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Verwaltungsreform in Hessen (1945 - 1981)
Verwaltungsreform in Hessen (1945 - 1981) Johannes Koenig Die Verwaltungsreform der 60er und 70er Jahre in Hessen war, wie vergleichbare Bemühungen in den anderen Bundesländern, ein kom- plexes Vorhaben, das sich über mehrere Legislaturperioden erstreckte.1 Zur Verwaltungsreform gehörten insbesondere die kommunale Ge- bietsreform, die Reform der Mittelstufe und die Funktionalreform. Ihre Reihenfolge war politisch umstritten und änderte sich im Lauf der Zeit, denn die Verwaltungsreform war ein aus politischen und verwaltungs- wissenschaftlichen Erwägungen bestehender Hybrid. Die politischen Überlegungen, wie z.B. Zeitpunkt und Umfang der Reform, ergaben sich u.a. aus dem vorgeschriebenen legislativen Prozess und der damit verbundenen öffentlichen Debatte. Während die verwaltungswissen- schaftlichen Kriterien, wie z.B. die Steigerung der Verwaltungskraft, ein Ergebnis der Mitte der sechziger Jahre einsetzenden zunehmenden Verwissenschaftlichung der Planung war. Grundlegend dafür waren u.a. Frido Wageners Abhandlung „Neubau der Verwaltung“2 und Werner Webers Gutachten3 für den 45. Deutschen Juristentag. Bei der späteren Umsetzung der Reform war die Verwissenschaftlichung der Planung in der Praxis nur von untergeordneter Bedeutung, wobei aber z.B. beim Zuschnitt der Gemeinden die Zentrale-Orte-Karte der Lan- desplaner neben den geographischen Gegebenheiten eine erhebliche Rolle spielte.4 Zu dem wohl prominentesten Beispiel der kommunalen Gebietsreform in Hessen wurde die Kontroverse um die Stadt Lahn. Das zeitweise hohe öffentliche Interesse verdeckte aber die Tatsache, dass viele Teil- aspekte der Reform, wie z.B. die Funktionalreform und die Frage der Mittelstufe, kaum öffentliche Beachtung erfuhren und wenigstens für die breite Öffentlichkeit kein Streitthema darstellten. 1 Vgl. Die folgende Darstellung basiert auf der Dissertation „Verwaltungsreform in Hessen (1945-1981). Ziele - Strategien - Akteure.“(Darmstadt 2006). -
Die Konstituierung Hessens Nach Dem 2. Weltkrieg
Die Konstituierung Hessens nach dem 2. Weltkrieg Martin Will I. Die Ausgangssituation Es gehört zu den interessanteren Phänomenen der Entstehungsgeschichte der Bundes- republik Deutschland, daß die Bundesländer bereits ihre staatliche Existenz erlangt hatten, als es 1949 zur Gründung der Bundesrepublik kam. Einer der Staaten, die sich 1949 zur Bundesrepublik Deutschland zusammenschlossen, war das Land Hessen, dessen Entstehungsgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg Gegenstand der folgenden Darstellung ist. Obwohl hier nicht der Raum ist, um die Vorgeschichte der Staatsgründung, insbeson- dere die Vorgänger des Staates Hessen in der Geschichte, näher zu beleuchten, müssen doch zwei Faktoren erwähnt werden, die maßgeblich die Ausgangssituation konstituier- ten, in deren Rahmen sich die Staatsentstehung vollzog: Zum einen ist von zentraler Be- deutung, daß die späteren Bundesländer seit der Entföderalisierung in der Nazizeit keine Staatsqualität mehr besaßen. Durch das „Gesetz über den Neuaufbau des Reiches“ vom 30. Januar 19341 waren die Volksvertretungen der Länder aufgelöst, ihre genuinen Ho- heitsrechte auf das Reich übertragen und die „Landesregierungen“ weisungsgebunden der Regierung des Reiches unterstellt worden.2 Das dahinter stehende ideologische Pro- gramm der Gleichschaltung fand im Gesetz in der Formulierung Ausdruck, daß das deut- sche Volk „über alle innenpolitischen Grenzen und Gegensätze hinweg zu einer unlösli- chen, inneren Einheit verschmolzen“ sei.3 Festzuhalten bleibt, seit dem 30. Januar 1934 waren die formal weiterbestehenden Länder ihrer Staatsqualität beraubt. Nach dem Ende der Nazizeit konnten die Länder daher nicht lediglich in ihrer Qualität bestätigt werden, sondern es war vielmehr eine Neuerrichtung als Staaten erforderlich. Der zweite wesentliche Faktor für die Entstehung der Länder als Staaten war die Übernahme der Hoheitsgewalt in Deutschland durch die Siegermächte mit der „Berlin Declaration“ vom 5. -
“Isolating Nazism: Civilian Internment in American Occupied Germany, 1944-1950”
