueinander. Seien wir ganz offen : getungen statt. Die Redner waren in den meisten FaeUen fuehrende nichtjuedische sie kamen nicht unerwartet. Unerwar.tet konnten Persoenlichkeiten des oeffentlichen Lebens in Deutschland. Das folgende, gekuerzt wieder sie eigentlich nur von dem empfunden werden, gegebene Referat. das Dr. Eva G. Reichmann (London) auf der Kundgebung in Bonn hielt, der mit den Verhaltnissen in Deutschland wenig duerfte fuer unsere Leser deshalb von besonderem Interesse sein, weil es das Problem in vertraut war. Wer wie meine Mitarbeiter von der einer Weise darstellt. -
The Image of Rebirth in Literature, Media, and Society: 2017 SASSI
University of Northern Colorado Scholarship & Creative Works @ Digital UNC Society for the Academic Study of Social Imagery School of Communication 2017 The mI age of Rebirth in Literature, Media, and Society: 2017 SASSI Conference Proceedings Thomas G. Endres University of Northern Colorado, [email protected] Follow this and additional works at: http://digscholarship.unco.edu/sassi Part of the Film and Media Studies Commons, History Commons, and the Rhetoric and Composition Commons Recommended Citation Endres, Thomas G., "The mI age of Rebirth in Literature, Media, and Society: 2017 SASSI Conference Proceedings" (2017). Society for the Academic Study of Social Imagery. 1. http://digscholarship.unco.edu/sassi/1 This Conference Proceeding is brought to you for free and open access by the School of Communication at Scholarship & Creative Works @ Digital UNC. It has been accepted for inclusion in Society for the Academic Study of Social Imagery by an authorized administrator of Scholarship & Creative Works @ Digital UNC. For more information, please contact [email protected]. THE IMAGE OF REBIRTH in Literature, Media, and Society 2017 Conference Proceedings Society for the Academic Study of Social Imagery Edited by Thomas G. Endres Published by University of Northern Colorado ISSN 2572-4320 (online) THE IMAGE OF REBIRTH in Literature, Media, and Society Proceedings of the 2017 Conference of the Society for the Academic Study of Social Imagery March 2017 Greeley, Colorado Edited by Thomas G. Endres University of Northern Colorado Published -
Abbreviations
ABBREVIATIONS AB Akten der Kirchlichen Bruderschaft im Rheinland, Landeskirchenamt, Düsseldorf ABC atomic, biological, chemical ASD Archiv der sozialen Demokratie, Friedrich Ebert Stiftung, Bonn BA FDP Bundestag Archiv, Bonn BA-MA Bundesarchiv-Militärarchiv, Freiburg BHA Bundeshauptausschuss, Politisches Archiv der Friedrich Naumann Stif- tung, Bonn BK Büro Kloppenburg, Evangelisches Zentralarchiv, Berlin BRD Bundesrepublik Deutschland [Federal Republic of Germany (FRG) or West Germany] BV Bundesvorstand, Archiv des DGB-Bundesvorstandes, Düsseldorf BVA Bundesverteidigungsausschuss (or Bundesausschuss für Verteidigungs- fragen), Politisches Archiv der Friedrich Naumann Stiftung, Bonn BW Bundeswehr CDU Christlich Demokratische Union [Christian Democratic Union] CNA Committee against Nuclear Armaments [same as KgA] CND Campaign for Nuclear Disarmament CSCE Conference on Security and Cooperation in Europe CSU Christlich Soziale Union [Christian Social Union] DDR Deutsche Demokratische Republik [German Democratic Republic (GDR) or East Germany] DFU Deutsche Friedens-Union [German Peace Union] DGB Deutscher Gewerkschaftsbund [German Federation of Trade Unions] DP Deutsche Partei [German Party] EDC European Defense Community EKD Evangelische Kirche Deutschland [Evangelical Church of Germany, or Protestant Church] EM Erich Mende Bestand, Politisches Archiv der Friedrich Naumann Stif- tung, Bonn EO Erich Ollenhauer Nachlass, Archiv der sozialen Demokratie, Friedrich Ebert Stiftung, Bonn EZB Evangelisches Zentralarchiv, Berlin FAZ Frankfurter Allgemeine -
