Kunstsammlungen Dresden Birgit Dalbajewa, Hilke Wagner, Heike Biedermann, Andreas Dehmer, Mathias Wagner
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Nachlass Der Bauhäusler Hinnerk Und Lou Scheper Für Berlin Gesichert
Pressemeldung Nachlass der Bauhäusler Hinnerk und Lou Scheper für Berlin gesichert Lotto-Stiftung Berlin ermöglicht Ankauf der Arbeiten und Dokumente von Hinnerk und Lou Scheper durch das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung Mit Unterstützung der Lotto-Stiftung kann der Nachlass des Künstlerehepaares Hinnerk und Lou Scheper in Berlin gehalten werden. Mit einer Förderung in Höhe von 1,185 Mio. Euro ermöglicht die Lotto-Stiftung dem Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin den Erwerb des umfassen- den Erbes von Hinnerk und Lou Scheper und sichert es für Berlin. In seiner dritten Sitzung 2016 hatte der Stiftungsrat der Lotto-Stiftung Berlin unter Vorsitz des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller am 5. Oktober 2016 insgesamt 18,5 Millionen Euro ausgeschüttet. Berlin, 06.10.16. Die Künstler Hinnerk und Lou Scheper haben das Bauhaus entscheidend geprägt. Darü- ber hinaus hatten sie einen entscheidenden Anteil an der künstlerischen und denkmalpflegerischen Ent- wicklung Berlins in den Nachkriegsjahren. Zum einzigartigen Nachlass des Paares gehören Farbgestal- tungen, Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien, Möbel, Designobjekte, Dokumente und Korresponden- zen sowie eine umfassende Bibliothek mit seltenen Ausstellungskatalogen, Broschüren und Zeitschriften der 1920er-Jahre. „Dank der großzügigen Förderung der Lotto-Stiftung Berlin wird es uns möglich, den großartigen Nachlass von Hinnerk und Lou Scheper – zwei der bedeutendsten Vertreter des Bauhauses – dauerhaft für das Bauhaus-Archiv und damit für die Forschung und für die Öffentlichkeit zu sichern“, freut sich Dr. Annemarie Jaeggi, Direktorin des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung. „Wir danken allen Unterstützern für die große Wertschätzung unserer Arbeit.“ Der Nachlass Hinnerk und Lou Scheper Sowohl Hinnerk als auch Lou Scheper zählen zu zentralen Persönlichkeiten am Bauhaus. -
Kunstausstellungen in Der Schweiz Als Mittel Der Auswärtigen Kulturpolitik Der Weimarer Republik Und Des "Dritten Reiches" 1919-1939
Kunstausstellungen in der Schweiz als Mittel der auswärtigen Kulturpolitik der Weimarer Republik und des "Dritten Reiches" 1919-1939 Autor(en): Saehrendt, Christian Objekttyp: Article Zeitschrift: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte = Revue suisse d'histoire = Rivista storica svizzera Band (Jahr): 54 (2004) Heft 4 PDF erstellt am: 04.10.2021 Persistenter Link: http://doi.org/10.5169/seals-81379 Nutzungsbedingungen Die ETH-Bibliothek ist Anbieterin der digitalisierten Zeitschriften. Sie besitzt keine Urheberrechte an den Inhalten der Zeitschriften. Die Rechte liegen in der Regel bei den Herausgebern. Die auf der Plattform e-periodica veröffentlichten Dokumente stehen für nicht-kommerzielle Zwecke in Lehre und Forschung sowie für die private Nutzung frei zur Verfügung. Einzelne Dateien oder Ausdrucke aus diesem Angebot können zusammen mit diesen Nutzungsbedingungen und den korrekten Herkunftsbezeichnungen weitergegeben werden. Das Veröffentlichen von Bildern in Print- und Online-Publikationen ist nur mit vorheriger Genehmigung der Rechteinhaber erlaubt. Die systematische Speicherung von Teilen des elektronischen Angebots auf anderen Servern bedarf ebenfalls des schriftlichen Einverständnisses der Rechteinhaber. Haftungsausschluss Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr für Vollständigkeit oder Richtigkeit. Es wird keine Haftung übernommen für Schäden durch die Verwendung von