1 Frauen in Der Mannschaft
Total Page:16
File Type:pdf, Size:1020Kb
Load more
Recommended publications
-
39 Stimmenergebnis in Mering: CSU 623, SPD 946, WAV 119, FDP 110
Stimmenergebnis in Mering: CSU 623, SPD 946, WAV 119, FDP 110, Bayernpartei 642, GB-BHE 354 (aus SPD-Chronik Friedberg von Oswald Teuber) 1951 Eigener Ortsverein in St. Afra Auf einer Mitgliederversammlung am 7. Januar 1951 in der Kantine in St. Afra wurde in Absprache mit dem Ortsverein Mering ein eigener Ortsverein für St. Afra mit der Bezeichnung „SPD Mering II“ gegründet. 1. Vorsitzender Franz Teuber . Schriftführer Karl Wurst, stellvertr.Schriftführer Routner, Kassierer Heinrich Fischbach, stellvertr.Kassierer Rudolf Herrmann. An den Vorstandssitzungen der beiden Ortsvereine nahmen jeweils zwei Delegierte des anderen Ortsvereins teil. Mitgliederstand 1952: 56 Mitglieder. Separatismus in St. Afra Die Gründung eines eigenen SPD-Ortsvereins in St. Afra muß man vor dem Hintergrund von Selbständigkeitsbestrebungen der Siedlung St. Afra sehen. Strebten doch die Siedler allen Ernstes eine eigene Gemeinde an (Sitzungsprotokoll Ausschuß Bürgerverein v. 29.12.1950, Archiv: Emanuel Selder). Vorstands-Neuwahl OV Mering am 13. Januar 1951 (Schloßschenke, 24 Teilnehmer) 1. Vorsitzender Karl Hanel , 2. Vorsitzender Josef Täfler, Schriftführer Andreas Tutschka, Kassierer Rudolf Maier, 2. Kassierer Martin Linder. Am 1. Mai 1951 spricht die SPD-Bundestagsabgeordnete Lisa Albrecht in Mering. 39 Vorstands-Neuwahl am 1. Dezember 1951 in der Schlossschenke ( 16 Teilnehmer) 1. Vorsitzender Karl Schmid , 2. Vorsitzender Karl Hanel, 1. Schriftführer Andreas Tutschka, 2. Schriftführer Josef Leder, 1. Kassierer Rudolf Maier, 2. Kassierer Martin Linder. 1952 Kommunalwahlen 1952 Nominierung der SPD- Gemeinderatskandidaten am 12. Februar 1952 Für die Wahl zum Gemeinderat am 30. März 1952 wurden folgende Personen nominiert: 1. Josef Heinrich, 2. Karl Hanel, 3. Margarethe Postenrieder, 4. Johann Kroner, 5. Josef Kratzer, 6. Karl Schmid, 7. -
Dorothee Klinksiek Frauen MACHT Politik
Dorothee Klinksiek Frauen MACHT Politik 150 Jahre SPD – 150 Jahre starke Frauen Wer die Geschichte der SPD nur mit den Wirken von Männern beschreibt ohne einen Blick auf die starken Frauen der Sozialdemokratie zur werfen, der vergisst die Hälfte der Geschichte. Und somit auch die Hälfte der Sozialdemokratie. Viele Frauen haben in 150 Jahren Parteigeschichte bleibende Spuren hinterlassen und viele dieser Frauen können das Prädikat Erste vorweisen: Sei es Marie Juchacz, die als erste Frau in einem deutschen Parlament das Wort ergriff, oder Clara Zetkin, die den ersten Int. Frauentag ausrief. Sei es Annemarie Renger, die als erste Frau das zweit höchste Amt im Staat bekleidete oder Heidemarie Wieczorek-Zeul, die als ersten weibliche Bundesvorsit- zende für die JunsozialistInnen sprach. Sei es Heide Simonis, die als erste Ministerpräsidentin eines Bundeslandes gewählt wurde oder Hannelore Kraft als erste Bundesratspräsidentin. Seit ihrer Gründung hat sich die deutsche Sozialdemokratie für die Gleichberechtigung der Frau eingesetzt und trotz vieler Widerstände wichtige gleichstellungspolitische Akzente gesetzt und epochale Verbesserungen erreicht. So – einem Meilenstein gleich – das Wahlrecht für Frauen. Aber auch die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Förderung