Schlaglichter Der Deutschen Einheit. Eine Kommentierte Chronik (1987-1990)
Total Page:16
File Type:pdf, Size:1020Kb
Load more
Recommended publications
-
The GDR Opposition Archive
The GDR Opposition Archive in the Robert Havemann Society The GDR Opposition Archive in the Robert Havemann Society holds the largest accessible collection of testaments to the protest against the SED dictatorship. Some 750 linear metres of written material, 180,000 photos, 5,000 videos, 1,000 audio cassettes, original banners and objects from the years 1945 to 1990 all provide impressive evidence that there was always contradiction and resistance in East Germany. The collection forms a counterpoint and an important addition to the version of history presented by the former regime, particularly the Stasi files. Originally emerging from the GDR’s civil rights movement, the archive is now known beyond Germany itself. Enquiries come from all over Europe, the US, Canada, Australia and Korea. Hundreds of research papers, radio and TV programmes, films and exhibitions on the GDR have drawn on sources from the collection. Thus, the GDR Opposition Archive has made a key contribution to our understanding of the communist dictatorship. Testimonials on opposition and resistance against the communist dictatorship The GDR Opposition Archive is run by the Robert Havemann Society. It was founded 26 years ago, on 19 November 1990, by members and supporters of the New Forum group, including prominent GDR opposition figures such as Bärbel Bohley, Jens Reich, Sebastian Pflugbeil and Katja Havemann. To this day, the organisation aims to document the history of opposition and resistance in the GDR and to ensure it is not forgotten. The Robert Havemann Society has been funded entirely on a project basis since its foundation. Its most important funding institutions include the Berlin Commissioner for the Stasi Records and the Federal Foundation for the Reappraisal of the SED Dictatorship. -
Gründungsaufruf Des Kuratoriums Für Einen Demokratisch Verfassten Bund Der Länder
Am 16. Juni 1990 hat sich im Reichstag, Berlin, Das Kuratorium ist ein Forum für eine breite das KURATORIUM FÜR EINEN DEMOKRA- öffentliche Verfassungsdiskussion, eine TISCH VERFASSTEN BUND DEUTSCHER LÄN- Verfassunggebende Versammlung und für DER gegründet und folgenden Gründungsauf- eine gesamtdeutsche Verfassung mit Volks- ruf verabschiedet: entscheid. Um diesen Forderungen Nach- „Das KURATORIUM FÜR EINEN DEMOKRA- druck zu verleihen, führen wir eine Unter- TISCH VERFASSTEN BUND DEUTSCHER LÄN- schriftensammlung durch und rufen auf, DER hat sich gebildet, um eine breite öffentliche Ver- sich daran aktiv zu beteiligen. fassungsdiskussion zu fördern, deren Ergebnisse in eine Verfassunggebende Versammlung einmünden sol- „Ich will, daß die Menschen in der B R D und in der len. Auf der Basis des Grundgesetzes für die Bundes- D D R ihr politisches Zusammenleben selbst gestalten republik Deutschland, unter Wahrung der in ihm ent- und darüber in einer Volksabstimmung entscheiden haltenen Grundrechte und unter Berücksichtigung können. Die wichtigsten Weichenstellungen für die des Verfassungsentwurfs des Runden Tisches für die neue deutsche Republik dürfen nicht über die Köpfe DDR, soll eine neue gesamtdeutsche Verfassung aus- der Menschen hinweg getroffen werden. gearbeitet werden. Wir setzen uns dafür ein, daß die Deshalb muß unter Beteiligung der Bürgerinnen und Einberufung einer Verfassunggebenden Versammlung Bürger eine Verfassung ausgearbeitet und ,von dem zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen' Deutschen Demokratischen Republik verbindlich werden (Art. 146 GG). Diese Verfassung darf nicht festgeschrieben und die neue gesamtdeutsche Verfas- hinter das Grundgesetz der Bunderepublik Deutsch- sung von den Bürgerinnen und Bürgern durch Volks- land zurückfallen. Sie bietet vielmehr die Chance, entscheid angenommen wird." (verabschiedet auf der den hinzugekommenen Aufgaben entsprechend, die Gründungssitzung des Kuratoriums am 16. -
