Problems of the German Anti-Fascist Resistance, 1933- 1945
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Bericht Der Direktorin Der Stiftung Zur 24. Sitzung Des Kuratoriums Der Stiftung Am 2
Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen dert DDR im Bundesarchiv Bericht der Direktorin der Stiftung zur 24. Sitzung des Kuratoriums der Stiftung am 2. April 2014 Im März 2014 Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen im Bundesarchiv - Jahresbericht 2013 Vorwort Im Jahr 2013 konnte die Stiftung ihr 20jähriges Bestehen feiern. Über die vielen Glückwünsche und die Anerkennung, die aus diesem Anlass geäußert wurde, ha- ben sich alle hier Tätigen sehr gefreut. Uns wurde erneut bewusst gemacht, dass auch nach gut zwei Jahrzehnten die Eigenheiten dieser Einrichtung und vor allem ihrer Bestände sie zu etwas Besonderem machen, das zwar wie ein normales Ar- chiv und eine normale Bibliothek aussieht, doch allein schon in dieser Kombinati- on, vor allem aber auf Grund der Entstehung ihrer Bestände etwas Eigenes dar- stellt. Den Gästen konnte die Broschüre mit dem Titel Einsichtnahme übergeben werden, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung einen Überblick über Entwicklung und Bestände der Stiftung geben. Eine Einsichtnahme in die zuvor nur durch wenige ausgewählte Personen oder die Leitungen der Organisationen nutzbaren Bestände zu ermöglichen, war der Auftrag der Stiftung, den sie von Anfang an sehr ernst nahm. Zunächst standen für diese Aufgabe die Konsolidierung der Bestände und die Zusammenstellung al- ler vorhandenen Aufzeichnungen, die zur Erleichterung der Nutzung des Archiv- guts selbst in Frage kamen, im Zentrum der Arbeit. Dabei bildete sich ein Archiv heraus, das sich bereits drei Jahre nach der Zusammenführung in seiner 1996 er- schienenen Kurzübersicht über die Bestände mit einer klaren inneren Gliederung nach Provenienzen als eine neue Einheit präsentieren konnte. Dabei wurde erkennbar, wie sehr die Auswirkungen früherer Bearbeitungen die Bestände umgeformt haben. -
Bericht Der Direktorin Der Stiftung Zur 22. Sitzung Des Kuratoriums Der Stiftung Am 24
Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv Bericht der Direktorin der Stiftung zur 22. Sitzung des Kuratoriums der Stiftung am 24. April 2012 Im März 2012 Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen im Bundesarchiv - Jahresbericht 2011 Vorwort Das Internet hat sich zu dem wichtigsten Instrument für die Bereitstellung von Informationen über die Bestände der Stiftung entwickelt. Das zeigt sich nicht zu- letzt in den stetig wachsenden Nutzungszahlen für die Rechercheplattform AR- GUS wie auch des Online-Katalogs der Bibliothek. Die Attraktivität von ARGUS scheint sich durch die Bereitstellung von Digitalisaten noch weiter erhöht zu ha- ben, auch dann, wenn sie nicht für die jeweilige Recherche benötigt werden. In Blogs, in denen sich Studenten oder Geschichtsinteressierte über ihre Erfah- rungen mit Archiven austauschen, wurde in den letzten Monaten die Nutzung empfohlen. Die Nutzung von ARGUS ist weiter angestiegen. Lag die Zahl der heruntergela- denen Seiten im vorletzten Jahr bei 10,1 Mio., hat sie sich im letzten Jahr er- neut um 3 Mio. erhöht und damit einen monatlichen Durchschnitt von über 1 Mio. erreicht. Gleichzeitig ist die Zahl der bei einem Besuch genutzten Seiten von 40 auf 50 gestiegen. Damit wird deutlich, dass ARGUS als Plattform ge- nutzt wird, in der man recherchiert. Das Ziel, eine Alternative zu Suchmaschi- nen zu erstellen, die ihre Besucher nur auf andere Seiten verweisen, in denen man dann weiter nachforschen muss, scheint erreicht zu werden. Gleichzeitig wurde mit Aleph für die Bibliothek ein wichtiger Modernisierungs- schritt getan. Er macht die Recherche in ihrem Bestand einfacher und über- sichtlicher. Er eröffnet neue Möglichkeiten für Dienstleistungen und für effizien- tere Arbeitsabläufe in der Bibliotheksverwaltung. -
• Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin Detlef Schmiechen -Ackermann
Detlef Schmiechen-Ackermann Soziale Milieus, Politische Kultur und der Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Deutschland im regionalen Vergleich Gedenkstätte Deutscher Widerstand • Berlin Anpassung Verweigerung Widerstand Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Herausgegeben von • Peter Steinbach und Johannes Tuehel Detlef Schmiechen-Ackermann (Hrsg.) Anpassung Verweigerung Widerstand Soziale Milieus, Politische Kultur und der Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Deutschland im regionalen Vergleich Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Reihe A: Analysen und Darstellungen Herausgegeben von Peter Steinbach und Johannes Tuehel Band 3 Eine Buchhandelsausgabe dieses Werkes ist in der Edition Hentrich, Berlin, erschienen © 1997 Gedenkstätte Deutscher Widerstand Alle Rechte sind vorbehalten Jegliche Wiedergabe nur mit Genehmigung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Gestaltung Atelier Prof. Hans Peter Hoch, Baltmannsweiler Lithos Reprowerkstatt Rink, Berlin Druck Druckhaus Hentrich, Berlin Buchbinder Buchbinderei Heinz Stein, Berlin Printed in Germany 1. Auflage 1997 Inhaltsverzeichnis 8 Vorwort Peter Steinbach I. Einführende Beiträge 13 Detlef Schmiechen-Ackermann Soziale Milieus, Politische Kultur und der Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Deutschland 30 Gerhard Paul Zwischen Traditionsbildung und Wissenschaft. Tendenzen, Erträge und Desiderata der lokal- und regionalgeschichtlichen Widerstandsforschung 46 Franz Walter/Helge Matthiesen Milieus in der modernen deutschen Gesellschaftsgeschichte. Ergebnisse -
German History Reflected
The Detlev Rohwedder Building German history reflected GFE = 1/2 Formathöhe The Detlev Rohwedder Building German history reflected Contents 3 Introduction 44 Reunification and Change 46 The euphoria of unity 4 The Reich Aviation Ministry 48 A tainted place 50 The Treuhandanstalt 6 Inception 53 The architecture of reunification 10 The nerve centre of power 56 In conversation with 14 Courage to resist: the Rote Kapelle Hans-Michael Meyer-Sebastian 18 Architecture under the Nazis 58 The Federal Ministry of Finance 22 The House of Ministries 60 A living place today 24 The changing face of a colossus 64 Experiencing and creating history 28 The government clashes with the people 66 How do you feel about working in this building? 32 Socialist aspirations meet social reality 69 A stroll along Wilhelmstrasse 34 Isolation and separation 36 Escape from the state 38 New paths and a dead-end 72 Chronicle of the Detlev Rohwedder Building 40 Architecture after the war – 77 Further reading a building is transformed 79 Imprint 42 In conversation with Jürgen Dröse 2 Contents Introduction The Detlev Rohwedder Building, home to Germany’s the House of Ministries, foreshadowing the country- Federal Ministry of Finance since 1999, bears wide uprising on 17 June. Eight years later, the Berlin witness to the upheavals of recent German history Wall began to cast its shadow just a few steps away. like almost no other structure. After reunification, the Treuhandanstalt, the body Constructed as the Reich Aviation Ministry, the charged with the GDR’s financial liquidation, moved vast site was the nerve centre of power under into the building. -
Kommunikation Und Zivilcourage – Orte Der ‚Roten Kapelle' In
