Ostern Holzschnitte Europas Sammlermagazin
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Ernstmacher » En Poésie Allemande
Vera Viehöver, Université de Liège « Spaßmacher » et « Ernstmacher » en poésie allemande. Les poèmes profanes de Robert Gernhardt Je commence cet article par une excuse : Je vous présente dans ce dossier « Poètes du monde » un poète allemand dont les poèmes ne sont pas traduits en français. Pourquoi justement celui-là ? Pourquoi pas un autre ? Je vous assure que j’aurais préféré vous faire découvrir un poète allemand contemporain traduit en français, mais après avoir fouillé plusieurs catalogues et bibliographies, j’ai dû constater qu’il n’y en avait tout simplement pas. Mis à part quelques traductions disséminées, difficiles à identifier, et certaines éditions rares, souvent épuisées, la poésie allemande contemporaine est pratiquement inexistante en langue française. Sous la rubrique « Le domaine allemand » de la collection Poésie/Gallimard, le lecteur trouvera les noms de Goethe, Hölderlin, Novalis, Heine, Nietzsche, Hofmannsthal, Rilke et Trakl – la « grande tradition » jusqu’à la Première Guerre Mondiale. Dans cette collection, seul Paul Celan, qui jouit d’une réputation énorme en France et dont les principaux recueils de poèmes ont été traduits, et Hans Magnus Enzensberger, dont deux recueils de poèmes (Défense des loups et Mausolée) parus dans les années cinquante et septante sont disponibles en langue française, pourraient − à la limite − être considérés comme « contemporains ». On trouve aussi une belle collection de poèmes et chansons de Bertolt Brecht chez « l’Arche » et les poèmes de Gottfried Benn aux « Editions de Minuit ». Mais Brecht et Benn sont tous les deux morts en 1956. Peut-on encore dire qu’il s’agit là de poésie contemporaine ? Si l’on poursuit ses recherches dans des maisons d’édition moins connues, on tombe tout de même sur des poètes dont l’œuvre fait partie de ce qu’on appelle la « Nachkriegsliteratur » − Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann, Rose Ausländer (les trois sont d’ailleurs autrichiennes) − ou bien de la littérature de l’ancienne RDA − par exemple Heiner Müller et Sarah Kirsch. -
Wandel Und Institution Des Komischen
Sonderdruck aus: Friedrich W. Block/Rolf Lohse (Hgg.) Wandel und Institution des Komischen Ergebnisse des Kasseler Komik-Kolloquiums AISTHESIS VERLAG Bielefeld 2013 Zur Geschichte der Elchkritik Institutionen der Hochkomik: die Neue Frankfurter Schule Christian Maintz Bezeichnet man einen literarischen Autor als Institution, verweist man metaphorisch auf dessen hohes öffentliches Renommee; gemeint ist, der Betreffende gelte weithin als Autorität, als Instanz – in künstlerischer oder etwa auch in moralischer Hinsicht. Häufig hat der entsprechende Status eines Schriftstellers die Gründung manifester, nicht-metapho- rischer Institutionen zur Folge bzw. diese stehen mit jenem in enger Wechselbeziehung. Das Lübecker Günter-Grass-Haus beispielsweise ist eine Institution, deren Existenz den Ruhm des eponymen Nobelpreisträ- gers einerseits voraussetzt, andererseits zu erhalten und zu verbreitern sucht – es ist Indikator und Instrument der Reputation von Günter Grass. Ähnliches gilt im Prinzip für das Caricatura Museum für Komische Kunst in Frankfurt am Main. Es ist wesentlich dem Werk einer Autoren- und Zeichnergruppe gewidmet, die bekanntlich in halbironischer Anleh- nung an eine bekannte örtliche Meisterdenkerriege unter dem Etikett Neue Frankfurter Schule (im Folgenden: NFS) firmiert. Indes liegt die Sache in diesem Fall doch etwas anders als in jenem. Günter Grass ist der gegenwärtig wohl prominenteste deutsche Reprä- sentant eines traditionellen, fest etablierten kulturellen Feldes – nennen wir es einfachheitshalber: der Hochliteratur. Die NFS-Mitglieder hinge- gen, Robert Gernhardt, Friedrich Karl Waechter, F. W. Bernstein, Eck- hard Henscheid, Chlodwig Poth, Hans Traxler, Peter Knorr und Bernd Eilert, um hier nur die Gründungsgeneration bzw. Kerngruppe zu nen- nen, lassen sich ungleich schwerer verorten. Schon gattungs- bzw. genre- technisch gesehen zeigen ihre Werke eine höchst heterogene und un- übersichtliche Bandbreite; neben klassischen Formen wie Roman und Erzählung stehen Nonsens-Lyrik, Parodie in diversen Varianten, Car- toon bzw. -