Informationen aus diesem Online-Angebot oder durch das Fehlen von Informationen. Dies gilt auch für Inhalte Dritter, die über dieses Angebot zugänglich sind. Ein Dienst der ETH-Bibliothek ETH Zürich, Rämistrasse 101, 8092 Zürich, Schweiz, www.library.ethz.ch http://www.e-periodica.ch Miszellen / Melanges SZG/RSH/RSS 54, 2004, Nr. 4 Kunstausstellungen in der Schweiz als Mittel der auswärtigen Kulturpolitik der Weimarer Republik und des «Dritten Reiches» 1919-1939 Christian Saehrendt Auswärtige Kulturpolitik begleitet die Außenpolitik Deutschlands seit ungefähr 100 Jahren. -
Dessau: Höhepunkt Der Ästhetik in Der Industrie-Epoche - Das Bauhaus Und Seine Bauten
• • Dessau: Höhepunkt der Ästhetik in der Industrie-Epoche - das Bauhaus und seine Bauten Weitreichender Zusammenhang. In Bei der Wiedereröffnung des Bau Dessau hatte in der zweiten Hälfte des hauses in den 80er Jahren wird der Zu 18. Jahrhundert ein aufgeklärter Klein sammenhang zwischen Gartenreich und fürst eine vielbewunderte Gesellschafts- Bauhaus erneut diskutiert. Der Begriff Utopie geschaffen: eine Synthese von „Industrielles Gartenreich“ entsteht. Empfindung und Vernunft, sozialem und In diesem Diskurs ergeben sich Ver kulturellem Verhalten, Nutzen und Schön bindungen zur IBA-Berlin / Strategien heit. für Kreuzberg (Hardt-Walther Hämer) Davon ist vieles mental lebendig, als und der IB A-Emscher Park im Ruhrgebiet das Bauhaus 1925 nach Dessau kommt. (Karl Ganser, Gerhard Seitmann). Der ge meinsame Faden ist die Begleitung des in dustriellen Struktur-Wandels: in einer Synthese von Potential-Denken und Ge stalten. In diesem Kontext entwickelt die Landesregierung 1996 eine Strategie: es entsteht eine Agentur zur Entwicklung der regionalen Struktur. Verknüpft mit dem Gedanken an die Expo Hannover heißt dieses umfangreiche Projekt-Paket (S. 596): Expo 2000 Sachsen-Anhalt. Das Drama der Vorge schichte: Aufstieg und Fall des Bauhauses in Weimar Walter Gropius gründet 1919 das Bau haus. Er ist seit 1910 Mitglied im Deut schen Werkbund - ebenso wie der künst lerische Berater der Zukunfts-Industrie, des Elektrizitäts-Konzerns AEG, Peter Behrens. Behrens entwickelte aus indu striellen Materialien und Prozessen eine Lyonei Feininger: Kathedrale des Sozialismus eigene Ästhetik der Industrie. 1908 bis (1919, Holzschnitt) 1910 war Gropius im Atelier von Beh- rens tätig, vor allem als Architekt. Er sog tag. Die „Weimarer Künstlerschaft“ for dort neue Ideen ein. -
The Bauhaus 1 / 70
GRAPHIC DESIGN HISTORY / THE BAUHAUS 1 / 70 The Bauhaus 1 Art and Technology, A New Unity 3 2 The Bauhaus Workshops 13 3 Origins 26 4 Weimar 45 5 Dessau 57 6 Berlin 68 © Kevin Woodland, 2020 GRAPHIC DESIGN HISTORY / THE BAUHAUS 2 / 70 © Kevin Woodland, 2020 GRAPHIC DESIGN HISTORY / THE ARTS & CRAFTS MOVEMENT 3 / 70 1919–1933 Art and Technology, A New Unity A German design school where ideas from all advanced art and design movements were explored, combined, and applied to the problems of functional design and machine production. © Kevin Woodland, 2020 Joost Schmidt, Exhibition Poster, 1923 GRAPHIC DESIGN HISTORY / THE BAUHAUS / Art and TechnoLogy, A New Unity 4 / 70 1919–1933 The Bauhaus Twentieth-century furniture, architecture, product design, and graphics were shaped by the work of its faculty and students, and a modern design aesthetic emerged. MEGGS © Kevin Woodland, 2020 GRAPHIC DESIGN HISTORY / THE BAUHAUS / Art and TechnoLogy, A New Unity 5 / 70 1919–1933 The Bauhaus Ideas from all advanced art and design movements were explored, combined, and applied to the problems of functional design and machine production. MEGGS • The Arts & Crafts: Applied arts, craftsmanship, workshops, apprenticeship • Art Nouveau: Removal of ornament, application of form • Futurism: Typographic freedom • Dadaism: Wit, spontaneity, theoretical exploration • Constructivism: Design for the greater good • De Stijl: Reduction, simplification, refinement © Kevin Woodland, 2020 GRAPHIC DESIGN HISTORY / THE BAUHAUS / Art and TechnoLogy, A New Unity 6 / 70 1919–1933 -
