Wahrnehmung Und Bewertung Der Arbeit Der Treuhandanstalt
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Learning from the Dictatorship? Sport in Divided and Unified Germany German Historical Institute London Bulletin, Vol 41, No
German Historical Institute London BULLETIN ISSN 0269-8552 Jutta Braun: Learning from the Dictatorship? Sport in Divided and Unified Germany German Historical Institute London Bulletin, Vol 41, No. 1 (May 2019), pp50-72 LEARNING FROM THE DICTATORSHIP? SPORT IN DIVIDED AND UNIFIED GERMANY JUTTA BRAUN Public debates on Germany’s internal unity have, for some time, always come around to the fact that after almost thirty years, many East Germans still feel like second-class citizens. 1 Richard Schröder, former civil rights activist and theologian, contributed to the debate by pointing out that many citizens of the German Democratic Republic (GDR) had brought a vague feeling of being second rate with them at the time of unification. This could be seen as a legacy of forty years of permanent competition with the West Germans, who were richer, enjoyed greater freedom, and were internationally more respected. 2 Perhaps it was this notorious feeling of inferiority in the East–West comparison that, in retrospect, turned the GDR’s compet - itive sport into such a fierce battleground, for it was here—and only here—that the East German dictatorship did better, at least in the medal tables, than its West German counterpart. 3 How much defend - ing GDR success in this field had become a political reflex action is shown by Gregor Gysi’s remarks early in the 1990s when, as leader of the Party of Democratic Socialism (PDS), he felt called upon to defend the East German sprinter Katrin Krabbe against accusations of doping. The PDS, successor to the former East German Socialist Trans. -
Stasi State Or Socialist Paradise?
Stasi State or Workers’ Paradise – socialism in the German Democratic Republic and what became of it by Bruni de la Motte & John Green First published in Britain in 2015 Copyright © John Green & Bruni de la Motte Designed by Michal Boncza Printed by ACIP catalogue record for this book is available from the British Library ISBN 978-0-9558228-6-5 Artery Publications, 11 Dorset Road, London W5 4HU Contents Introduction A difficult birth - how the GDR came about A more egalitarian society Social ethos – the community spirit Equal rights for women Childcare Young people Social wage Voluntary work Education A comprehensive system for all age groups The polytechnic principle Economy Workers’ rights Pros and cons of central planning Farming and Co-operatives Public transport Health service Culture, media and sport Freedom and democracy Justice and legal rights Religious freedom The state security services Internationalism and foreign aid The demise of the GDR The fall of the Wall Currency union The Treuhand and the asset-stripping process The so-called old debts The decapitation of the GDR’s intellectual workforce Housing vultures Women – the biggest losers East Germans treated worse than the Nazis Conclusion Notes Bibliography Foreword History is famously written by the victors. Nowhere is that more obvious than in the former communist states of central and eastern Europe. Their successor governments have systematically sought to demonise or even punish any attempt to recognise the social and economic achievements of east European- style socialism, alongside its constantly rehearsed failures and injustices. The more their citizens balk at such a one-sided account of their own lived experiences, the more any honest or remotely sympathetic discussion of the experience of post-war European communism is met with official denunciation and legal bans, from Hungary to Ukraine. -
„ZOV Sportverräter. Spitzenathleten Auf Der Flucht“ Willy-Brandt-Haus Berlin, 22
Pressespiegel zur Ausstellung „ZOV Sportverräter. Spitzenathleten auf der Flucht“ Willy-Brandt-Haus Berlin, 22. Juli bis 28. August 2011 Die kursiv gesetzten Beiträge sind im Pressespiegel enthalten, ein Großteil der Beiträge ist auch online abrufbar. Inhalt Print (national) Der Spiegel, Fahrstuhl in die Freiheit. Über 600 Athleten flüchteten aus der DDR. Den Radsportler Jürgen Kissner plagten im Westen Gewissensbisse, weil er sein Team verlassen hatte. Autor: Jörg Kramer (18.07.2011) Frankfurter Allgemeine Zeitung, Medaille im Pappkarton. Zwei Welten und ein „Eiserner Vorhang“: Die erschütternden Geschichten von „Sportverrätern“ der DDR. Autor: Michael Reinsch http://www.faz.net/artikel/C30956/ddr-sportfluechtlinge-medaille-im-pappkarton-30484200.html (13.08.2011) Süddeutsche Zeitung, Flossen, ein Atlas und 30 Tuben Vaseline. „Spitzenathleten