Liechtenstein 1988-1998 Liechtenstein 1988-1998
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Liechtenstein Und Die Tschechoslowakischen
Band 7 der Veröffentlichungen der Liechtensteinisch-Tschechischen Historikerkommis- Band 7 Václav Horčička / sion vereinigt die Ergebnisse von zwei weiteren von der Kommission in Auftrag gegebenen Roland Marxer Forschungsprojekten. Sie legen detailliert die restlosen Konfiskationen liechtensteinischer Güter und Vermögen 1945–1948 in der Tschechoslowakei und deren Aus- und Nachwir- kungen bis zur Gegenwart dar. Václav Horčička, Historiker an der Prager Karls-Universität, untersucht aufgrund tsche- chischer und deutschsprachiger Archivquellen die Konfiskationen, die 1945 im Zuge der sogenannten Beneš-Dekrete auf den gesamten tschechoslowakischen Besitz des Fürsten von / Marxer Liechtenstein angewandt wurden. Er zeigt die innertschechoslowakischen Bedenken, die Abwehrversuche von fürstlicher Seite mit Einsprachen und Gutachten, alle erfolglos, und die beiderseitigen Argumentationen, welche auf tschechoslowakischer Seite teils weit in die Horčička Geschichte zurückgriffen, teils ideologisch nationalistisch, teils kommunistisch motiviert waren. Liechtenstein und die tschechoslowakischen Roland Marxer, Politologe und Diplomat, bis 2010 Leiter des Amts für Auswärtige Angele- Konfiskationen von 1945 genheiten in Vaduz, untersucht für den Zeitraum von 1948 bis zur Gegenwart die Nachwir- kungen der tschechoslowakischen Konfiskationen liechtensteinischer Vermögen. Er verfolgt Vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart die Phasen der diplomatischen Eiszeit, die Lockerungsansätze nach 1990, die gerichtlichen Klagen, schliesslich die Deblockierung mit -
LPC Liechtensteiner Presseclub Geschichte 1969 8.2.1969
LPC Liechtensteiner Presseclub Geschichte 1969 8.2.1969 – Gründung LPC: Gründungsversammlung im Hotel Engel, das Patronat übernimmt S.D. Prinz Nikolaus von Liechtenstein Präsident: Walter‐Bruno Wohlwend, Vizepräsident: Dr. Walter Diggelmann, Vorstandsmitglieder: Hubert Marxer, Franz Felix Lehni, Hanns König 1970 ‐ 21.11.1970 – 1. Generalversammlung ‐ Besichtigung SCANA Schaan 1971 4.7.1971 – Felix Real wird Ehrenmitglied des LPC 1972 ‐ 15.1. – GV mit dem Englischen Parlamentarier Enoch Powell zum Thema „England und Europa“ im Hotel Real ‐ 16.11. – Pressedinner mit S.D. Fürst Franz Josef II. von und zu Liechtenstein 1973 ‐ 20.6. – Österreichischer Kanzler Dr. Kurt Schuschnigg zum Thema „Rückschau, Vorschau, Umschau ‐ Erinnerungen eines alten Österreichs“ im Hotel Real ‐ 5./7.10. – LPC‐Weekend Insel Mainau 1974 (keine Infos gefunden) 1975 7.1. – Staatsbesuch von Dr. Bruno Kreisky im Hotel Schlössle 1976 (keine Infos gefunden) 1977 (keine Infos gefunden) 1978 (keine Infos gefunden) 1979 ‐ 28.4. – 10 Jahre LPC, GV mit Österreichischem Vizekanzler Dr. Hannes Androsch zu aktuellen wirtschafts‐ und finanzpolitischen Themen in den 80‐iger Jahren im Hotel Real ‐ neu im LPC‐Vorstand: Dr. Hanns Fritze ‐ 24.9. – Treffen mit Regierungssprecher der Landesregierung Baden‐ Württemberg in Konstanz ‐ 31.12. – 1.LPC‐Brief erscheint 1980 ‐ 2./3.4. – Pressekonferenz mit dem Deutschen Bundesminister der Justiz Dr. Hans‐Jochen Vogel im Hotel Schlössle, Thema: deutsch‐ liechtensteinische Arbeitsgespräche ‐ 15./18.5. – Einladung der fürstlichen Kabinettskanzlei: Reise auf die Besitzungen des Fürsten rund um Wien ‐ 28.5. – Österreichischer Bundesminister der Justiz Dr. Christian Broda ‐ 13./14.6. – Ministerpräsident von Baden‐ Württemberg Lothar Späth im Hotel Real ‐ 1./3.9. – Pressekonferenz mit Österreichischem Aussenminister Dr. -