Appendix: List of Interviews
Appendix: List of Interviews The unification of Germany 1) APELT Andreas, Berlin, 23 October 2007. 2) BERGMANN-POHL Sabine, Berlin, 13 December 2007. 3) BIEDENKOPF Kurt, Berlin, 5 December 2007. 4) BIRTHLER Marianne, Berlin, 18 December 2007. 5) CHROBOG Jürgen, Berlin, 13 November 2007. 6) EGGERT Heinz, Dresden, 14 December 2007. 7) EPPELMANN Rainer, Berlin, 21 November 2007. 8) GAUCK Joachim, Berlin, 20 December 2007. 9) GLÄSSNER Gert-Joachim, Berlin, 7 November 2007. 10) HELBIG Monika, Berlin, 5 November 2007. 11) HOFMANN Gunter, Berlin, 30 July 2007. 12) KERWIEN Antonie, Berlin, 31 October 2007. 13) KLINGST Martin, Cambridge, Massachusetts, 7 December 2006. 14) KLOSE Hans-Ulrich, Berlin, 31 October 2007. 15) KRAA Detlev, Berlin, 31 October 2007. 16) KRALINSKI Thomas, Potsdam, 16 October 2007. 17) LENGSFELD Vera, Berlin, 3 December 2007. 18) LIPPERT Barbara, Berlin, 25 July 2007. 19) MAIZIÈRE Lothar de, Berlin, 4 December 2007. 20) MAIZIÈRE Thomas de, Berlin, 20 November 2007. 21) MECKEL Markus, Berlin, 29 November 2007. 22) MERTES Michael, Boston, Massachusetts, 17 November 2006. 23) MEYER Hans Joachim, Berlin, 13 December 2007. 24) MISSELWITZ Hans, Berlin, 6 November 2007. 25) MODROW Hans, Berlin, 28 November 2007. 26) MÜLLER Hans-Peter, Berlin, 13 November 2007. 27) NOOKE Günther, Berlin, 27 November 2007. 28) PAU Petra, Berlin, 13 December 2007. 29) PLATZECK Matthias, Potsdam, 12 December 2007. 30) SABATHIL Gerhard, Berlin, 31 October 2007. 31) SARAZZIN Thilo, Berlin, 30 November 2007. 32) SCHABOWSKI Günther, Berlin, 3 December 2007. 33) SCHÄUBLE Wolfgang, Berlin, 19 December 2007. 34) SCHRÖDER Richard, Berlin, 4 December 2007. 35) SEGERT Dieter, Vienna, 18 June 2008. -
German Post-Socialist Memory Culture
8 HERITAGE AND MEMORY STUDIES Bouma German Post-Socialist MemoryGerman Culture Post-Socialist Amieke Bouma German Post-Socialist Memory Culture Epistemic Nostalgia FOR PRIVATE AND NON-COMMERCIAL USE AMSTERDAM UNIVERSITY PRESS German Post-Socialist Memory Culture FOR PRIVATE AND NON-COMMERCIAL USE AMSTERDAM UNIVERSITY PRESS Heritage and Memory Studies This ground-breaking series examines the dynamics of heritage and memory from a transnational, interdisciplinary and integrated approaches. Monographs or edited volumes critically interrogate the politics of heritage and dynamics of memory, as well as the theoretical implications of landscapes and mass violence, nationalism and ethnicity, heritage preservation and conservation, archaeology and (dark) tourism, diaspora and postcolonial memory, the power of aesthetics and the art of absence and forgetting, mourning and performative re-enactments in the present. Series Editors Ihab Saloul and Rob van der Laarse, University of Amsterdam, The Netherlands Editorial Board Patrizia Violi, University of Bologna, Italy Britt Baillie, Cambridge University, UK Michael Rothberg, University of Illinois, USA Marianne Hirsch, Columbia University, USA Frank van Vree, NIOD and University of Amsterdam, The Netherlands FOR PRIVATE AND NON-COMMERCIAL USE AMSTERDAM UNIVERSITY PRESS German Post-Socialist Memory Culture Epistemic Nostalgia Amieke Bouma Amsterdam University Press FOR PRIVATE AND NON-COMMERCIAL USE AMSTERDAM UNIVERSITY PRESS Cover illustration: Kalter Abbruch Source: Bernd Kröger, Adobe Stock Cover -
Vorschläge Zur Novellierung Des Stasi-Unterlagen-Gesetzes