View metadata, citation and similar papers at core.ac.uk brought to you by CORE provided by Carolina Digital Repository “ISOLATING NAZISM: CIVILIAN INTERNMENT IN AMERICAN OCCUPIED GERMANY, 1944-1950” Kristen J. Dolan A dissertation submitted to the faculty of the University of North Carolina at Chapel Hill in partial fulfillment of the requirements for the degree of Doctor of Philosophy in the Department of History Chapel Hill 2013 Approved by: Konrad H. Jarausch Christopher Browning Klaus Larres Wayne E. Lee Richard H. Kohn ©2013 Kristen J. Dolan ALL RIGHTS RESERVED ii ABSTRACT KRISTEN J. DOLAN: “Isolating Nazism: Civilian Internment in American Occupied Germany, 1944-1950” (Under the direction of Konrad H. Jarausch) This dissertation examines the Allied program of mass arrests that, in the aftermath of World War II, was part of a larger attempt to locate those suspected of atrocities, neutralize potential disruptions to the occupation, and uproot National Socialist ideology. Under the auspices of Allied “denazification,” which sought to eradicate Nazism for security reasons and as a precursor to democratization, the American Military Government arrested a wide array of Nazi Party-affiliated Germans. By late 1945, the Army had detained roughly 150,000 persons in a hastily established system of civilian internment enclosures. Within a year, however, American authorities greatly reduced the number of detainees. Moreover, after recognizing that successful reorientation toward democracy would require increased German participation, they handed administration of the camps to German officials—thus heralding an important transition in the relationship between occupier and occupied. Exploring American and German authorities’ ensuing struggle to translate the goal of eradicating Nazism into a coherent plan of action, this study offers insight into fundamental challenges of transforming a political culture as well as the difficulties of reconstituting a society that has been atomized over the course of a firmly entrenched dictatorship. -
Hessen in Seiner Heutigen Gestalt Hat Zwei Gründungs- Daten
70-Prog_135x135_172+4S_6_135x135 16.04.16 13:12 Seite 3 Hessen in seiner heutigen Gestalt hat zwei Gründungs- daten. Die Bildung des Landes durch die amerikanische Militärregierung am 19. September 1945, wenige Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Befrei- ung vom Nationalsozialismus, war nicht zuletzt ein Akt des Vertrauens – des Vertrauens in die Fähigkeiten der Bürgerinnen und Bürger, sich vom Ungeist der Vergan- genheit zu lösen und eine freie, mitmenschliche Gesell- schaft und ein demokratisches, rechtsstaatliches Land aufzubauen. Danach nahm das politische und staatliche Leben in Hessen schrittweise Gestalt an. Die Verfassungbera- tende Landesversammlung erarbeitete den Entwurf der Landesverfassung. Am 1. Dezember 1946 entschieden sich die Bürgerinnen und Bürger in einer Volksabstimmung für die Annahme der bis heute gültigen Verfassung. Gleichzeitig fand an diesem Tag die erste Landtagswahl statt. Das demokratische Hessen war geboren. In diesen Wochen und Monaten erinnern wir uns an die Gründung vor 70 Jahren. In allen Teilen des Landes finden Veranstaltungen statt, die die gemeinsamen Grundlagen und die Vielfalt Hessens zeigen. Das vorliegende Heft bietet einen Überblick. Mein herzlicher Dank gilt allen, die dafür sorgen, dass diese Veranstaltungen Wirklichkeit werden können. Volker Bouffier Hessischer Ministerpräsident 3 70-Prog_135x135_172+4S_6_135x135 16.04.16 12:53 Seite 4 4 70-Prog_135x135_172+4S_6_135x135 16.04.16 12:53 Seite 5 Am 1. Dezember 1946 wurde das Bundesland Hessen mit der ersten demokratischen Wahl und einem Volksent- scheid über die Landesverfassung gegründet. In diesem Jahr begehen wir mit dem 70-jährigen Bestehen einen runden Geburtstag, den wir zusammen mit unseren Bür- gerinnen und Bürgern feiern wollen. Aus diesem Anlass, der sich in diesem Jahr zum 70. -
The German Education System Since 1945: Outlines and Problems