Kommunikation + Zivilcourage Orte der Roten Kapelle in Brandenburg Eine Projektdokumentation herausgegeben vom Liebenberger Freundeskreis e. V. und Zeitpfeil e. V. Die Beschäftigung mit dem Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime ist ein immer währender Prozess der Annäherung an die Geschichte und an die Handlungsmög Die »Rote Kapelle« gehörte zu den größten Widerstandsgruppierungen in den ersten Kriegs lich keiten von Menschen. Die Auseinandersetzung mit der Thematik schärft den Blick für jahren. Durch persönliche Kontakte bildete sich 1940/41 ein loses Netzwerk von sieben Ber eigene Entscheidungen, aber auch für Rechtsextremismus und seine Ursachen, den Trä liner Freundes und Widerstandskreisen heraus, in deren Mittelpunkt Harro SchulzeBoy gern und den Erscheinungsformen von Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus. His sen und Arvid Harnack standen. Diesem Netzwerk gehörten mehr als 150 Regimegegner, to rische Zusammenhänge vermitteln Wissen und emotionale Zugänge zu gelebter Zivil Frauen und Männer unterschiedlicher sozialer Herkunft und weltanschaulicher Auf assun courage, die heute und morgen benötigt wird. gen an. Arbeiter, Angestellte, Unternehmer, Intellektuelle, Künstler, Ärzte, Soldaten und Verschiedene Orte in Brandenburg waren Orte der Kommunikation und des informellen Offiziere, Marxisten und Christen diskutierten politische und künstlerische Fragen, halfen Austausches von Mitgliedern des Widerstandes in Berlin. Durch ihre Abgeschiedenheit, politisch und jüdisch Verfolgten sowie Zwangsarbeitern, dokumentierten NSGewalt Landschaften und Kulturorte boten sie kommunikative Freiräume für Verständigung und verbrechen und riefen in Flugschriften und Zettelklebeaktionen zum Widerstand auf. Es verbotene kulturelle Praxis. Die Idee des Projektes »Kommunikation + Zivilcourage. Orte be standen Kontakte zu Widerstandsgruppen in Berlin und Hamburg, zu französischen der ›Roten Kapelle‹ in Brandenburg« war es, die Beschäftigung mit historischem Wider Zwangs arbeitern und Vertretern der amerikanischen und sowjetischen Botschaft. -
Libertas Schulze-Boysen Und Die Rote Kapelle Libertas Schulze-Boysen Und Die Rote Kapelle
Libertas Schulze-Boysen und die Rote Kapelle Libertas Schulze-Boysen und die Rote Kapelle Der Großvater, Fürst Philipp Eulenburg zu Hertefeld, Familie genießt als Jugendfreund des Kaisers lange Zeit des- sen Vertrauen und gilt am Hofe als sehr einflussreich. und Nach öffentlichen Anwürfen wegen angeblicher Kindheit homosexueller Neigungen lebt der Fürst seit 1908 zurückgezogen in Liebenberg. Aus der Ehe mit der schwedischen Gräfin Auguste von Sandeln gehen sechs Kinder hervor. 1909 heiratet die jüngste Tochter Victoria den Modegestalter Otto Haas-Heye, einen Mann mit großer Ausstrahlung. Die Familie Haas- Heye lebt zunächst in Garmisch, dann in London und seit 1911 in Paris. Nach Ottora und Johannes kommt Libertas am 20. November 1913 in Paris zur Welt. Ihr Vorname ist dem „Märchen von der Freiheit“ entnom- men, das Philipp Eulenburg zu Hertefeld geschrieben hat. Die Mutter wohnt in den Kriegsjahren mit den Kindern in Liebenberg. 1921 stirbt der Großvater, und die Eltern lassen sich scheiden. Nach Privatunterricht in Liebenberg besucht Libertas seit 1922 eine Schule in Berlin. Ihr Vater leitet die Modeabteilung des Staatlichen Kunstgewerbemu- seums in der Prinz-Albrecht-Straße 8. Auf den weiten Fluren spielen die Kinder. 1933 wird dieses Gebäude Sitz der Gestapozentrale. Die Zeichenlehrerin Valerie Wolffenstein, eine Mitarbeiterin des Vaters, nimmt sich der Kinder an und verbringt mit ihnen den Sommer 1924 in der Schweiz. 4 Geburtstagsgedicht Es ist der Vorabend zum Geburtstag des Fürsten. Libertas erscheint in meinem Zimmer. Sie will ihr Kästchen für den Opapa fertig kleben[...] „Libertas, wie würde sich der Opapa freuen, wenn Du ein Gedicht in das Kästchen legen würdest!“ Sie jubelt, ergreift den Federhalter, nimmt das Ende zwischen die Lippen und läutet mit den Beinen. -