(1991 – 2019) AUPRÈS DU/DE LA PRÉSIDENT/E DE LA CONFÉDÉRATION SUISSE ET DU/DE LA CHEF/FE DU DÉPARTEMENT FÉDÉRAL DES AFFAIRES ÉTRANGÈRES Abréviations
Département fédéral des affaires étrangères DFAE Secrétariat d’Etat SEE Protocole, Section Cérémonial et Visites VISITES BILATÉRALES (1991 – 2019) AUPRÈS DU/DE LA PRÉSIDENT/E DE LA CONFÉDÉRATION SUISSE ET DU/DE LA CHEF/FE DU DÉPARTEMENT FÉDÉRAL DES AFFAIRES ÉTRANGÈRES Abréviations: VO: Visite officielle VOT: Visite officielle de travail VC: Visite de courtoisie V: Visite particulière Afrique du Sud Date Type de Invité Visite 08.12.1993 VO S.E. M. Roelands F. BOTHA, Ministre des affaires étrangères de la République d’Afrique du Sud 27.06.1995 VO S.E. M. Thabo MBEKI, Vice-président de la République d’Afrique du Sud 03.10.1995 V S.E. M. Nelson R. MANDELA, Président de la République d’Afrique du Sud (à Genève) 03.09.1997 VO S.E. M. R. MANDELA, Président de la République d’Afrique du Sud 10.06.2003 VO S.E. M. Thabo MBEKI, Président de la République d’Afrique du Sud Afghanistan Date Type de Invité Visite 27.06.2003 VOT S.E. M. Hamid KARZAI, Président de la République islamique d'Afghanistan Albanie Date Type de Invité Visite 08.11.1994 VO S.E. M. Aleksander MEKSI, Premier Ministre de la République d’Albanie 31.03.2017 VO S.E. M. Edi RAMA, Premier Ministre de la République d’Albanie Algérie Date Type de Invité Visite 30.11.2004 VO S.E. M. Abdelaziz BOUTEFLIKA, Président de la République algérienne démocratique et populaire 1 Allemagne Date Type de Invité Visite 29.04.1991 VOT S.E. M. Hans-Dietrich GENSCHER, Bundesminister des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland S.E. -
20 Jahre EWR – Öffentlicher Festakt Programm
Regierung des Fürstentums Liechtenstein Regierungsgebäude / Peter-Kaiser-Platz 1 9490 Vaduz • Liechtenstein www.regierung.li • www.liechtenstein.li 20 Jahre EWR – Öffentlicher Festakt Programm 16.00 Uhr: Eröffnung und Ansprachen • Schulchor VOCELLI, Primarschule Balzers, unter der Leitung von Einladung zum öffentlichen Festakt Silvia Vogt-Kalchofner und Lea Vogt 20 Jahre EWR • Adrian Hasler, Regierungschef • Richard Jones, EU-Botschafter für die Schweiz und Liechtenstein 16.20 Uhr: Panel • Ein Blick zurück sowie in die Zukunft geleitet von Dr. Georges Baur, Assistant Secretary General EFTA Secretariat, Am 1. Mai 1995 erfolgte der Beitritt Liechtensteins zum Europäischen Wirtschafts- Brüssel, mit S.D. Prinz Nikolaus von und zu Liechtenstein, Botschafter beim raum (EWR) – zweifelsohne eine der bedeutendsten Entscheidungen der jüngeren Heiligen Stuhl, ehem. Botschafter bei der EU; Fürstlicher Rat Hans Brunhart, Geschichte unseres Landes. ehem. Regierungschef; Kurt Jäger, Botschafter bei der EU; und Prof. Sieglinde Gstöhl, Europakolleg, Brügge, Belgien; mit anschliessender