DOCUMENT RESUME ED 428 000 SO 029 463 AUTHOR Fuhr, Christoph TITLE The German Education System since 1945: Outlines and Problems. PUB DATE 1997-00-00 NOTE 335p.; Translated by Vera Heidingsfeld and Timothy Nevill; also available in a German edition. AVAILABLE FROM Inter Nationes, Kennedyallee 91-103, Bonn, Germany, D-53175; Tel: 02-28-880-0. PUB TYPE Books (010) Historical Materials (060) Reports - Descriptive (141) EDRS PRICE MF01/PC14 Plus Postage. DESCRIPTORS Adult Education; *Educational History; *Educational Policy; Educational Practices; *Educational Research; Elementary Secondary Education; *Foreign Countries; Higher Education; National Surveys; School Surveys; Teacher Education IDENTIFIERS East Germany; *Educational Issues; *Germany; West Germany ABSTRACT This book outlines the diversity of the German federal education system. The introduction presents a preliminary survey of the history of German education since 1945. Reference is made to the Soviet Occupied Zone and the German Democratic Republic, which is indispensable for understanding the current situation. The book covers the most important institutions coordinating educational policy (the Conference of Laender Ministers of Education, the Federal Ministry of Education, Science, Research, and Technology, the Federal-Laender Commission for Educational Planning and Advancement of Research, and the influence of interest groups and churches, consultative bodies such as the Science Council, and educational research). The main emphasis in the book is the overall system of education from kindergarten to adult education. The last three chapters deal with current issues, view German education in the European and international context, and conclude with a summary that makes clear the urgency of re-orientation of educational policy in schools and universities. -
Mainz – Die Geteilte Stadt
Mainz – die geteilte Stadt von Eike-Christian Kersten verlag regionalkultur Gliederung 1 Einführung ....................................................................................................... 13 1.1 Einleitung ....................................................................................................... 13 1.1.1 Fragestellung, Aufbau .............................................................................. 13 1.1.2 Literatur .................................................................................................. 18 1.1.3 Quellen .................................................................................................... 26 1.1.4 Dank ........................................................................................................ 31 1.2 Kleine Geschichte der rechtsrheinischen Stadtteile .................................... 33 1.3 Chronologie der Abtrennung der rechtsrheinischen Stadtteile .................. 46 1.4 Verflechtung der rechtsrheinischen Stadtteile mit Mainz.......................... 55 1.5 Die Teilung – ein Sonderfall? ........................................................................ 59 1.5.1 An den deutschen Außengrenzen: Frankfurt/Oder, Kehl, Lindau ............ 61 1.5.2 Am Rande der sowjetischen Besatzungszone: Thüringen, Lauenburg, Amt Neuhaus, Blankenburg, Ostheim .............................................................. 68 1.5.3 Hessen: Bad Wimpfen, Kragenhof, Guntersblum, Worms ....................... 73 1.5.4 Übrige Fälle: Saarland, Ulm, Germersheim, Bremerhaven -
Schriftgut Politischer Entscheidungsträger
Transferarbeit zum Abschluss des 44. Wissenschaftlichen Kurses Betreuer am Hauptstaatsarchiv Stuttgart: Dr. Albrecht Ernst Betreuerin an der Archivschule Marburg: Dr. Irmgard Christa Becker SCHRIFTGUT POLITISCHER ENTSCHEIDUNGSTRÄGER CHANCEN UND RISIKEN BEI DER ÜBERLIEFERUNGSBILDUNG FÜR STAATLICHE ARCHIVE VON EVA RÖDEL M.A. STAND: MÄRZ 2011 INHALTSVERZEICHNIS 1. Einleitung 3 2. Schriftgut politischer Entscheidungsträger – Überlieferungsbildung seit 1945 6 2.1. Nachlassakquirierung in staatlichen Archiven und den Archiven der 6 politischen Stiftungen 2.2. Schriftgut von Regierungsmitgliedern in Bund und Ländern 11 3. Schriftgutverwaltung in Ministerien – fünf Fallbeispiele 19 4. Schlussfolgerungen und