der Gleichstellung als Verfassungsrecht, das Recht auf körperliche und gesell- schaftliche Selbstbestimmung oder die rechtliche Ächtung von Gewalt gegen Frauen, um nur einige Beispiele zu nennen. Die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern konnte jedoch noch nicht durchgesetzt werden. Immer noch verdienen Frauen rund 25% weniger als Männer, immer noch inden sich in den Führungsspitzen von Industrie, Wissenschaft und Medien kaum Frauen, immer noch arbeiten überwiegend Frauen in prekären Beschäftigungen und immer noch ist es ein hohes Armutsrisiko Frauen zu sein. -
Stefan Appelius Als Pazifistin in Bonn: Alma Kettigs Weg in Der Sozialdemokratischen Bundestagsfraktion
Stefan Appelius Als Pazifistin in Bonn: Alma Kettigs Weg in der Sozialdemokratischen Bundestagsfraktion 1. Die Kontroverse um die Wiederaufrüstung Theo Pirker beschreibt das politische Klima in der Bundesrepublik mit Blick auf den Bundestagswahlkampf im Jahre 1953 sehr zutreffend mit der Feststellung, der Antikommunismus habe in der breiten Masse der Bevöl- kerung Westdeutschlands in jenen Jahren die Position des Antisemitismus eingenommen, in Form eines tiefen, weltanschaulich verhärteten und durch Propaganda stets aufs neue aktualisierbaren Vorurteils.1 Der Wahltag am 6. September 1953 brachte der SPD mit lediglich 28,8 % der Stimmen eine vernichtende Niederlage ein und der jungen Wittener Sozialdemokratin Alma Kettig den Einzug in den Bundestag. Alma Kettig hatte nur widerwillig und rein formal auf einem hinteren Platz der nord- rheinwestfälischen SPD-Landesliste kandidiert. Durch den Verlust sicher geglaubter Direktmandate "zog" die SPD-Landesliste in NRW erheblich besser als zunächst berechnet und bescherte so in den frühen Morgen- stunden des 7. September 1953 einer völlig überraschten Frau die Nach- richt, ihre parlamentarische Laufbahn habe soeben begonnen: "In Witten gab es fast einen kleinen Aufstand. Viele hatten ja gar nicht mitbekommen, daß ich kandidierte. Ich hatte gerade ein kleines Appartement gemietet, meine erste eigene Wohnung! Dafür hatte ich lange gespart. 20 Jahre lang hatte ich möbliert gewohnt. Als ich gerade Fenster putzte, wurde ich ans Telefon gerufen. 'Sitzt du oder stehst du?' fragten mich die Genossen aus dem Bezirksbüro. 'Wir möchten dir gratulieren'. Ich dachte, sie gratulieren mir zur Wohnung. 'Nein', sagten sie, 'zu ganz etwas anderem; du bist Bundestagsabgeordnete!' Ich konnte das zunächst gar nicht glauben. 'Allmächtiger Strohsack', dachte ich, 'was denn nun?'"2 1 Theo Pirker, 1965, S.181. -
Die Fast Vergessenen Mütter Des Grundgesetzes
Manuskript Bayern2Radio - radioWissen Die fast vergessenen Mütter des Grundgesetzes Autorin: Gerda Kuhn Redaktion: Brigitte Reimer ZUSPIELUNG: „Wir arbeiten acht Stunden, haben eine Viertelstunde Frühstück und eine halbe Stunde Mittag, und sonst ist die Arbeit sehr, sehr schwer, wir haben sehr tief zu schippen, wir sind in den Kellerschachtungen, wir haben zwei Meter 20, und wenn wir diese Arbeit vollendet haben, dann sind wir sozusagen auch fertig.