Diskussion Im Rahmen des öffentlichen Festakts 20 Jahre EWR wird der Bogen von den 17.10 Uhr: Pause Anfängen des EWR, über die Bedeutung für Unternehmen bis hin zu möglichen Entwicklungen in der Zukunft gespannt. Wir begehen bei dieser Gelegenheit auch 17.30 Uhr: Panel den diesjährigen Europatag. • EWR im Alltag – Was bedeutet der EWR für Unternehmen in Liechtenstein? geleitet von Dr. Andrea Entner-Koch, Leiterin Stabsstelle EWR, mit Markus Gerne laden wir Sie zu diesem Festakt ein: Kaiser, Geschäftsführer Kaiser AG; Arnold Matt, Geschäftsführer Matt Druck AG; Montag, 11. Mai 2015, 16.00 Uhr im Vaduzer-Saal, Vaduz Dr. Andreas Insam, CEO Valartis Bank; und Dr. Mario Frick, Rechtsanwalt, ehem. Regierungschef; mit anschliessender Diskussion Wir freuen uns, Sie persönlich begrüssen zu dürfen. -
Frommelt: «Es Ist Gelungen, Eine Übermässige Politisierung Der Pandemie Zu Verhindern»
6|Inland Schwerpunkt Ein Jahr Corona in Liechtenstein Infektionsgeschehen und zentrale Massnahmen in Liechtenstein Täglich neu gemeldete Fälle seit der ersten laborbestätigten Infektion am 3. März 2020 70 0 Die Tageszeitung für Liechtenstein 4. April Erster Todesfall. uz Uhr r f tet ne ali- r e ist 60 mel- ür ällt in 27. eite akti- heine zu prei- te 15 e in 2019 sam- taa- Tau- den ° 10° 27 50 ter 29 30+31 32 blatt.li z Coronakrise Regierung beschliesst einschneidende Massnahmen Es ist selten, dass die Gesamtregierung im Fürst-Johannes-Saal vor die Presse tritt. Dies zeigt den Ernst der Lage. Die Regierung betonte am Freitag jedoch, 011 die Situation im Griff zu haben. Das oberste Ziel sei es nun, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, um das Gesundheitssystem nicht zu überfordern. Dafür sind einschneidende Massnahmen nötig: Schulen und Kitas werden geschlossen, Veranstaltungen über 100 Personen verboten, Lokale dürfen nicht mehr als 50 Personen aufnehmen. Zudem appelliert die Regierung an das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen. Seiten 2 bis 9 und 16 (Text: red/Foto: Michael Zanghellini) 13. März Endlich wieder Schule Die Regierung Bildung Heute wird an allen Schulen in Liechtenstein der Präsenzunterricht wieder aufgenommen. Es ist jedoch ein Neustart mit Vorbehalten, nachdem die Politik wegen des Coronavirus im März abrupt den Stecker gezogen hatte. 40 VON DAVID SELE das exponenzielle Wachstum vor- noch nicht gebannt, eine zweite Wel- weiterhin digital aus der Ferne, das erst eingedämmt. Höchste Zeit also, le wohl im Anmarsch. heisst daheim, erfolgen. Die Entscheidung, die Schulen zu dass die Schulen wieder öffnen. Die Und so gilt, wie derzeit überall, auch Dennoch bringt die behutsame schliessen, war innert weniger Stun- Freude bei Schülern und Lehrern an den Schulen das «Vorsichtsprin- Schulöffnung Entspannung. -
Landtagswahlen 2009: Regierungsbildung Und Wählerpräferenzen in Liechtenstein Arbeitspapiere Liechtenstein-Institut Nr. 23
