Rundfunk Berlin-Brandenburg Bericht 2015/2016 Und
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Weaponized Humor: the Cultural Politics Of
WEAPONIZED HUMOR: THE CULTURAL POLITICS OF TURKISH-GERMAN ETHNO-COMEDY by TIM HÖLLERING B.A. Georg-August Universität Göttingen, 2008 M.Ed., Georg-August Universität Göttingen, 2010 A DISSERTATION SUBMITTED IN PARTIAL FULFILLMENT OF THE REQUIREMENTS FOR THE DEGREE OF DOCTOR OF PHILOSOPHY in THE FACULTY OF GRADUATE AND POSTDOCTORAL STUDIES (Germanic Studies) THE UNIVERSITY OF BRITISH COLUMBIA (Vancouver) June 2016 © Tim Höllering, 2016 Abstract My thesis aims to show how the humor of Turkish-German ethno-comedians fulfills a double purpose of entertaining its audience while advancing a cultural political agenda that Kathrin Bower called “transnational humanism.” It includes notions of human rights consensus, critical self-reflection, respect, tolerance, and openness to cultural diversity. Promoting these values through comedy, the artists hope to contribute to abating prejudice and discrimination in Germany’s multi-ethnic society. Fusing the traditional theatrical principle of “prodesse et delectare” with contemporary cultural politics, these comedians produce something of political relevance: making their audience aware of its conceptions of “self” and “other” and fostering a sense of community across diverse cultural identifications. My thesis builds mainly on the works of Kathrin Bower, Maha El Hissy, Erol Boran, Deniz Göktürk, and Christie Davies. Whereas Davies denies humor’s potential for cultural impact, Göktürk elucidates its destabilizing power in immigrant films. Boran elaborates this function for Turkish-German Kabarett. El Hissy connects Kabarett, film, and theater of polycultural artists and ties them to Bakhtin’s concept of the carnivalesque and the medieval jester. Bower published several essays on the works of ethno-comedians as humorous catalysts for advancing a multiethnic Germany. -
Ard-Leitlinien-2018-2019-102.Pdf
BERICHT 2017/18 UND LEITLINIEN 2019/20 FÜR DAS ERSTE Das Erste Bericht 2017/2018 Leitlinien 2019/2020 1 BERICHT 2017/18 UND LEITLINIEN 2019/20 FÜR DAS ERSTE Bericht der ARD über die Erfüllung ihres Auftrags, über die Qualität und Quantität ihrer Angebote und Programme sowie über die geplanten Schwerpunkte (§ 11e Rundfunkstaatsvertrag) inhalt Das Erste – ein Programm der Verlässlichkeit, Integration und Innovation Einführung von Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen . Seite 3 Das Erste bewegt – Leitbild für das Programm . Seite 6 Allgemeine Qualitätskriterien . Seite 8 1 . Information . Seite 9 2 . Kultur . Seite 29 3 .Bildung, Wissen und Beratung . Seite 46 4 . Unterhaltung . Seite 55 5 .Kinder und Familie . Seite 68 6 .Teilhabe und Teilnahme – öffentlich-rechtlicher Mehrwert für alle .. Seite 76 7 . Digitale Perspektiven . Seite 87 2 BERICHT 2017/18 UND LEITLINIEN 2019/20 FÜR DAS ERSTE das erste – ein programm der verlässlichkeit, integration und innovation Einführung von Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen Es ist nicht zu übersehen: Selten war die Gesellschaft in Deutschland so gespalten, die Stimmung so aufgeheizt, die Sprache so entfesselt . Ein Verlust von Zugehörigkeitsgefühl, ein fehlender Konsens über das, was uns als Gemeinschaft ausmacht und definiert, ist aller Orten zu spüren . Damit einher gehen Unzufriedenheit, Misstrauen, Anfeindungen und ein Vertrauensdefizit gerade auch in die Institutionen, die über viele Jahrzehnte für den inneren Zusammenhalt gesorgt haben . Die ARD und ihr Flagg- schiffprogramm Das Erste bleiben von dieser Stimmung nicht unberührt, auch wenn wir in allen Umfragen bei der großen Mehr- heit der Bevölkerung unverändert Vertrauen genießen . Der verfassungsmäßige Auftrag einer unabhängigen, öffentlich-rechtli- chen Grundversorgung wird gleichwohl zunehmend in Frage gestellt . -
Hansjürgen Rosenbauer, Geb
