Denkmalpflege Im Saarland: Jahresbericht 2008
Total Page:16
File Type:pdf, Size:1020Kb
Load more
Recommended publications
-
Bibliography
Bibliography Many books were read and researched in the compilation of Binford, L. R, 1983, Working at Archaeology. Academic Press, The Encyclopedic Dictionary of Archaeology: New York. Binford, L. R, and Binford, S. R (eds.), 1968, New Perspectives in American Museum of Natural History, 1993, The First Humans. Archaeology. Aldine, Chicago. HarperSanFrancisco, San Francisco. Braidwood, R 1.,1960, Archaeologists and What They Do. Franklin American Museum of Natural History, 1993, People of the Stone Watts, New York. Age. HarperSanFrancisco, San Francisco. Branigan, Keith (ed.), 1982, The Atlas ofArchaeology. St. Martin's, American Museum of Natural History, 1994, New World and Pacific New York. Civilizations. HarperSanFrancisco, San Francisco. Bray, w., and Tump, D., 1972, Penguin Dictionary ofArchaeology. American Museum of Natural History, 1994, Old World Civiliza Penguin, New York. tions. HarperSanFrancisco, San Francisco. Brennan, L., 1973, Beginner's Guide to Archaeology. Stackpole Ashmore, w., and Sharer, R. J., 1988, Discovering Our Past: A Brief Books, Harrisburg, PA. Introduction to Archaeology. Mayfield, Mountain View, CA. Broderick, M., and Morton, A. A., 1924, A Concise Dictionary of Atkinson, R J. C., 1985, Field Archaeology, 2d ed. Hyperion, New Egyptian Archaeology. Ares Publishers, Chicago. York. Brothwell, D., 1963, Digging Up Bones: The Excavation, Treatment Bacon, E. (ed.), 1976, The Great Archaeologists. Bobbs-Merrill, and Study ofHuman Skeletal Remains. British Museum, London. New York. Brothwell, D., and Higgs, E. (eds.), 1969, Science in Archaeology, Bahn, P., 1993, Collins Dictionary of Archaeology. ABC-CLIO, 2d ed. Thames and Hudson, London. Santa Barbara, CA. Budge, E. A. Wallis, 1929, The Rosetta Stone. Dover, New York. Bahn, P. -
„LITANIA” DO CELTYCKIEJ BOGINI „Litanię”
ROCZNIKI HUMANISTYCZNE Tom XXXIV, zeszyt 2 - 1986 EDWARD ZWOLSKI Lublin „LITANIA” DO CELTYCKIEJ BOGINI „Litanię” układam z wezwań, kierowanych do bogini w ziemiach celtyckich od luzytańskiego zachodu i brytyjsko-iryjskiej północy po italskie południe i galacki wschód. Za wezwania biorę żeńskie imiona boskie z napisów na ołtarzach, coko łach, płytach dedykacyjnych i wotywnych. Pewne jawią się często, inne rzadko, nawet raz, ale wszystkie są „mowne”, ponieważ do bogini celtyckiej, nie wspiera nej powagą państwa, modlił się człowiek, który w nią wierzył. Starałem się odszukać wszystkie imiona. Nie wszystkie włączam do litanii, bo pewne, jak Navia w Hiszpanii, w Galii zaś: Acionna, Ancamna, Alauna, Ica, Icauna, Icovellauna, Soio i Qnuava, chociaż w części lub całości brzmią po celtyc- ku, swego znaczenia nie odsłaniają. Dzieła, po które sięgałem szukając napisów: Przede wszystkim berliński Corpus Inscriptionum Latinarum (skrót: CIL); dla Galii Narbońskiej - vol. XII, ed. O. Hirschfeld, 1888; dla trzech Galii (Lugduńskiej, Belgijskiej, Akwitańskiej) i obu Germanii (Górnej i Dolnej, założonych na ziemiach