Saison 2017/18

1. Mannschaft – 1. FC Wacker

Vogtlandliga

hintere Reihe von links: Christian Lutz. Sascha Reyer, Christian Schneider, Andy Hörning, Lars Becker, Marvin Schwenke, Johannes Wendt mittlere Reihe von links: Co-Trainer Andreas Seidel, Trainer André Neidhardt, Markus Schneider, Tenis Jusin, Felix Zeuner, Physio Conny Seidel, Doc Normann Haßler untere Reihe von links: Felix Winkler, Alexander Herzog, Jens Degelmann, Kevin Gebhardt, Moritz Groh, Niklas Kunath, Tobias Polster, Marcel Grellmann

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Inhalt Spielplan ...... 3 Tabelle ...... 4 Tabelle Hinrunde ...... 4 Tabelle Rückrunde ...... 5 Tabelle Heim...... 5 Tabelle Auswärts ...... 6 Fair-Play ...... 6 VfB Mühltroff - 1. FC Wacker Plauen 4:0 (2:0) ...... 7 1. FC Wacker Plauen - SC Syrau 2:2 (1:0) ...... 8 SG Neustadt - 1. FC Wacker Plauen 1:4 (0:3) ...... 10 1. FC Wacker Plauen - BSV Irfersgrün2:3 (1:2) ...... 11 SV Kottengrün - 1. FC Wacker Plauen 4:1 (0:1) ...... 13 1. FC Wacker Plauen - Fronberg Schreiersgrün 2:5 (1:3) ...... 14 SG Rotschau - 1. FC Wacker Plauen 6:1 (2:0) ...... 16 1. FC Wacker Plauen - VfB Lengenfeld 3:2 (2:1) ...... 17 FSV - 1. FC Wacker Plauen 2:0 (1:0) ...... 18 1. FC Wacker Plauen - Grün-Weiß Wernesgrün 0:4 (0:1) ...... 19 FC - 1. FC Wacker Plauen 7:0 (4:0) ...... 20 1. FC Wacker Plauen - 1. FC 1:2 (0:1) ...... 21 VfB II - 1. FC Wacker Plauen 4:1 (2:0) ...... 22 1. FC Wacker Plauen - VfB Mühltroff 1:5 (0:2) ...... 23 SC Syrau - 1. FC Wacker Plauen 6:0 (3:0) ...... 24 1. FC Wacker Plauen - SG Neustadt 1:2 (0:1) ...... 26 1. FC Wacker Plauen - SV Kottengrün 2:1 (1:0) ...... 27 Fronberg Schreiersgrün - 1. FC Wacker Plauen 1:3 (1:1) ...... 29 1. FC Wacker Plauen - SG Rotschau 0:2 (0:0) ...... 30 VfB Lengenfeld - 1. FC Wacker Plauen 0:6 (0:1) ...... 31 BSV Irfersgrün - 1. FC Wacker Plauen 3:1 (2:0) ...... 33 1. FC Wacker Plauen - FSV Treuen 0:3 (0:2) ...... 34 SV Grün-Weiß Wernesgrün - 1. FC Wacker Plauen 2:2 (1:1) ...... 36 1. FC Wacker Plauen - FC Werda 4:3 (3:2) ...... 37 1. FC Rodewisch - 1. FC Wacker Plauen 2:1 (0:1 ...... 39 1. FC Wacker Plauen - VfB Auerbach II 0:3 (0:2) ...... 41

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Spielplan

Sa, 26.08.2017 15:00 Uhr VfB Mühltroff - 1. FC Wacker Plauen 4:0 (2:0)

Sa, 02.09.2017 15:00 Uhr 1. FC Wacker Plauen - SC Syrau 2:2 (1:0)

Sa, 09.09.2017 15:00 Uhr SG Neustadt - 1. FC Wacker Plauen 1:4 (0:3)

Sa, 16.09.2017 15:00 Uhr 1. FC Wacker Plauen - BSV Irfersgrün 2:3 (1:2)

So, 24.09.2017 15:00 Uhr SV 03 Kottengrün - 1. FC Wacker Plauen 4:1 (0:1)

Sa, 07.10.2017 15:00 Uhr 1. FC Wacker Plauen - SV Fronberg Schreiersgrün 2:5 (1:3)

Sa, 14.10.2017 15:00 Uhr SG Rotschau - 1. FC Wacker Plauen 6:1 (2:0)

Sa, 21.10.2017 15:00 Uhr 1. FC Wacker Plauen - VfB Lengenfeld 3:2 (2:1)

So, 29.10.2017 14:00 Uhr FSV Treuen - 1. FC Wacker Plauen 2:0 (1:0)

Sa, 04.11.2017 14:00 Uhr 1. FC Wacker Plauen - SV GW Wernesgrün 0:4 (0:1)

So, 12.11.2017 14:00 Uhr FC Werda - 1. FC Wacker Plauen 7:0 (4:0)

Sa, 18.11.2017 14:00 Uhr 1. FC Wacker Plauen - 1. FC Rodewisch 1:2 (0:1)

Sa, 25.11.2017 14:00 Uhr VfB Auerbach II - 1. FC Wacker Plauen 4:1 (2:0)

Sa, 02.12.2017 14:00 Uhr 1. FC Wacker Plauen - VfB Mühltroff 1:5 (0:2)

Sa, 03.03.2018 15:00 Uhr SC Syrau - 1. FC Wacker Plauen 6:0 (3:0)

Sa, 10.03.2018 15:00 Uhr 1. FC Wacker Plauen - SG Neustadt 1:2 (0:1)

So, 18.03.2018 15:00 Uhr BSV Irfersgrün - 1. FC Wacker Plauen

Sa, 24.03.2018 15:00 Uhr 1. FC Wacker Plauen - SV 03 Kottengrün 2:1 (1:0)

Sa, 07.04.2018 15:00 Uhr SV Fronberg Schreiersgrün - 1. FC Wacker Plauen 1:3 (1:1)

Sa, 14.04.2018 15:00 1. FC Wacker Plauen - SG Rotschau 0:2 (0:0)

So, 22.04.2018 15:00 Uhr VfB Lengenfeld - 1. FC Wacker Plauen 0:6 (0:1)

Sa, 05.05.2018 15:00 Uhr 1. FC Wacker Plauen - FSV Treuen 0:3 (0:1)

So, 13.05.2018 15:00 Uhr SV GW Wernesgrün - 1. FC Wacker Plauen 2:2 (1:1)

Sa, 26.05.2018 15:00 Uhr 1. FC Wacker Plauen - FC Werda 4:3 (3:2)

So, 10.06.2018 15:00 Uhr 1. FC Rodewisch - 1. FC Wacker Plauen 2:1 (0:1)

So, 17.06.2018 15:00 Uhr 1. FC Wacker Plauen - VfB Auerbach II 0:3 (0:2)

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Tabelle

Tabelle Hinrunde

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Tabelle Rückrunde

Tabelle Heim

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Tabelle Auswärts

Fair-Play

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1.Spieltag Vogtlandliga, 26.08.2017

VfB Mühltroff - 1. FC Wacker Plauen 4:0 (2:0)

Wacker: Löffler - Jusin, Pippig (70. Reyer), Zeuner/V (70. Becker), Degelmann - Schwenke (50. Herzog), Grellmann, Polster, Winkler/V - Schneider M., Heintze

Mühltroff: Schinkitz, Fortak, Rauh (66. Illing), Schmeißer, Graewe, Ottiger, Krell/V (52. Böhl), Zölßmann, Pieles, Klose (87. Weigelt), Grünler

Tore: 1:0 Grünler (31.), 2:0 Pieles (43.), 3:0 Ottiger (47.), 4:0 Grünler (62.)

Schiedsrichter: Stefan Franda (FSV Treuen)

Zuschauer: 130

Einen enttäuschenden Start in die Punktspielsaison legten die Kicker von Wacker Plauen in Mühltroff hin. Beim 0:4 waren die Hausherren über 90 Minuten die präsentere Mannschaft und zeigten während der gesamten Spieldauer deutlich mehr Zug zum Tor.

Dabei erwischten die Ostvorstädter beinahe einen Start nach Maß. Drei Minuten waren gespielt, als Neuzugang Marvin Schwenke den steil gehenden Sebastian Heintze bediente, doch sein Heber landete nur an der Latte. Es entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, die Zuschauer sahen auf dem holprigen Mühltroffer Geläuf aber erwartungsgemäß keinen ästhetischen Leckerbissen. Nach 31 Minuten nutzte der Gastgeber dann eiskalt die sich erstmals bietenden Räume in der Wacker-Hälfte. Ein zu kurz getretener Freistoß entwickelte sich zum Bumerang. Richard Grünler setzte sich anschließend im Zweikampf gegen Innenverteidiger Felix Zeuner durch und überwand Markus Löffler mit einem platzierten Schuss ins lange Eck. Der Plauenern gelang es in dieser Phase nur selten, Zugriff auf den nun noch selbstbewusster agierenden Gegner zu erlangen. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff nutzte der Ex-Jenaer Pieles eine solche Situation, setzte sich gegen mehrere Verteidiger durch und schloss zur 2:0- Pausenführung ab.

Nur wenige Augenblicke nach Wiederbeginn erhöhten die Wisenta-Städter auf 3:0, womit ein Aufbäumen der Gäste sofort im Keim erstickt wurde. Erneut war Mühltroff hierbei einfach wacher als der Gegner, Marcel Ottiger vollendete mühelos ins kurze Eck. Im Anschluss verpasste es Schwarz-Gelb, den für die Moral so wichtigen Anschlusstreffer zu erzielen. Die beste Gelegenheit dazu hatte Sebastian Heintze, dessen Schussversuch aus Nahdistanz noch abgewehrt werden konnte. Den endgültigen Genickbruch erlebte Wacker in der 62. Minute mit dem 4:0. Ein Missverständnis der beiden Innenverteidiger nutzte Richard Grünler zu seinem zweiten Treffer.

Insgesamt ein ernüchternder Auftritt nach den teils guten Ergebnissen in der Vorbereitung. Für das erste Heimspiel der neuen Saison wird am kommenden Samstag (Anstoß 15.00 Uhr) ein grundlegender Mentalitätswandel erforderlich sein, um das verjüngte Syrauer Team vor eine echte Herausforderung zu stellen.

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2. Spieltag Vogtlandliga, 02.09.2017

1. FC Wacker Plauen - SC Syrau 2:2 (1:0)

Wacker: Löffler - Reyer, Jusin, Zeuner, Degelmann - Lutz (89. Becker), Grellmann, Polster, Wendt, Herzog/V (81. Schwenke) - Schneider M. (73. Winkler)

Syrau: Wolf, Sennewald/V (76. Oheim), Weidner, Zierold, Mannig, Steinbach P., Wolf, Rudisch, Köttnitz Fl. (87. Sauer), Begerock S./V (56. Keilhack/V), Jentsch

Tore: 1:0 Schneider M. (36., FE), 1:1 Köttnitz Fl. (51.), 1:2 Jentsch (53.), 2:2 Lutz (60.) bes. Vorkommnis: Zierold verschießt Foulstrafstoß (30., Syrau)

Schiedsrichter: Ricardo Zeitz (SV Concordia Plauen)

Zuschauer: 176

Nach dem spannenden 2:2-Unentschieden gegen Vogtlandpokalsieger Syrau reicht Wacker Plauen die rote Laterne nach Wernesgrün weiter.