Rundfunkhistorisches Gespräch mit Hansjürgen Rosen- bauer Prof. Dr. Hansjürgen Rosenbauer, geb. 10.12.1941, studierte Germanistik, Politik und So- ziologie in Frankfurt/M. und New York. 1968 wurde er mit dem Thema „Brecht und der Behaviorismus“ an der New York University promoviert. Er arbeitete als freier Autor für verschiedene Zeitungen und den Hörfunk, bevor er 1969 beim Hessischen Rundfunk (hr) als Fernsehredakteur („Titel, Thesen, Temperamente“) eingestellt wurde. Er war ARD-Kor- respondent in Prag, Redakteur und Kommentator im ARD-Studio Bonn sowie Moderator (und teilweise auch Erfinder) mehrerer Sendereihen (z.B. „Je später der Abend“, „Welts- piegel“, „Kulturweltspiegel“, „Weltspiegel für Kinder“, „Ich trage einen großen Namen“, „Rosenbauer im Gespräch“). Im WDR leitete er zunächst die Auslandsredaktion und dann den Programmbereich Kultur, Wissenschaft und Bildung. Seit der Gründung des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg (ORB) im Jahr 1991 bis zu dessen Fusion mit dem Sender Freies Berlin (SFB) 2003 war er Intendant des ORB in Potsdam. Von 1990 bis 2006 war er Professor an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) im Fachbereich Film/Fernsehen und lehrt derzeit an der Universität der Künste in Berlin. Er wirkte im Filmbeirat des Goethe-Instituts sowie vier Jahre lang als Präsident der INPUT (International Public Television Conference). Seit 2003 ist Rosenbauer Mitglied des Medienrats der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), seit 2014 dessen Vorsitzender. Margarete Keilacker führte mit ihm am 12. Mai 2016 das folgende Zeitzeugengespräch. Was möchten Sie denn in diesem Gespräch unbedingt festgehalten haben? Es gibt ein grundsätzliche Unterbewertung von Kultur im Medium Fernsehen und in der Gesellschaft. Kultur wird als Kunst verstanden, zunehmend als Event, als Unterhaltung. -
Press Release
PRESS RELEASE Collaboration between AGF and YouTube provides new evidence of the relevance of video in the German media landscape Frankfurt/Hamburg, Mar. 6th, 2019 — For the first time, the AGF Videoforschung (AGF) and YouTube published the results of their cooperation. Their collaboration started more than three years ago. The aim of this cooperation is to map the additional use of video through other platforms within the framework of the AGF convergence standard. The results for the observation period show that — with an average daily viewing time of 267 minutes for persons 18 years and older — the relevance of video in Germany is unbroken! During the study period, traditional linear TV usage averaged 232 minutes per day. Plus 35 minutes of streaming usage, mostly through mobile devices (60%). "It is a remarkable milestone for AGF's video research to have reached the current level together with YouTube. Everyone involved knows that we need to work continuously on this internationally unique project to best reflect the differentiated use of the platform in this dynamically changing technological environment. AGF's goal is to identify YouTube as a reliable, transparent partner in the AGF system, in line with the common market standard", said AGF Managing Director Kerstin Niederauer-Kopf. Dirk Bruns, Head of Video Sales, Google Germany: "We are very proud to be able to present the first results together with AGF Videoforschung and hope that industry representatives from other countries will follow the example of AGF. Google has long been committed to transparent measurement. And the presented data highlights the relevance of the YouTube platform for users, the advertising industry, and our content partners." 1 YouTube as platform in the AGF system Since April 2015, AGF and YouTube have collaborated intensively with the common goal of integrating the YouTube platform into the AGF system. -
Programm „Das Erste“ (ARD-Fernsehvertrag) Zur Änderung Der Satzung Ist Die Zustimmung Aller Mitglieder Erforderlich
ARD-Satzung ARD-Fernsehvertrag § 9 Verwaltungsvereinbarung der Landesrundfunkanstalten Satzungsänderung über die Zusammenarbeit im Fernsehgemeinschafts- programm „Das Erste“ (ARD-Fernsehvertrag) Zur Änderung der Satzung ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich. vom 26./27. November 1991 in der Fassung vom 12. September 2006 Anlage 1: Die in der ARD zusammengeschlossenen Rundfunkanstalten 1. Die in § 2 Abs.1 Buchstabe d bezeichnete Aufgabe wird vom Ge- Bayerischer Rundfunk samtrat der Rundfunkanstalten wahrgenommen.Der Gesamtrat Hessischer Rundfunk setzt sich aus den gesetzlichen Vertretern der Rundfunkanstalten Mitteldeutscher Rundfunk und den Vorsitzenden der Verwaltungsräte und der Rundfunkräte Norddeutscher Rundfunk zusammen. Radio Bremen 2. Der Gesamtrat kann von Fall zu Fall Persönlichkeiten zuziehen, Rundfunk Berlin-Brandenburg die für die Begutachtung der jeweils aufgetretenen Frage her- Saarländischer Rundfunk vorragend geeignet sind. Südwestrundfunk 3. Gutachten können von jeder Rundfunkanstalt durch gemein- Westdeutscher Rundfunk samen Antrag ihrer Organe angefordert werden.Der Gesamtrat kann die Erstattung des Gutachtens ablehnen. (im Folgenden „Rundfunkanstalten“) schliessen zur Wahrnehmung der 4. Der Gesamtrat beschließt mit der Mehrheit der abgegebenen ihnen durch die Landesgesetze übertragenen öffentlich-rechtlichen Stimmen. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben. Aufgaben sowie in Ausführung des zwischen den Ländern der Bundes- 5. Die Kosten des Verfahrens trägt die Antrag stellende Rundfunk- republik am 31.8.1991 -