celtyckich) - vol. XIII, ed. A. Domaszewski, O. Bohn et E. Stein, 1899-1943 (praktycznie do 1916 r.); dla ziem dunajskich i Wschodu - vol. III, ed. Th. Mommsen, O. Hirschfeld et A. Domaszewski, 1873 (Supplementa, 1889-1902); dla Galu italskiej, vol. V, ed. Th. Mommsen, 1872-1877. Przedłużają CIL: Tom XII: E. Esperandieu, Inscriptions latines de Gaule (Narbonnaise), Paris 1929 (skrót: ILG). Tom XIII: H. Finke, Neue Inschriften, 17. Bericht der Römischgermanischen Kom mission, 1927, Berlin 1929 (skrót: 17, BRGK); H. Nesselhauf, Neue Inschriften aus dem römischen Germanien und den angrenzenden Gebieten, 27. BRGK, 1937, Berlin 1939 (skrót: 27. BRGK); F. -
Archäologisches Grabungscamp 2016 Im Vicus Wareswald Im Nordsaarland 26
Archäologisches Grabungscamp 2016 im Vicus Wareswald im Nordsaarland 26. Juni bis 1. Juli 2016 Der Vicus im Wareswald: eine wohlhabende Siedlung im keltisch-römischen Kulturkreis An der Kreuzung zweier bedeutsamer Fernstraßen entstand vor rund 2000 Jahren im Wareswald eine kleine Siedlung. Der Anlass war zunächst wohl, dass Reisende und Händler hier nach Unterkunft und Verpflegung suchten. Viele Menschen folgten den Straßen nach Metz, Mainz, Straßburg und Trier, damals große und wichtige Städte und Militärlager. So entwickelte sich der Ort in wenigen Jahrzehnten zu einem wohlhabenden Vicus. Zuletzt dehnte sich der Marktflecken über mehrere Hektar aus. In jahrelanger Grabungstätigkeit konnten die Reste zahlreicher Gebäude freigelegt werden. Hier wohnten und arbeiteten teils Händler, teils Handwerker. Doch auch luxuriös ausgestattete Räume mit großen Badewannen, Fußbodenheizungen und Wandmalerei wurden entdeckt. Ein großer Tempel, der wohl dem Mars geweiht war, und das Fundament eines vermutlich zwölf Meter hohen Pfeilergrabmals, das ringsum mit Reliefs von hoher Qualität verziert war, dokumentieren das reichhaltige kulturelle Leben. Das Grabungscamp am Vicus Wareswald Die Teilnahme an einem Grabungscamp soll Ihnen die Möglichkeit eröffnen, die Grundlagen archäologischer Arbeits- und Vorgehensweisen zu erlernen und praktisch anzuwenden. Darüber hinaus erhalten Sie einen umfassenden Einblick in das Leben der Region in keltisch- römischer Zeit. Die Siedlung liegt am Fuße des Schaumbergs im Landkreis St. Wendel zwischen den Gemeinden Marpingen, Oberthal und Tholey. Programm-Kurzbeschreibung: Tag 1, Sonntag: Individuelle Anreise. Individueller Besuch des Grabungsfestes am Siedlungskern des Vicus. Handwerkskunst, kulinarische Spezialitäten und Führungen gewähren einen Blick in die keltisch-römische Zeit. Tag 2, Montag, 8.00 Uhr-15.30 Uhr: Begehung des Grabungsgeländes. Einführung in die Geschichte der Grabung und die aktuelle Befundsituation durch den Projektleiter der Terrex gGmbH Dr. -
Geschäftsbericht Für Das Jahr 1981 Deutsche Bank Saar AG