The East German Writers Union and the Role of Literary Intellectuals In
Writing in Red: The East German Writers Union and the Role of Literary Intellectuals in the German Democratic Republic, 1971-90 Thomas William Goldstein A dissertation submitted to the faculty of the University of North Carolina at Chapel Hill in partial fulfillment of the requirements for the degree of Doctor of Philosophy in the Department of History. Chapel Hill 2010 Approved by: Konrad H. Jarausch Christopher Browning Chad Bryant Karen Hagemann Lloyd Kramer ©2010 Thomas William Goldstein ALL RIGHTS RESERVED ii Abstract Thomas William Goldstein Writing in Red The East German Writers Union and the Role of Literary Intellectuals in the German Democratic Republic, 1971-90 (Under the direction of Konrad H. Jarausch) Since its creation in 1950 as a subsidiary of the Cultural League, the East German Writers Union embodied a fundamental tension, one that was never resolved during the course of its forty-year existence. The union served two masters – the state and its members – and as such, often found it difficult fulfilling the expectations of both. In this way, the union was an expression of a basic contradiction in the relationship between writers and the state: the ruling Socialist Unity Party (SED) demanded ideological compliance, yet these writers also claimed to be critical, engaged intellectuals. This dissertation examines how literary intellectuals and SED cultural officials contested and debated the differing and sometimes contradictory functions of the Writers Union and how each utilized it to shape relationships and identities within the literary community and beyond it. The union was a crucial site for constructing a group image for writers, both in terms of external characteristics (values and goals for participation in wider society) and internal characteristics (norms and acceptable behavioral patterns guiding interactions with other union members). -
Germany, Socialism and Nationalism 1373
c07.qxd 3/19/09 9:38 AM Page 1373 International Encyclopedia of Revolution and Protest, ed. Immanuel Ness, Blackwell Publishing, 2009, pp. 1373–1381 Germany, socialism and nationalism 1373 issue of support for the German military effort Germany, socialism precipitated a split within the Social Democratic and nationalism Party. On the eve of the war in July 1914, the SPD’s leadership instructed the party’s Reichstag John M. Cox delegation to vote for the war budget – a decision that was deeply unpopular among the party’s rank Led by Adolf Hitler, the National Socialist, or and file. Nazi, Party took power in Germany in January The war greatly compounded the party’s 1933, promising a “thousand-year empire.” Twelve internal divisions and by 1917 open factions had years later, Germany and most of Europe lay in appeared, competing for control of local organ- ruins, German Nazism having been subdued by izations and of the party’s formidable press the armies of the Soviet Union and the Western apparatus. In April 1917 the left wing formed Allies, led by the United States and Britain. its own party, the Independent Social Demo- But while outside forces were required to bring crats (Unabhängige Sozialdemokratische Partei down Hitler’s tyranny, the Nazi dictatorship Deutschlands) (USPD). The USPD was, how- was never free from domestic opposition. The ever, not simply a product of dissension within Third Reich, as the Nazi government was called, the SPD leadership; it also reflected the explosive found its most persistent and numerous enemies social conditions of 1917 resulting from labor in the remnants of Germany’s left-wing parties, protests and a deepening popular abhorrence of which Hitler had ruthlessly suppressed upon the war. -