“ ERZÄHLERIN: Eine sogenannte Trümmerfrau aus dem zerstörten Nachkriegs-Berlin. Zu Zehntausenden gab es sie nach 1945 in Deutschland, entschlossen zupackend, ausdauernd, uneitel. Die harten Kriegsjahre, als fast alle Männer im Feld waren, hatten den Frauen das Äußerste an Überlebenswillen und Organisationstalent abverlangt. Sie wussten längst aus eigener Erfahrung, dass es viele unangenehme Aufgaben gab, die sie nicht delegieren konnten. Und sie hatten millionenfach bewiesen, dass sie keineswegs davor zurückschreckten, Verantwortung zu übernehmen – in der Familie ebenso wie in Beruf und Gesellschaft. ERZÄHLER: Die mutigen Trümmerfrauen haben sich eingebrannt ins kollektive Gedächtnis der Deutschen. Sie gelten als Paradebeispiel für Tatkraft und Pragmatismus, als Synonym für den ungebrochenen Willen der Nation zu Neubeginn und Wiederaufbau. Vielfach vergessen sind dagegen jene Frauen, die sich nach Kriegsende an das Wegräumen ganz anderer Hindernisse machten – beispielsweise von ideologischen und rechtlichen Hürden. Elisabeth Selbert war eine dieser Frauen. Der kämpferischen Juristin verdanken wir einen ganz bestimmten Satz in unserem Grundgesetz. Er lautet: ZITATOR: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt". ERZÄHLERIN: Eine Formulierung, die heute nichts Spektakuläres mehr an sich hat. Doch als sie entstand, war sie geradezu revolutionär. Sie findet sich im Grundgesetz, Artikel 3, Absatz 2. Die Sozialdemokratin Selbert hat sie zusammen mit drei weiteren couragierten Frauen durchgesetzt: Ihrer Parteifreundin Frieda Nadig, der CDU-Politikerin Helene Weber und Helene Wessel von der katholischen Zentrums-Partei. -
Quellen- Und Literaturverzeichnis
Qllellen- lind Literatllrverzeichnis 279 Quellen- und Literaturverzeichnis A. Ungedruckte Quellen Interviewtranskripte der Gespräche mit • Prof. Dr. Susie Miller am 24.01.1995 (I) und 18.02.1998 (U) in Bonn; • Marga Tylinski am 11.03.1995 (I) und am 29.04.1995 (U) in Rethen bei Hannover; Dr. Lore Henkel am 22.06.1995 in Hannover; Margarete Hofinann am 27.06.1995 in Hannover; Nora Walter am 10.10.1996 in Hannover; Elfiiede Eiler am 15.10.1996 in Bielefeld; Antje Huber am 31.1 0.1996 in Essen; • Lucie Kurlbaum-Beyer am 26.10.1999 in Schwaig bei Niimberg. Nach Abschluss der Forschungsarbeiten sind die Interviewtranskripte einsehbar im Archiv der sozialen Demokratie. Aktenbestand des Frauenbüros beim Parteivorstand im Archiv der sozialen Demo kratie Parteivorstand Frauenbiiro (PV) PV 0117 A Schriftwechsel mit den Bezirken darin: Briefvon Herta Gotthelfan Elisabeth SeIbert vom 19.5.1948. Brief von Herta Gotthelf an lrmgard Enderle vom 19.5.1948. Briefvon Herta Gotthelfan Clara Döhring vom 19. 6.1948 Briefvon Elisabeth SeIbert an Herta Gotthelfvom 19.6.1948. Briefvon Clara Döhring an Herta Gotthelfvom 29.6.1948. Briefvon Herta Gotthelf an Susie Miller vom 10.7.1948. Brief von Herta Gotthelf an Marie Wagenknecht vom 12.7.1948. Brief von Anni Krahnstöver an Herta Gotthelfvom 24.8.1948. Brief von Herta Gotthelf an Anni Krahnstöver vom 26.8.1948. Entschließung des sozialpolitischen Ausschusses der SPD in seiner Sitzung am 22.8.1948 in Bad Vilbel. 280 Quellen- und Literaturverzeichnis PV 0118 Allgemeiner Schriftverkehr darin: Brief von Dr. Carl Crede an Herta Gotthelf vom 26.2.1947. -
Die Vier Mütter Des Grundgesetzes