Geschäftsberici 1,198' Deutsche Bank Saar AG ■■■■;:: Geschäftsbericht für das Jahr 1981 Deutsche Bank Saar AG IZI 9 (E) 0) Seiten 3 und 23 bis 26 Die wirtschaftlichen Anfänge des Saarlandes gehen auf die Zeit der römischen Kultur zurück, die durch umfangreiche Ausgrabungen und Funde in der Region belegt ist. Der Autor des Beitrages „Bilanz einer Kultur: DIE RÖMER IM SAARLAND", Herr Dr. Alfons Kolling, ist der Leiter des Staatlichen Konservatoramtes des Saar- landes. wgj^ V^. Im römischen Freilichtmuseum Schwarzenacker bei Homburg Bürgerliche Bauten einer Landstadt; Straßenecke mit Portikus (^' Wir beklagen den Tod unseres Mitarbeiters Alois Finkler Saarbrücken Bevollmäcintigter 3. November 1981 und unserer Pensionäre Hugo Neuheisel / Homburg 16. März 1981 Erich Jost Neunkirchen Bevollmächtigter 5. Juni 1981 Dieter Johann Saarbrücken 13. Oktober 1981 Ella Klein Saarbrücken 20. Dezember 1981 Wir werden der Verstorbenen stets ehrend gedenken Tagesordnung für die am Mittwoch, dem 26. Mai 1982, 11.30 Uhr, in unserem Banl<gebäude, Saarbrücken 3, Kaiserstraße 29-31, stattfindende ordentliche Hauptversammlung 1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des Geschäfts- berichts für das Geschäftsjahr 1981 mit dem Bericht des Aufsichts- rats 2. Beschlußfassung über die Gewinnverwendung 3. Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 1981 4. Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 1981 5. Neuwahl des Aufsichtsrats er Wahl des Abschlußprüfers für das Geschäftsjahr 1982 Aufsichtsrat Dr. Eckart van Hooven, Frankfurt (Main), Vorsitzen- Dr. Walter Henn, Saarbrücken der Mitglied des Vorstandes der Vereinigte Saar-Elektrizi- Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bank AG täts-Aktiengesellschaft oH Emile Spielrein, Strasbourg, stellv. Vorsitzender Dr. Ulrich Hoppe, Frankfurt (Main) President d'honneur du Credit industriel d'Alsace et Direktor der Deutschen Bank AG de Lorraine Dr. -
Matronen Und Antike Technik in Der Nordeifel Weinkulturselige
Ganztages-Ausflüge: ne auf individuelle Wünsche ein. Weinkulturselige Weinerlebnistouren Da die Römer den Wein ins Moselland gebracht haben: was liegt da näher als die Geschichte der Römer durch das Weinglas zu betrachten? Weinkulturlandschaft wie Denkmäler kann man unter Führung geschulter Weinerlebnisbegleiter auf Schusters Rappen oder aber auf leichtläufigen Drahteseln erkundet. Wer es nicht so sportlich mag, nimmt einfach den Bus. WEINRADELTOUREN Von Trier an die Mittelmosel: Ebenerdig am Ufer entlang und auf den Spuren der Römer an antiken Villen und Landgütern vorbei bis nach Neumagen-Dhron. Oder von Trier an die Obermosel: Geführte Radtour von Trier zur Tempelanlage Tawern und zu den Grabdenkmälern in Igel (UNESCO-Weltkulturerbe) Matronen und antike Technik in der Nordeifel Das Naturzentrum Nettersheim bietet ein geführtes Ganztagesprogramm an mit Empfang im Naturzentrum Eifel und Führung durch die Ausstellung, einer Wanderung zum Matronentempel „Görresburg“ oder zur Quellfassung der Römischen Wasser- leitung „Grüner Pütz“, einer Fahrt nach Nettersheim-Roderath mit Besichtigung der „Villa Rustica“ und Stärkung mit einem Glas Mulsum (röm. Würzwein), dann einer Fahrt zur röm. Tempelanlage „Heidentempel“ bei Bad Münstereifel-Nöthen mit Besichtigung und Führung und zur röm. Kalkbrennerei in Bad Münstereifel-Iversheim; Abschluss ist in Bad Münstereifel. Tel.: (+49) 02486/1246 S EITE 31 EIFEL ‘ Heilige Natur und frisches die Römer in der Eifel DAS BERGLAND ZWISCHEN TRIER UND KÖLN WAR TRANSITSTRECKE, LEBENSELIXIER UND SIEDLUNGSRAUM ie Eifel war zur Epoche gehört zum Unesco-Weltkulturerbe, das Dder Römer lange Zeit ein Paradebeispiel einstige Brandgrab mit monumentalem dafür, wie „Multikulti“ gut funktioniert Aufbau „Grutenhäuschen“ thront nicht und wie dabei Mensch und Natur wun- weit entfernt in den Weinbergen als Ort derbar in Einklang kommen können. -
