Vermittlungsprogramm Zu Fritz Winter

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Vermittlungsprogramm Zu Fritz Winter Vermittlungsprogramm zur Ausstellung Licht-Bilder. Fritz Winter und die abstrakte Fotografie 09.11.2012 bis 17.02.2013 KURATORENFÜHRUNGEN MI 14.11.2012 | 15.00 Anna Rühl DO 22.11.2012 | 18.30 Oliver Kase SA 15.12.2012 | 14.00 Anna Rühl Do 17.01.2013 | 18.30 Oliver Kase Do 31.01.2013 | 18.30 Anna Rühl Do 14.02.2013 | 18.30 Oliver Kase Begrenzte Teilnehmerzahl | Anmeldung ab 1 Stunde vor Führungsbeginn an der Museumsinformation AUSSTELLUNGSFÜHRUNGEN SA 10.11.2012 | 17.11.2012 | 01.12.2012 | 08.12.2012 | 22.12.2012 | 29.12.2012 | 05.01.2013 | 12.01.2013| 19.01.2013 | 26.01.2013 | 02.02.2013 | 09.02.2013.| 14.00 Begrenzte Teilnehmerzahl | Anmeldung ab 1 Stunde vor Führungsbeginn an der Museumsinformation DIALOG | Lichtkünstler - László Moholy-Nagy und Fritz Winter. Fotogramme und Gemälde Der ungarische Avantgardist und Bauhauslehrer László Moholy-Nagy war ein Visionär der Lichtgestaltung. Seit den 20er Jahren untersuchte er neue Möglichkeiten der künstlerischen Arbeit mit Licht in theoretischen Texten, Gemälden, Fotografien und Plastiken. Die für das »Neue Sehen« bahnbrechenden Fotogramme von Moholy-Nagy, die die Ausstellung in großer Zahl präsentiert, werden in ihrer Auffassung des Lichts den gemalten »Licht-Bildern« Fritz Winters gegenübergestellt. Oliver Kase, Konservator für die Klassische Moderne und die Kunsthistorikerin und Moholy-Nagy-Expertin Katrin Heidt diskutieren Aspekte der Mystifizierung und Mechanisierung des Lichts. Mit Oliver Kase und Katrin Heidt SA 10.11.2012| 14.00 | Pinakothek der Moderne Begrenzte Teilnehmerzahl | Anmeldung ab 1 Stunde vor Führungsbeginn an der Museumsinformation DIALOG | Avantgarde und Kristall In den zwischen 1934 und 1936 entstandenen »Licht-Bildern« von Fritz Winter tauchen Strukturen auf, die eine Parallele zur beliebten Kristallfotografie der 30er Jahre, z. B. von Alfred Ehrhardt, zeigen. Der Dialog zwischen dem Mineralogen Wolfgang W. Schmahl, Direktor des Museums Reich der Kristalle, und dem Kunsthistoriker Jochen Meister widmet sich der Faszination, die Kristalle auf die künstlerische Avantgarde im 20. Jahrhundert ausübten. Nur ein paar Schritte von der Pinakothek der Moderne entfernt, wird der Dialog zwischen Naturwissenschaft und Kunst, Ästhetik und Mineralogie im Museum Reich der Kristalle weitergeführt und vertieft. Mit Wolfgang W. Schmahl und Jochen Meister SA 24.11.2012 | 14.00 | Pinakothek der Moderne und Museum Reich der Kristalle Begrenzte Teilnehmerzahl | Anmeldung ab 1 Stunde vor Führungsbeginn an der Museumsinformation | Eintrittskarte für beide Häuser erforderlich DIALOG | Experimente in Licht und Form Die Licht- und Kristallbilder des Malers Fritz Winters haben einen »fotografischen« Charakter. Farblich nahezu monochrom und meisterhaft lasiert, scheinen sie die Bewegungen des Lichtes zu fixieren wie die Fotogramme von Lázló Moholy-Nagy. Die Gegenüberstellung mit frühen Meisterwerken abstrakter Fotografie zeigt, wie die Formensprache des Bauhaus-Schülers von der Avantgarde-Fotografie neue Impulse erhielt. Simone Förster, Kuratorin der Stiftung Ann und Jürgen Wilde an der Pinakothek der Moderne, und Anna Rühl, Kuratorin der Fritz-Winter-Stiftung, im Dialog über die Wechselwirkungen zwischen Fotografie und Malerei. Mit Simone Förster und Anna Rühl MI 16.01.2013 | 15.00 | Pinakothek der Moderne Begrenzte Teilnehmerzahl | Anmeldung ab 1 Stunde vor Führungsbeginn an der Museumsinformation DIALOG | »einem Bauhaus-Schüler konnte nichts verborgen bleiben«. Fritz Winter: Licht-Bilder. Malerei und Fotografie im Dialog Wie alle Bauhaus-Schüler profitierte Fritz Winter von der experimentellen und avantgardistischen Lehr- und Arbeitsweise am Institut in Dessau: »einem Bauhaus-Schüler konnte nichts verborgen bleiben, dazu war das Leben an diesem Institut viel zu bewegt und international«, so Will Grohmann. Die Berührungspunkte von Malerei und Fotografie in den 1920er und 30er Jahren sowie die Ausbildungssituation von Künstlern und Fotografen diskutieren Rudolf Scheutle, Kurator an der Sammlung Fotografie am Münchner Stadtmuseum, und Anna Rühl, Kuratorin der Fritz-Winter-Stiftung. Mit Rudolf Scheutle und Anna Rühl MI 06.02.2013 | 15.00 | Pinakothek der Moderne Begrenzte Teilnehmerzahl | Anmeldung ab 1 Stunde vor Führungsbeginn an der Museumsinformation BESONDERES | DAS EWIGE IM JETZT - Licht-Bilder. Fritz