German and Austrian Art of the 1920S and 1930S the Marvin and Janet Fishman Collection
German and Austrian Art of the 1920s and 1930s The Marvin and Janet Fishman Collection The concept Neue Sachlichkeit (New Objectivity) was introduced in Germany in the 1920s to account for new developments in art after German and Austrian Impressionism and Expressionism. Gustav Friedrich Hartlaub mounted an exhibition at the Mannheim Museum in 1925 under the title Neue Art of the1920s and1930s Sachlichkeit giving the concept an official introduction into modern art in the Weimar era of Post-World War I Germany. In contrast to impressionist or abstract art, this new art was grounded in tangible reality, often rely- ing on a vocabulary previously established in nineteenth-century realism. The artists Otto Dix, George Grosz, Karl Hubbuch, Felix Nussbaum, and Christian Schad among others–all represented in the Haggerty exhibi- tion–did not flinch from showing the social ills of urban life. They cata- logued vividly war-inflicted disruptions of the social order including pover- Otto Dix (1891-1969), Sonntagsspaziergang (Sunday Outing), 1922 Will Grohmann (1887-1968), Frauen am Potsdamer Platz (Women at Postdamer ty, industrial vice, and seeds of ethnic discrimination. Portraits, bourgeois Oil and tempera on canvas, 29 1/2 x 23 5/8 in. Place), ca.1915, Oil on canvas, 23 1/2 x 19 3/4 in. café society, and prostitutes are also common themes. Neue Sachlichkeit artists lacked utopian ideals of the Expressionists. These artists did not hope to provoke revolutionary reform of social ailments. Rather, their task was to report veristically on the actuality of life including the ugly and the vulgar. Cynicism, irony, and wit judiciously temper their otherwise somber depictions. -
Photo Credits Chapter Illustrations
Photo Credits If not indicated otherwise, the pictures were provided by the authors. Bauhaus Archiv, Berlin: p. 154, p. 156 bottom, p. 157 Chan-Magomedov, Selim: Pioniere der sowjetischen Architektur, Dresden 1983, p. 267 Dill, Alex, Darmstadt: p. 24, p. 36, p. 48, p. 49, p. 62 Dushkina, Natalya, Moscow: p. 45, p. 74 bottom Ginzburg, Mosey, zhilische, Moscow 1934: p. 53, p. 144 middle Gozak, Andrey, Moscow: p. 68 Institut für Regional- und Strukturplanung IRS, Erkner, left bottom: p. 40 right top Kudryavtsev, Alexander, Dushkina Natalia (eds): 20th Century. Preservation of Cultural Heritage. Moscow 2006: p. 71, p. 151: Landesdenkmalamt Berlin / archive: p. 129, p. 132, p. 133 Landesdenkmalamt Berlin / Wolfgang Bittner / Wolfgang Reuss: p. 143 top, p. 172, p. 173, p. 174 Miskowiec, Jolanta; Warsaw: p. 40: left top Mosproject 2, Moscow: p. 142 top, p. 152 top Scheper, Dirk, Berlin: p. 138, p. 156 top Schusev State Museum of Architecture, Moscow: p. 26 bottom, p. 28, p. 43, p. 44, p. 69 bottom, p. 141, p. 162, p. 164 Seegers, Bernd, Shanghai: p. 40 left buttom Stadtarchiv Dessau: p. 104 bottom Stiftung Bauhaus Dessau: p. 104, p. 105, p. 106, p. 108 –111, Martin Brück: p. 103 Stiftung Welterbestätte Zeche Zollverein Essen/Walter Busch: p. 102 Stubbs, John, New York: p. 14, p. 52 Studentische Initiative Kabelfabrik FHTW Berlin: p. 175 Winfried Brenne Architekten, Berlin: p. 130, p.136, p.141 left, p. 147, p. 148, p. 149, p. 150 Zalivako, Anke, Berlin: p. 26 top, p. 37 bottom, p. 54, p. 55, p. 56, p. 57, p. -
Hinnerk Scheper Und Boris Ender Im Maljarstroj