Wilfried Marxer Landtagswahlen 2009: Regierungsbildung und Wählerpräferenzen in Liechtenstein Arbeitspapiere Liechtenstein-Institut Nr. 23 _____________________________________________________________________ Fachbereiche Politikwissenschaft Mai 2009 Arbeitspapiere Liechtenstein-Institut _____________________________________________________________________ Die Verantwortung für die Arbeitspapiere liegt bei den jeweiligen Autoren. Kontakt: Dr. Wilfried Marxer ([email protected]) Wilfried Marxer Landtagswahlen 2009: Regierungsbildung und Wählerpräferenzen in Liechtenstein Fachbereiche Politikwissenschaft Mai 2009 _______________________________________________________________________ Liechtenstein-Institut, Auf dem Kirchhügel, St. Luziweg 2, FL-9487 Bendern Telefon (00423) 373 30 22 - Fax (00423) 373 54 22 http://www.liechtenstein-institut.li - [email protected] Inhaltsverzeichnis Einleitung 1 Tradition der Koalition 1 Wechselnde Regierungsformen 4 Ideologische Distanz der Parteien 6 Koalition oder Alleinregierung? 10 Fazit 14 Literatur 15 Abbildungen Abbildung 1: Parteistimmenanteile bei Landtagswahlen von 1945 bis 2009 (in Prozent) ............ 3 Abbildung 2: Links-Rechts-Profil der Parteien von 1970 bis 2009 (Manifesto Liechtenstein) (positive Zahl = rechts, negative Zahl = links) .......................................................... 8 Abbildung 3: Links-Rechts-Profil der Parteien von 1997 bis 2009 (Wahlumfragen) (0 = ganz links, 10 = ganz rechts)............................................................................................. -
Liechtenstein Politische Schriften
Liechtenstein Politische Schriften BAND 30 Wilfried Marxer Wahlverhalten und Wahlmotive im Fürstentum Liechtenstein Verlag der Liechtensteinischen Akademischen Gesellschaft, Vaduz 2000 Vorwort Die vorliegende Arbeit wurde von der Philosophischen Fakultät der Universität In der politikwissenschaftlichen Forschung werden seit vielen Jahrzehn- Zürich im Wintersemester 1999/2000 auf Antrag von Prof. Dr. Ulrich Klöti als ten empirische Untersuchungen durchgeführt, um das Wahlverhalten Dissertation angenommen. und die Wahlmotive sowie deren Veränderungen beschreiben und erklä- ren zu können. Verschiedene Länder und Forschungsinstitute haben da- bei eine Vorreiterrolle eingenommen. In Liechtenstein hat sich diese Form der Wahlforschung bisher nicht etabliert. Das will nicht heissen, dass das Wahlverhalten in Liechtenstein bisher eine grosse Unbekannte war. Durch die Kleinräumigkeit und die überschaubaren sozialen Ver- hältnisse war bis vor wenigen Jahren weitgehend bekannt, wer welche Partei wählt. Das Hauptmotiv bestand dabei darin, dass die Familie schon immer diese Partei gewählt hatte. Inzwischen bereitet es auch den versierten KennerInnen der politi- schen Szene immer mehr Probleme, das Wahlverhalten der WählerInnen einigermassen zuverlässig einordnen zu können. Die sozialen Bindun- gen lassen nach, die Zahl der WählerInnen nimmt laufend zu, es sind © 2000 Verlag der Liechtensteinischen Akademischen Gesellschaft neue Parteien entstanden, die Parteibindungen werden schwächer und FL-9490 Vaduz, Postfach 44 durch den wirtschaftlichen Aufschwung -
Idee Und Geschichte Der VP Bank