VORSCHLÄGE ZUR NOVELLIERUNG DES STASI-UNTERLAGEN-GESETZES Johannes Beleites Gut zehn Jahre sind vergangen, seit der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl ein noch immer einzigartiges Gesetz unterzeichnete: Das Gesetz über die Unter- lagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, kurz Stasi-Unterlagen-Gesetz (StUG), vom 20. Dezember 1991. Das Gesetz ist nicht nur ob der dort geregelten Materie einzigartig – schließlich sorg- te inmitten einer Revolution die Besonnenheit der friedfertigen Akteure für den Erhalt der Akten ihrer vormaligen Peiniger. Der Satz „Ich will meine Akte se- hen!“ war neben der Selbstbestätigung „Wir sind das Volk!“ (und nicht die da oben auf den Festtribünen zum vierzigsten Jubeltag der DDR) eine der zentralen Aussagen der Ostdeutschen bei ihrer Selbstbefreiung im Herbst 1989. Dieses Gesetz ist auch ein Stück wirklicher deutscher Vereinigung: Ein ostdeutsches Anliegen („Ich will meine Akte sehen!“) wurde zu einem großen Teil mit Hilfe westdeutschen Archiv- und Datenschutzrechts in ein gesamtdeutsches Gesetz gegossen. Revolutionsrecht ist das Stasi-Unterlagen-Gesetz allenfalls in dem Sinne, daß sein in der ostdeutschen Revolution gründendes Anliegen 1990 gegen den Willen beider deutscher Regierungen von den Abgeordneten der Volks- kammer, Bürgerrechtlern und Demonstranten zum Bestandteil des Einigungsver- trages gemacht wurde. Es geht hier also nicht um rechtsstaatsfremde Vorschrif- ten, sondern vielmehr um ein sehr zeitgemäßes Gesetz, das neben Elementen aus dem Datenschutz- und Archivrecht auch solche aus dem sehr jungen Feld der Informationsfreiheits- und Akteneinsichtsgesetze miteinander verbindet. Seit etwa einem Jahr geht der Bürger Helmut Kohl gerichtlich gegen die mit diesem Gesetz verbundene Praxis der Aktenherausgabe vor. Daß er zuvor lange Jahre als Bundeskanzler diese Praxis akzeptierte, ficht ihn nicht an. -
Vernichten Oder Offenlegen? Zur Entstehung Des Stasi-Unterlagen-Gesetzes
Silke Schumann Vernichten oder Offenlegen? Zur Entstehung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes Eine Dokumentation der öffentlichen Debatte 1990/1991 Reihe A: Dokumente Nr. 1/1995 Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik Abteilung Bildung und Forschung 10106 Berlin E-Mail: [email protected] Die Meinungen, die in dieser Schriftenreihe geäußert werden, geben ausschließlich die Auffassungen der Autoren wieder. Abdruck und publizistische Nutzung sind nur mit Angabe des Verfassers und der Quelle sowie unter Beachtung des Urheberrechtsgesetzes gestattet. Schutzgebühr: 5,00 € Nachdruck der um ein Vorwort erweiterten 2. Auflage von 1997 Berlin 2020 ISBN 978-3-942130-39-4 Eine PDF-Version dieser Publikation ist unter der folgenden URN kostenlos abrufbar: urn:nbn:de:0292-97839421303940 Vorwort zur Neuauflage Im Vergleich mit den politischen Umbrüchen in den anderen postkommunistischen Ländern war die Friedliche Revolution 1989/90 in der DDR außerordentlich stark von der Auflösung der Stasi und der Auseinandersetzung um die Vernichtung ihrer Akten geprägt. Die Besetzung der regionalen Dienststellen im Dezember 1989 und der Zentrale des MfS (Ministerium für Staats- sicherheit) am 15. Januar 1990 bildeten Höhepunkte des revolutionären Geschehens. Die Fokus- sierung der Bürgerbewegung auf die Entmachtung des geheimpolizeilichen Apparats und die Sicherung seiner Hinterlassenschaft ist unübersehbar. Diese Fokussierung findet gleichsam ihre Fortsetzung in der Aufarbeitung der diktatorischen Vergangenheit der DDR in den darauffol- genden Jahren, in denen wiederum das Stasi-Thema und die Nutzung der MfS-Unterlagen im Vordergrund standen. Das könnte im Rückblick als zwangsläufige Entwicklung erscheinen, doch bei näherer Betrach- tung wird deutlich, dass das nicht der Fall war. Die Diskussionen des Jahres 1990 zeigen, dass die Nutzung von Stasi-Unterlagen für die Aufarbeitung der Vergangenheit selbst in Kreisen der Bürgerbewegung keineswegs unumstritten war. -