auf der Flucht“: Eine Ausstellung in Berlin erinnert an die mindestens 600 Leistungssportler, die sich aus der DDR absetzten. Autor: Ronny Blaschke (03.08.2011) Die Welt, Freiheit ist der schönste Preis. Über 600 Sportler flüchteten aus der DDR - Axel Mitbauer schwamm dafür sogar 25 Kilometer durch die Ostsee. Autor: Simon Pausch http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_sport/article13501002/Freiheit-ist-der-schoenste- Preis.html (22.07.2011) Bild-Zeitung, 50 Jahre Mauerbau: Ich schwamm durch die Ostsee in den Westen. Autor: Til Biermann http://www.bild.de/news/topics/bau-der-berliner-mauer/ich-schwamm-durch-die-ostsee- 19301090.bild.html Der Tagesspiegel, Sportverräter: Diplomaten auf der Flucht. Autor: Klaus Weise http://www.tagesspiegel.de/sport/diplomaten-auf-der-flucht/4419676.html (22.07.2011) Der Tagesspiegel, Sportverräter: Der Tagesspiegel präsentiert Erinnerungsschau http://www.tagesspiegel.de/sport/der-tagesspiegel-praesentiert-erinnerungsschau/4419678.html (22.07.2011) Berliner Morgenpost, Kein Preis ist so schön wie die Freiheit. -
Die Transformation Ostdeutschlands Seit 1990
1 Die Transformation Ostdeutschlands seit 1990 ©Bundesstiftung Aufarbeitung, Klaus Mehner, Bild 70_0521_080 Die Transformation Ostdeutschlands seit 1990 Nach der friedlichen Revolution 1989 in der ehemaligen DDR kam es zu einem grundlegenden Systemwechsel. Es wurde eine neue politische, wirtschaftliche, soziale, rechtliche und verwaltungstechnische Struktur eingeführt. Die Transformation stellte beide deutsche Staaten vor große Herausforderungen und hatte tiefgreifende Auswirkungen auf den Alltag und das Leben der Menschen. Bereits vor der Volkskammerwahl im März 1990 gab es Überlegungen für eine Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion. Nach der Wahl begannen die Verhandlungen mit der Regierung unter Lothar de Maizière über deren Realisierung. Beide deutsche Staaten standen unter enormen Druck. Im Januar 1990 verließen etwa 2.000 Ostdeutsche täglich die DDR. Nach der Volkskammerwahl waren es fast 5.000 Ostdeutsche wöchentlich. Diese Wanderungsbewegung war für die Bundesregierung eine große finanzielle und soziale Belastung. Und die ohnehin marode Wirtschaft wurde in der DDR weiter destabilisiert. Mit der am 1. Juli 1990 in Kraft tretenden Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion wurde der Weg zur deutschen Einheit geebnet. Es war der erste Staatsvertrag zwischen der Bundesregierung und der demokratisch gewählten DDR-Regierung. Eine Verschmelzung zweier derart gegensätzlicher Wirtschaftssysteme hatte es noch nie gegeben. Es wurde die D-Mark als alleiniges Zahlungsmittel eingeführt. Für Löhne, Gehälter, Renten, Stipendien, Mieten und Pachten wurde ein Umtauschkurs von eins zu eins festgeschrieben. Auch Sparguthaben wurden eins zu eins umgestellt: für Kinder unter fünfzehn Jahren bis 2.000 Mark, für Erwachsene unter sechzig Jahren bis 4.000 Mark und für ältere Menschen bis 1 2 Die Transformation Ostdeutschlands seit 1990 6.000 Mark. Die übrigen Sparguthaben sollten im Verhältnis zwei zu eins umgestellt werden. -
Journalisten in Der DDR
Journalisten in der DDR Eine Kollektivbiografie Michael Meyen / Anke Fiedler Die Studie fragt nach Herkunft und Ausbildung, nach Karrierestationen, Arbeitsbedin- gungen und dem Selbstverständnis von Journalisten in der DDR. Mit Hilfe von Memoi- ren und anderen biografischen Veröffentlichungen sowie über Leitfadeninterviews wur- den dafür 121 Lebensläufe rekonstruiert. Auswahlkriterien (Position, Vielfalt, Vollstän- digkeit, Generation) und Auswertung orientierten sich an der Theorie des journalistischen Feldes nach Bourdieu. Die Quellen zeigen, dass der Journalismus in der DDR Teil des politischen Feldes und direkt an den Machtpol angebunden war. Das Gewicht der poli- tischen Logik wurde durch die Herkunft der beiden dominierenden Generationen noch verstärkt. Während die Gründergeneration in der Arbeiterpresse der Weimarer Republik sozialisiert wurde, kam die Aufbaugeneration vor allem mit dem Wunsch nach gesell- schaftlicher Veränderung in die Redaktionen und entwickelte ein Selbstverständnis als Anwalt des Sozialismus und als Lehrer. Der Verzicht auf ein Feld, das Informationen nach professionellen Kriterien verarbeitet, führte dazu, dass die Anleitung der Medien immer rigider wurde und für die nachrückenden Generationen auch deshalb schwerer zu ertragen war, weil sie ein anderes Verhältnis zur DDR und eine bessere handwerkliche Ausbildung mitbrachten. Schlagwörter: DDR, Journalismus, Bourdieu, Leitfadeninterviews, Kollektivbiografie 1. Einleitung In diesem Beitrag wird eine Berufsgruppe porträtiert, mit der die Kommunikationswis- senschaft bereits abgeschlossen hat. Nachdem in der Öffentlichkeit an die „Selbstreini- gungskräfte des Journalismus“ appelliert und gefordert worden war, auf SED-Kader zu verzichten (vgl. Bachmann 1995: 394), und nachdem schätzungsweise jeder zweite DDR- Journalist den Beruf verlassen hatte (Boyer 2005: 195), protokollierte die Forschung im Osten Deutschlands schon in den frühen 1990er Jahren ähnliche Einstellungen und Ziele wie bei Kollegen, die in der Bundesrepublik sozialisiert worden waren (vgl. -