In einem umkämpften Spiel erwischten die Hausherren den besseren Start, doch sowohl Markus Schneider als auch Marcel Grellmann (Lattentreffer) scheiterten mit ihren Freistößen denkbar knapp. Auf der anderen Seite tat sich der Sportclub schwer, gegen die vielbeinige Ost-Defensive zu klaren Torchancen zu kommen. Gefahr strahlte der Vorjahresdritte vor allem bei Zierold-Standards aus. Die beste Gelegenheit hatte der 25-jährige Mannschaftskapitän nach 30 Minuten, doch Markus Löffler parierte den von ihm selbst verschuldeten Foulstrafstoß stark - vorausgegangen war ein leichtsinniger Fehler im Spielaufbau der Ostvorstädter. Sechs Minuten später machte es Markus Schneider auf der gegenüberliegenden Seite besser. Eine Notbremse von Steffen Begerock am agilen Marcel Grellmann, welche lediglich mit dem gelben Karton geahndet wurde, führte zum berechtigten Elfmeter und dem 1:0 vor 176 Zuschauern. Florian Köttnitz hätte seinen Farben beinahe zum Ausgleich geschossen, doch der Fallrückzieher verpasste das Wacker- Gehäuse um Haaresbreite.

Der erfahrene Stürmer machte es sechs Minuten nach Wiederanpfiff jedoch besser: wiederum nutzten die Gäste einen unnötigen Ballverlust, um die sonst gut verteidigte Gefahrenzone zu betreten - Köttnitz köpfte am langen Pfosten unbedrängt zum Ausgleich ein. Nur zwei Zeigerumdrehungen später drehte Syrau per direktem Jentsch-Freistoß das Spiel komplett, doch die Wackeraner zeigten Moral und schlugen nach einer guten Stunde zurück. Konnte SC-Keeper Leon Wolf den ersten Versuch noch abwehren, so knallte Christian Lutz den zweiten Ball humorlos ins rechte Eck. Im Anschluss daran hätten beide

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Mannschaften den Siegtreffer erzielen können, doch fehlte es jeweils an der nötigen Feinjustierung. So teilten sich Syrau und Wacker letztendlich gerecht die Punkte.

Nach dem 0:4 bei Tabellenführer Mühltroff und dem 1:1 gegen Pokalsieger Syrau wartet mit dem amtierenden Vogtlandmeister aus Neustadt nun der nächste Brocken auf die junge Wacker-Elf (Samstag, 09.09., 15.00 Uhr). Die Ostvorstädter hoffen dabei weiterhin auf die tolle Unterstützung durch den eigenen Anhang - und auf den nächsten Punktgewinn.

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3. Spieltag Vogtlandliga, 09.09.2017

SG Neustadt - 1. FC Wacker Plauen 1:4 (0:3)

Wacker: Löffler, Reyer, Jusin, Zeuner, Degelmann, Lutz, Grellmann, Heintze (78. Becker), Wendt, Herzog/V (68. Schwenke) - Schneider M. (60. Mühlhaus/V)

Neustadt: Schüler, Unterdörfel, Krause R. (46. Herrmann K.), Krause D., Kaiser/V, Schmidt, Grunert/V, Herrmann D. (70. Tenner), Riedel, Dressel, Hommel

Tore: 0:1 Grellmann (22.), 0:2 Schneider M. (36.), 0:3 Heintze (45.), 0:4 Heintze (58.), 1:4 Kaiser (78.)

Schiedsrichter: John-Lucas Pilz (BC Erlbach)

Zuschauer: 68

Beim amtierenden Vogtlandmeister setzte sich Wacker Plauen überraschend - wenngleich auch in der Höhe verdient - mit 4:1 (3:0) durch.

Die Hausherren ergriffen dabei die Initiative und versuchten vom Anpfiff weg ihre beiden Spitzen Tobias Schmidt sowie Daniel Hommel in Szene zu setzen, doch Markus Löffler war auf dem Posten. Nach gut zehn Minuten kamen die Wackeraner besser ins Spiel. Dem Vorjahres-Zwölften gelang es zunehmend besser, Neustadt vom eigenen Tor fern zu halten. Auch offensiv wurde Wacker nun gefährlicher - Sebastian Heintze scheiterte in der 20. Minute an Patrick Schüler im SG-Gehäuse. Zwei Minuten später behielt Marcel Grellmann die Nerven und schob per Beinschuß nach öffnendem Schneider-Pass zum 1:0- Führungstreffer ein. Nach präziser Vorarbeit von Johannes Wendt hatte Heintze das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte mit seinem Lupfer aber knapp. Plauen leistete sich nun einige kleine Fehler im Spielaufbau, Neustadt verpasste es jedoch, diese in klare Torchancen umzumünzen. Umso wichtiger aus Sicht der Gästeelf, dass Markus Schneider eine maßgenaue Herzog-Flanke zum 2:0 einköpfte (36.). Kurz vor dem Pausenpfiff brachte widerrum ein Schneider-Kopfball das Neustädter Tor in Gefahr. Konnte Schüler den ersten Ball noch abwehren, so war Sebastian Heintze beim Abpraller zur Stelle.

Die Heimmannschaft kam mit dem deutlichen 0:3-Rückstand im Nacken stürmisch aus der Kabine. Wacker überstand dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung auch diese Phase unbeschadet. Spätestens durch Heintzes´ Linksschuß zum 4:0 waren die Messen gelesen. Anschließend hätten sowohl der Doppeltorschütze als auch Johannes Wendt (Latte) sowie der eingewechselte Marvin Schwenke weiter erhöhen können, doch Patrick Schüler parierte mehrmals stark. Auf der anderen Seite versuchten es die Hausherren mit hohen Bällen ins Sturmzentrum, scheiterten aber stets an der kopfballstarken Innenverteidigung. Nur bei einem Strafraumgewühl in der 78. Minute zeigte sich die Ostvorstädter Verteidigung nicht auf der Höhe - Karsten Kaiser netzte aus Nahdistanz zum 1:4-Endstand ein.

Mit einer ausgeglichenen Bilanz von einem Sieg, einem Unentschieden sowie einer Niederlage empfängt Wacker am kommenden Samstag um 15.00 Uhr den Tabellenführer vom BSV Irfersgrün (3 Spiele, 3 Siege) - inklusive dem Hunger auf die nächste Überraschung!

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4. Spieltag Vogtlandliga, 16.09.2017

1. FC Wacker Plauen - BSV Irfersgrün2:3 (1:2)

Wacker: Löffler/V, Reyer, Jusin (65. Winkler), Zeuner/V, Degelmann/V, Lutz, Grellmann, Pippig (75. Becker), Heintze (52. Polster), Herzog, Schneider M./V

Irfersgrün: Kallisch, Fuchsenthaler, Bleich, Gündel F., Riedel, Rühling/V (46. Müller), Gündel L., Petermann, Mehnert, Reiher, Petzoldt

Tore: 1:0 Degelmann (7.), 1:1 Mehnert (22.), 1:2 Gündel F. (33.), 2:2 Zeuner (72.), 2:3 Fuchsenthaler (89.)

Platzverweis: Degelmann (G/R, 90., Wacker Plauen, Foulspiel)

Schiedsrichter: Michael Filc (Werda)

Zuschauer: 108

Tabellenführer Irfersgrün fuhr per Last-Minute-Treffer den vierten Sieg im vierten Saisonspiel ein und führt somit weiterhin als einzige verlustpunktfreie Mannschaft das Vogtlandliga-Klassement an.

Vom Anpfiff weg drückte der BSV den gastgebenden 1. FC Wacker in dessen eigene Hälfte. Bereits nach wenigen Augenblicken war das Löffler-Gehäuse in Gefahr, doch ein Angreifer setzte den Ball knapp über die Latte. Nach sieben Minuten nutzten die Hausherren eine sich bietende Kontergelegenheit eiskalt: Marcel Grellmann setzte zum Tempodribbling an, Jens Degelmann konnte im Zentrum verwerten. In der Folgezeit spielte aber nur noch Irfersgrün. Die Plauener ließen sich zu tief in die eigene Hälfte drücken und lieferten im Spielaufbau zumeist nur Stückwerk. Mehr als verdient daher der Ausgleichstreffer nach 22 Minuten, als Mehnert eine Freistoßeingabe per Kopf ins lange Eck verlängerte. Mit dem Selbstbewußtsein eines Spitzenreiters setzten die Gäste Plauen unter Dauerdruck und belohnten sich nach etwas mehr als einer halben Stunde mit dem 2:1 durch Sturmspitze Franz Gündel.

Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts kamen nun auch die Ostvorstädter besser ins Spiel und näherten sich dem von Ex-VFC´ler Denny Kallisch gehütetem BSV-Tor, doch der Hüne im Kasten behielt gegen Sebastian Heintze sowie Markus Schneider die Oberhand. Aufgrund einer deutlichen Steigerung im Vergleich zur ersten Halbzeit verdiente sich Wacker den Ausgleich immer mehr. So fiel das 2:2 in der 72. Minute - Felix Zeuner verwertete eine Schneider-Kopfballablage nach Freistoß - nicht überraschend. Als vieles auf ein gerechtes Unentschieden hindeutete, leistete sich die Wacker-Defensive einige Unachtsamkeiten, die zu unnötigen Ecken und letztendlich dem 3:2-Siegtreffer für Irfersgrün führten. Axel Fuchsenthaler (45 Oberliga-Tore, u.a. für den FSV aktiv), der wenige Minuten zuvor per Kopfball am stark reagierenden Markus Löffler scheiterte, bewies eine Minute vor Spielende seine Torriecherqualitäten und staubte aus Nahdistanz ab.

Auf die Wackeraner, die dem Spitzenreiter vor allem im zweiten Durchgang einen guten Fight ablieferten, wartet nun der Landesklasse-Absteiger aus Kottengrün (Sonntag, 24.09., 15.00 Uhr). Verzichten müssen die Spitzenstädter dabei auf Jens Degelmann (gelb-rote Karte) und Marcus Pippig, der sich nach 75 Minuten am Knie verletzte. Wir wünschen auf diesem Wege gute Besserung!