Als Kindersoldat in Auschwitz
Der Film Im Labyrinth des Schweigens spielt Ende der 50er Jahre: Die Wirtschaft brummt, den Menschen geht es wieder gut, und der Krieg und die im Namen des deutschen Volkes begangenen Verbrechen geraten in willkommene Ver- gessenheit. Der Journalist Thomas Gnielka will und kann nicht vergessen, denn er war als Kindersoldat in Auschwitz. Die Geschichte einer Klasse von Thomas Gnielka Mit einer Dokumentation Herausgegeben von Kerstin Gnielka und Werner Renz 184 Seiten, Klappenbroschur EUR 19,90 ISBN 978-3-86393-058-5 auch als e-book erhältlich EUR 9,90 ISBN 978-3-86393-526-9 Das Buch von Thomas Gnielka ist von dieser Zeit geprägt. Er widmete sein Leben der Recherche über NS-Täter. Thomas Gnielka ist 15 Jahre alt, als er 1944 mit seinen übrigen Schulkameraden zum Kriegsdienst eingezogen wird. Nach einer Kurzausbildung werden diese Jungen nach Auschwitz-Birkenau geschickt und bewachen dort u.a. Häftlinge beim Bau von Schutzwällen für die Anlagen der IG Farben. Hier erleben die Kindersoldaten, wie man sie heute nennen würde, das Kriegsende. Traumatisiert können sie ihr Leben lang das Erlebte nicht vergessen. Mit „Die Geschichte einer Klasse“ schrieb Thomas Gnielka gleich nach dem Kriege eine bestürzend authentische Erzählung, die er 1952 bei der Gruppe 47 vortrug. Später als Jour- nalist bleibt Auschwitz sein Thema. Als ihm ein Holocaustüberlebender Aktenblätter übergibt, die dieser auf der Flucht an sich genommen hatte und die Namenslisten des Lagerkommandanten Höß über „Erschießungen auf der Flucht“ enthalten, leitet er diese an den Generalstaatsanwalt Bauer weiter; ein letzter Baustein für den Frankfurter Generalstaatsanwalt zur Eröffnung des ersten Auschwitzprozesses. Thomas Gnielka wurde 1928 in Berlin geboren. -
Im Labyrinth Des Schweigens
IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS DEUTSCHLAND 2014 DIDAKTISIERUNGSVORSCHLAG DES GOETHE-INSTITUTS FRANKREICH AUF NIVEAU A2 – B1 AUTORIN: BEATE VÖLCKER Copyright © Goethe-Institut Paris Alle Rechte vorbehalten. www.goethe.de/frankreich Im Labyrinth des Schweigens - Seite 1 INHALTSVERZEICHNIS Angaben zum Film Seite 3 Synopsis Seite 4 Themen Seite 5 Didaktisierung Verlaufsplan Seite 6 Kommentierte Arbeitsblätter mit Lösungshinweisen AB 1 – AB 15 Seite 9 Arbeitsblätter als Kopiervorlagen AB 1 – AB 15 Seite 42 Copyright © Goethe-Institut Paris Alle Rechte vorbehalten. www.goethe.de/frankreich Im Labyrinth des Schweigens - Seite 2 ANGABEN ZUM FILM Allgemeine Informationen Im Labyrinth des Schweigens Deutschland 2014 Länge: 123 Minuten Alter: FSK ab 12; empfohlen ab 14 Jahren Genre: historisches Drama Cast & Crew Regie: Giulio Ricciarelli Drehbuch: Elisabeth Bartel, Giulio Ricciarelli Kamera: Martin Langer, Roman Osin Szenenbild: Manfred Döring Maske: Judith Müller, Verena Weißert Kostüme: Aenne Plaumann Schnitt: Andrea Mertens Ton-Design: Friedrich M. Dosch Musik: Sebastian Pille, Niki Reiser Produktion: Claussen+Wöbke+Putz Filmprod./naked eye filmprod. Produzenten: Uli Putz, Jakob Claussen, Sabine Lamby Darstellerinnen und Darsteller: Alexander Fehling (Johann Radmann), André Szymanski (Thomas Gnielka), Friederike Becht (Marlene Wondrak), Johannes Krisch (Simon Kirsch), Hansi Jochmann (Erika Schmitt), Johann von Bülow (Otto Haller), Robert Hunger-Bühler (Walter Friedberg), Lukas Miko (Hermann Langbein), Gert Voss (Fritz Bauer), Robert Mika (Josef Bichinsky), Tim Williams (Major Parker), Hartmut Volle (Alois Schulz) u.a. Copyright © Goethe-Institut Paris Alle Rechte vorbehalten. www.goethe.de/frankreich Im Labyrinth des Schweigens - Seite 3 SYNOPSIS Frankfurt am Main 1958. Es sind die „Wirtschaftswunderjahre“ in Deutschland. Die Bevölkerung will nach vorne schauen und die nationalsozialistische Vergangenheit vergessen. -
IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS Presseheft
Eine Produktion der Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion und naked eye filmproduction im Verleih von Universal Pictures International Germany Regie Giulio Ricciarelli Drehbuch Elisabeth Bartel, Giulio Ricciarelli Mit Alexander Fehling, André Szymanski, Friederike Becht, Johannes Krisch, Hansi Jochmann, Johann von Bülow, Robert Hunger-Bühler, Lukas Miko und Gert Voss Gefördert von HessenInvestFilm FilmFernsehFonds Bayern FFA DFFF Kinostart: 6. November 2014 2 INHALTSANGABE Besetzung 3 Stab 4 Kurzinhalt und Pressenotiz 5 Inhalt 6 Produktionsnotizen 8 Interview mit Regisseur Giulio Ricciarelli 12 Interview mit Gerhard Wiese, Oberstaatsanwalt a.D., beteiligter Staatsanwalt im Auschwitz-Prozess 15 Der Film und die Wirklichkeit – von Werner Renz, Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts 18 Fritz Bauer 22 Interview mit Alexander Fehling 23 Interview mit Gert Voss 25 Biografien Alexander Fehling als Johann Radmann 27 André Szymanski als Thomas Gnielka 27 Friederike Becht als Marlene Wondrak 28 Johannes Krisch als Simon Kirsch 28 Hansi Jochmann als Erika Schmitt 29 Johann von Bülow als Otto Haller 29 Robert Hunger-Bühler als Friedberg 30 Lukas Miko als Hermann Langbein 31 Gert Voss als Fritz Bauer 31 Giulio Ricciarelli – Regie und Drehbuch 33 Sabine Lamby, naked eye filmproduction – Produktion 33 Uli Putz, Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion – Produktion 33 Jakob Claussen, Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion – Produktion 34 Elisabeth Bartel – Drehbuch 34 3 BESETZUNG Johann Radmann Alexander Fehling Thomas Gnielka André Szymanski Marlene Wondrak Friederike -
Protest Der Physiker: Die "Göttinger Erklärung" Von 1957 Lorenz, Robert
www.ssoar.info Protest der Physiker: Die "Göttinger Erklärung" von 1957 Lorenz, Robert Veröffentlichungsversion / Published Version Monographie / monograph Zur Verfügung gestellt in Kooperation mit / provided in cooperation with: transcript Verlag Empfohlene Zitierung / Suggested Citation: Lorenz, R. (2011). Protest der Physiker: Die "Göttinger Erklärung" von 1957. (Studien des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zur Geschichte politischer und gesellschaftlicher Kontroversen, 3). Bielefeld: transcript Verlag. https://doi.org/10.14361/transcript.9783839418529 Nutzungsbedingungen: Terms of use: Dieser Text wird unter einer CC BY-NC-ND Lizenz This document is made available under a CC BY-NC-ND Licence (Namensnennung-Nicht-kommerziell-Keine Bearbeitung) zur (Attribution-Non Comercial-NoDerivatives). For more Information Verfügung gestellt. Nähere Auskünfte zu den CC-Lizenzen finden see: Sie hier: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de Diese Version ist zitierbar unter / This version is citable under: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-69189-2 Robert Lorenz Protest der Physiker Studien des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zur Geschichte politischer und gesellschaftlicher Kontroversen Herausgegeben von Franz Walter | Band 3 Robert Lorenz (Dr. disc. pol.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demokratieforschung an der Universität Göttingen. Bei transcript erschien zuletzt sein mit Johanna Klatt herausgegebener Band »Manifeste. Geschichte und Gegenwart des politischen Appells« (2010). Robert Lorenz Protest der Physiker Die »Göttinger Erklärung« von 1957 Dieses Werk ist lizenziert unter der Creative Commons Attribution-NonCom- mercial-NoDerivs 4.0 Lizenz (BY-NC-ND). Diese Lizenz erlaubt die private Nutzung, gestattet aber keine Bearbeitung und keine kommerzielle Nutzung. Weitere Informationen finden Sie unter https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de/. -
Jason E. Bowman