Wissenschaftliche Zeitschrift der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar 26. Jahrgang 1 1979 1 Heft 4/5 Larissa A. Shadowa Hinnerk Scheper und Boris Ender im Maljarstroj über Verbindungen von Mitarbeitern des Bauhauses und sowjetischen Künstlern In der Geschichte der wechselseitigen Verbindungen der Mit naher praktischer Aufgaben zu verbinden, indem sie in diesem arbeiter des Bauhauses und der Vertreter der sowjetischen Fall die Produktion hochwertiger Farben auf eine reale ma künstlerischen Kultur ist die Zusammenarbeit von H. Scheper terielle Basis stellten. Deshalb betrachteten sie die Aufgabe und B. Ender im Maljarstroj in Moskau (1930-31) nur eine der Farbgebung in der Architektur komplex, sowohl als künst• kleine Episode, die jedoch ihre Spur in den Menschen und lerische als auch als bautechnologische Aufgabe und als Pro ihrer schöpferischen Tätigkeit hinterlassen hat. blem der Farbenchemie. Die Wahl von Scheper als Berater Es trafen sich zwei Künstler: der eine - Schüler von Johan von Maljarstroj zu Problemen der Farbgestaltung erklärt sich nes Itten, der andere - von M. Matjuschin. Itten und Matju auch durch das Programm dieser Organisation, das auf eine schin waren Maler, die in die Geschichte der künstlerischen organische VerschmelZl\Jng künstlerischer und produktiver Tä• Kultur des 20. Jahrhunderts vor allem als Pädagogen und als ügkeit gerichtet war. Schöpfer origineller Farbsysteme eingegangen sind. Sowohl die Denn Scheper gehörte zu den ersten A!bsolventen des Bau Pädagogik Ittens als auch sein Farbsystem erhielten schon hauses (1919-22), und er erhielt gleichzeitig eine künstlerische längst internationale Anerkennung. Die ganze Bedeutung der und produktive Ausbildung. In seinem Gepäck befand sich die Pädagogik und des Farbsystems von Matjuschin ist nur im Ausbildung im Vorkurs Ittens, im Kurs Paul Klees, die Arbeit Laufe der Zeit voll und ganz zu erschließen. -
Art and Political Ideology : the Bauhaus As Victim
/ART AND POLITICAL IDEOLOGY: THE BAUHAUS AS VICTIM by LACY WOODS DICK A., Randolph-Macon Woman's College, 1959 A MASTER'S THESIS submitted in partial fulfillment of the requirements for the degree MASTER OF ARTS Department of History KANSAS STATE UNIVERSITY Manhattan, Kansas 1984 Approved by: Donald J. ftrozek A113D5 bSllSfl T4 vM4- c. 3~ TABLE OF CONTENTS Page Preface iii Chapter I Introduction 1 Chapter II The Bauhaus Experience: In Pursuit of the Aesthetic Chapter III The Bauhaus Image: Views of the Outsiders 48 Chapter IV Nazi Culture: Art and Ideology 92 Chapter V Conclusion 119 Endnotes 134 Selected Bibliography 150 -PREFACE- The Bauhaus, as a vital entity of the Weimar Republic and as a concept of modernity and the avant-garde, has been the object of an ongoing study for me during the months I have spent in the History Depart- ment at Kansas State University. My appreciation and grateful thanks go to the faculty members who patiently encouraged me in the historical process: to Dr. Marion Gray, who fostered my enthusiasm for things German; to Dr. George Kren, who closely followed my investigations of both intellectual thought and National Socialism; to Dr. LouAnn Culley who brought to life the nineteenth and twentieth century art world; and to Dr. Donald Mrozek who guided this historical pursuit and through- out demanded explicit definition and precise expression. I am also indebted to the Interlibrary Loan Department of the Farrell Library who tirelessly and cheerfully searched out and acquired many of the materials necessary for this study. Chapter I Introduction John Ruskin and William Morris, artist-philosophers of raid-nine- teenth century England, recognized and deplored the social isolation of art with artists living and working apart from society. -