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Hier trifft Felix Zeuner nach Klasse Vorarbeit von Markus Schneider zum 2:2. Foto: Oliver Orgs

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5. Spieltag Vogtlandliga, 24.09.2017

SV Kottengrün - 1. FC Wacker Plauen 4:1 (0:1)

Wacker: Löffler, Reyer, Jusin, Zeuner, Polster/V (45. Mühlhaus), Lutz, Grellmann/G-R, Heintze, Wendt/V, Herzog, Winkler (57. Schneider M.)

Kottengrün: Müller, Meinelt, Gropp, Trippner S., Stöhr, Trippner L., Günthel (91. Brochwitz), Dörks/V, Janka (46. Strobel), Bitterbier, Roth/V (87. Trippner Sö.)

Tore: 0:1 Polster (16.), 1:1 Trippner L. (51., Handelfmeter), 2:1 Günthel (54.), 3:1 Bitterbier (75.), 4:1 Trippner Sö. (93.)

Platzverweis: Grellmann (50., Wacker Plauen, gelb/rot wg. Handspiel)

Schiedsrichter: Dirk Manthe (VfB Lengenfeld)

Zuschauer: 81

In einem ereignisreichen Vogtlandliga-Spiel setzte sich der Landesklasse-Absteiger Kottengrün mit 4:1 gegen Wacker Plauen durch. Spielentscheidend die 50. Minute, als es nach einem vermeintlich absichtlichen Handspiel von Marcel Grellmann im eigenen Strafraum - einer Situation, wie sie im ersten Durchgang im Mittelfeld zweimal gar nicht gepfiffen wurde - gelb-rot sowie Strafstoß gab.

Im ersten Spielabschnitt war Plauen das tonangebende Team. Dabei kamen die Ostvorstädter zu insgesamt fünf hochkarätigen Einschussmöglichkeiten, welche allerdings nur zu einem einzigen Treffer führten. Dieser gelang Neuzugang Tobias Polster, der nach 16 Minuten seinen Premieren- Pflichtspieltreffer für Gelb-Schwarz erzielen konnte. Nur wenige Zeigerumdrehungen später scheiterte der Mittelfeldspieler aus ähnlicher Position am Innenpfosten. Weitere Möglichkeiten hatten Marcel Grellmann, dessen direkt verwandelter Freistoß aufgrund von Abseits (Irritation des Torhüters) zurecht keine Anerkennung fand und der kurz darauf per Gewaltschuß am glänzend parierenden Gäste-Keeper scheiterte, sowie Johannes Wendt aus halbrechter Position. Kottengrün spielte sich zumeist an der vielbeinigen Gäste-Abwehr fest und kam nur selten gefährlich in den Sechzehner. Besagte Szene führte dazu, dass sich im zweiten Durchgang ein komplett anderes Bild zeigte. Lars Trippner verwandelte den Strafstoß souverän. 3 Minuten später die nächste umstrittene Schiedsrichter-Entscheidung. David Günthel bugiserte einen hohen Ball unter Zuhilfenahme des Arms zum 2:1 in die Maschen, doch der Pfiff blieb in diesem Fall aus. Wacker benötigte einige Zeit, um die beiden frühen Gegentreffer sowie den Platzverweis zu verdauen, gab sich aber nicht auf. Markus Schneider hatte das 2:2 per Freistoß auf dem Fuß, scheiterte aber denkbar knapp. Auf der Gegenseite bewies Markus Löffler ein ums andere Mal seine herausragenden Qualitäten. Eine Viertelstunde vor Spielende dann aber die Entscheidung zugunsten der Hausherren, als Enrico Bitterbier im Zentrum nur noch den Fuß hinhalten musste. Mit dem Schlusspfiff traf Sören Trippner gegen desillusionierte Gäste zum 4:1-Endstand. Trotz des deutlichen Resultats kann Wacker Plauen viel Positives aus diesem couragierten Auswärtsauftritt mitnehmen. In einer fast perfekten ersten Halbzeit fehlten lediglich die Tore. Den Kottengrüner Sturmlauf zu Beginn der zweiten Hälfte konnte man leider nicht unbeschadet überstehen, sodass die erfahrene Heimelf im weiteren Spielverlauf dann keine Probleme hatte, dass umkämpfte, aber nicht unfaire Spiel für sich zu entscheiden.

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6. Spieltag Vogtlandliga, 07.10.2017

1. FC Wacker Plauen - Fronberg Schreiersgrün 2:5 (1:3)

Wacker: Löffler, Reyer, Jusin, Zeuner, Degelmann, Wendt, Lutz, Kunath (53. Winkler (83. Kourahjou)), Becker (79. Heintze), Herzog, Schneider M.

Schreiersgrün: Fischer, Graf (53. Baumer), Baumann, Noetzel, Queck, Eitz M., Sachs/V (75. Bietau), Handschug, Fischer (78. Schimpf), Krötzsch, Fahrenholz

Tore: 1:0 Schneider M. (12., FE), 1:1 Queck (22.), 1:2 Fischer (24.), 1:3 Krötzsch (34.), 1:4 Fischer (73.), 1:5 Handschug (83.), 2:5 Heintze (83.)

Schiedsrichter: Thomas Wilhelm (SG Rotschau)

Zuschauer: 93

Gegen einen der Staffelfavoriten war für die ersatzgeschwächte Wacker-Elf am 6. Spieltag nichts zu holen. Insgesamt war die Anzahl der eigenen Fehler zu hoch, um Schreiersgrün vor ernsthafte Probleme zu stellen.

Dabei lief der Start für die Spitzenstädter gut. Bereits im fünften Vogtlandliga-Spiel in Folge konnte das 1:0 erzielt werden - Markus Schneider verwandelte einen Foulstrafstoß souverän. Fronberg benötigte einige Zeit, um ins Match zu kommen und scheiterte anfangs immer wieder an der vielbeinigen Wacker- Defensive. Nach 22 Minuten bestraften die Gäste eine Nachlässigkeit der Ostvorstädter am eigenen Strafraum aber eiskalt, Queck schoß zum Ausgleich ein. Schreiersgrün kam nun richtig in Fahrt. Nur zwei Minuten nach dem 1:1 brachte Andy Fischer seine Farben per Kopf in Front. Vorlagengeber Krötzsch erhöhte später auf 3:1, sodass der SV zur Halbzeit bereits klar in Führung lag.

Deshalb schalteten die Gäste nach Wiederanpfiff einen Gang zurück und verwalteten den Vorsprung aus einer zumeist sicheren Defensive heraus. Gut eine Stunde war gespielt, als Markus Schneider seinen zweiten Treffer auf dem Fuß hatte, doch verfehlte er die scharfe Eingabe von Jens Degelmann denkbar knapp. Wacker versuchte weiter, ins Spiel zurückzukommen. Dadurch boten sich dem Vizemeister einige Kontergelegenheiten. Andy Fischer nutzte eine solche Situation nach 73 Minuten im dritten Anlauf. Wacker war nun geschlagen und ließ in der 83. Minute noch einen weiteren Treffer zu. Ronny Handschug profitierte dabei von einem Mißverständnis zwischen Verteidiger und Torhüter. Im Gegenzug konnte Sebastian Heintze mit seinem dritten Saisontreffer das Endergebnis zumindest noch etwas freundlicher gestalten.

Schreiersgrün war insgesamt die deutlich überlegene und klar bessere Mannschaft, weshalb der Sieg auch in dieser Höhe verdient ist. Für Wacker gilt es nun in den nächsten beiden Spielen (in Rotschau und gegen Lengenfeld), gegen direkte Konkurrenten aus dem Abstiegskampf zu punkten. Aktuell befindet man sich mit vier Zählern auf dem viertletzten Tabellenplatz.

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Bild: Quelle: Freie Presse

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7. Spieltag Vogtlandliga, 14.10.2017

SG Rotschau - 1. FC Wacker Plauen 6:1 (2:0)

Wacker: Löffler, Reyer (65. Becker), Pippig, Jusin, Zeuner/V, Degelmann, Wendt, Lutz, Herzog, Heintze (65. Mühlhaus), Schneider M./V

Rotschau: Neupert, Frank/V, Wilhelm, Huy, Meyer, Kaiser, Schwarz, Sörgel, Hübscher/V (81. Reiher), Friedrich/V, Barschdorf

Tore: 1:0 Eigentor (28.), 2:0 Eigentor (37.), 3:0 Kaiser (65.), 3:1 Herzog (72.), 4:1 Kaiser (81.), 5:1 Friedrich (84.), 6:1 Kaiser (89.)

Schiedsrichter: Bernd Balczuweit (Lengenfeld)

Zuschauer: 90

Eine deutliche Niederlage musste Wacker Plauen beim Vorjahres-Fünften aus Rotschau einstecken. Die Ostvorstädter spielten über die gesamten 90 Minuten nicht konsequent genug, um dem deutlich bissigeren Konkurrenten ernsthaft zuzusetzen.

Symptomatisch für das gesamte Match war die Zwei-Tore-Führung für die gastgebende SG zur Halbzeit - resultierend aus Eigentoren der Wackeraner. Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff hätte Felix Zeuner seine Farben nach Pippig-Freistoß ins Spiel zurückbringen können, beim Abpraller verfehlte er den Ball aber knapp.

Auch im zweiten Durchgang war Rotschau deutlich präsenter und zweikampfstärker. David Kaiser gelang nach 65 Minuten das erste "echte" Rotschauer Tor. Erst jetzt wachte Plauen auf, Alexander Herzog traf per Freistoß zum 1:3. Der Gastgeber begann nun zu wackeln, fiel aber nicht. Spätestens mit dem 4:1 in der 81. Minute war das Spiel endgültig entschieden. Die Gäste öffneten den Hausherren jetzt Tür und Tor, was Friedrich und erneut Kaiser zum 6:1-Endstand nutzten.

Bei den Plauenern ist dringend ein Mentalitätswechsel erforderlich, um die Negativentwicklung der letzten Wochen zu stoppen. Beim Spiel in Rotschau war man eines Vogtlandligisten nicht würdig.

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8. Spieltag Vogtlandliga, 21.10.2017

1. FC Wacker Plauen - VfB Lengenfeld 3:2 (2:1)

Wacker: Gebhardt, Felkel, Zeuner, Jusin, Degelmann, Lutz (88. Becker), Herzog, Wendt, Heintze, Schneider M. (81. Pippig), Mühlhaus/V (51. Winkler)

Lengenfeld: Petzoldt, Rahmig/V, Berger/V, Weichold (86. Kupiec), Amin N./V, Tautenhahn (72. Amin R.), Herzog, Mothes, Cailji (72. Dietel/V), Müller, Rudolph/V

Tore: 0:1 Herzog (1.), 1:1 Schneider M. (14.), 2:1 Jusin (33.), 2:2 Herzog (49.), 3:2 Heintze (71.)

Schiedsrichter: Fabian Graap (Mühltroff)

Zuschauer: 85

399 Tage nach dem letzten Vogtlandliga-Heimsieg konnte Wacker Plauen endlich wieder einen Dreier in der Heimat feiern. Beim 3:2 gegen den VfB Lengenfeld überzeugte Schwarz-Gelb vor allem aufgrund einer willensstarken Leistung.