JASON E. BOWMAN Ein Bißchen, Questioning Trust and The Berlin Inquiry Q. “Do you understand what you’re reading?” A. “Ein Bißchen”1 *** This writing oscillates between known facts and assumptions. Assumptions are relative to uncertainty and the necessity to consider the mediation of uncertainty is a key factor in how trust may come into being and be thought about by the parties involved. Whilst inconclusive, as trust itself may also be, my text seeks to reveal how even a micro detail from The Berlin Inquiry created by Esther Shalev-Gerz and Jochen Gerz in 1998 may open out to the expansiveness of this work, its historical significance, its questioning of conscientiousness regarding the chronicling of the Holocaust and the interrogation of responsibility that the work raises, not only in terms of governance and legality and collective citizenship and popular media, but primarily in terms of individuals and our trust in them to be decision-makers. The micro detail that generated this writing was an experience of twice viewing one specific video clip that I encountered in both retrospectives of Esther Shalev-Gerz’s works. Even though at the Jeu de Paume I had found myself entirely distanced from my co-spectators, as I had unconsciously walked across the gallery and found myself in a deeply unfamiliar place within my experience of spectatorship of video art, seeking to lay a hand on the survivors represented in Between Listening and Telling: Last Witnesses, Auschwitz 1945-2005. Even though I have built significant familiarity with her methods through recurring viewership of Shalev-Gerz’s works and have gained unique access to her practice by having previously commissioned and curated her 1 Esther Shalev-Gerz and Jochen Gerz, The Berlin Inquiry, 1998 work. -
The SNR 300 Fast Breeder in the Ups and Downs of Its History
KfK 5455 Dezember 1994 The SNR 300 Fast Breeder in the Ups and Downs of its History w. Marth European Fast Reactor Kernforschungszentrum Karlsruhe KERNFORSCHUNGSZENTRUM KARLSRUHE European Fast Reactor KfK 5455 The SNR 300 Fast Breeder in the Ups and Downs of its History W. Marth Kernforschungszentrum Karlsruhe GmbH, Karlsruhe Translated by Ralf Friese. Printed as a manuscript. All rights reserved in this report. A German version of this report, without the illustrations, was published in March 1992 and is available as KfK 4666 under the title "Der Schnelle Brüter SNR 300 im Auf und Ab seiner Geschichte." Kernforschungszentrum Karlsruhe GmbH, Postfach 3640, 0-76021 Karlsruhe, Germany. ISSN 0303-4003. 3 ABSTRACT "The SNR 300 Fast Breeder in the Ups and Downs of its History" The Fast Breeder Project was founded in Karlsruhe in 1960. After an initial period of fundamental research, industry assumed responsibility for designing the SNR 300. Construction of the Kalkar Nuclear Power Station was hampered by a variety of political influences, but finally completed in 1985. As a consequence of the North Rhine-West phalian party-in-government's opting out of nuclear power, no startup permit was issued for the SNR 300. Consequently, the Kalkar Nuclear Power Station project was discon tinued for political reasons in March 1991. ZUSAMMENFASSUNG liDer Schnelle Brüter SNR 300 im Auf und Ab seiner Geschichte" Das Projekt Schneller Brüter wurde 1960 in Karlsruhe gegründet. Nach anfänglichen Grundlagenforschungen übernahm die Industrie die Auslegung des SNR 300. Der Bau des Kernkraftwerks Kalkar wurde durch vielfältige politische Einflußnahmen gestört, 1985 aber letztlich doch fertiggestellt. -
Thomas Gnielka: Als Kindersoldat in Auschwitz - Die Geschichte Einer Klasse