1 Waldeisenbahn Abreschviller Chemin De Fer Forestier
Waldeisenbahn Abreschviller 1 Chemin de fer forestier Abreschviller 2, place Norbert Prévot F - 57560 Abreschviller Tel. 0033 (0)3 87 03 71 45 Fax 0033 (0)3 87 03 79 12 11.00 [email protected] www.train-abreschviller.fr 9.50 Erleben Sie bei einem Ausflug mit der Forst-Bahn von Abreschviller die Schönheit der Natur des Roten Saartals und besichtigen Sie ein altes Sägewerk mit Hochgangsäge. Heidelbeerfest (Juli), Pilzfest (Oktober) und Halloween-Nachtfahrt (31.10. auf Reservierung). Laissez-vous séduire par le pittoresque chemin de fer d’Abreschviller. Vous découvrirez les richesses naturelles de la Sarre Rouge, ainsi qu’une authentique scierie à haut-fer. Fête de la Myrtille (juillet), Fête du Champignon (oct) et train de nuit d'Halloween (31 oct sur réservation). Apr, Okt: Mi, So + Feiertage 15h Avr, oct: mer, dim et fêtes 15h Mai, Juni: Mi, Sa, So + Feiertage 15h, Mai, Juin: mer, sam, dim + fêtes 15h, So + Feiertage 14h, 16h dim et fêtes 14h, 16h Juli, Aug: Mo-Sa 14.30, 16.15 u. Mi 10.30, Juil, août: lun au sam 14.30, 16.15 + mer 10.30, So + Feiertage 10.30, 14h, 15h, 16h, 17h dim et fêtes 10.30, 14h, 15h, 16h, 17h Sept: Mi u. Sa 15h, So + Feiertage 14.30 u. 16.15 Sept: Mer et sam 15h, dim et fêtes 14.30 + 16.15 Hiwwelhaus Alsweiler 2 Hiwwelhaus d'Alsweiler Reitersberg D - 66646 Alsweiler Tel. 0049 (0)6853-400 242 [email protected] www.alsweiler.de Historischer Wohnteil von 1711/12. Das Hiwwelhaus (mundartlich „Haus auf dem Hügel“) ist das älteste in seiner Ursprünglichkeit erhaltene Bauernhaus des Saarlandes. -
Denkmalpflege Im Saarland Jahresbericht 2014
DENKMALPFLEGE IM SAARLAND JAHRESBERICHT 2014 Herausgegeben vom Landesdenkmalamt im Ministerium für Bildung und Kultur, Saarbrücken Impressum Herausgeber Ministerium für Bildung und Kultur - Landesdenkmalamt Trierer Straße 33 D-66111 Saarbrücken www.denkmal.saarland.de Redaktion Wolfgang Adler Josef Baulig Susanne Harz Layout ProMa consulting GmbH, Saarbrücken Umschlagfotos Titelseite: Saarbrücken, Ehemalige Alte Hauptpost, Eckturm 2015 Innenseite: Saarbrücken, Ehemalige Alte Hauptpost, Treppengeländer 2015 Rückseite: Saarbrücken, Ehem. Alte Hauptpost, Eckturm ~1930 Abbildungen Landesdenkmalamt im Ministerium für Bildung und Kultur (sofern nicht anders angegeben) Bibliographische Information Der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte bibliographische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. Für den Inhalt der Beiträge sind die Autoren verantwortlich. © Ministerium für Bildung und Kultur / Landesdenkmalamt, Saarbrücken 2015 Alle Rechte vorbehalten. 1. Aufl., 500 Stck. Druck: Ottweiler Druckerei & Verlag GmbH ISSN 1863-687X Das Landesdenkmalamt im instand gesetzten Zechengebäude des ehemaligen Bergwerks Landsweiler-Reden, Foto: 2008 Inhalt Einleitung 8 Bodendenkmalpflege Überblick 12 Datenbank und Inventarisation Bodendenkmäler der Gemeinde Großrosseln, Regionalverband Saarbrücken 18 Inventarisierung steinzeitlicher Artefakte 24 Praktische Bodendenkmalpflege Grabungen 2014 auf dem Königsberg bei Itzbach, Kr. Saarlouis 26 -