Dabei begann das Spiel so, wie das letzte (1:6 in Rotschau) aufgehört hatte – mit einem überflüssigen Gegentor. Wacker-Torhüter Gebhardt wurde bereits nach wenigen Sekunden von Liga-Toptorjäger Pascal Herzog überwunden, als er zu weit aus seinem Kasten herausgeeilt war. Die Spitzenstädter wirkten aber wenig schockiert und ergriffen sofort die Initiative. Peu à peu konnte sich dem Lengenfelder Tor angenähert werden, u.a. scheiterte Johannes Wendt nach 10 Minuten an der Latte. Gut eine Viertelstunde war gespielt, als Markus Schneider einen maßgenauen Ball von Jens Degelmann per Kopf verwerten konnte. Wacker spielte weiter überlegen. Folgerichtig das zweite Tor in der 33. Minute: Tenis Jusin profitierte nach einem Eckball vom guten Einsatz seines Verteidiger-Kollegen Felix Zeuner, welcher im ersten Versuch noch an Keeper Kai Petzoldt scheiterte. Wenig später hatte Markus Schneider das 3:1 auf dem Fuß, fand aber nach Hackenstoß in Petzoldt seinen Meister.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit bot sich nahezu ein Spiegelbild zur ersten Hälfte. Erneut dauerte es nur wenige Sekunden, ehe Pascal Herzog ins verwaiste Tor traf – diesmal mit dem Kopf in Folge eines Eckballs, den Wacker nicht entschlossen genug klären konnte. Lengenfeld war jetzt am Drücker, den Plauenern gelangen nur noch sporadische Entlastungsangriffe. Nachdem dieser Sturmlauf incl. einiger Eckbälle überstanden war, zogen die Ostvorstädter den Kopf sukzessive aus der Schlinge und erspielten sich selbst wieder gute Gelegenheiten. Eine davon nutzte Sebastian Heintze nach Freistoß von Alexander Herzog zum 3:2-Führungstreffer. Felix Winkler sowie Christian Lutz verpassten die Entscheidung in der Folge haarscharf, sodass die Hausherren bis zur 90. Minute zittern mussten – letztendlich aber einen verdienten Heimerfolg einfahren konnten.

Aufgrund der Zeitumstellung beginnt das nächste Spiel (Sonntag, 29.10., in Treuen) bereits um 14.00 Uhr. Beim Tabellenführer kann Wacker Plauen ohne großen Druck aufspielen, die Favoritenrolle liegt klar beim gastgebenden FSV.

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9. Spieltag Vogtlandliga, 29.10.2017

FSV Treuen - 1. FC Wacker Plauen 2:0 (1:0)

Wacker: Gebhardt, Reyer/V, Pippig, Zeuner/V (85. Mergner), Degelmann, Heintze, Lutz, Herzog, Becker (69. Kunath), Mühlhaus, Schneider M. (58. Winkler)

Treuen: Rausch T., Gruner, Scharschmidt, Rink, Ursoleo (61. Moujahed), Rausch N., Kirstein/V, Mierendorf (84. Schwabe), Päßler, Weißflog, Kohl (88. Lenk)

Tore: 1:0 Eigentor (42.), 2:0 Mierendorf (80.)

Schiedsrichter: Axel Reinhold (Neustadt)

Zuschauer: 95

Nach dem wichtigen 3:2-Heimerfolg gegen Lengenfeld unterlagen die Männer des 1. FC Wacker beim amtierenden Tabellenführer FSV Treuen knapp mit 0:2.

Die Spitzenstädter standen auf schwer bespielbarem Boden im Treuener Stadion defensiv sehr kompakt und versuchten mit schnörkelosem Spiel nach vorn Nadelstiche zu setzen. Der FSV hatte in der gesamten Partie Probleme, sich gegen die vielbeinige Wacker-Abwehr Torchancen zu erspielen. Nach gut zehn Minuten war Torhüter Kevin Gebhardt bei einem 20-Meter-Abschluss von Kenneth Mierendorf zum ersten Mal zur Stelle. Auf der anderen Seite scheiterte Markus Schneider per Distanzschuss am gut reagierenden Treuener Schlussmann Rausch. Brenzlig wurde es für die Hausherren nach einer Herzog- Ecke, welche ein Verteidiger beinahe ins eigene Gehäuse verlängerte, doch wiederum war Rausch zur Stelle. Per Eigentor kam der FSV kurz vor der Halbzeit zum 1:0-Führungstreffer. Vorausgegangen war eine nicht entschieden genug verteidigte Eingabe von der Grundlinie. Postwendend die Chance zum Ausgleich, Markus Schneider verpasste eine Flanke von Alexander Herzog jedoch haarscharf. Mit der letzten Aktion vor dem Pausenpfiff hätte Mierendorf für klare Fronten sorgen können, seinen Foulstrafstoß wehrte der starke Gebhardt aber ab.Wacker konnte auch im zweiten Abschnitt auf seine stabile Defensive setzen. Geduldig wartete man auf sich bietende Kontergelegenheiten, die sich auch ergaben – schlussendlich allerdings nicht konsequent genug zu Ende gespielt worden sind. Die größte Gelegenheit hatte dabei Benjamin Mühlhaus, der eine Eingabe vom eingewechselten Felix Winkler knapp über die Latte setzte. Treuen war nichtsdestotrotz weiterhin die spielbestimmende Mannschaft mit deutlich mehr Ballbesitz. So war das 2:0 in der 80. Minute nicht unverdient, obwohl sich Plauen tapfer wehrte. Nils Rausch bediente mit seinem Schnittstellen-Pass Kenneth Mierendorf, der diesmal gegen Gebhardt die Oberhand behielt und zur Entscheidung einnetzte.

Trainerstimme: „Ich bin mit dem Auftritt der Mannschaft zufrieden, wir haben uns taktisch und kämpferisch gut präsentiert, auch wenn wir den ein oder anderen Angriff konsequenter ausspielen müssen. Bei den zwei Gegentoren hat sich dann die individuelle Klasse von Treuen gezeigt. Wenn wir in der ersten Halbzeit ein Tor machen, können wir den FSV vor größere Probleme stellen, doch so gewann Treuen letztendlich verdient. Hervorheben möchte ich auch die sehr gute Schiedsrichter-Leistung. Jetzt kommen die für uns wichtigen Heimspiele gegen Wernesgrün und Rodewisch, wo wir Punkte holen müssen.“

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10. Spieltag Vogtlandliga, 04.11.2017

1. FC Wacker Plauen - Grün-Weiß Wernesgrün 0:4 (0:1)

Wacker: Löffler, Reyer, Pippig/V, Zeuner/V (67. Jusin), Degelmann, Becker (60. Schwenke), Lutz, Herzog, Heintze, Schneider M., Mühlhaus/V (56. Winkler)

Wernesgrün: Hudec, Vavra, Rauchfuß (74. Nickel/V), Winkler, Ahrens/V, Uhlik (83. Kühne), Götz, Schwarz, Weihrauch (56. Bruhnke), Zahalka, Pöhner

Tore: 0:1 Götz (37.), 0:2 Winkler (60.), 0:3 Ahrens (61.), 0:4 Winkler (66.)

Schiedsrichter: Stefan Franda (Treuen)

Zuschauer: 66

Aufgrund einer unbefriedigenden Leistung ging Wacker Plauen mit 0:4 gegen Grün-Weiß Wernesgrün unter. Wie schon bei der Pokal-Pleite vor gut einem Monat (1:4) wurde der Kontrahent durch erschreckend schlechte Zweikampfwerte zum Toreschießen eingeladen.

Die Gäste brachten von Beginn an mehr Biss in die Partie. Wacker fand zu keiner Zeit Lösungen gegen die defensiv sicher stehenden und auf Konter lauernden Wernesgrüner. Ein ums andere Mal tauchten die Offensivspieler Marcel Winkler, Steve Ahrens und der spielstarke Zdenek Uhlik vor dem Gehäuse von Markus Löffler auf, vergaben aber zum Teil klarste Chancen. Für Plauen hatte Sebastian Heintze nach gut 30 Minuten die beste Gelegenheit auf dem Fuß, doch Jakub Hudec war bei seinem Schuß aus halbrechter Position zur Stelle. In der 37. Minute brachte Martin Götz seine Farben verdientermaßen in Führung, als er bei einem Ahrens-Freistoß unbedrängt den Fuß hinhielt und den Ball so unhaltbar abfälschte. Über die Entstehung des Freistoßes gab es seitens der Hausherren Proteste, da offensichtlich kein Foul vorlag, doch zeichnete sich der Rückstand zu diesem Zeitpunkt ganz einfach ab, weil Wacker überhaupt keinen Zugriff fand. So war die Pausenführung für Wernesgrün unter dem Strich vollends gerecht.

In der zweiten Hälfte genügten den Gästen sechs Minuten, um das Spiel zu entscheiden. Zwischen der 60. und der 66. Minute trafen zweimal Winkler sowie Ahrens per Außenrist-Schlenzer zum 4:0-Endstand. Bei den Spitzenstädtern sorgte zwar der eingewechselte Felix Winkler für Belebung im Offensivspiel, doch die Bürde der wieder mal zu einfachen Gegentore war nicht mehr zu beheben. Grün-Weiß-Keeper Hudec vereitelte kurz vor dem Abpfiff die letzte Chance des Spiels, als er bei einem Freistoß von Marcus Pippig zur Stelle war.

Am kommenden Sonntag muss Wacker Plauen zum Tabellen-Fünften nach Werda. Gegen die spielstarken Kicker vom Jägerswald ist eine 180-Grad-Drehung notwendig, um für eine Überraschung sorgen zu können. Dass die Mannschaft das kann, hat sie in der laufenden Saison bereits bewiesen.

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11. Spieltag Vogtlandliga, 12.11.2017

FC Werda - 1. FC Wacker Plauen 7:0 (4:0)

Wacker: Löffler, Reyer (69. Schönherr), Pippig/V, Degelmann, Becker/V, Herzog, Lutz, Wendt (73. Wagner), Kunath, Schneider M./V (46. Kourahjou), Winkler

Werda: Frank, Wilke, Viertel (57. Bernhardt), Ludwig, Wunderlich, Zapyshnyi, Strobel M., Kalan (57. Kominek), Puchta (85. Rittrich R.), Strobel J., Hermann

Tore: 1:0 Puchta (6.), 2:0 Puchta (19.), 3:0 Strobel J. (44.), 4:0 Puchta (45.), 5:0 Strobel M. (52.), 6:0 Kominek (75.), 7:0 Strobel J. (78.)

Schiedsrichter: Sven Joram ()

Zuschauer:60

Eine herbe 0:7-Auswärtsniederlage setzte es für den 1. FC Wacker Plauen beim Gastspiel in Werda. Die Gastgeber hatten von Beginn an keine Mühe, das einseitige Match für sich zu entscheiden.