Kleine Anfrage Der Abgeordneten Ulla Jelpke Und Der Fraktion Der PDS
Deutscher Bundestag Drucksache 14/6981 14. Wahlperiode 25. 09. 2001 Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke und der Fraktion der PDS Umgang mit Akten über mutmaßliche NS-Verbrechen in den Stasi-Archiven Im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung zwischen der Bundesbeauf- tragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Marianne Birthler, und dem Bundesminister des Innern, Otto Schily, über die Verwendung von Stasi-Unterlagen über Personen der Zeitgeschichte und In- haber politischer Funktionen und Amtsträger hat die Bundesbeauftragte in einem Schreiben an den Präsidenten des Deutschen Bundestags am 2. August 2001 erklärt, ihre Behörde sei durch das kürzliche Urteil des Verwaltungsgerichts Ber- lin in eine schwierige Situation geraten. Als ein Beispiel dafür nennt sie: „Zu den Stasi-Archiven gehören auch 86 Untersuchungsvorgänge mit 2000 Bänden zu mutmaßlichen NS-Verbrechern. Die Nutzung dieser und anderer Bestände zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit könnte künftig gravierenden Einschränkungen unterworfen sein, da die dafür maß- gebende Vorschrift in § 32 Abs. 4 StUG [Gesetz über die Unterlagen des Staats- sicherheitsdienstes der ehemaligen DDR] bestimmt, dass sich die Verwendung der Unterlagen sinngemäß nach denselben Vorschriften richtet, die für die MfS- Aufarbeitung gelten.“ Wir fragen die Bundesregierung: 1. Sind die von der Bundesbeauftragten genannten 2000 Bände im Stasi- Archiv zu mutmaßlichen NS-Verbrechern in den letzten Jahren zur Ermitt- lung eventuell noch nicht strafrechtlich belangter NS-Verbrecher von einer deutschen oder anderen Strafverfolgungsbehörde genutzt worden? Wenn ja, wann und mit welchem Ergebnis? Wenn nein, warum nicht? 2. Unterlag die Inanspruchnahme dieser Bände durch deutsche oder andere Strafverfolgungsbehörden oder Historiker in den letzten Jahren irgend- welchen Beschränkungen? Wenn ja, welchen? 3. -
Annual Report 2007 Table of Contents
Annual Report 2007 Table of Contents Foreword 1 GlobalizationandSustainability 2 InternationalDemocracyPromotion 6 ForeignandSecurityPolicy 8 GlobalGenderPolicy 11 Europe 13 MigrationandInterculturalManagement 15 PromotingYoungTalent–ScholarshipProgram 16 ContemporaryHistory 18 ArtandCulture 19 HeinrichBöllHouseinLangenbroich 21 NewsfromtheFoundation 22 Addresses 23 Publication Information PublishedbytheHeinrichBöllFoundation,e.V.(registered association) Editedby:SusanneDittrich,BerndRheinberg Texts:Staffofthe HeinrichBöllFoundation Translatedby:BarbaraAgieReevesandKurtKlotzle Coverillustration:ViaLewandowsky’sinstallation,entitledTreppenläufer(“Stair Runner”),willgracethe11-meter-widestaircasetothebelétageoftheFoundation’s newheadquartersinBerlin-Mitte. Photos:HeinrichBöllFoundationArchiveand LudwigRauch(p.1top),BettinaKeller(p.1.bottom),PhilipMeinecke/Greenpeace(p.2 top),PalangThai(p.4bottom),APPhoto/AndrePenner(p.5top),“Ecodefense!”(p.5 bottom),LarsBorges(p.6),Polaris/laif(p.7top),JoachimLoch(p.8),BZFO(p.10 bottom), Barbara Assheuer (p. 12 top), DRA/Knut Hildebrand (p. 14), Karin Jobst (p.16top),StefanWorring/KölnerStadt-Anzeiger(p.19top),BerlinaleTalentCampus (p.20top),OttoBöhr(p.21),AndreasBöhming(p.22top),GabrieleFromm(p.22 center) Design:blotto,Berlin Paper:100%eco-friendlypaper,non-chlorine bleach Numberofcopies:1,500 Currentasof:August,2008 Thisreport isavailablefreeofchargefromtheHeinrichBöllFoundation,Schumannstr.8,10117 Berlin,Germany, T +49–30–28534–0 F +49–30–28534–109 E [email protected] W www.boell.de Foreword -