Tacitus Meant What He Said When He Described Verulamium As a Municipiumy I.E
PDF hosted at the Radboud Repository of the Radboud University Nijmegen The following full text is a publisher's version. For additional information about this publication click this link. http://hdl.handle.net/2066/26470 Please be advised that this information was generated on 2021-09-25 and may be subject to change. 230 REVIEWS AND DISCUSSIONS view that the trial, leading to Drusus’ attempt at reform, was the cause of the Social War. Again, however, note the nineteenth-century naïveté of J-K-K ad loc. : ‘ Die Chronique scandaleuse der politischen Prozesse erschien den senatorischen Kreisen als die eigentliche Zeitgeschichte ’ (p. 77) : it is good to know that English-speaking students will be better served. Many will still find it difficult to believe that Cicero’s annos prop e qainqiiaginta contimios ( Verr. 1, 38, on the time the équités had served on the extortion juries) can mean ‘ forty-one years, with a break of five or six in the middle ’— despite D.’s ingenious advocacy of this (124). The spelling ‘ Caelius ’ for 1 Coelius ’ (and especially for the cos. 94) should at last be abandoned, even by editors of Cicero. (It very properly is by Malcovati and J-K-K, and it was not used in L.) On 134 (foot of page) it should be made clear that the reference is to M. Brutus pater (not to the son, also mentioned in s. 130). 135, line 4, for ‘ first century * read 4 second century \ 137 : P. Orbius was not praetor in Asia (except in the wider and non-technical sense of the word that often confuses commentators). -
Romerstrassen Mosel Und Rhein
Romee RstR aSSen zwischen mosel und Rhein Unterwegs zu sehenswerten Römerfunden Gertraud und Heinz-Egon Rösch Titelbild: Originale Römer- straße westlich vom Donon Innentitel: dieselbe Römer- straße hoch in den Vogesen, die bis heute zur Holzabfuhr genutzt wird Bilderleiste: Binger Wald Ahrweiler Wasserwald Donon Birkenfeld Gimmeldingen Saint-Jean-Saverne Ungstein La Bure Bad Dürkheim Römerstraßen zwischen Mosel und Rhein Unterwegs zu sehenswerten Römerfunden Gertraud und Heinz-Egon Rösch alte Römerstraße Dem Andenken an Emil Kohl gewidmet, bei Metzeresche einem engagierten Freund der deutsch-französischen Kultur Impressum Recherche und Texte: Gertraud und Heinz-Egon Rösch Kartenzeichnungen: Gertraud Rösch Fotos: Heinz-Egon Rösch Satz und Layout: Tatjana Schollmayer, Mainz-Kostheim Druck: OVIMEX, Deventer (NL) Auflage: 350 Expl. © 2010, Mainz alle Rechte bei den Verfassern ISBN 978-3-00-029335-1 4 „Wenn alles über die römische Kultur vergessen sein wird, werden noch immer grandiose Ruinen von einem ihrer Grundzüge künden: der Unbe- irrbarkeit, mit der die Architekten und Ingeni- eure das Imperium erbauten. Fernstraßen von stupender Länge und Geradlinigkeit, Aquae- dukte, deren Spannweite selbst die Moderne beschämt, Thermenpaläste, die wie ziegelsteiner- ne Gebirge noch heute in den Städten aufragen, zeigen die Römer als Titanen.