Vorkommen Der Fledermausarten in Sachsen-Anhalt Mausohr
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Amtsblatt Nr
Amtsblatt Nr. 08/15 | Jahrgang 6 der Stadt Blankenburg (Harz), 29. August 2015 Ministerpräsident zu Besuch im Großen Schloss Lob für „außerordentliches Engagement“ der Schlossretter nutzt wird, ein, um Gedanken für künftige Nutzungsmöglichkeiten des Schlosses an- zusprechen, die Arbeit der engagierten Bürgerinnen und Bürger zu würdigen und eine weitere Zusammenarbeit und Unter- stützung zuzusagen. Stiftungspräsident Hoffmann sagte eine weitere finanzielle Beteiligung bei der Ent- wicklung zu: „Mit der Sanierung und Res- taurierung des Großen Schlosses Blanken- burg fördert die SBK ein für das Braun- schweiger Land und für den Zusammen- halt von Ost- und Westharz bedeutendes Projekt mit großer Symbolkraft. Die SBK wird ihre Förderung in den nächsten Jah- ren noch verstärken.“ Ministerpräsident Haseloff zeigte sich be- eindruckt, was seit 2005 durch den Verein umgesetzt wurde. „Denkmalschutz ist ein kultureller Auftrag. Unser Umgang mit dem gebauten Erbe verrät viel über unser kultu- relles Selbstverständnis. Traditionsbewah- rung und Zukunftsgestaltung sind keine Widersprüche. Sie ergänzen sich vielmehr“, betonte Haseloff. „Die Initiative zur Rettung des Schlosses kam aus der Mitte unserer André Gast, Geschäftsführer der Großes Schloss GmbH überreicht Ministerpräsident Gesellschaft. Sie zeigt, wie wichtig bürger- Haseloff eine mit einer Lasergravur des Schlosses gestaltete Schiefertafel schaftliches Engagement ist.“ In das „Goldene Buch“, welches künftig von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Rei- Buch „Sachsen-Anhalt. 1200 Jahre Ge- Ehrengästen des Schlosses gefüllt werden ner Haseloff traf sich zu einem Gedanken- schichte – Renaissance eines Kulturrau- soll, trug sich der Ministerpräsident als Ers- austausch mit Vertretern der Stiftung mes“ an Reiner Haseloff überreichte, gelei- ter ein: „Dem Verein „Rettung Schloss Blan- Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK) um teten die Schlossführerinnen Reinhilde kenburg“ herzlichen Dank für das außeror- deren Präsident Dr. -
Harzkult Harzliteratur
Literaturauswahlliste zum Harz und Harzvorland (Schwerpunkt Archäologie, Kultstätten, Sagen) Die Anführung von Literatur in dieser Liste erfolgt zur Dokumentation und bedeutet nicht unbedingt, daß die Betreiber von harzkult.de mit dem jeweiligen Inhalt übereinstimmen. Zusammenstellung: Harzsammler, 2. erweiterte und korrigierte Fassung, Juni 2007 Abel, Caspar Saechsische Alterthuemer, 1730 Ackenheil, H.V. Gottheiten und Kultstätten in und um Oldenburg in Wagrien, 1983 (Harzburg u.a.) Allmann, Rudolf Ein germanisches Stammesheiligtum im Südharz?, in: Mitteldeutsche Volkheit, 5, 1938 Der Heiligenborn bei Morungen im Südharz - eine alte Heilquelle, in: Mitteldeutsche Volkheit, 8, 1941 Al-Malazi, Heide Der verschwundene Steinkreis, in: Dennis Krüger (Hg.): Trojaburg Nr. 2, 2005 (Eselstall) Anders, Detlef Christliche Kirche auf heidnischer Kultstätte, MZ, 12.9.1998 (Neinstedt) Ein Stonehenge bei Quedlinburg?, MZ, 9.11.2002 (Eselstall) Anding, Edwin Ein Menhir auf dem Staufenbüttel bei Steina, in: Allgemeiner Harz-Berg-Kalender, 1975 Andree, Richard Braunschweiger Volkskunde, 2. verm. Aufl. 1901 Appuhn, Horst Beiträge zur Geschichte des Herrschersitzes im Mittelalter, T. 2. Der sogenannte Krodo-Altar und der Kaiserstuhl in Goslar, in: Aachener Kunstblätter, Bd. 54/55, 1986/87 Arfert Die Ortsnamen des Kreises Halberstadt, 1917 Asche, Theodor Sagen von Goslar, o.J. Geschichts-Kulturbilder und Sagen aus Goslars Vergangenheit, 1901 Augustin, Christian Abbildungen von mittelalterlichen und vorchristlichen Alterthuemern in den Gauen Friedrich Bernhard; des vormaligen Bisthums Halberstadt, 1872 Friederich, Adolph Augustin, Wilfried Lokaltermin: Die Teufelsmauer bei Weddersleben, in: Synesis-Magazin, Nr. 68, 2005 B. Der Klusfelsen am Petersberge bei Goslar, in: Goslarer Woche, H.11, 1955 Bartens, Werner Der Harz, Reihe: Die Schwarzen Führer, 1997 Bauerfeind, Hans Sagen und Erzählungen vom Regenstein, Hg. -
Die Quedlinburger Äbtissinnen Im Hochmittelalter. Das Stift Quedlinburg in Zeiten Der Krise Und Des Wandels Bis 1137. Dissertat
Die Quedlinburger Äbtissinnen im Hochmittelalter. Das Stift Quedlinburg in Zeiten der Krise und des Wandels bis 1137. Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades Dr. phil. genehmigt durch die Fakultät für Humanwissenschaften der Otto-von -Guericke-Universität Magdeburg von M.A. Christian Marlow geb. am 3. Juli 1985 in Quedlinburg Gutachter: Prof. Dr. Stephan Freund Gutachter: Prof. Dr. Matthias Puhle Verteidigung der Dissertation am: 13. November 2017 Die Quedlinburger Äbtissinnen im Hochmittelalter Das Stift Quedlinburg in Zeiten des Wandels und der Krisen bis 1137 Inhaltsverzeichnis I Krisen und Konflikte – Die Entwicklung Quedlinburgs bis in das erste Drittel des 12. Jahrhunderts hinein...................................................................................……..…………………1 1 Einleitung……………………………………………………………………..……………………1 1.1 Stand der Forschung /Literaturlage……………………………………………………………..4 1.2 Quellenlage……………………………………………………………………………………...8 1.3 Methodik...……………………………………………………………………………………..10 2 Quedlinburgs Aufstieg zum wichtigen Ort der Ottonen ………………………………………….16 2.1 Der Tod Heinrichs I. und die Gründung des Quedlinburger St. Servatius Stifts…......…………19 2.2 Königin Mathilde als Förderin des Quedlinburger Stifts........................…..................….......…25 2.3 Zusammenfassung………………………………………………………………………………33 3 Äbtissin Mathilde von Quedlinburg ………………………………………………………………36 3.1 Herkunft und Äbtissinnen-Weihe……………………………………………………………….36 3.2 Augusta und „funkelnder Edelstein“ – Die Frühzeit der Äbtissin in den diplomatischen -
Na Turschutz