Bereits nach sechs Minuten brachte Diego Puchta seine Farben in Führung - dabei profitierte er von einem langem Ball hinter die Ostvorstädter Verteidigung, welchen er eiskalt ins lange Eck bugsierte. In der 19. Minute war es erneut Puchta, der aus zehn Metern unhaltbar an den Innenpfosten traf. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff kam Wacker Plauen zur einzigen nennenswerten Chance: Niklas Kunath, der zu Saisonbeginn aus der A-Jugend zu den Männern stieß, bediente Felix Winkler punktgenau, doch der Angreifer scheiterte im entscheidenden Moment am rutschigen, vom Schneeregen durchnässten Geläuf. Per Doppelschlag (44./45.) erhöhte Werda zum Ende der ersten Halbzeit auf 4:0, wobei den Hausherren das Tore-Schießen zu einfach gemacht wurde - es fehlt den Plauenern derzeit einfach in zu vielen Situationen an Zweikampfstärke, Entschlossenheit und der nötigen Portion Erfahrung.

Kurze Zeit nach Wiederbeginn nutzte die Heimmannschaft ein Geschenk des Schiedsrichters zum 5:0. Zuvor bestrafte der Unparteiische einen Zwischenruf aus der Wacker-Defensive - so, wie er in einem Fußballspiel mindestens zehnmal vorkommt und, so sah es in diesem Fall aus, nur nach Lust und Laune des Mannes an der Pfeife geahndet wird - mit einem indirekten Freistoß von der Strafraumgrenze. Schade, dass Sven Joram eine Tätlichkeit gegen Marcus Pippig im ersten Durchgang nicht genauso konsequent behandelte. Nichtsdestotrotz war Werda das unumstritten dominierende Team. Tomas Kominek und Manuel Strobel schossen einen am Ende deutlichen 7:0-Sieg heraus.

Schwarz-Gelb fällt es derzeit schwer, die zahlreichen Ausfälle zu kompensieren. Doch bleibt nicht viel Zeit zum Klagen, denn bereits am kommenden Samstag wartet mit dem 1. FC Rodewisch der nächste unangenehme Gegner auf die Wackeraner. In der aktuellen Phase ist es umso wichtiger, dass die Mannschaft größtmögliche Unterstützung durch den eigenen Anhang erfährt. Anstoß ist planmäßig 14 Uhr in der Ostvorstadt.

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12. Spieltag Vogtlandliga, 18.11.2017

1. FC Wacker Plauen - 1. FC Rodewisch 1:2 (0:1)

Wacker: Löffler, Jusin, Pippig, Zeuner, Degelmann, Lutz/V, Wendt,/V Herzog, Heintze, Schneider M./V (46. Winkler), Mühlhaus (81. Kourahjou)

Rodewisch: Weidlich, Kleber, Martin (19. Liebelt), Wolf, Marthol, Kühnel, Flink/V, Zeitler, Remter, Wünsch T. (64. Wutzler), Neumeister (82. Richter)

Tore: 0:1 Remter (22.), 1:1 Herzog (47.), 1:2 Zeitler (57.)

Schiedsrichter: Gunter Schwab ()

Zuschauer: 70

Eine unnötige Niederlage musste Wacker Plauen am vorletzten Hinrundenspieltag gegen den 1. FC Rodewisch einstecken. In einem ausgeglichen Spiel hatten beide Teams gute Gelegenheiten, letzlich hatten die Gäste aber das Quäntchen mehr Qualität vorm gegnerischen Gehäuse.

Die Ostvorstädter waren vom Anpfiff weg um Spielkontrolle bemüht, Rodewisch ließ die Hausherren bis zur Mittellinie frei gewähren und versuchte seinerseits mit langen Bällen in die Spitze für Gefahr zu sorgen. Defensiv standen beide Teams gut, sodass sich das Geschehen größtenteils zwischen den Strafräumen abspielte. Danny Remter nutzte die erste klare Chance zur Gästeführung, einen optimal gespielten Steilpass lupfte er über den herauseilenden Markus Löffler ins lange Eck. Auf der Gegenseite verpasste Benjamin Mühlhaus nach einem guten Spielzug über die rechte Angriffsseite haarscharf den Ausgleich.

Wenige Augenblicke nach Wiederbeginn hatte Wacker erstmals nach drei torlosen Spielen wieder Grund zum Jubeln. Einen Pippig-Freistoß bugsierte der einlaufende Alexander Herzog mit dem Bein ins lange Eck (47.). Die Freude währte allerdings nur gut zehn Minuten, denn nach einer knappen Stunde musste Plauen den erneuten Rückstand hinnehmen. David Zeitler zog aus zwanzig Metern halblinker Position ab, leicht abgefälscht senkte sich der Ball unhaltbar in die Maschen. Die Heimelf ging nun mehr ins Risiko, was sich in häufigeren Strafraumaktioen auf beiden Seiten wiederspiegelte. Der eingewechselte Rodewischer Pascal Wutzler hatte die Entscheidung auf dem Fuß, doch Markus Löffler holte dessen Distanzkracher aus dem rechten Torwarteck. Große Aufregung nach 75 Minuten: Felix Zeuner nickte eine Standardsituation regulär zum 2:2 ins Netz, doch der ansonsten sehr gut pfeifende Schiedsrichter erkannte den Treffer aufgrund einer passiven Abseitsstellung eines anderen Spielers nicht an. Glück für Rodewisch, dass das Zusammenspiel zwischen Schiedsrichter und Linienrichter in diesem Fall nicht funktionierte. Nichtsdestotrotz hatte Wacker den Ausgleich in zwei weiteren Aktionen auf dem Servierteller, Felix Winkler scheiterte allerdings per Kopf an der Latte bzw. in der Nachspielzeit am sicheren Keeper Weidlich.

Ärgerlich, dass sich die Mannschaft nach einer ordentlichen Leistung nicht mit dem Punkt belohnte - ein Unentschieden wäre wohl das gerechte Resultat gewesen. Rodewisch machte mit dem Auswärtsdreier einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller heraus und wird aller Voraussicht nach auf einem der begehrten Mittelfeldplätze überwintern. 21

13. Spieltag Vogtlandliga, 25.11.2017

VfB Auerbach II - 1. FC Wacker Plauen 4:1 (2:0)

Wacker: Löffler, Schönherr (21. Winkler), Pippig, Zeuner/V, Degelmann, Lutz, Polster, Herzog/V, Heintze (70. Jusin), Schneider M., Kunath (60. Kourahjou)

Auerbach: Zoephel, Löser, Hoffmann, Herold, Hoereth (77. Breiter), Förster/V, Rotthoff (46. Sandner), Röder/V (81. Flechsig), Persigehl, Bettsack, Rasuli

Tore: 1:0 Rotthoff (10.), 2:0 Hoffmann (21.), 2:1 Schneider M. (50.), 3:1 Röder (56.), 4:1 Sandner (65.)

Schiedsrichter: Michael Filc (Werda)

Zuschauer: 30

Nichts zu holen gab es für den 1. FC Wacker bei der Regionalliga-Reserve des VfB Auerbach. Verstärkt mit zwei Spielern aus dem Kader der ersten Mannschaft, welche Nordhausen am Vortag mit 1:3 unterlag, war der Heimsieg nur kurzzeitig zu Beginn der zweiten Halbzeit in Gefahr.

Auerbach startet temporeich und brachte Plauen sofort in Verlegenheit. Verpasste ein Freistoß nach fünf Minuten sein Ziel noch knapp, so schlug der Gewaltschuß von Stephan Rotthoff wenig später mittig im Wacker-Gehäuse ein. Die Gäste konnten sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien, ein Angriff nach dem anderen rollte auf den Löffler-Kasten zu. Zehn Minuten nach dem Führungstreffer erhöhte Tim Hoffmann aus Nahdistanz. Danach schaltete die Heimelf einen Gang zurück, sodass sich der Tabellenletzte aus der Umklammerung befreien konnte. Vor allem über den eingewechselten Felix Winkler, welcher den verletzten Lukas Schönherr ersetzte, konnten nun eigene offensive Akzente gesetzt werden. Zunächst parierte Zoephel am langen Pfosten gegen Winkler, kurz darauf verfehlte Niklas Kunath das Tor knapp. Der Treffer von Markus Schneider fand aufgrund eines vorangegangenen Foulspiels keine Anerkennung vom sehr guten Schiedsrichter. So verteidigte Auerbach seinen Zwei-Tore-Vorsprung bis zum Pausentee.

Deutlich besser als in der Anfangsphase der ersten Durchgangs zeigte sich Wacker zu Beginn des zweiten Spielabschnitts. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff nutzte Markus Schneider eine Unachtsamkeit in der VfB-Defensive zum Anschlusstreffer - sein Pikenstoß schlug punktgenau im linken unteren Eck ein. Allerdings schlug die Hampf-Elf bereits in der 56. Minute zurück. Thomas Röder traf aus zentraler Position, nachdem Auerbach einen Plauener Ballverlust im Mittelfeld konsequent zu Ende spielte. Spätestens mit dem 4:1 durch Sandner, welcher einen Rückraumpass ins Dreiangel beförderte, waren die Messen gelesen. In den abschließenden Spielminuten hatten beide Torhüter Gelegenheit, sich den 30 Zuschauern zu präsentieren, und verhinderten weitere Treffer.

Nach Abschluss der Hinrunde findet sich Wacker Plauen mit sieben Zählern am Tabellenende wieder. Zum letzten Ligaspiel des Kalenderjahres empfangen die Ostvorstädter am kommenden Samstag den VfB Mühltroff (Anstoß: 14.00 Uhr auf dem Gerhard-Bertram-Platz).

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14. Spieltag Vogtlandliga, 02.12.2017

1. FC Wacker Plauen - VfB Mühltroff 1:5 (0:2)

Wacker: Gebhardt, Jusin (70. Reyer), Pippig, Zeuner, Degelmann, Lutz (76. Becker), Wendt, Herzog, Heintze, Polster, Schneider M.

Mühltroff: Schinkitz, Moeller, Fortak (74. Zölßmann), Illing, Krell, Graewe (61. Schmeißer/V), Ottiger, Lippeck, Klose (61. Weigelt), Grünler, Pieles

Tore: 0:1 Grünler (41.), 0:2 Fortak (45.), 0:3 Illing (47.), 1:3 Heintze (59.), 1:4 Krell (68., FE), 1:5 Ottiger (80.)

Schiedsrichter: Thomas Wilhelm (Rotschau)

Zuschauer: 75

Nach der 0:4-Hinspielniederlage zog Wacker Plauen auch im Rückspiel gegen den VfB Mühltroff klar den Kürzeren. Die Gäste bestraften dabei eiskalt die Fehler der Ostvorstädter und waren demnach in einem schlechten Fußballspiel der verdiente Sieger.