EIN GLÜCKsfALL FÜR DIE DemOKRATIE DIE VIER MÜTTER DES GRUNdgESETZES „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.” Artikel 3, Abs. 2 Grundgesetz Selbstverständlich war es nicht, dass der Gleichberechtigungs- Politisch engagierte Frauen und Frauenverbände thematisierten artikel in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland hier die immer noch herrschenden Defizite in Sachen Gleich- aufgenommen wurde. 1948/49 arbeiteten 65 Männer und berechtigung. Sie forderten die konsequente Anstrengung aller Frauen im Parlamentarischen Rat an einer demokratischen Ver- politischen Kräfte zur Umsetzung von Artikel 3, Abs. 2. Nach fassung für den neuen deutschen Staat. Lange war dabei nur langen Diskussionen wurde 1994 der Gleichberechtigungs- von den ‚Vätern des Grundgesetzes’ die Rede. Den wenigen artikel im Grundgesetz um einen Zusatz ergänzt: „Der Staat Frauen im Parlamentarischen Rat – Dr. Elisabeth Selbert, Frieda fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung Nadig, Helene Weber und Helene Wessel – als den ‚Müttern von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung beste- des Grundgesetzes’ ist es zu verdanken, dass unsere Verfas- hender Nachteile hin.“ Eine aktive Gleichstellungspolitik ist sung Frauen die volle Gleichberechtigung garantiert. In der seitdem Verfassungsauftrag. Weimarer Republik hatte dieser Passus noch viel eingeschränk- ter gelautet: „Männer und Frauen haben dieselben staats- bürgerlichen Rechte und Pflichten“. Nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten wurde 1992 eine Gemeinsame Verfassungskommission zur Überarbeitung des Grundgesetzes eingesetzt. Dr. Elisabeth Selbert geb. Rohde 1896 (Kassel) – 1986 (Kassel), SPD Elisabeth Selbert legt im Alter von 30 Jahren als zweifache Mutter die Reifeprüfung ab und nimmt das Jurastudium auf. -
Friederike Nadig Und Des Tischlers Wilhelm Nadig in Einem Sozialdemokratisch Geprägten Und Politisch Engagierten Elternhaus Auf
Frieda Nadig 1897–1970 Foto: AWO-Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e.V. Sozialdemokratin – Wohlfahrtspflegerin – Frauenrechtlerin Pädagogische Materialien zur Ausstellung Von Christoph Laue, Stadtarchiv Herford Vorbemerkungen: Zu jedem Banner der Ausstellung werden jeweils zwei einfache Verständnisfragen und eine Bewertungsfrage gestellt. Zu letzteren sind die Antworten frei und können während oder nach dem Besuch der Ausstellung diskutiert werden. Je nach Altersstufe und Vorkenntnissen kann Gruppen- oder Einzelarbeit zu allen oder einzelnen Bannern angeboten werden. Nach den Fragen zu den einzelnen Bannern folgt ein Arbeitsvorschlag als Transfer- oder Forschungsaufgabe, der im Anschluss an den Ausstellungsbesuch im Unterricht erarbeitet werden kann. Fragen zu Banner II Friederike Charlotte Louise Nadig 1897 bis 1970 1897 11. Dezember, Geburt in Herford 1912-1920 Lehre und Tätigkeit als Verkäuferin im Konsum-Verein Herford 1914 Eintritt in die Arbeiterjugend Herford 1916 Eintritt in die SPD 1920-1922 Besuch der „Sozialen Frauenschulen“ in Berlin, Ausbildung zur Wohlfahrtspflegerin ab 1922 Tätigkeit als Jugendfürsorgerin im Bielefelder Wohlfahrtsamt, ehrenamtlich für die Arbeiterwohlfahrt (AWO) aktiv 1929-1933 SPD-Abgeordnete im Westfälischen Provinziallandtag, dort in den Fürsorge- und Wohlfahrtsausschüssen tätig 1933 Wegen „Unzuverlässigkeit im nationalen Sinne“ Entlassung aus dem Bielefelder Wohlfahrtsamt 1936 Nach dreijähriger Erwerbslosigkeit und Umschulung zur „Volkspflegerin“ Beschäftigung in Ahrweiler 1946 Hauptamtliche Bezirkssekretärin -
So Vollbracht?