41. Jahrgang 2004 Sonderheft IM LAND ISSN 1436-8757 SACHSEN-ANHALT Naturschutz im Land Sachsen-Anhalt. Sonderheft 2004 Naturschutz im Land Sachsen-Anhalt. Die Tier- und Pflanzenarten nach Anhang IV der auna-lora-Habitatrichtlinie im Land Sachsen-Anhalt Die Tier- und Pflanzenarten nach Anhang IV der Die Tier- auna-lora-Habitatrichtlinie im Land Sachsen-Anhalt NATURSCHUTZ Männchen der Grünen Mosaikjungfer (oto: J. Ruddek) Haselmaus (oto: W. Wendt) Naturschutz im Land Sachsen-Anhalt 41. Jahrgang 2004 Sonderheft ISSN 1436-8757 Die Tier- und Pflanzenarten nach Anhang IV der auna-lora-Habitat-Richtlinie im Land Sachsen-Anhalt Seite 1 Vorwort 3 2 Einleitung 4 3 Die Tier- und Pflanzenarten nach Anhang IV der H-Richtlinie 6 3.1 Allgemeine Bemerkungen 6 3.2 Wirbellose 9 3.2.1 Schmetterlinge (Insecta, Lepidoptera) 9 3.2.2 Libellen (Insecta, Odonata) 23 3.3 Wirbeltiere 31 3.3.1 Lurche (Amphibia) 31 3.3.2 Kriechtiere (Reptilia) 57 3.3.3 Säugetiere (Mammalia) 62 3.4 Blütenpflanzen (Spermatophyta) 108 4 Übersicht 111 5 Monitoring zur Ermittlung der Bestände und Einschätzung der Bestandsentwicklung im Rahmen der Berichtspflichten an die Europäische Union 115 6 Ausblick 133 7 Literatur 134 1 Wasserfledermaus im Winterquartier ($oto: W. Wendt) 2 1 Vorwort Udo Kamm Die Europäische Union erließ im Jahr 1992 die schen und floristischen Arbeit scheint in Zukunft auna-lora-Habitat-(H)Richtlinie, um einen unbedingt notwendig. besseren, grenzübergreifenden Schutz gefähr- Ein wirksamer Habitatschutz bzw. nachhalti- deter Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten als ge artenschutzgerechte Nutzungsformen in Bestandteil des europäischen Naturerbes zu einer Kulturlandschaft sind die entscheiden- gewährleisten. Um dieses Ziel zu erreichen, den Voraussetzungen für einen guten Erhal- wurde das europaweite Netz von Besonderen tungszustand von auna und lora. -
Verbreitung, Häufigkeit Und Ortstreue Der Fledermäuse in Den
ZOBODAT - www.zobodat.at Zoologisch-Botanische Datenbank/Zoological-Botanical Database Digitale Literatur/Digital Literature Zeitschrift/Journal: Naturkundliche Jahresberichte des Museum Heineanum Jahr/Year: 1968 Band/Volume: 3_1968 Autor(en)/Author(s): Handtke Kuno Artikel/Article: Verbreitung, Häufigkeit und Ortstreue der Fledermäuse in den Winterquartieren des Harzes und seines nördlichen Vorlandes 124-191 Naturkundliche Jahresberichte III 1968 124-191 Museum Heineanum Verbreitung, Häufigkeit und Ortstreue der Fledermäuse in den Winterquartieren des Harzes und seines nördlichen Vorlandes Kuno Handtke, Halberstadt (mit Tabellen, 2 Figuren, 7 Karten im Text und 4 Abbildungen im Anhang) 1. Einleitung 2. Das Untersuchungsgebiet 3. Die Fledermauswinterquartiere im Harz 3.1. Felsstollen und -höhlen 3.1.1. Das Revier Wernigerode-Hasserode 3.1.2. Der Eisenerzbezirk Königshütte-Elbingerode-Hüttenrode 3.1.3. Das T reseburger Revier 3.1.4. Das Revier Neudorf-Harzgerode 3.2. Keller als Winterquartiere im Harz 4. Die Fledermauswinterquartiere im Harzvorland 4.1. Felshöhlen und -Stollen 4.1.1. Fundplätze in den Klus- und Spiegelsbergen bei Halberstadt 4.1.2. Fundplätze in den Thekenbergen südlich Halberstadt 4.1.3. Fundplätze im Neokomsandstein des Quedlinburger Sattels zwischen Langenstein und Quedlinburg 4.1.4. Fundplätze im Heidelberg-Quadersandstein des Regensteinzuges 4.1.5. Fundplätze in der Harzrandaufrichtungszone 4.1.6. Fundplätze im Plänerkalk des Harzvorlandes 4.1.7. Fundplätze im Buntsandstein des Vorlandes 4.2. Keller als Fledermauswinterquartiere im Harzvorland 4.3. Fundplätze in Gebäuden des Harzvorlandes 4.4. Geröllhaufen als Winterquartiere 5. Die Verbreitung der Fledermausarten in den Winterquartieren, ihre Ansprüche, Ortstreue und ihr Verhalten 5.1. Allgemeines 5.2. Zur Verbreitung der gefundenen Arten 5.2.1. -