“ (Dieter Bartetzko: „Bauen wie die alten Römer.“ In FAZ, 9. Mai 2007, S. 44) Aquaeduktruine an der Mosel südlich von Metz 5 Römische Fernstraße mit Heiligtum, Villen und Zentralort (oben rechts). Man sieht Meilensteine -
Frankfurter Elektronische Rundschau Zur Altertumskunde 25 (2014) 28
Frankfurter elektronische Rundschau zur Altertumskunde 25 (2014) DF wie DEFVNCTVS Zu zwei Grabinschriften aus der nordwestlichen Germania superior* Andreas Kakoschke Zusammenfassung: In den römischen Grabinschriften 2. N. Nr.129 (Mittelstrimmig) und CIL XIII 6202 (Schwarzerden) sollte D•F zu d(e)f(unctis) bzw. d(e)f(uncto) aufgelöst werden und nicht zu D(ecimi) f(ilio) bzw. d(efuncto) f(ecit). Die Wendung defunctus kommt im gallisch-germanischen Raum vor allem in Bordeaux/Burdigala und im Gebiet von Trier/Augusta Treverorum vor. Abstract: In two stone inscriptions from Mittelstrimmig (2. N. Nr.129) and Schwarzerden (CIL XIII 6202) dating to the Roman period, one should read D•F as d(e)f(unctis) respectively d(e)f(uncto), instead of D(ecimi) f(ilio) respectively d(efuncto) f(ecit). Defunctus is known in the gallo-germanic provinces especially in Bordeaux/Burdigala and in the area of Trier/Augusta Treverorum. Im Jahre 1929 fand sich in einem römischen Gräberfeld in Mittelstrimmig (Landkreis Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz) eine viereckige Kalksteinplatte (Höhe 58 cm – Breite 63 cm – Tiefe 17 cm) mit Grabinschrift aus dem frühen 2. Jahrhundert (Abb.1). Die einwandfrei zu lesende Inschrift fand Aufnahme in den zweiten Nachtrag zum CIL und wurde von NESSELHAUF in Umschrift wie folgt wiedergegeben:1 • D(is) • M(anibus) • Casia • Rufina et • Iulinio • Germ- anico • D(ecimi) • f(ilio) • Am- 5 mosius Vita- lis • faciendum curavit NESSELHAUF deutete die Buchstaben DF in Zeile 4 somit als Filiation. Dementsprechend lautet auch die Lesung in der EDCS.2 Bereits die Stellung der Filiation hinter Gentiliz und Cognomen, statt wie üblich zwischen Gentiliz und Cognomen, lässt jedoch Bedenken hin- sichtlich der korrekten Auflösung der Buchstabengruppe DF aufkommen. -
Archäologentage Otzenhausen, Archäologie in Der Großregion Bd. 2, 2015
– Archäologentage Otzenhausen 2, Archäologie in der Großregion – Beiträge des internationalen Symposiums zur Archäologie in der Großregion in der Europäischen Akademie Otzenhausen vom 19. - 22. 02. 