Wie gedacht ~so vollbracht? Berichte_vom 8. Louise-Otto-Peters-Tag 2000 m it den Themen: Allgemeiner deutscher Frauenverein Henriette Goldschmidt zum 17 5. Geburtstag Louise Otto-Peters als Erzahlerin und Lyrikerin Ottilie v. Steyber, Auguste Schmidt, Edith Mendelssohn Bartholdy Situation der Joumalistinnen damals und jetzt Gleichstellungsprobleme heute: Gesetze, Abtreibung, Wahmehmung j •. I I I I· I LOUISEum 14 Sammlungen und Veroffentlichungen der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V. Leipzig 3 Herausgegeben von der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V. Leipzig Redaktion: Dr. Uta Schlegel und Johanna Ludwig. Unter Mitarbeit von Elvira Pradel c/o Johanna Ludwig Fritz-Siemon-Str. 26/011 0434 7 Leipzig 5 In halt Ein Wort zuvor 6 Begriif3ung Johanna Ludwig 8 Gruf3wort Ruth Stachorra 11 Zur Griindung des Allgemeinen deutschen Frauenvereins vor 135 Jahren in Leipzig. Annaherung an ein Erbe Dr. Susanne Schotz 14 Der Allgemeine deutsche Frauenverein: sein Weg zur juristischen Personlichkeit und zur bedeutsamen Anderung des § 5 Stefanie Bietz . 26 Zur Situation von Louise Otto als Joumalistin im deutschen Vormarz und zur Situation von Joumalistinnen heute Katrin StrajJer 31 Die Rebellion in Louise Ottos Erzahlung ,Ein Bauemsohn" Dr. Carol Diethe 39 Zur Rezeption der Lyrikerin Louise Otto-Peters heute Dr. Ingrid Muller 45 Louise Otto-Peters in meinem Leben Renate Schroder 48 Frauen- und Madchenbildung war ihr Bestreben: Die Lehrerinnen Ottilie v. Steyber und Auguste Schmidt Dr. Asfl·id Franzke 52 Zum 175. Geburtstag der Frobelpadagogin und Frauenrechtlerin Henriette Goldschmidt Annerose Kemp 61 Vom Umgang rnit dem Erbe Henriette Goldschmidts Annett GrojJe 70 Die Henriette-Goldschrnidt-Kindertagesstatte Spittastraf3e in der Tradition ihrer Griinderin Renate Schiller 78 Der Leipziger Schriftstellerinnenverein. -
Die Verwaltungsjuristin Theanolte Bähnisch
Aus: Nadine Freund Die Verwaltungsjuristin Theanolte Bähnisch (1899–1973) und der Deutsche Frauenring Vom reformorientierten Preußen zur bundesdeutschen Westbindung – eine Wirkungsgeschichte September 2018, 1152 S., kart., 89,99 € (DE), 978-3-8376-4217-9 E-Book: PDF: 89,99 € (DE), ISBN 978-3-8394-4217-3 Die Regierungspräsidentin Theanolte Bähnisch (1899-1973) spielte im Wiederaufbau Deutschlands nach 1945 eine zentrale Rolle. Das Fundament ihres Engagements lag in ihrer Sozialisation im Geiste des reformorientierten, republikanischen Preußen be- gründet. Nadine Freund legt dar, wie die Präsidentin des Deutschen Frauenrings (DFR) – in Orientierung an der Idee der Überparteilichkeit – versuchte, insbesondere Frauen für die Etablierung einer zweiten deutschen Demokratie zu gewinnen. In ihrer Absicht, dabei ein Bollwerk gegen den Kommunismus zu errichten, wurde sie von deutschen und britischen Eliten aus Politik, Verwaltung, Militär, Erwachsenenbildung und Frau- enbewegung unterstützt. Nadine Freund (Dr. phil.), geb. 1978, forscht am Institut für Zeitgeschichte in München. Ihre Schwerpunkte bilden Themen der Kultur- und Ideengeschichte, der Verwaltungs- und Unternehmensgeschichte des 20. Jahrhunderts sowie der Erinnerungskultur. Sie war als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kassel tätig, bevor sie im Auftrag des Regierungspräsidiums Kassel die Geschichte der Behörde im Nationalso- zialismus untersuchte. Weiteren Informationen und Bestellung unter: www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4217-9 © 2018 transcript Verlag, Bielefeld -
Dr. H.C. Helene Weber (1881–1962): „Der Reine Männerstaat Ist Das Verderben Der Völker.“ 1 – Eine Biographische Skizze Von Regina Illemann