Harz) • Börnecke • Cattenstedt • Stadt Derenburg • Heimburg • Hüttenrode • Timmenrode • Wienrode
Amtsblatt Nr. 05/21 | Jahrgang 12 29. Mai 2021 Blankenburg (Harz) • Börnecke • Cattenstedt • Stadt Derenburg • Heimburg • Hüttenrode • Timmenrode • Wienrode Für alle kleinen und großen Blankenburger Neuer Spiel- und Fitnessbereich im Stadtpark ist fertig gestellt Der 30. April 2021 war ein wichtiger Tag für die Stadt Blankenburg (Harz), und wie Bürgermeister Heiko Breithaupt ergänzte „ganz besonders für die Kinder der Stadt“. Das bestätigte auch der Stadt- ratsvorsitzende Klaus Dumeier, der von „einer der besten Entscheidungen des Stadtrates der letzten Jahre“ sprach. Das sahen auch die Jungen und Mädchen der Evangelischen Kindertagesstätte Blankenburg so. Denn nach rund neun- monatiger Bauzeit wurde der komplett neu gestaltete Spielplatz im Stadtpark für die Öffentlichkeit frei gegeben und die Kleinen durften als erstes spielen, toben, klettern rutschen und alles aus- probieren. Nachdem der Bürgermeister zusammen mit dem sechsjährigen Niklas den sym- bolischen Scherenschnitt vollzogen hat- te, gab es für die Kinder kein Halten mehr. Auch der leichte Nieselregen störte nicht dabei, die vielen neuen Spiel- und Sport- möglichkeiten zu entdecken und auszu- Birgit Walsch, Bürgermeister Heiko Breithaupt und der sechsjährige Niklas eröffneten probieren. Während die ganz Kleinen ih- den Spielplatz mit einem symbolischen Scherenschnitt. ren Spaß hatten mussten die Großen noch letzte Arbeiten erledigen. So wurde ten. Auf Sportbegeisterte und Aktive war- hes Bild. Mit ganz viel Liebe zum Detail ist im Sportbereich ein zweites Fußballtor ten Tischtennisplatten, ein Sportfeld für hier ein schöner und moderner Spiel- und ein Basketballkorb montiert. Zuvor verschiedene Sportarten und eine Calis- platz entstanden, der in der Region sei- waren bereits die Bauzäune entfernt wor- thenics-Anlage. nesgleichen sucht. den, damit endlich alle kleinen und gro- ßen Blankenburger das riesige Spiel-, Zahlreiche Sitzmöglichkeiten sorgen da- Zu verdanken ist dies insbesondere Bir- Spaß- und Sportareal entdecken können. -
Antwort Der Landesregierung Auf Eine Kleine Anfrage Zur Schrift- Lichen Beantwortung
Landtag von Sachsen-Anhalt Drucksache 6/4829 25.02.2016 Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zur schrift- lichen Beantwortung Abgeordneter Olaf Meister (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Abgeordnete Prof. Dr. Claudia Dalbert (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt Kleine Anfrage - KA 6/9061 Vorbemerkung des Fragestellenden: Mit der Antwort 6/3905 vom 19. März 2015 auf die Kleine Anfrage 6/8670 wurde das Denkmalverzeichnis des Landes einem größeren Kreis zugänglich gemacht. Die Ver- öffentlichung fand insbesondere im Internet eine größere Beachtung. Vor