2015 Ein gallo-römischer Umgangstempel im Wareswald, Gmde. Tholey, Kr. St. Wendel: Ein Vorbericht Von Klaus-Peter Henz Seit dem Jahre 2001 werden im Wareswald archäologi- sche Ausgrabungen durchgeführt. Das Interesse gilt da- bei einer Siedlungsstelle, die, schon lange bekannt, bis dahin keine systematische Untersuchung erfahren hatte. Unsystematische Grabungen von privaten Personen und auch Vereinen liegen vereinzelt vor. Die erste doku- mentierte Schürfung durch den Heimatforscher Jürgen Gerhardt, war dann der Ausgangspunkt der Grabungen seit 2001 durch die TERREX gGmbH, die bis heute an- dauern. Die Vermutung, hier die Überreste einer durch Händler und Handwerker geprägten Siedlung, auch als vicus bezeichnet, zu erforschen, bestätigen die laufenden Untersuchungen sehr deutlich (Abb. 1). Abb. 2: Lage des vicus Tholey - Wareswald (Grafik: M. Koch nach Heinen 2002, Beil. 1 [H. Merten, K. Becker] mit Ergän- zungen). Das Gräberfeld konnte durch geomagnetische Un- tersuchungen am nordöstlichen Rand der Siedlung loka- lisiert werden, ebenso eine ca. 7,5 m breite Straße, die durch den Friedhof verläuft und in südwestliche Rich- tung in die Siedlung einbiegt, wo sie während der Aus- grabungen auf ca. 80 m Länge nachgewiesen werden konnte (Abb. 4). Die alten Fundmeldungen betreffen auch Bereiche, die ausdrücklich von Heiligtümern sprechen, darunter eine Fundmeldung aus dem Jahr 1755 aus dem Lager- buch der Abtei Tholey. Unter diesem Jahr ist verzeich- Abb. 1: Blick über den Siedlungskern des vicus Wareswald net, man habe beim Bau einer Straße in jenem Wald- (Foto: A. -
Der Gallo-Römische Umgangstempel »Auf Dem Spätzrech« Bei Schwarzenbach (Lkr
DANIEL BURGER DER GALLO-RÖMISCHE UMGANGSTEMPEL »AUF DEM SPÄTZRECH« BEI SCHWARZENBACH (LKR. ST. WENDEL) IM SAARLAND EIN PILGERHEILIGTUM FÜR MARS CNABETIUS IN DER CIVITAS TREVERORUM? Die Flur »Auf dem Spätzrech« bei Schwarzenbach (Lkr. St. Wendel) ist seit der Mitte des 19. Jahr hunderts durch regelmäßige Fundnachrichten sowie durch obertätige Baustrukturen, die noch bis in die 1960er Jahre sichtbar waren, als römische Fundstelle bekannt 1. Nach der Entdeckung einer bronzenen Weihetafel an Mars Cnabetius fanden in den Jahren 1984/1985 zwei Grabungskampagnen statt, die bisher in zwei Artikeln publiziert worden sind 2. Durch das seit 2006 laufende Projekt zur Landschaftsarchäologie im Um - feld des spätlatènezeitlichen Oppidums »Hunnenring« des Instituts für Vor- und Frühgeschichte der Johan- nes Gutenberg-Universität Mainz rückte der nur 1,3 km Luftlinie von der Höhensiedlung entfernte Tempel wieder in den Fokus der Forschung. In diesem Zusammenhang konnten mittels Prospektionen und Grabun - gen in der unmittelbaren Umgebung des Heiligtums ein Siedlungsareal von bis zu 21 ha sowie Bronze ver - arbeitendes Handwerk nachgewiesen werden 3. Die damit einhergehende erneute Bearbeitung des Tempels im Rahmen einer Magisterarbeit 4 dient in erster Linie als Vorlage einer Materialbasis, auf deren Grundlage zukünftige Untersuchungen aufbauen sollen. Hier - bei sind die Fragen nach der Bedeutung und Funk- tion des Heiligtums sowie dessen Beginn von beson- derem Interesse, vor allem im Hinblick auf das Ende des Oppidums »Hunnenring« in der Spätlatènezeit und einen im Verlauf des 1. Jahr hunderts v.Chr. ein - setzenden Fundhorizont »Auf dem Spätzrech«. DAS TEMPELAREAL »AUF DEM SPÄTZRECH« Der antiken Topographie entsprechend liegt das heu- tige Schwarzenbach auf dem Gebiet der Provinz Gallia Belgica in der civitas Treverorum (Abb.1) 5.