Lösungsmöglichkeiten 25 Anhang I. Übersicht zu den untersuchten Entscheidungsträgern 34 II. Diagramme zum Nachweis von Nachlässen 40 III. Fragebogenmuster für Registraturen 46 IV. Fragebogenmuster für staatliche Archive 48 V. Musteranschreiben an die Minister 50 VI. Literatur- und Quellenverzeichnis 52 VI.I. Literatur 52 VI.II. Normen 57 VI.III. Antworten auf Fragebögen 60 VI.IV. Ansprechpartner: Emails, Auskünfte und Interviews 61 VI.V. Gesichtete Archivbestände 62 VII. Abkürzungsverzeichnis 63 2 1. Einleitung Vorliegende Arbeit widmet sich schwerpunktmäßig dem Schriftgut von Ministern und Mi- nisterpräsidenten1, v.a. dem während ihrer Amtszeit in ihren Büros anfallenden Schriftgut, und analysiert, welche Chancen und Risiken sich bei der Überlieferungsbildung für staatli- che Archive ergeben – zu denken ist hier in analoger wie digitaler -
60 Jahre Jubiläum Hessischer Landkreistag | Publikation 2008
60Geschichte. Persönlichkeiten. Leitbilder. Geschichte. Persönlichkeiten. Leitbilder. 4 Grußwort des Präsidenten 8 60 Jahre Hessischer Landkreistag 10 Hessen nach dem Zweiten Weltkrieg 12 Aufbruch und Gründung 20 Der Hessenplan und die Landkreise 30 Die Gebietsreform der 1970er Jahre 40 Neue Aufgaben 50 Wieder vereinigt 58 Der HLT und die Finanzkrise 66 Chronologie seit 1945 74 Aktuelle und zukünftige Herausforderungen 84 Anhang 90 Die Präsidenten des Hessischen Landkreistages 92 Die Direktoren des Hessischen Landkreistages 94 Die hessischen Landräte im Jubiläumsjahr 96 Die hessischen Kreistagsvorsitzenden im Jubiläumsjahr 98 5 Impressum und Bildnachweis 100 6 7 60Geschichte. Persönlichkeiten. Leitbilder. Grußwort er Hessische Landkreistag feiert am 21. Oktober 2008 sein 60-jähriges Bestehen. Am 21. Oktober 1948 hat sich die seinerzeitige „Arbeits- gemeinschaft der Hessischen Landkreise“ in Groß-Umstadt den Namen „Hessischer Landkreistag“ gegeben. Ein Blick in die Dokumente aus der Grün- dungszeit belegt in eindrucksvoller wie erschütternder Weise, vor welchen DHerausforderungen die Verantwortungsträger in den Kreisen, den Städten und Gemeinden standen: Die Grundbedürfnisse der Bevölkerung vor Ort mussten befriedigt werden. Die Versorgung mit Lebensmitteln, Brenn- und Baustoffen war ebenso dringlich wie die Beseitigung der Wohnungsnot. Abertausende von Flüchtlingen und von Vertriebenen waren unterzubringen, mit dem Notwen- digsten zu versorgen und in die örtliche Gemeinschaft einzugliedern. Diesen Herausforderungen haben sich die Landkreise -
Neue Wege Gehen: Schwarz-Grün in Hessen
Neue Wege gehen: Schwarz-Grün in Hessen Erwartungen – Erfahrungen – Ergebnisse Volker Kronenberg www.kas.de Neue Wege gehen: Schwarz-Grün in Hessen Erwartungen – Erfahrungen – Ergebnisse Volker Kronenberg Impressum Herausgeberin: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. 2018, Sankt Augustin/Berlin Umschlagfoto: © istock/ ollo Gestaltung und Satz: yellow too Pasiek Horntrich GbR Die Printausgabe wurde bei der Druckerei Kern GmbH, Bexbach, klimaneutral produziert und auf FSC-zertifiziertem Papier gedruckt. Printed in Germany. Gedruckt mit finanzieller Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland. Diese Publikation ist lizenziert unter den Bedingungen von „Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international”, CC BY-SA 4.0 (abrufbar unter: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ legalcode.de) ISBN 978-3-95721-455-3 Inhalt 1. Einleitung 4 2. Schwarz-Grün: Bisherige Erfahrungen in Bund, Ländern und Kommunen 10 3. Der Weg zur Bildung einer schwarz-grünen Koalition in Hessen 24 3.1 Der Wahlkampf 2013: Personen und Positionen 25 3.2 Das Wahlergebnis: Erneut „hessische Verhältnisse“ 29 3.3 Die Regierungsbildung: Wie Schwarz und Grün zueinander fanden 32 3.4 Zwischenfazit 38 4. Schwarz-grünes Regieren in Hessen anhand ausgewählter Politikfelder 42 4.1 Die Infrastruktur- und Umweltpolitik 43 4.2 Die Haushalts- und Finanzpolitik 51 4.3 Bildungspolitik 61 4.4 Innere Sicherheit 66 4.5 Exkurs: Die Flüchtlingsherausforderung 69 5. Fazit 82 Quellenverzeichnis 90 Literaturverzeichnis 96 Der Autor 111 3 Einleitung 1. Einleitung Seit vielen Jahren, fast schon Jahrzehnten, wird aus der Kernenergie. Sowohl die im Saarland von das Modell einer Kooperation zwischen der Union 2009 bis 2012 amtierende schwarz-grün-gelbe aus CDU und CSU mit Bündnis 90/Die Grünen in „Jamaika“-Koalition als auch die in Hamburg von der deutschen Öffentlichkeit immer wieder dis- 2008 bis 2010 regierende, erste schwarz-grüne kutiert und publizistisch vor allem in den größe- Koalition auf Länderebene wurden vorzeitig auf- ren Tages- und Wochenzeitungen aufgegriffen.1 gekündigt. -