Press, Radio and Television in the Federal Republic of Germany
DOCUMENT RESUME ED 353 617 CS 508 041 AUTHOR Hellack, Georg TITLE Press, Radio and Television in the Federal Republic of Germany. Sonderdienst Special Topic SO 11-1992. INSTITUTION Inter Nationes, Bonn (West Germany). PUB DATE 92 NOTE 52p.; Translated by Brangwyn Jones. PUB TYPE Reports Evaluative/Feasibility (142) EDRS PRICE MF01/PC03 Plus Postage. DESCRIPTORS Developing Nations; Foreign Countries; Freedom of Speech; *Mass Media; *Mass Media Effects; *Mass Media Role; Media Research; Professional Training; Technological Advancement IDENTIFIERS *Germany; Historical Background; Journalists; Market Analysis; Media Government Relationship; Media Ownership; Third World; *West Germany ABSTRACT Citing statistics that show that its citizens are well catered for by the mass media, this paper answers questions concerning the media landscape in the Federal Republic of Germany. The paper discusses: (1) Structure and framework conditions of the German media (a historical review of the mass media since 1945); (2) Press (including its particular reliance on local news and the creation of the world status media group, Bertelsmann AG);(3) News agencies and public relations work (which insure a "never-ending stream" of information);(4) Radio and Television (with emphasis on the Federal Republic's surprisingly large number of radio stations--public, commercial, and "guest");(5) New communication paths and media (especially communication and broadcasting satellites and cable in wideband-channel networks);(6) The profession of journalist (which still relies on on-the-job training rather than university degrees); and (7) Help for the media in the Third World (professional training in Germany of journalists and technical experts from underdeveloped countries appears to be the most appropriate way to promote Third World media). -
25 Jahre Deutsche Einheit – Fernsehnutzung in Ost Und West 455 | Media Perspektiven 10/2015
453 | Media Perspektiven 10/2015 einige Kommissare der nach 1992 im Ersten Pro- Angleichungen und Unterschiede gramm der ARD weitergeführten Krimireihe Polizei- ruf 110, sowie weitere Sendereihen, Moderatoren und Darsteller, die von den neugegründeten Dritten 25 Jahre Deutsche Programmen der ARD oder auch anderen Sendern Einheit – Fernsehnutzung übernommen wurden (z. B. „Außenseiter Spitzen- reiter“, „Umschau“, „Defa Märchen“, als Modera- in Ost und West toren und Darsteller Carmen Nebel oder Wolfgang Von Gerlinde Frey-Vor* und Inge Mohr** Lippert, Wolfgang Stumpf, Andreas Schmidt- Schaller, Wilfried Glatzeder u.a.). Mit der Nutzung und Rezeption von medialen Angeboten im Transformationsprozess beschäftig- Die deutsche Wiedervereinigung im Jahre 1990 te sich 1994/1995 eine erste Schwerpunktstudie gilt – wie auch die politische und gesellschaftliche der ARD/ZDF-Medienkommission, die sogenannte Transformation unserer osteuropäischen Nachbar- Ost-Studie. Die Studie suchte nach Gründen für die staaten – inzwischen als einer der großen gesell- abweichende Fernsehnutzung in den neuen Bun- schaftspolitischen Umbrüche der jüngeren Ge- desländern und stellte unterschiedliche Bedürfnis- schichte. Die Vereinigung der Menschen, die mehr lagen fest. (3) als 40 Jahre in getrennten Staatssystemen lebten, wurde durch den offiziellen Akt der politischen In den Folgejahren wurde in mehreren Studien das 1990er Jahre: Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 jedoch nicht Nutzungs- und Rezeptionsverhalten in den neuen Ostdeutsche sehen vollendet. Sie ist vielmehr Teil eines andauernden Bundesländern untersucht und mit dem in den anders fern als Transformationsprozesses. Dieser Prozess betrifft alten Bundesländern verglichen. (4) Der Hauptfokus Westdeutsche die Menschen beider deutscher Teilstaaten. Für die lag dabei – wie schon bei der Ost-Studie von 1994/ Ostdeutschen hat er jedoch über lange Jahre mehr 1995 – auf dem Fernsehen. -