JUN 2 7 2013 JUNE 2013 LIBRAR ES 02013 Mariel A
Life behind ruins: Constructing documenta by Mariel A. Viller6 B.A. Architecture Barnard College, 2008 SUBMITTED TO THE DEPARTMENT OF ARCHITECTURE IN PARTIAL FULFILLMENT OF THE REQUIREMENTS FOR THE DEGREE OF ARCHVES MASTER OF SCIENCE IN ARCHITECTURE STUDIES MASSACHUSETTS INSTTE AT THE OF TECHNOLOGY MASSACHUSETTS INSTITUTE OF TECHNOLOGY JUN 2 7 2013 JUNE 2013 LIBRAR ES 02013 Mariel A. Viller6. All rights reserved. The author hereby grants MIT permission to reproduce and distribute publicly paper and electronic copies of this thesis document in whole or in part in any medium now known or hereafter created. Signature of Author: Department of Architecture May 23,2013 Certified by: Mark Jarzombek, Professor of the Histo4y 7eory and Criticism of Architecture Accepted by: Takehiko Nagakura, Chair of the Department Committee on Graduate Students 1 Committee Mark Jarzombek,'Ihesis Supervisor Professor of the History, Theory and Criticism of Architecture Caroline Jones, Reader Professor of the History of Art 2 Life behind ruins: Constructing documenta by Mariel A. Viller6 B.A. Architecture Barnard College, 2008 Submitted to the Department of Architecture on May 23,2013 in Partial Fulfillment of the Requirements for the Degree of Master of Science in Architecture Studies Abstract A transnational index of contemporary art, documenta in its current form is known in the art world for its scale, site-specificity and rotating Artistic Directors, each with their own theme and agenda. On a unique schedule, the expansive show is displayed in Kassel, Germany from June to September every five years. The origins of the exhibition-event are embedded in the postwar reconstruction of West Germany and a regenerative national Garden Show. -
Die Magische Bilderwelt Der Bauhauskünstlerin Lou Scheper-Berkenkamp Von Barbara Murken
Kinderliterarische Themen „Eigentlich sitze ich lieber auf Luftlinien als auf Sesseln ...“ Die magische Bilderwelt der Bauhauskünstlerin Lou Scheper-Berkenkamp von Barbara Murken Das Staatliche Bauhaus, 1919 von dem Archi- zu verlieren, sollten Phantasie und handwerkli- tekten Walter Gropius in Weimar gegründet, ches Experimentieren den Geist des Bauhauses entstand durch die Vereinigung der Hochschule prägen und den Weg in eine zukünftige humane für Bildende Kunst mit der Großherzoglichen Gesellschaft bahnen. Visionärer Schöpfergeist, ge- Kunstgewerbeschule von Sachsen-Weimar. Ab paart mit künstlerischer Funktionalität, sollte die 1926 wurde die Institution in Dessau als Hoch- trennenden sozialen Strukturen der Gesellschaft schule für Gestaltung weitergeführt. Nach einem überwinden und von Grund auf erneuern, war im erneuten Umzug 1932 nach Berlin wurde sie Bauhaus Manifest von 1919 zu lesen. So wurde von den Nationalsozialisten 1933 geschlossen. das Bauhaus in allen Bereichen der bildenden Die neue und revolutionäre Idee der Bauhauses Kunst wie der Architektur, der Malerei und der bestand in der Vision, durch ein gleichzeitiges Fotografie zum Spielfeld für neue Formen, Farben Angebot von Theorie und Praxis die verschiede- und Muster: Junge Künstler aus vielen Nationen nen Ausbildungsstätten für Bildkünstler, Architek- bewarben sich an der Schule und prägten gemein- ten und Handwerker zu vernetzen, Technik und sam mit ihren Meistern eine Kunstepoche, die Kunst in ihren Gegensätzen zu versöhnen und so bis in das 21. Jahrhundert mit ihren kreativen ein modernes „Gesamtkunstwerk“ zu schaffen. In Kräften impulsgebend geblieben ist. Anlehnung an die Bauhüttenideale des Mittel- alters sollten handwerkliche Meisterschaft und Lou Berkenkamp schrieb sich 1920, mit 19 Jah- künstlerische Kreativität im Unterricht gleich- ren, als Kunststudentin am Bauhaus in Weimar wertig vermittelt werden und sich in fruchtbarer ein und war der Institution bis zu seiner Schlie- Synthese ergänzen. -