P E R C E P T IO NS of GERMANY B a L T IC SEA RE GION Andris Sprūds Elizabete Vizgunova I N the SEC U R IT Y O F T
PERCEPTIONS OF GERMANY IN THE SECURITY OF THE BALTIC SEA REGION SEA OF GERMANY IN THE SECURITY BALTIC PERCEPTIONS e Latvian Institute of International Aairs is the oldest Latvian G E R M think tank that specializes in foreign and security policy analysis. It is an O F A N S Y independent research institute that conducts research, develops N publications and organizes public lectures and conferences related to I O global aairs and Latvia's international role and policies. T P E C R www.liia.lv E P I N T H E S Konrad-Adenauer-Stiung (KAS) is a German political foundation E named aer the rst Chancellor of the Federal Republic of Germany. C His name is synonymous with the rm alignment of foreign policy with U the transatlantic community of values and the vision of a unied R Europe. I T Y With more than 80 oces abroad and projects in 120 states, G I O N KAS actively promotes the values of freedom, justice and solidarity E R O around the globe. e Nordic Countries Project of KAS based in A Riga/Latvia strengthens the ties between Germany and the Nordic E F S Countries by promoting political dialogue, organizing political confer- C ences and further improvement of cooperation with ink Tanks, I T non-governmental organizations and the civil society. T H L A E B www.kas.de EDITORS Andris Sprūds Elizabete Vizgunova PERCEPTIONS OF GERMANY IN THE SECURITY OF THE BALTIC SEA REGION EDITORS Andris Sprūds Elizabete Vizgunova PERCEPTIONS OF GERMANY IN THE SECURITY OF THE BALTIC SEA REGION EDITORS Andris Sprūds Elizabete Vizgunova Supported by: The book project ‘Perceptions of Germany in the Security of the Baltic Sea Region’ assembles the contributions from Sweden, Norway, Finland, Denmark, Poland, Latvia, Lithuania, Estonia, and Germany. -
JAHRESBERICHT 2014 Inhalt
25 JAHRE Deutsche Gesellschaft e. V. JAHRESBERICHT 2014 Inhalt Vorwort 3 25 Jahre Deutsche Gesellschaft e. V. 4 Preis der Deutschen Gesellschaft e. V. 2014 10 10 Jahre Preis der Deutschen Gesellschaft e. V. 12 25 Jahre Friedliche Revolution Expertenforum und Symposium: 25 Jahre Friedliche Revolution und Wiedervereinigung 19 Konferenz: Umbrüche und Revolutionen in Ostmitteleuropa 1989 20 Regionalkonferenzen: Herausforderungen & Perspektiven 25 Jahre später 21 Die Entscheidung: Der 7., 8. und 9. Oktober 1989 in Berlin, Plauen, Dresden und Leipzig 22 Ideenwettbewerb: Was ist Freiheit? 23 Workshopreihe: Freiheit ist … 23 Geist & Macht – Künstler und die Friedliche Revolution 1989 24 Zeitzeugen berichten 24 Symposium für Bürgerrechtler und Protagonisten der Friedlichen Revolution 25 Politik & Geschichte Gesprächsreihe: Erinnerungsort DDR 26 Buchpräsentation mit Zeitzeugengespräch: Neuanfang im Westen 27 Buchpräsentation: Der Freikauf – Menschen gegen Devisen 27 Diskussionsreihe: Alte Länder, neue Länder 28 Workshop mit Zeitzeugengespräch: Die deutsch-deutschen Wegbereiter 29 Seminarreihe: „Too much information“ 29 Aktionsprogramm: Jugend für Demokratie und Toleranz 30 Präventionsworkshop gegen (Links-)Extremismus 30 Wanderausstellung und Workshops: Bekennt Euch! 31 Multiplikatorenworkshop: Begriffsoffensive gegen Rechtsextremismus 31 Debatte: Wie viel Geschichte (v)erträgt Berlin? 32 Berliner Freiheits- und Einheitsdenkmal 32 Jugendreporter-Wettbewerb: Deutschland gestern, Deutschland heute 33 Seminarreihe: Jugend in der DDR 33 Konferenz: -
10 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz – Bilanz Und Ausblick“ Vor Allem Nach Der Zukunft Der Aufarbeitung