Mühltroff war in den ersten zehn Minuten die optisch überlegene Mannschaft und setzte die zuletzt nicht immer sattelfeste Wacker-Defensive von Beginn an unter Druck. Die Spitzenstädter verteidigten den eigenen Strafraum vielbeinig und überstanden so die stürmische Anfangsphase. Danach kam Plauen besser ins Spiel - es entwickelte sich ein ausgeglichenes Match zwischen zwei an diesem Tag schwachen Mannschaften. Für Gefahr sorgten in aller Regel Standardsituationen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff, als alles auf ein gerechtes 0:0 hinauslief, nutzte VfB-Angreifer Richard Grünler einen Torwartfehler zum 1:0. Vier Minuten später legte Toni Fortak für Mühltroff nach, als schwarz-gelb defensiv nicht konsequent genug agierte.

Wie der erste Durchgang endete, so startete auch der zweite. Wenige Augenblicke waren gespielt, als Kevin Illing einen Fehler im Spielaufbau eiskalt bestrafte und damit sämtliche gute Vorsätze der Heimelf mit einem Schlag zunichtemachte. Sebastian Heintze nutzte nach knapp einer guten Stunde eine der wenigen Tormöglichkeiten sehenswert zum 1:3, als er aus zwanzig Metern die Lattenunterkante traf. Doch nur wenige Minuten später stellte Krell den alten Abstand per Foulstrafstoß wieder her. Den Schlusspunkt in einer nun einseitigen Begegnung setzte Ottiger, welcher sich entschlossen über die rechte Angriffsseite durchsetzte, in den Strafraum zog und von dort überlegt ins lange Eck einschob.

Einmal mehr musste Wacker eine herbe Niederlage einstecken, die widerrum vor allem aufgrund eigener Fehler zustande kam. Aus diesen Situationen muss nun endlich gelernt werden, damit in der am 03.03.2018 beginnenden Rückrunde wieder Punkte geholt werden können.

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15. Spieltag Vogtlandliga, 04.03.2018

SC Syrau - 1. FC Wacker Plauen 6:0 (3:0)

Wacker: Löffler, Reyer (70. Becker), Pippig/V, Zeuner/V, Degelmann, Lutz, Heintze/V (80. Schönherr), Polster, Fischer, Kunath/V, Schneider M. (60. Kourahjou)

Syrau: Himsel, Färber, Sennewald, Steinbach D., Zierold, Mannig, Steinbach P., Rotthoff (62. Köttnitz Fl.), Rudisch (75. Kunze), Schneider, Wolf (83. Jahn)

Tore: 1:0 Zierold (26., Foulstrafstoß), 2:0 Schneider (35.), 3:0 Sennewald (44.), 4:0 Wolf (61.), 5:0 Köttnitz Fl. (85.), 6:0 Steinbach P. (89.)

Schiedsrichter: Marcus Vogt

Zuschauer: 99

Beim klar favorisierten SC Syrau gab es für die Wackeraner im ersten Pflichtspiel des neuen Kalenderjahres nichts zu holen. Dabei konnte der Tabellenletzte dem Dritten zwar phasenweise Paroli bieten, insgesamt war der Auftritt aber einmal mehr zu fehlerbehaftet, um einen ähnlichen Erfolg wie im Hinspiel (2:2) erzielen zu können.

In den ersten 25 Minuten entwickelte sich ein offenes Spiel mit Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Syrau versuchte hauptsächlich über die rechte Angriffsseite, Gefahr zu erzeugen, war aber zunächst nicht präzise genug. Die erste große Torchance vergab Wacker in Person von Sebastian Heintze, der mit seinem Heber nach starkem Pass von Markus Schneider am glänzend reagierenden SC-Schlussmann Himsel scheiterte. Die entscheidende Wendung nahm das Spiel in den zwanzig Minuten vor der Pause. Clemens Zierold verwandelte - anders als noch im Hinspiel - einen Foulstrafstoß sicher zum 1:0. Zuvor war Syraus Neuzugang Tommy Färber um Strafraum zu Fall gekommen, was einen Kann- aber nicht Muss-Pfiff des Schiedsrichters zur Folge hatte. Die Drachenstädter agierten nun selbstbewusster und zielstrebiger. Paul Schneider, wie Färber vom VFC Plauen zum amtierenden Kreispokalsieger gewechselt, köpfte einen Zierold-Eckstoß nach 35 Minuten aus fünf Metern in die Maschen. Wacker war in dieser Phase nicht in der Lage, sich zu befreien, sodass Syraus Umklammerung kurz vor der Pause zum 3:0 durch einen abgefälschten Sennewald-Schuss führte.

Die Pause war für die Ostvorstädter wichtig, um sich neu zu sammeln. Syrau trat über weite Strecken des zweiten Abschnitts nicht mehr mit derselben Konsequenz aus den letzten Minuten des ersten Durchgangs auf. Dennoch fiel nach einer knappen Stunde das 4:0 - wiederum aus Sicht der Gäste viel zu leicht: Flanke von der rechten Seite, Kopfball Daniel Wolf, Tor. Mit der deutlichen Führung im Rücken gewährte der Sportclub den Spitzenstädtern nun deutlich mehr Freiheiten. Trotz zahlreicher guter Chancen aus aussichtsreichsten Positionen gelang Wacker aber kein Treffer. Unfassbar, wie fahrlässig vor dem gegnerischen Gehäuse beste Gelegenheiten ausgelassen wurden. Wie es geht, zeigte der eingewechselte Florian Köttnitz (er ersetzte den dritten Syrauer Winterneuzugang Rotthoff (VfB Auerbach)), nach 85 Minuten. Nach einem Einwurf dribbelte er sich bis vor Schlussmann Löffler und netzte eiskalt ein - deutlicher kann man den Unterschied zwischen beiden Mannschaften an diesem Tag nicht vor Augen

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geführt bekommen. Zu allem Überfluss traf Pascal Steinbach nach einem Konterangriff noch zum 6:0- Endstand.

Auch wenn die Niederlage unter dem Strich zu hoch ausfiel, wurde auf dem Kunstrasenplatz im Vogtlandstadion deutlich, warum Wacker Plauen derzeit auf dem letzten Tabellenrang steht. Zu einfache Gegentore, zu schlampige Chancenverwertung, zu wenig Zugriff in kritischen Phasen. 25 ordentliche Minuten reichen nicht, um in der Vogtlandliga Zählbares mitnehmen zu können.

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16. Spieltag Vogtlandliga, 10.03.2018

1. FC Wacker Plauen - SG Neustadt 1:2 (0:1)

Wacker: Löffler, Reyer, Pippig/V, Zeuner/V, Herzog, Degelmann, Lutz (90. Becker), Wendt, Polster (84. Schneider M.), Fischer, Kunath (70. Heintze)

Neustadt: Schüler, Unterdörfel, Herrmann K., Kaiser/V, Schmidt, Grunert/V, Degenkolb (70. Hopf), Tenner, Fickert (75. Wimmer), Riedel/V, Dressel

Tore: 0:1 Riedel (12.), 1:1 Fischer (62.), 1:2 Herrmann K. (90. + 1)

Schiedsrichter: Bernd Balczuweit (Lengenfeld)

Zuschauer: 70

In letzter Minute verspielte Wacker Plauen einen verdienten Punktgewinn gegen die SG Neustadt und wartet dadurch trotz einer couragierten Leistung weiter auf den ersten Zähler im neuen Kalenderjahr.

Auf dem Kurt-Helbig-Kunstrasenplatz entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel zwischen den Strafräumen. Wie schon beim 4:1-Auswärtserfolg im Hinspiel lauerten die Ostvorstädter auf Kontergelegenheiten, konnten anfangs aber kaum für echte Gefahr sorgen. Der amtierende Vogtlandmeister schlug nach 12 Minuten erstmals eiskalt zu. Eine Freistoßflanke verlängerte Innenverteidiger Stephan Riedel per Kopf unhaltbar ins lange Eck. Die Hausherren waren aber keineswegs geschockt, sondern erarbeiteten sich über Linksaußen Nils Fischer sowie Niklas Kunath erste eigenen Torchancen. Die größte Gelegenheit zum Ausgleich verpasste Christian Lutz, als ihm bei einem technischen Fehler von Neustadt-Keeper Schüler der Ball unglücklich an die Hand sprang - es wäre weit und breit kein Verteidiger zur Stelle gewesen. So ging es mit 0:1 in die Kabinen.

Auch im zweiten Abschnitt war das Spiel ausgeglichen, Wacker ließ aber die letzte Konsequenz im Offensivspiel vermissen. Kunath scheiterte zweimal im Eins-gegen-Eins. Der verdiente Ausgleichstreffer fiel nach knapp einer Stunde durch den 18-jährigen Nils Fischer, welcher eine präzise Eingabe von Alexander Herzog per Kopf über die Torlinie bugsierte. Unnötigerweise verloren die Plauener nun etwas Struktur im Spiel und eröffneten der SG im zentralen Bereich Räume. Karsten Kaiser, von der ursprünglich zentral-defensiven Position in den Zwei-Mann-Sturm aufgerückt, vergab doppelt gegen den coolen Markus Löffler, der sich vom Lupf-Versuch nicht überraschen ließ. Auf der anderen Seite fand Joker Sebastian Heintze in Schüler seinen Meister (71.). Als sich beide Seiten mit der Punkteteilung angefreundet zu haben schienen, schlug Kevin Herrmann nach einem Einwurf, der seinen Weg über Umwege bis in den Wacker-Strafraum fand, eine Minute vor Spielende aus zehn Metern zu. Das letzte Aufbäumen der Spitzenstädter, bei denen Johannes Wendt wenige Sekunden vor dem Abpfiff per Distanzschuss die letzte Chance hatte, fand durch den Schlusspfiff des sehr guten Schiedsrichters Bernd Balczuweit ein jähes Ende.

Schade, dass die kämpferisch gute Leistung nicht mit einem Punktgewinn belohnt wurde. Nichtsdestotrotz zeigte der aktuelle Tabellenletzte, dass er in der Vogtlandliga nach wie vor konkurrenzfähig ist. Dies gilt es

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nun auch in den kommenden Partien bei Irfersgrün, gegen Kottengrün und in Schreiersgrün unter Beweis zu stellen.

17. Spieltag Vogtlandliga, 24.03.2018

1. FC Wacker Plauen - SV Kottengrün 2:1 (1:0)

Wacker: Löffler, Reyer, Pippig, Zeuner, Degelmann, Fischer, Lutz, Wendt, Heintze, Polster (87. Schönherr), Kunath (31. Kourahjou / 85. Schneider M.)

Kottengrün: Göpfert, Trippner Sa., Stöhr (43. Rittrich), Trippner L., Günthel/V, Dörks/V, Janka, Bitterbier, Roth, Zimmermann/V (88. Brochwitz / 91. Trippner Sö.), Schmalfuß

Tore: 1:0 Polster (25.), 2:0 Heintze (47.), 2:1 Günthel (80.)