Regina Illemann Dr. h.c. Helene Weber (1881–1962) Dr. h.c. Helene Weber (1881–1962): „Der reine Männerstaat ist das Verderben der Völker.“ 1 – Eine biographische Skizze von Regina Illemann Am 17. März 1881 wurde Helene Weber 2 in Elberfeld geboren. Ihr Vater war Volksschullehrer, Ortsvorsitzender in der Zentrumspartei und nach dem frühen Tod seiner Frau allein für die sechs Kinder verantwortlich. Mit der Ausbildung zur Volksschullehrerin am Lehrerinnenseminar 1897–1900 in Aachen erwarb Weber den damals für Frauen höchstmöglichen Bildungsabschluss. 1905–1909 nahm sie ein Hochschulstudium auf, um an Höheren Schulen unterrichten zu dürfen. Als Studienrätin hatte sie Kontakt zum katholischen „Volksverein“ und engagierte sich im „Frauenstimmrechts-Verband für Westdeutschland“. 1916 gründete sie gemeinsam mit der Hedwig Dransfeld, der Präsidentin des „Katholischen Deutschen Frauenbundes“ (KDFB) in Köln eine Soziale Frauenschule als katholische Ausbildungsstätte für Fürsorgerinnen, die sie bis 1919 leitete 3. Zugleich mit der Schule gründete Weber auch den „Verein katholischer Sozialbeamtinnen“ 4. Wann und wie genau Weber in Kontakt zur katholischen Frauenbewegung gekommen war, ist nicht belegt. Sie war ihr im Weiteren Heimat und Basis, Berufung und Lebensaufgabe. Ihre umfangreiche par- teipolitische Tätigkeit stand letztlich im Dienst der Interessen der Kirche und der Bestrebungen und Ziele der katholischen Frauenbewegung. Ab 1918 arbeitete Weber im Zentralvorstand des KDFB mit. 1919 zog sie für das Zentrum in die verfassunggebende Nationalversammlung -
Die Geglückte Verfassung
spd-bundestagsfraktion mai 2009 Gisela Notz/Christl Wickert Die geglückte Verfassung Sozialdemokratische Handschrift des Grundgesetzes allgemein allgemein solidarische bürgergemeinschaft und demokratischer staat neue wertschöpfung und gute arbeit der vorsorgende sozialstaat eine friedliche, freie und gerechte weltordnung nachhaltiger fortschritt inhaltsverzeichnis ................................................................................................... 05 Vorwort 07 Zusammenfassung 15 Einleitung 16 Vorarbeiten im Exil und in der Illegalität 18 Was war der Parlamentarische Rat? 23 Was waren die Strukturen und Aufgaben des Parlamentarischen Rates? 26 Wer waren die Frauen und Männer des Parlamentarischen Rates? 28 Die Präliminarien der Arbeit des Parlamentarischen Rates 28 Streit um den Sitz des Parlamentarischen Rates und der vorläufigen Bundesregierung 29 Provisorium mit Bekenntnis zur Einheit Deutschlands 31 Präambel 03 spd-bundestagsfraktion ................................................................................................... 33 Exemplarische Bereiche der Diskussion zum Grundgesetz 33 Diskussion der Grundrechte 35 Parlamentarisches Regierungssystem 35 Staatsform, Verfassungsorgane 40 Bekenntnis zum sozialen Rechtsstaat 42 Der Föderalismusstreit 47 Künftige Stellung Berlins 48 Öffnung zum Weg nach Europa 49 Wahlrechtsdebatten im Parlamentarischen Rat 52 Politikbereiche 60 Das Grundgesetz ist verkündet 63 Biografien der sozialdemokratischen Mitglieder im Parlamentarischen Rat 96 Anhang 102 Literaturverzeichnis 103 -
Thinkers of Social Democracy
Christian Krell (ed.) Thinkers of Social Democracy 49 Portraits Translated by James Patterson Introduction Christian Krell oncepts, ideas, visions and practical politics are products of Ctheir time. They are shaped by social and economic develop- ments, political events and, not least, intellectual fashion. They are often, however, most closely connected with individual persons. The concept of a social state based on the rule of law is associated with Hermann Heller, the notion of economic democracy with Fritz Naphtali and the idea of a new Ostpolitik cannot be discussed without mention of Willy Brandt. Sometimes individual concepts are even named after their most prominent representatives, such as the Radbruch Formula. In this volume 49 personalities are presented who with their ideas, concepts, styles of thought and deeds have shaped the theo- ry and practice of social democracy. Social democracy is to be understood here not only as a political movement in the sense of social democratic parties. Social democracy is, on one hand, a con- ception of democracy at the heart of which stands equal freedom for all and which expresses the close connection between political and social emancipation. This theory has been variously characte- rised and in detail (see, among others, Meyer 2005 and 2006; Gom- bert 2014). On the other hand, social democracy is represented in practice by various parties, political tendencies and civil society organisations and thus qualifi es as a political movement. This vo- lume encompasses both. Intellectual or “Vordenker”? The concept of “Vordenker”1 or pioneer (in the sense of intellectu- al trailblazer) is as broad as it is indeterminate.