Widerstandsgruppe Schulze-Boysen/Harnack
Widerstandsgruppe Schulze-Boysen/Harnack Bearbeitet von Klaus Lehmann Herausgegeben von der zentralen Forschungsstelle der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes VVN Berliner Verlag GmbH, Berlin 1948, 88 Seiten Faksimileausgabe der Seiten 3 bis 27 und 86 bis 88 Die Schulze-Boysen/Harnack-Gruppe wurde 1942 von der Gestapo un- ter dem Begriff Rote Kapelle entdeckt und ausgeschaltet. Diese erste ausführliche Veröffentlichung erschien in der damaligen Sowjetischen Besatzungszone und wurde von der VVN, einer von der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) gelenkten Organisation, herausge- geben. Während die Widerstandsarbeit der Schulze-Boysen/Harnack-Gruppe mit Flugblättern, Zeitschriften, Klebeaktionen, Hilfe für politisch verfolg- te bis hin zur Beschaffung von Waffen beschrieben wird, wird ihre Spi- onagetätigkeit für die Sowjetunion bewusst verschwiegen. Die Spionagesender, die vom sowjetischen Nachrichtendienst zur Ver- fügung gestellt worden waren, werden hier stattdessen in Geräte um- gedeutet, die "mit ihren Sendungen das deutsche Volk" aufklären soll- ten (S.15). Dies zeigt, dass man sich zur Spionage für Stalin nicht be- kennen wollte, weil diese mit den damals gängigen moralischen Maß- stäben nicht in Einklang zu bringen war. Dies wandelte sich erst Ende der 1960-er Jahre, als die Sowjetunion einigen Mitgliedern der Roten Kapelle postum Militärorden verlieh und die DDR sie fortan als "Kundschafter" und Paradebeispiel für kommu- nistischen geführten Widerstand feierte. Auf den Seiten 28 bis 85 werden 55 Mitglieder -
Den Rechten Paroli Bieten!
15. Jahrgang, Nr. 175 August 2012 OT UCHS RT RIBÜNE FÜR KOMMUNIS TFEN UND SOZIALIS T EN IN DEU T SCHLAND Den Rechten Paroli bieten! nmittelbar nach den Göttinger Beratungen Divergenzen handelt es sich weder um bloße Perso- U der Partei Die Linke (PDL), bei denen sich die nalquerelen, obwohl diese im Gerangel konkurrie- schlimmen Befürchtungen vieler Tag für Tag an render Postenjäger natürlich stets eine Rolle spielen, der Basis redlich rackernder Genossen glückli- noch um einen Ost-West-Konflikt innerhalb der aus cherweise nicht bestätigten, geschah folgendes: zwei Quellparteien gespeisten PDL, sondern um den Der „Seeheimer Kreis“, in dem sich die Rechtesten Zusammenprall völlig konträrer Konzeptionen. unter den Rechten der SPD ein Stelldichein geben, Auf der einen Seite befinden sich jene Sozialisten lud Dietmar Bartsch kurz entschlossen zum Mit- und ehrlichen linken Sozialdemokraten, die nicht machen bei sich ein. Schließlich gehöre er ja ohne- davor zurückschrecken, die Macht- und Eigentums- hin in die SPD. Der so Angesprochene, in dem nicht frage aufzuwerfen, ohne damit bereits eine revolu- I NHAL T nur Gabriels Umfeld heute bereits einen künftigen tionäre Überwindung des Systems mehrheitlich auf Seite Führer der SPD vermutet, wies die „verlockende ihre Fahnen geschrieben zu haben. Auf der ande- Haben Marx und Lenin ihren „Biß“ verloren? 2 Offerte“ zurück. Sie war ihm einfach zu früh ins ren Seite operieren und taktieren Pseudosoziali- Gauck gegen „Glückssüchtige“ 3 Haus geflattert und widersprach deshalb auch sten, welche im bundesdeutschen Kapitalismus Der 90-jährige Kurt Loge hatte niemals einen der taktischen Konzeption des stellvertretenden angekommen sind. Ihr „politischer Gestaltungs- „Logenplatz“ 4 Fraktionsvorsitzenden, seine sozialdemokratische wille“ beschränkt sich auf „Schönheitsoperatio- Walter Ruge über diese und jene „Zeitzeugen“ 5 Politik vorerst innerhalb der Linkspartei fortset- nen“ an dessen häßlicher Visage. -