diesem Hintergrund fragen wir die Landesregierung: Antwort der Landesregierung erstellt vom Kultusministerium Namens der Landesregierung beantworte ich die Kleine Anfrage wie folgt: Vorbemerkung: Die Kleine Anfrage bezieht sich auf die Beantwortung der Kleinen Anfrage LT-Nr. KA 6/8670, die ebenfalls das Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt zum Gegenstand hatte und die auch von den Abgeordneten Frau Prof. Dr. Dalbert und Herrn Meister gestellt worden ist. In der Beantwortung wurde im März 2015 umfassend mitgeteilt, welche Bau- und Kleinedenkmale bisher in das Denkmalverzeichnis eingetragen wurden, welche aus dem Denkmalverzeichnis gelöscht worden sind und wann mit einer Veröffentlichung der Denkmalverzeichnisse in digitaler Form zu rechnen ist. Hinweis: Die Drucksache steht vollständig digital im Internet/Intranet zur Verfügung. Die Anlage ist in Word als Objekt beigefügt und öffnet durch Doppelklick den Acrobat Reader. Bei Bedarf kann Einsichtnahme in der Bibliothek des Landtages von Sachsen-Anhalt er- folgen oder die gedruckte Form abgefordert werden. (Ausgegeben am 25.02.2016) 2 Frage 1 Welche Veränderungen (neu aufgenommene und gestrichene Denkmale) haben sich seit der Drucksache 6/3906 (frühester Stichtag war dort der 24. -
Sachsen Und Anhalt Lld
SACHSEN UNDANHALT Jahrbuch der Landesgeschichtlichen Forschungsstelle für die Provinz Sachsen und für Anhalt Im Auftrage der Verwaltung des Provinzialverbandes hera.usgegeben von WaIter Möllenberg Band 16 Magdeburg 1940 Auslieferung durch Ernst Holtermann, Magdeburg Das Kloster Wendhausen, sein Stiftergeschlecht und seine Klausnerin. Von 'N a I the r G r 0 S s e. 'Übersicht: Einleitung S. 45. - I. Die Domina Gisla und die Liuppirg inc1usa S. 45. _. 11. Wendhausen oder Michaelstein? S. 53. - n. Das Kloster Wendhausen S. 57. - IV. Die Stifterfamilie S. 63. - V. Die Grafschaften im 9. und 10 Jahrhundert S. 62. - VI. Das Jagdhaus Ertfeld S. 72. Die Vita Liutbirgae, wohl die älteste literarische überlieferung aus dem Harzgebiet, hat durch ihre Neuherausgabe in den Studientexten des Reichsinstituts für ältere deutsche Geschichtskunde (Monumenta 1 Germaniae Historica) im Jahre 1937 ) ihre Bedeutung als Geschichts- quelle erneut bestätigt erhalten. Die gelegentlich der Herausgabe vor- genommene kritische überprüfung hat nunmehr wohl endgültig fest- gelegt, daß wir es in der Vita mit einem zeitgenössischen Werk zu tun haben. Das Klausnerinnenleben der Liutbirg ist in die Zeit von etwa 835 bis 865 zu setzen, und verfaßt ist ihre Lebensbeschreibung von einem mit den zeitlichen und örtlichen Verhältnissen wohlvertrauten Kleriker bald nach ihrem Tode. Geschrieben ist das Werk offenbar zu Erbauungs- zwecken, etwa zum Vorlesen vor den Nonnen eines Klosters, um bei ihnen die Erinnerung an die verehrte Klausnerin und ihr vorbildlich frommes Leben wach zu erhalten. Das alles spricht für die Zuverlässigkeit der in der Vita enthaltenen sachlichen Angaben, wenn sich auch vielleicht in bezug auf die kirch- lich religiösen Dinge Übertreibungen und gerüchtweise entstellte Er- zählungen eingeschlichen haben mögen.