BILANZ UND AUSBLICK:ZEHN JAHRE STASI-UNTERLAGEN-GESETZ Yvonne Fiedler Zehn Jahre nach Inkrafttreten des Stasi-Unterlagen-Gesetzes (StUG) stellten Sprecher aller Fraktionen am 8. November 2001 im Bundestag fest: Die Praxis der Aufarbeitung der Stasi-Tätigkeit hat sich bewährt. Dennoch ist das Gesetz in seinem Jubiläumsjahr umstrittener denn je. Die Meinungen zum künftigen Um- gang mit den Dokumenten des MfS reichen von der weitgehenden Öffnung der Akten für die Forschung bis hin zur starken Einschränkung der Zugangsmög- lichkeiten. Vor diesem Hintergrund fragte am 12. Januar 2002 die Tagung „10 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz – Bilanz und Ausblick“ vor allem nach der Zukunft der Aufarbeitung. Etwa 250 Teilnehmer waren der Einladung der Leipziger BStU- Außenstelle und des Bürgerkomitees Leipzig e.V. in die Stadt der friedlichen Revolution gefolgt. Im Mittelpunkt der Tagung, die am authentischen Ort, im ehemaligen MfS-Kinosaal in der „Runden Ecke“, stattfand, stand die Diskussion über den künftigen Zugang zu den Stasi-Akten. Die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (BStU), Marianne Birthler, und ihr Amtsvorgänger Joachim Gauck würdigten am Vormittag in ihren Eröff- nungsvorträgen die bisherige „Erfolgsgeschichte des Stasi-Unterlagen-Geset- zes“. Birthler regte darüber hinaus an, eine europaweite Institution zur Aufarbei- tung des Kommunismus ins Leben zu rufen. Am Nachmittag gaben in einem Expertenforum namhafte Forscher, Politiker, Datenschützer, Archivare und Journalisten Denkanstöße für die künftige Nut- zung der MfS-Akten für Wissenschaft und Medien. Einhellig sprachen sie sich für einen weiterhin freien Zugang zu den Akten aus, da diese einmalige Quellen für die Aufklärung des DDR-Unrechts seien. Mehrmals wurde auch die Forde- rung danach laut, das StUG zu novellieren, um es als Aufarbeitungsgesetz zu erhalten. -
The Transformation of German Consumer Cooperatives After the Second World War
2020 ACTA UNIVERSITATIS CAROLINAE PAG. 45–70 STUDIA TERRITORIALIA 1 THE TRANSFORMATION OF GERMAN CONSUMER COOPERATIVES AFTER THE SECOND WORLD WAR JANA STOKLASA HISTORICAL COMMISSION OF LOWER SAXONY AND BREMEN Abstract In Germany, as in other parts of Europe, workers faced social and political challenges in the process of industrialization. Consumer cooperative societies, or coops, emerged at the end of the nineteenth century as an answer to these challenges. As self-help organizations of workers, they developed into a stable pillar of the German labor movement. In 1932 they counted four million members. After 1945, under Allied supervision, “denazified” coops helped to reconstruct Germany, which was then divided into two opposing political camps. After the war, former victims of the Nazi regime, perpe- trators of Nazi crimes, and bystanders all preferred to avoid discussing the Nazi past. Reconstruc- tion in both German states focused on rapidly restoring the war-damaged economy, while ignoring the other burdens of the Nazi past. Most of today’s discussion of coops’ post-war reconstruction in Germany centers on economics. Due to various historical interrelations, critical discussion of the burdensome past remains buried. In this paper, I reflect on the transformation of the consumer cooperatives during and after the Second World War, based on archival sources documenting the denazification of the Hannover Consumer Cooperative Society in the British occupation zone and the restitution of property it lost under Nazi rule. I argue that despite the nearly complete demise of German consumer cooperatives after reunification in 1990, the buried history of how they handled the Nazi past should come to light.