Bibliografischer Informationsdienst 08/2014
Bibliografischer Informationsdienst der Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte Ausgabe 08/2014 Der Bibliografische Informationsdienst führt die Bibliographie zur Zeitgeschichte in digitaler Form fort. Er wird monatlich von der Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin auf der Grundlage ihrer laufenden Neuerwerbungen zusammengestellt. Redaktion: Matthias Krebs und Daniel Schlögl Online-Archiv und Anmeldung zum E-Mail-Abonnement: http://www.ifz-muenchen.de/bibliothek/literatursuche/bibliografischer-informationsdienst/ Nutzungsbedingungen: Der Informationsdienst steht kostenfrei unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC 3.0 DE (Namensnennung – keine kommerzielle Nutzung) zur Verfügung. Näheres zur Lizenz unter: http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/de/ Bibliografischer Informationsdienst 08/2014 Inhaltsverzeichnis 1 HILFSMITTEL ................................................................................................................................. 6 a) Bibliografien ..................................................................................................................................... 6 b) Nachschlagewerke............................................................................................................................– c) Quellenkunde ................................................................................................................................... 6 d) Archive und Bibliotheken ..................................................................................................................– -
Widerstand in Hamburg 1933–1945
Widerstand in Hamburg 1933–1945 Die ersten Verbote politischer Organisationen, die Verfolgung ihrer Mitglieder und weitere Unterdrückungsmaßnahmen trafen ab März 1933 in erster Linie die Parteien und anderen Verbände der Arbeiterbewegung. Gleichzeitig wurde von diesen Verbänden, die zumeist in schärfster Gegnerschaft zum Nationalsozialismus standen, vielfältiger Widerstand gegen die NS-Diktatur organisiert. Auch aus christlicher Moti- vation wurde sich der NS-Diktatur widersetzt, wobei insbe- sondere der Widerstand der Zeugen Jehovas zu nennen ist. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges begann sich Widerstand neu und auf einer breiteren Basis zu formieren. Eine Reihe von Widerstandsgruppen bildete sich dabei weitgehend un- abhängig von den politischen Konstellationen aus der Zeit vor 1933. So gehörten der Gruppe um Helmuth Hübener oder dem Hamburger Zweig der „Weißen Rose“ junge Menschen an, die 1933 noch Kinder waren und in der NS-Zeit zur Schule gingen. Widerstand leisteten auch zahlreiche Frauen und Männer in den besetzten Ländern und Kriegsgefangene, Zwangsarbeite- rinnen und Zwangsarbeiter in Deutschland. Zum Widerstand im weitesten Sinne gehörte die Ablehnung nationalsozialisti- schen Gedankenguts, die Verweigerung der Mitgliedschaft in NS-Organisationen, die Vermittlung humanistischer Werte an junge Menschen oder die Aufrechterhaltung von Kontakten zu jüdischen Freundinnen und Freunden. Auch in liberalen, konservativen und christlichen Kreisen war eine solche Ver- weigerungshaltung anzutreffen. KZ-Gedenkstätte Neuengamme | Reproduktion