Protestantism and the Reconstruction of Constitutional Democracy in Germany, 1933-1968
Faith for This World: Protestantism and the Reconstruction of Constitutional Democracy in Germany, 1933-1968 The Harvard community has made this article openly available. Please share how this access benefits you. Your story matters Citation Bloch, Brandon Jack. 2018. Faith for This World: Protestantism and the Reconstruction of Constitutional Democracy in Germany, 1933-1968. Doctoral dissertation, Harvard University, Graduate School of Arts & Sciences. Citable link http://nrs.harvard.edu/urn-3:HUL.InstRepos:41128499 Terms of Use This article was downloaded from Harvard University’s DASH repository, and is made available under the terms and conditions applicable to Other Posted Material, as set forth at http:// nrs.harvard.edu/urn-3:HUL.InstRepos:dash.current.terms-of- use#LAA Faith for This World: Protestantism and the Reconstruction of Constitutional Democracy in Germany, 1933-1968 A dissertation presented by Brandon Jack Bloch to The Department of History in partial fulfillment of the requirements for the degree of Doctor of Philosophy in the subject of History Harvard University Cambridge, Massachusetts May 2018 © 2018 Brandon Jack Bloch All rights reserved. Dissertation Advisor: Peter Gordon Brandon Jack Bloch Faith for This World: Protestantism and the Reconstruction of Constitutional Democracy in Germany, 1933-1968 Abstract This dissertation analyzes the transformation of Protestant political thought and practice in Germany between the 1930s and 1960s. It follows a generation of theologians and lay intellectuals who coalesced around oppositional networks under National Socialist rule and then participated in West German politics after 1945 as jurists, parliamentarians, and church leaders. I examine an ideological shift that facilitated the consolidation of postwar democracy on the ruins of Nazi dictatorship. -
[Ecopy Williams Final Version Postcas Review Postcasdsig
© COPYRIGHT by Robert J. Williams 2013 ALL RIGHTS RESERVED For Nicole, Oliver, and Liam DAS FREIE WORT? THE STRUCTURING OF EAST AND WEST GERMAN PRESS CULTURE DURING THE AMERICAN AND SOVIET OCCUPATIONS BY Robert Williams ABSTRACT This dissertation charts a course that begins with U.S. and Soviet wartime propaganda programs and ends with the establishment of the Federal Republic of Germany (FRG) and the German Democratic Republic (GDR). Its focus rests on the interplay between the newspaper policies of the occupation powers, the coverage of news in each zone of occupation, the personalities that coordinated and created newspaper contents, and popular German responses to the postwar press by considering four publications born of the occupation era: the Red Army’s Tägliche Rundschau, the U.S.-run Die Neue Zeitung, the American-licensed Frankfurter Rundschau, and the Socialist Unity Party’s (SED) Neues Deutschland. It assesses the participation of Germans in the reconstruction of their media by considering both those who were active in the postwar press and those who read and interacted with the press. It argues that popular German participation was an inherently political act, one that eventually led to the creation of a shared political life in the West that came not just from above, but also through interaction with the printed word. In addition, this study analyzes the imposition of structures on the development press cultures in the two German republics, including the SED-led sovietization of the press and the reactive and defensive use of information media by the United States during the early cold war.