Dialektik Der Satire
Klaus Cäsar Zehrer Dialektik der Satire Zur Komik von Robert Gernhardt und der „Neuen Frankfurter Schule“ Dissertation zur Erlangung des Grades eines Dr. phil. im Fachbereich 9 (Kulturwissenschaften) der Universität Bremen eingereicht beim Zentralen Prüfungsamt für Sozial- und Geisteswissenschaften der Universität Bremen - Promotionsausschuß Dr. phil. - am 13. November 2001 - Leicht überarbeitete Fassung - Tag der mündlichen Prüfung: 1. Februar 2002 für Paula Zehrer 1 Inhalt Einführung 3 „Satire vor dem Untergang?“ 3 - Die „Neue Frankfurter Schule“ (NFS) 6 - Worum es nicht geht 9 1. Kapitel: Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben über Komik 12 Erste Schwierigkeit: Denken und Lachen behindern einander 12 - Zweite Schwierigkeit: Komik ist keine Texteigenschaft, sondern ei- ne Interpretationsweise 17 - Dritte Schwierigkeit: Humor und Ko- mik sind nicht objektivierbar 26 - Vierte Schwierigkeit: Jede Ko- mik ist tendenziös 31 - Fünfte Schwierigkeit: Komik ist orts- und zeitabhängig 36 - Konsequenzen für die Anlage der Arbeit 38 2. Kapitel: „Warum ich nicht gern Satiriker bin“ 44 Gernhardts Satiriker-Aufsatz 44 - Weitere Stimmen aus der NFS 50 3. Kapitel: Was ist die Satire? Alles mögliche. 55 Schiller 56 - Aufklärungssatire 59 - Voraufklärung 60 - Herder 61 - Jean Paul 62 - Heine-Börne-Streit 62 - Vischer 64 - Simplicissimus 65 - Tucholsky 66 - Kästner 66 - Arntzen 67 - Moral- und Indi- vidualsatire 67 - Schmitt und NFS 68 4. Kapitel: Aufklärungssatire versus Aufklärung 70 Satire im Nationalsozialismus 72 - Nachkriegszeit: Hochkonjunk- tur des Heiter-Besinnlichen 74 - Kabarett als moralische Anstalt 77 - Aus der Wortspielhölle 80 - Kampfsatire und APO-Kabarett 82 - Der lukrative Verfolgungswahn der Satiriker 90 - Die neue linke Bürgerlichkeit: Satire als Seelenbalsam 96 - Ende der Kritik: „Sa- tiren zu Ihrem Vergnügen“ 105 5. -
SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 Wissen - Manuskriptdienst
SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 Wissen - Manuskriptdienst Poesie und Komik Die Lyrik Robert Gernhardts Autor: Eberhard Falcke Redaktion: Anja Brockert Regie: Alexander Schuhmacher Sendung: Donnerstag, 13.12. 2012, 8.30 Uhr, SWR 2 _________________________________________________________________ Bitte beachten Sie: Das Manuskript ist ausschließlich zum persönlichen, privaten Gebrauch bestimmt. Jede weitere Vervielfältigung und Verbreitung bedarf der ausdrücklichen Genehmigung des Urhebers bzw. des SWR. Mitschnitte auf CD von allen Sendungen der Redaktion SWR2 Wissen/Aula (Montag bis Sonntag 8.30 bis 9.00 Uhr) sind beim SWR Mitschnittdienst in Baden-Baden für 12,50 € erhältlich. Bestellmöglichkeiten: 07221/929-6030 SWR 2 Wissen können Sie ab sofort auch als Live-Stream hören im SWR 2 Webradio unter www.swr2.de oder als Podcast nachhören: http://www1.swr.de/podcast/xml/swr2/wissen.xml Manuskripte für E-Book-Reader E-Books, digitale Bücher, sind derzeit voll im Trend. Ab sofort gibt es auch die Manuskripte von SWR2 Wissen als E-Books für mobile Endgeräte im so genannten EPUB-Format. Sie benötigen ein geeignetes Endgerät und eine entsprechende "App" oder Software zum Lesen der Dokumente. Für das iPhone oder das iPad gibt es z.B. die kostenlose App "iBooks", für die Android-Plattform den in der Basisversion kostenlosen Moon-Reader. Für Webbrowser wie z.B. Firefox gibt es auch so genannte Addons oder Plugins zum Betrachten von E-Books. http://www1.swr.de/epub/swr2/wissen.xml Kennen Sie schon das neue Serviceangebot des Kulturradios SWR2? Mit der kostenlosen SWR2 Kulturkarte können Sie zu ermäßigten Eintrittspreisen Veranstaltungen des SWR2 und seiner vielen Kulturpartner im Sendegebiet besuchen. Mit dem Infoheft SWR2 Kulturservice sind Sie stets über SWR2 und die zahlreichen Veranstaltungen im SWR2-Kulturpartner-Netz informiert.