Zurich Open Repository and Archive University of Zurich Main Library Strickhofstrasse 39 CH-8057 Zurich www.zora.uzh.ch Year: 2007 Idee und Geschichte der VP Bank Lussy, Hanspeter Posted at the Zurich Open Repository and Archive, University of Zurich ZORA URL: https://doi.org/10.5167/uzh-62084 Monograph Originally published at: Lussy, Hanspeter (2007). Idee und Geschichte der VP Bank. Vaduz: Verwaltungs- und Privatbank. Idee und Geschichte der VP Bank Hanspeter Lussy Wirtschaftsfragen Heft 40 Vorwort Impressum Die VP Bank hat im Jahr 2006 aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens durch Veranstal- tungen und eine Publikation Geschichte und Zukunft gleichermassen thematisiert. Herausgeberin: Ein Jubiläum eines Unternehmens macht nur Sinn, wenn es einen Beitrag zur Stärkung Verwaltungs- und Privat-Bank Aktiengesellschaft und Zukunftsbewältigung leistet. Der Rückblick auf die Geschichte ist jedoch immer Corporate Communications Grundlage des Ausblicks. Auch ein Unternehmen muss seine Geschichte kennen. Aeulestrasse 6 LI-9490 Vaduz Wir haben den Historiker Hanspeter Lussy, der sich bereits im Rahmen der Arbeiten der Tel +423 235 66 35 Historikerkommission eingehend mit dem liechtensteinischen Finanzplatz beschäftigt hatte, Fax +423 235 76 19 mit dem Verfassen einer wissenschaftlich fundierten Geschichte der VP Bank beauftragt. [email protected] Gleichzeitig richtete er ein historisches Unternehmensarchiv unseres Bankinstituts ein. www.vpbank.com Die vorliegende Arbeit über die VP Bank stellt, nachdem eine Unternehmung wesentlich Gestaltung: von politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt ist, nicht nur die Ge- TANGRAM, Vaduz schichte der Bank allein dar, sondern auch jene des Wirtschaftsstandortes Liechtenstein, der Partnerschaft mit der Schweiz, der europäischen Integrationsentwicklung und der Druck: Bezüge zu den weltweiten Finanzplätzen. -
Die Geschichte Der Liechtensteinischen
Christoph Maria Merki DIE GESCHICHTE DER LIECHTENSTEINISCHEN AUSSENPOLITIK SEIT 1950 Arbeitspapiere Liechtenstein-Institut Nr. 67 (2020) Priv.-Doz. Dr. Christoph Maria Merki, Historiker, Projektmitarbeiter am Liechtenstein-Institut Arbeitspapiere Liechtenstein-Institut Nr. 67 (2020) http://dx.doi.org/10.13091/li-ap-67 Die Verantwortung für den Inhalt liegt beim Autor. Liechtenstein-Institut St. Luziweg 2 9487 Bendern Liechtenstein T +423 / 373 30 22 [email protected] www. liechtenstein-institut.li ABSTRACT Gerade als Kleinstaat ist Liechtenstein auf vielfältige Aussenbeziehungen angewiesen, um sein Po- tential entfalten zu können. Liechtensteinische Aussenpolitik beschränkte sich während Jahr- zehnten darauf, das bilaterale Verhältnis zum Nachbarn Schweiz, an den sich Liechtenstein seit dem Ersten Weltkrieg anlehnte, zu gestalten. Um nicht bloss als Anhängsel der Schweiz wahrge- nommen zu werden, strebte Liechtenstein seit der Mitte des 20. Jahrhunderts vermehrt nach mul- tilateraler Einbindung. Sowohl beim Beitritt zum Statut des Internationalen Gerichtshofs (1950) als auch beim Beitritt zum Europarat (1978) musste starker Widerstand überwunden werden, der die Souveränität Liechtensteins anzweifelte. Auch die Mitarbeit bei der Konferenz über Si- cherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE bzw. OSZE) diente dazu, die Eigenständigkeit und Handlungsfähigkeit des Staates unter Beweis zu stellen. Obwohl Liechtenstein 1990 beim Beitritt zur UNO das bis dahin kleinste Mitgliedsland war, wurde seine Souveränität nicht mehr infrage