Holzbildwerke Von Christoph Voll in Memoriam Anne-Marie Kassay-Friedländer, Jerusalem
Originalveröffentlichung in: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 2006, S. 173-188 Dietrich Schubert Holzbildwerke von Christoph Voll In memoriam Anne-Marie Kassay-Friedländer, Jerusalem Zusammenfassung Abstract Das Germanische Nationalmuseum zeigt in seinen Sammlungen The Germanisches Nationalmuseum exhibits in its galleries five fünf Figuren aus Holz von Christoph Voll (18971939). Nach wooden figures by Christoph Voll (1 8971939). After an ex einer von übermäßiger Strenge geprägten Kindheit in einem cessively harsh childhood in an orphanage, Voll trained as a Waisenhaus ließ sich Voll bei Albert Starke in Dresden zum Bild sculptor with Albert Starke in Dresden and subsequently served hauer ausbilden und nahm anschließend als Soldat am Frank as a soldier in the French Campaign. Traumatic childhood oc reichfeldzug teil. Traumatische Kindheitserfahrungen und Kriegs currences and wartime experiences left their mark on his later erlebnisse fanden in seinen späteren Arbeiten, in denen er den work, in which he thematized human misery and devastation. In elenden und geschundenen Menschen thematisiert, ihren Nie 1920, Voll became a member of the Dresden Secession and derschlag. 1920 wurde Voll Mitglied der Dresdner Secession was appointed, at the age of 27, to the Staatliche Schule für und erhielt mit 27 Jahren einen Ruf an die Staatliche Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken. From there, he went on, Kunst und Handwerk in Saarbrücken, von wo er 1928 an die in 1928, to the Badische Landeskunstschule in Karlsruhe. Public Badische Landeskunstschule in Karlsruhe wechselte. Seine all recognition of Voll ended abruptly when the National Socialists gemeine Anerkennung fand ein jähes Ende, als die National defamed his work as »degenerate art« and dismissed him from sozialisten seine Arbeiten als »entartete Kunst« diffamierten und his teaching position. -
Laboratorium Institut Für Aktuelle Kunst
Laboratorium Kunstlexikon Saar Institut für Kunstort aktuelle Kunst Stadtbaukunst des späten 19. Jahrhunderts: im Saarland Rathaus und Rathausplatz in Saarbrücken 1 Laboratorium Institut für aktuelle Kunst im Saarland Kunstlexikon Saar Kunstort Stadtbaukunst des späten 19. Jahrhunderts: Rathaus und Rathausplatz in Saarbrücken Vorwort Erik Schrader Dezernent für Bildung, Kultur und Wissenschaft Als sich im Jahr 1909 die drei bis dahin selbstständigen Städte (Alt-)Saarbrücken, St. Johann und Malstatt-Burbach zur Großstadt Saarbrücken vereinigten, wurde als fortan gemeinsames Ratsgebäude das Rathaus von St. Johann gewählt. Erst wenige Jahre zuvor nach einem Plan des Münchner Architekten Georg Hauberrisser vollendet, war es nicht nur das geräumigste sondern auch als das jüngste der drei Rathäuser stilistisch aktuell und stach seine beiden Konkurrenten aus: Das Rathaus Saarbrücken, einen Mitte des 18. Jahrhunderts vom fürstlichen Baumeister Friedrich Joachim Stengel errichteten Barock- bau am Schlossplatz, und das 1875 erbaute, spätklassizistische Rathaus Malstatt. St. Johann, die seinerzeit aufstre- bende Kaufmannsstadt, hatte im Zuge einer notwendig gewordenen Stadterweiterung nördlich des 4 historischen Stadtzentrums einen der Bebauung der einmündenden neuen Platz anlegen lassen, der Straßen ein unverwechselbares nach den von Camillo Sitte in seinem Ganzes, innerhalb dessen sich das Buch „Der Städte-Bau nach seinen Rathaus St. Johann als herausra- künstlerischen Grundsätzen“ vor- gender Ort eines Gemeinwesens gestellten Prinzipien des „male-