Platzverweis: Markus Schneider (Wacker, 90.+1, grobes Foulspiel)

Schiedsrichter: Fabian Graap (Mühltroff)

Zuschauer: 100

Vor 100 Zuschauern endeten am vergangenen Samstag zwei knapp ein halbes Jahr währende Serien: zum einen konnte Wacker Plauen durch den umkämpften 2:1-Heimerfolg gegen Kottengrün erstmals seit dem 21.10.2017 wieder punkten, zum anderen waren die Gäste seit dem 15.10. ungeschlagen (7 Spiele).

Die Hausherren, in der Vorwoche der SG Neustadt noch knapp mit 1:2 unterlegen, begannen selbstbewusst und ließen den Landesklasse-Absteiger kaum zur Geltung kommen. Niklas Kunath hatte nach gut zehn Minuten die erste Chance auf dem Fuß, scheiterte aber innerhalb des Sechzehners. Auch Christian Lutz verpasste kurze Zeit später aus ähnlicher Position. Durchaus verdient daher das 1:0 nach 25 Minuten, als Tobias Polster einen zunächst abgewehrten Fischer-Schuß über die Torlinie bugsierte. Sebastian Heintze hätte seine Farben mit einem beruhigenden 2:0-Vorsprung in die Kabine schicken können, doch auch er vergab aus aussichtsreicher Position. Die Fahrlässigkeit vor dem Kottengrüner

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Gehäuse hätte sich beinahe gerächt, doch im letzten Moment nahm Schiedsrichter Graap seine Elfmeterentscheidung zurück. Nachdem Felix Zeuner im eigenen Strafraum gefährliches Spiel begang, zeigte der Unparteiische zunächst auf den Punkt, doch ein Gespräch mit dem Linienrichter brachte Klarheit - keine Berührung des Gegenspielers, daher kein Foulspiel und somit indirekter Freistoß aus 15 Metern halbrechter Position (45.+2). Lars Trippner setzte den Freistoß jedoch über das Wacker-Gehäuse.

Plauen begann den zweiten Abschnitt fahrig, konnte aber dennoch durch Sebastian Heintze, der sich im Sprintduell stark gegen seinen Kontrahenten über die linke Angriffsseite durchsetzte, auf 2:0 erhöhen. Kottengrün kam nun immer besser ins Spiel und ließ den Ball effizienter als noch im ersten Durchgang durch die eigenen Reihen laufen. Gut 50 Minuten waren gespielt, als der erfreulich unaufgeregte Fabian Graap erneut auf den Punkt zeigte - dieses Mal aufgrund eines Foulspiels vom zweikampfstarken Innenverteidiger Marcus Pippig gegen Lars Trippner. Anders als noch im Hinspiel trat der Kottengrüner Kapitän dieses Mal nicht selbst an, sondern überließ den Strafstoß seinem Bruder Sandy Trippner. Dessen Versuch aus elf Metern landete jedoch sicher in den Händen des fehlerfreien Wacker-Schlussmanns Markus Löffler. Auch sieben Minuten später stand der Ur-Wackeraner im Mittelpunkt und parierte dabei doppelt aus Nahdistanz. Auf der Gegenseite verpasste Wacker das vorentscheidende 3:0 - die größte Chance vergab der frei durchgebrochene Heintze im 1-zu-1-Duell gegen den herauseilenden Göpfert. Mit seiner individuellen Klasse kam Kottengrün nach 80 Minuten zum verdienten Anschlusstreffer, Günthel schoß aus knapp 20 Metern platziert ein. In den folgenden, finalen zehn Minuten hätten beide Mannschaft erneut treffen können, doch der Ball fand den Weg nicht noch einmal ins Tor. So blieb es beim glücklichen, aber nicht unverdienten - weil mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hart erarbeiteten - 2:1-Erfolg der Wackeraner. Gute Besserung wollen wir an dieser Stelle dem verletzten Gästespieler Brochwitz wünschen, welcher in der Nachspielzeit bei einer Zweikampfsituation unabsichtlich mit offener Sohle am Oberkörper getroffen wurde und sofort ausgewechselt werden musste.

Nach schwachem Hinrundenende und zwei Niederlagen im neuen Kalenderjahr gelang den Ostvorstädtern endlich der erste Sieg seit dem 3:2 gegen Lengenfeld im Oktober. Kann das Team die Leistung aus dem Kottengrün-Match auch bei den kommenden Aufgaben abrufen, dann ist das letzte Wort im Abstiegskampf definitiv noch nicht gesprochen. Nach der Osterpause geht es mit einem Testspiel beim VFC Plauen (04.04., 18.00 Uhr) sowie der Auswärtspartie in Schreiersgrün (07.04., 15.00 Uhr) weiter, ehe die beiden Duelle mit den direkten Abstiegskonkurrenten Rotschau und Lengenfeld anstehen.

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18. Spieltag Vogtlandliga, 07.04.2018

Fronberg Schreiersgrün - 1. FC Wacker Plauen 1:3 (1:1)

Wacker: Löffler, Reyer, Pippig, Zeuner, Degelmann, Schwenke (89. Schönherr), Lutz, Wendt, Fischer, Herzog (55. Winkler/V), Kourahjou (70. Kunath)

Kottengrün: Bemmann, Graf, Baumann, Noetzel (65. Schubert), Queck, Schimpf (46. Sachs), Neumann, Fischer, Krötzsch, Fahrenholz, Baumer

Tore: 1:0 Fahrenholz (15.), 1:1 Wendt (31.), 1:2 Lutz (84.), 1:3 Kunath (90+3.)

Schiedsrichter: Michael Filc (Werda)

Zuschauer: 80

Zum ersten Mal in der laufenden Saison konnte Wacker Plauen zwei Vogtlandliga-Spiele in Folge gewinnen und macht den Abstiegskampf damit wieder spannend. Beim 3:1-Auswärtserfolg in Schreiersgrün führten späte Tore von Christian Lutz und Niklas Kunath zum hart erarbeiteten Dreier.

Nach der 0:6-Derbyniederlage in Treuen merkte man den Hausherren zwar einerseits den Willen zur Wiedergutmachung, andererseits aber auch die spielerische Verunsicherung deutlich an. Die beste Offensive der Liga kam nur langsam in Schwung und ließ erste Chancen nach Ballverlusten im Spielaufbau der Wackeraner leichtfertig liegen. Besser machte es Spielertrainer Daniel Fahrenholz in der 15. Minute, als er eine flache Eingabe von Falko Krötzsch unbedrängt ins Tor schieben konnte. Ab diesem Zeitpunkt arbeitete sich der Tabellenletzte ins Spiel. Kurz nach dem Führungstreffer verpasste Nils Fischer nach guter Einzelleistung nur knapp das Dreiangel. Auf der Gegenseite verhinderte Jens Degelmann das 0:2, indem er einen 20-Meter-Kracher von Fahrenholz per Fuß von der Linie kratzte. Von der Fronberg-Elf ging danach nicht mehr viel Torgefahr aus, immer wieder biss sich der Gastgeber an der vielbeinigen Wacker- Abwehr die Zähne aus. Den zu diesem Zeitpunkt durchaus verdienten Ausgleich erzielte Johannes Wendt nach präziser Vorarbeit durch Mohamed Kourahjou (31.). Schreiersgrün blieb optisch überlegen, die größere Gefahr ging aber von Wacker aus. Stürmer Kourahjou brachte wenige Minuten vor dem Pausenpfiff das Leder erneut im Tor unter, der gebürtige Syrer befand sich beim Pass von Christian Lutz aber knapp im Abseits und wurde daher vom guten Schiedsrichter Michael Filc zurecht zurückgepfiffen.

Der amtierende Vizemeister blieb auch im zweiten Abschnitt die ballsicherere Mannschaft, spielte sich aber nur selten bis in den Strafraum der Ostvorstädter vor. Wacker seinerseits gelang es nun nicht mehr so gut, für echte Entlastung zu sorgen und wurde - auch aufgrund der verletzungsbedingten Auswechslung von Alexander Herzog, welcher im ersten Abschnitt immer wieder schnelle Tempogegenstöße einleitete - tief in die eigene Hälfte gedrückt. Aufgrund der in den meisten Situationen sehr sicher agierenden Plauener Abwehrkette war Markus Löffler bis 15 Minuten vor Schluß wenig gefordert, reagierte dann aber stark im Eins-gegen-Eins, als er gebraucht wurde. Als alles auf ein Unentschieden oder vielleicht sogar späten Treffer der Hausherren hinauslauf, brachte Christian Lutz, am langen Pfosten einlaufend, Schwarz-Gelb nach mustergültiger Eingabe von Niklas Kunath mit 2:1 in Führung. Der eingewechselte Angreifer machte in der dritten Minute der Nachspielzeit den glücklichen,

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aufgrund der enormen Laufarbeit des gesamten Teams aber nicht gänzlich unverdienten Auswärtssieg perfekt.

Mit viel Selbstvertrauen empfängt die Ost am kommenden Samstag die ebenfalls erfolgreich ins Kalenderjahr gestartete SG Rotschau (3 Spiele, 3 Siege, 9:1 Tore). Nachdem in den ersten fünf Rückrundenspielen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte gegen Wacker angetreten waren, folgen in den kommenden Wochen größtenteils direkte Konkurrenten des Abstiegskampfs. Dort gilt es, die gute Form erneut abzurufen.

19. Spieltag Vogtlandliga, 14.04.2018

1. FC Wacker Plauen - SG Rotschau 0:2 (0:0)

Wacker: Löffler, Reyer (82. Jusin), Pippig, Zeuner, Degelmann, Schwenke (47. Polster), Heintze, Wendt, Fischer, Kourahjou, Kunath (63. Winkler/V)

Rotschau: Matzat, Frank (70. Reiher), Huy, Meyer, Werner (81. Wilhelm), Kaiser, Hayati, Schwarz, Sörgel/V, Schink (57. Barschdorf), Friedrich

Tore: 0:1 Barschdorf (73.), 0:2 Huy (80.)

Schiedsrichter: Sven Sonnemann ()

Zuschauer: 115

Nach zwei Siegen in Serie musste Wacker Plauen im Heimspiel gegen Rotschau eine aufgrund des zu passiven ersten Durchgangs verdiente 0:2-Niederlage einstecken.