Winter und die abstrakte Fotografie »Es bedarf eines größeren Glaubens und einer größeren Kraft, Unsichtbares in freier Gestaltung sichtbar zu machen, als Sichtbares und Fassbares immer nur als solches zu bestätigen. « (Fritz Winter) Licht als zentrales Element jeglichen bildnerischen Schaffens rückte für Fritz Winter in den 1930er Jahren besonders in den Fokus seines Interesses: Seine Licht- und Kristallgemälde im Dialog mit experimentellen Fotografien der Zeit offenbaren, wie intensiv seine Auseinandersetzung mit materiellen und physikalisch-ästhetischen Formen von Licht sowie mit ihrer metaphorischen Bedeutung war. Mit Uta Piereth und Peter Marinkovic, Evangelische Studentengemeinde, Musik: Michael Roth, Orgel SA 02.02.2013 | 15.30 St. Markus |16.00 Pinakothek der Moderne- Kunst | Beginn St. Markus, im Anschluss Pinakothek der Moderne | Sondereintritt 7 Euro THEMENFÜHRUNG | Das Bauhaus in Kunst und Design. Sammlungsübergreifende Führung anlässlich der Ausstellung »Licht-Bilder « mit Gemälden des Bauhaus-Schülers Fritz Winter Die sammlungsübergreifende Führung zeigt Werke des Bauhauses in Kunst und Design. Das Staatliche Bauhaus wurde 1919 von Walter Gropius in Weimar als Kunstschule gegründet und stellt die einflussreichste Bildungsstätte im Bereich der Architektur, der Kunst und des Designs dar. Das Bauhaus gilt als Heimstätte der Avantgarde der Klassischen Moderne auf allen Gebieten der freien und angewandten Kunst. In der Führung werden Gemälde von Winter, Feininger, Moholy-Nagy, Schlemmer, Klee und Kandinsky ebenso besprochen wie die Designgegenstände der Neuen Sammlung - The International Design Museum Munich - wie der »Wassily Chair« von Marcel Breuer oder die berühmte »Wagenfeld-Lampe«, um die Ideen des Bauhauses zu verdeutlichen. Mit Ulrike Rehwagen DO 13.12.2012 | 18.30 | Pinakothek der Moderne Begrenzte Teilnehmerzahl | Anmeldung ab 1 Stunde vor Führungsbeginn an der Museumsinformation WORKSHOP | HELL-DUNKEL In diesem Workshop beschäftigen sich die Workshopteilnehmer im Palais Pinakothek unter Anleitung der Künstlerin und Fotografin Sonja Allgaier mit der aktuellen Ausstellung »Licht-Bilder. Fritz Winter und die abstrakte Fotografie« in der Pinakothek der Moderne und dem Thema Experimentelle Fotografie. Anhand von in Grundformen angefertigten Schablonen aus Papier sowie weiteren Gegenständen und zu bemalenden Folien wird gemeinsam ein kompositorischer Dialog zu dem Werk Fritz Winters geschaffen. Durch ein spezielles Leuchtmittel erstellt jeder Teilnehmer ein Fotogramm. Erörtert wird hierbei die Frage nach Abstraktion durch Formgebung. Mit Sonja Allgaier, Künstlerin und Fotografin SA 24.11.2012 | 14.00 – 18.00 | Palais Pinakothek und Pinakothek der Moderne SO 09.12.2012 | 14.00 – 18.00 | Palais Pinakothek und Pinakothek der Moderne 20 Euro, erm. 15 Euro | Begrenzte Teilnehmerzahl | Anmeldung bitte unter T 089 23805-198 oder [email protected] KOOPERATION MIT DER VHS: WORKSHOP | Lichtspuren in der Dunkelkammer Wie zahlreiche seiner Zeitgenossen setzte sich der Maler Fritz Winter zu Beginn der 1930er Jahre intensiv mit dem Phänomen Licht auseinander. Seine „Lichtbündel- und Kristallbilder“ setzen Spiegelungen, Strahlung oder Lichtbrechung in Szene. Doch auch – oder gerade – in der Fotografie übernimmt das Spiel mit dem Licht eine wesentliche Rolle, was die frühen abstrakten Fotografen für sich erkannten, von Alvin Langdon Coburn über László Moholy Nagy bis hin zu Man Ray, um nur einige zu nennen. Schadographien oder Rayogramme, Fotogramme, Chemographien, Cliché Verre und andere Techniken werden erläutert. Inspiriert durch die Werke in der Ausstellung und unter Anleitung des erfahrenen Fotografen Gérard Pleynet werden einige dieser fotografischen Verfahren in der klassischen Dunkelkammer praktisch von den Teilnehmer/innen umgesetzt. Bitte der Tätigkeit entsprechende Kleidung mitbringen, es wird mit chemischen Lösungen gearbeitet. Materialkosten für Chemie und Papier werden im Workshop nach Verbrauch abgerechnet. SO 27.01.2012 | 15.00 – 21.00 | Pinakothek der Moderne und Gasteig 15.00 - 16.00 | Kuratorenführung in der Ausstellung mit Anna Rühl 17.00 - 21.00 | Dunkelkammerworkshop im Gasteig mit dem Fotografen Gérard Pleynet Treffpunkt: Foyer | 40 Euro zzgl. 5 Euro Eintritt und Materialgebühr (ca. 5 bis 8 Euro) | Begrenzte Teilnehmerzahl | Anmeldung nur über MVHS: Kursnummer EG 9004 | www.mvhs.de | T 089 48006 6239 .
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