Gesamt-Inhaltsverzeichnis (Nummern 1 Bis 275)
ROTFUCHS Tribüne für Kommunisten, Sozialisten und andere Linke Gesamt-Inhaltsverzeichnis (Nummern 1 bis 275) Inhalt Leitartikel 1 Geschichte der Arbeiterbewegung / Klassenkampf ���������������������������������������������������������������������������������������������������������� 7 DDR / SED 12 Stimmen aus aller Welt über die DDR ������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������28 Die Konterrevolution von 1989/90 ��������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������31 BRD ��������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������38 USA ��������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������49 Sowjetunion / Nachfolgestaaten 55 Großer Vaterländischer Krieg / 8 Mai 1945 / Befreiung ������������������������������������������������������������������������������������������������63 Volksrepublik China ������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������67 -
Deutschland Seit 1990
Der Fall der Berliner Mauer und die Wiedervereinigung beendeten vierzig Jahre Trennung von Bundesrepublik und DDR. Diese Ereignisse waren zweifelsohne von nationaler und internationaler Bedeutung. Die empathische Erinnerung daran markiert den Gründungs- mythos eines wiedervereinigten Deutschlands wie auch den eines sich erweiternden Europas. Mit größer werdendem zeitlichem Abstand wird diese euphorische Lesart allerdings zunehmend blasser. Nicht nur die Verwerfungen der Banken- und Eurokrise seit 2008, sondern zahlreiche andere Prozesse und Ereignisse lassen die Ambivalenzen der Ent- wicklung seit Ende der 1980er Jahre deutlicher hervortreten. Aus der politikhistorisch so einschneidenden Zäsur wird in der Rückschau ein immer weicherer und mehrdeutiger Übergang. Was verband und verbindet die Deutschen in Ost und West vor und nach 1990? Welche Gemeinsamkeiten prägen die Vereinigungsgesellschaft, welche Trennlinien durchziehen sie bis heute? Diesen Fragen gehen die Autorinnen und Autoren in ihren Beiträgen nach und entwerfen auf diese Weise ein facettenreiches Bild der deutschen Geschichte der vergangenen drei Jahrzehnte. NASSAUER GESPRÄCHE DEUTSCHLAND SEIT 1990 DEUTSCHLAND SEIT 1990 WEGE IN DIE VEREINIGUNGSGESELLSCHAFT Herausgegeben von Thomas Großbölting und Christoph Lorke ISBN 978-3-515-11682-4 Großbölting / Lorke Franz Steiner Verlag DEUTSCHLAND SEIT 1990 NASSAUER GESPRÄCHE DER FREIHERR-VOM-STEIN-GESELLSCHAFT Band 10 Herausgegeben von der Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft e.V., Schloss Cappenberg Geschäftsstelle: Karlstr. 33, 48147 Münster www.freiherr-vom-stein-gesellschaft.de DEUTSCHLAND SEIT 1990 WEGE IN DIE VEREINIGUNGSGESELLSCHAFT Herausgegeben von Thomas Großbölting und Christoph Lorke Franz Steiner Verlag Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über <http://dnb.d-nb.de> abrufbar. -
Die-Grenze-Im-Kopf.Pdf
Michael Meyen und Anke Fiedler Die Grenze im Kopf Journalisten in der DDR Meyen4.indb 3 22.11.10 12:58 Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deut- schen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet abrufbar: http://dnb.d-nb.de. Impressum DIE GRENZE IM KOPF. JOURNALISTEN IN DER DDR von Michael Meyen und Anke Fiedler ISBN 978-3-938714-16-4 1. Auflage Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne schriftliche Genehmigung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt ins- besondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Copyright © Panama Verlag, Berlin 2011 Umschlagfoto: Bindung und Druck: Mercedes Druck, Berlin Gedruckt auf einem alterungsbeständigen sowie chlor-, holz- und säurefreien Naturpapier. Besuchen Sie uns im Internet: www.panama-verlag.de Meyen4.indb 4 22.11.10 12:58 Inhaltsverzeichnis Einleitung 20 Jahre danach. Warum immer noch DDR-Journalismus? 9 Eine bessere Politik machen Günter Schabowski 27 Kommunisten sind Großideologen Hans Modrow 37 Die Argumentation ist meine Erfindung Ralf Bachmann 48 Ein guter ADN-Redakteur hatte das im Urin Manfred Quiring 59 Die Diplomaten haben den Mechanismus ausgenutzt Gerhard Kirsch 66 Pressesprecher sollten möglichst gar nicht sprechen Wolfgang Tiedke 75 Wir haben die richtigen Fragen