THOMAS GNIELKA: ALS KINDERSOLDAT IN AUSCHWITZ - DIE GESCHICHTE EINER KLASSE KERSTIN GNIELKA IM GESPRÄCH MIT WERNER RENZ, FRITZ BAUER-INSTITUT FRANKFURT, UND DR. MONIKA HÖLSCHER, HESSISCHE LANDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG Mittwoch, 16. September, 18 Uhr Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Referat 2/III Taunusstr. 4-6, Wiesbaden Thomas Gnielka (1928-1965) wurde als 15-jähriger Schüler 1944 mit seiner gesamten Klasse zwangskriegsverpflichtet. Nach einer Kurzausbildung wurden die Jungen nach Auschwitz-Birkenau geschickt, um dort die Häftlinge beim Bau von Schutzwällen für die Anlagen der IG Farben zu bewachen. Was Thomas Gnielka in Auschwitz erlebt hat, hat ihn nie mehr losgelassen und er begann zu schreiben. 1956 arbeitete er kurze Zeit als Lokalredakteur beim Wiesbadener Kurier, bevor er zur Frankfurter Rundschau wechselte. Er veröffentlichte dort Berichte über Alt-Nazis in der Wiesbadener Wiedergutmachungsbehörde. Im Zuge dieser Berichterstattung nahm der jüdische Rentner Emil Wulkan Kontakt mit ihm auf und übergab ihm Original-Erschießungslisten mit Namen von SS- Tätern, die Gnielka dem hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer weiterleitete. Er brachte damit den Frankfurter Auschwitz-Prozess ins Rollen. Der Film „Im Labyrinth des Schweigens“ setzt den Protagonisten dieses Prozesses und auch dem Journalisten Thomas Gnielka ein Denkmal. Anlässlich des 50. Todestages von Thomas Gnielka, der 50. Wiederkehr der Urteilsverkündung im Auschwitz-Prozess und der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 70 Jahren am 27. Januar 1945 wird Kerstin Gnielka aus dem gemeinsam mit Werner Renz herausgegebenen Romanfragment und den journalistischen Texten ihres Vaters, dem investigativen Journalisten, Aufklärer und Menschenrechtler, lesen. Im Gespräch mit Werner Renz und Dr. Monika Hölscher wird es auch um aktuelle Bezüge in der Gegenwart gehen: Wie gehen wir heute mit Fremdenfeindlichkeit und Rassismus um? _____________________________________________________ Anmeldung telefonisch (0611/3240-31 bzw. -
Anti-‐Nuclear Activism in the Rhine Valley A
“Today the Fish, Tomorrow Us:” Anti-Nuclear Activism in the Rhine Valley and Beyond, 1970-1979 Stephen Milder A dissertation submitted to the faculty of the University of North Carolina at Chapel Hill in partial fulfillment of the requirements for the degree of Doctor of Philosophy in the Department of History. Chapel Hill, 2012 Approved by: Dr. Konrad Jarausch Dr. Miles Fletcher Dr. Lawrence Goodwyn Dr. Karen Hagemann Dr. Holger Moroff Dr. Donald Reid ©2012 Stephen Milder ALL RIGHTS RESERVED ii ABSTRACT STEPHEN MILDER: “Today the Fish, Tomorrow Us:” Anti-Nuclear Activism in the Rhine Valley and Beyond, 1970-1979 (under the direction of Konrad H. Jarausch) My dissertation analyZes the growth and development of the anti-nuclear movement in Western Europe during the 1970s. The primary focus of my research is a series of anti-reactor protests that spanned the Rhine River, connecting rural villages in German Baden, the French Alsace, and Northwest SwitZerland. I seek to explain how these grassroots protests influenced public opinion about nuclear energy far from the Rhine Valley and spawned national anti-nuclear movements. I argue that democracy matters played a key role in grassroots protesters’ coalescence around the issue of nuclear energy and the growth of their movement beyond the local level. After politicians repeatedly dismissed their constituents’ concerns about the proposed “nuclearization” of the Rhine, local people created a trans-national “imagined community” as an alternative to the state, and national governments that they considered dysfunctional. Thus the association of nuclear energy with democracy matters achieved by local protesters in the Rhine Valley, many of whom were conservative farmers, was a key step towards the rise of mass anti-nuclear movements and the emergence of environmental values in Western Europe during the 1970s.