Die Gästemannschaft, im Vorjahr Vizekreispokalsieger und Tabellen-5. der Vogtlandliga, zeigte sich nach zuletzt drei Siegen aus drei Spielen selbstbewusst, Wacker agierte dagegen von Beginn an fahrig. Beide Mannschaften ließen den Gegner bis zur Mittellinie frei walten und versuchten, nach Balleroberungen schnelle Konterangriffe zu fahren. Mit fortlaufender Spieldauer setzte sich Rotschau, auch bedingt durch zu viele leichtfertige Ballverluste der Heimelf im Spiel nach vorn, allerdings in der Wacker-Hälfte fest und kam vor allem nach Standardsituationen zu Torgelegenheiten. Die erste Chance vergab Kevin Schwarz per Kopf nach Eckstoß, Markus Löffler konnte parieren. In der Folgezeit spielten sich die Rot-Schwarzen oft bis zum Strafraum der Ostvorstäder vor, konnten gegen zu tief stehende Wackeraner aber nur selten wirklich gefährlich abschließen. Auf der Gegenseite scheiterte Sebastian Heintze mit seinem Distanzschuß an Keeper Matzat, Mohamed Kourahjou verfehlte das Gehäuse per Kopf um einen Meter. So ging es in einem insgesamt chancenarmen Vogtlandliga-Spiel mit 0:0 in die Kabinen.

Wacker kam deutlich engagierter als noch in den ersten 45 Minuten aus der Halbzeitpause. Das Spielgeschehen konnte nun weitestgehend vom eigenen Strafraum ferngehalten werden, klare Torchancen waren jedoch weiterhin Mangelware. Mit der Einwechslung von Felix Winkler konnte die

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Durchschlagskraft im Offensivspiel erhöht werden, der Stürmer - zuvor Doppeltorschütze im Spiel der zweiten Mannschaft - scheiterte kurz nach seiner Einwechslung knapp. In einem nun vollkommen ausgeglichenen Spiel profitierte Rotschau dann von einem Missverständnis in der Plauener Defensive bei einer hohen, fünf Meter vor das Tor gezogenen Flanke, sodass Gäste-Schlitzohr Christian Barschdorf in der 73. Minute aus Nahdistanz zum 1:0 für seine Farben einschieben konnte. Sieben Minuten später die Vorentscheidung: nach einem Standard kam Rotschau aus der zweiten Reihe zum Abschluss, der noch abgefälschte Ball schlug unhaltbar im Wacker-Gehäuse ein. Die Hausherren gaben sich jedoch noch nicht geschlagen und versuchten nun mit aller Macht, den Anschluss wiederherzustellen. Wenige Augenblicke nach seiner Einwechslung vergab Tenis Jusin per Kopf, Johannes Wendt hatte zuvor gut von halbrechts geflankt. Trotz aller Bemühungen wollte kein Treffer fallen, sodass sich Rotschau bis auf weiteres klar von den Abstiegsrängen entfernen konnte. Mit nun 20 Punkten haben sich die Rand-Reichenbacher ein komfortables Polster auf den letzten Tabellenplatz erarbeitet.

Nach der ärgerlichen Heimniederlage will Wacker Plauen am kommenden Sonntag ein klares Statement im Abstiegskampf setzen. Beim VfB Lengenfeld, Tabellennachbar und unmittelbarer Kontrahent im Kampf um den Klassenerhalt, werden alle Anstrengungen unternommen, um die rote Laterne erstmals seit dem 13. Spieltag wieder abgeben zu können. Anpfiff ist 15 Uhr auf dem Lengenfelder Kunstrasenplatz.

20. Spieltag Vogtlandliga, 22.04.2018

VfB Lengenfeld - 1. FC Wacker Plauen 0:6 (0:1)

Wacker: Löffler, Reyer (78. Schönherr), Pippig, Zeuner, Degelmann/V, Polster, Heintze (75. Schwenke), Wendt, Lutz, Fischer, Kunath (63. Schneider M.)

Lengenfeld: Weiß, Marckhoff, Rahmig (63. Devantier), Weichold, Amin Niw., Amin Nib., Tautenhahn, Herzog (71. Schütze), Cailji (61. Roßmann), Müller, Rudolph P.

Tore: 0:1 Polster (17.), 0:2 Kunath (50.), 0:3 Heintze (62.), 0:4 Fischer (71.), 0:5 Schneider M. (79.), 0:6 Fischer (81.) bes. Vorkommnis: Polster verschießt Foulstrafstoß (Wacker, 89.)

Schiedsrichter: Sven Neef (Zwickau)

Zuschauer: 80

Wacker Plauen geht aus dem Duell des Vorletzten gegen den Letzten als klarer Sieger hervor und kletterte nach dem 6:0-Auswärtserfolg aus dem roten Abstiegsbereich. Die Ostvorstädter waren dem Gegner dabei in allen Belangen überlegen.

Der Gastgeber erarbeitete sich früh im Spiel einige Standardsituationen, konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. Nach gut 10 Minuten übernahm Wacker das Zepter. Etwas mehr als eine Viertelstunde war gespielt, als Tobias Polster sein Solo zum 1:0 krönte. Auch danach waren die Spitzenstädter tonangebend, bei Lengenfeld sorgte einzig und allein Liga-Toptorschütze (21 Treffer) Pascal Herzog für Torgefahr (u.a. direkter Freistoß, 29.). Ein ums andere Mal schloss Plauen aber nicht konsequent genug 31

ab. So verfehlte Niklas Kunath das Gehäuse aus Nahdistanz, Eingaben von Sebastian Heintze sowie Christian Lutz fanden im Zentrum keinen Abnehmer. Zudem schlug ein Distanzversuch von Johannes Wendt nur im Außennetz ein. Halbzeitstand dieser Begegnung, die im Zwickauer Sven Neef einen allzeit souveränen Schiedsrichter hatte: 0:1 aus Sicht der Heimelf.

Deutlich engagierter als zum Ende des ersten Abschnitts kam der VfB Lengenfeld aus der Kabine. Wacker wirkte in dieser Phase fahrig, Rot-Weiß kam erneut zu mehreren Standardsituationen - ohne dabei allerdings den sicheren Ost-Schlussmann Markus Löffler ernsthaft zu prüfen. Spielentscheidend das 2:0 aus Sicht der Gäste, als Niklas Kunath einen Querpass von Nils Fischer über die Torlinie drückte. Spätestens mit dem 3:0 durch Sebastian Heintze, der einen Konter aus 25 Metern Torentfernung finalisierte, war die Messe gelesen. Bis zum Schlusspfiff traf Plauen drei weitere Male: zweimal war es Nils Fischer, der innerhalb des Sechzehners einnetzen konnte, und einmal Markus Schneider, welcher eine maßgenaue Schwenke-Flanke verwertete. Kurz vor Spielende scheiterte Tobias Polster per Foulstrafstoß an Lengenfelds Keeper Weiß, nachdem Markus Schneider im Strafraum gefoult worden war.

Mit nun drei Siegen aus den letzten vier Spielen haben die Ostvorstädter die rote Laterne im direkten Duell an den VfB Lengenfeld übergeben und konnten zudem Grün-Weiß Wernesgrün überholen, der Weg bis zum Klassenerhalt ist aber noch anstrengend genug. In den kommenden beiden Partien warten Gegner auf, die noch entscheidend in den Kampf um die Meisterschaft eingreifen können (01.05. Irfersgrün (A), 05.05. Treuen (H)). Es gilt, die gute Form zu konservieren und möglichst schnell nachzulegen, um auch nach dem 26. Spieltag noch über dem ominösen Strich zu stehen.

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21. Spieltag Vogtlandliga, 01.05.2018

BSV Irfersgrün - 1. FC Wacker Plauen 3:1 (2:0)

Wacker: Löffler/V, Reyer (74. Schneider M.), Pippig/V, Zeuner, Degelmann, Polster (83. Schwenke), Heintze, Wendt/V, Lutz, Fischer, Kunath (65. Kourahjou)

Irfersgrün: Bergert, Fuchsenthaler, Bleich, Gündel F., Schneider To., Rühling/V (79. Petermann), Schneider Ti. (77. Riedel), Gündel L., Thiem, Reiher, Petzoldt/V (83. Mehnert)

Tore: 1:0 Reiher (7.), 2:0 Gündel F. (11.), 2:1 Kunath (52.), 3:1 Fuchsenthaler (85.)

Platzverweis: Pippig (gelb-rot, Wacker, 90+2.)

Schiedsrichter: Michael Böhm (Wernesgrün)

Zuschauer: 100

Beim aktuellen Spitzenreiter Irfersgrün gab es für den 1. FC Wacker Plauen nichts zu holen. Vor allem in den Anfangsminuten zeigten die Hausherren, weshalb sie zurecht auf dem Platz an der Sonne stehen.

Mit viel Tempo, Lauffreude und der nötigen Passsicherheit schnürte der BSV den Tabellenvorletzten früh tief in dessen eigener Hälfte ein. Schwarz-Gelb konnte kaum für Entlastung sorgen. Bereits in der 7. Minute erzielte Franz Reiher mit einer Bogenlampe aus der zweiten Reihe das 1:0. Nur vier Minuten später nutzte Kapitän Franz Gündel eine Unsicherheit in der Ost-Defensive zum 2:0. Wacker gelang es nur mit großer Mühe, die Irfersgrüner aus dem eigenen Strafraum fernzuhalten. Markus Löffler bewahrte seine Mannschaft mit Glanzparaden vor dem frühen Knockout. Erst Mitte der ersten Halbzeit schaltete die Heimelf einen Gang zurück, doch den Spitzenstädtern gelang es nicht, Ballsicherheit ins eigene Spiel zu bekommen. So stand es zur Pause 2:0.

Im zweiten Abschnitt bewiesen die Gäste Moral und kämpften sich ins Spiel zurück. 52 Minuten waren gespielt, als Niklas Kunath aus 25 Metern zum 2:1 einnetzen konnte - BSV- Keeper Bergert war dabei ohne jegliche Abwehrchance. Im weiteren Spielverlauf war Irfersgrün optisch überlegen, kam aber nur noch selten in gefährliche Abschlusspositionen. Dennoch beschäftigten die Hausherren Wacker so gut, dass Plauen hauptsächlich mit der Arbeit gegen den Ball zu tun hatte. Johannes Wendt prüfte Bergert aus der Distanz, der hatte damit jedoch keine Probleme. Die größte Chance zum Ausgleich besaßen die Ostvorstädter eine knappe Viertelstunde vor Spielende - die Eingabe von Jens Degelmann fand allerdings keinen Abnehmer. In der 85. Minute traf Axel Fuchsenthaler kaltschnäuzig zum 3:1, als Wacker nicht entscheidend klären konnte. Sebastian Heintze scheiterte kurz 33

darauf nach Zuspiel von Marvin Schwenke, sodass der Tabellenführer einen verdienten 3:1- Heimerfolg einfahren konnte.

Nach dem Pflichtsieg in Lengenfeld zeigte Irfersgrün den Ostvorstädtern nun deutlich die Grenzen auf. Nichtsdestotrotz arbeitete sich der Dreizehnte in die Partie und bewieß Charakter - eine Grundtugend, um die Klasse halten zu können. Am Samstag wartet mit dem FSV Treuen der ärgste Irfersgrün-Verfolger (2 Punkte Rückstand auf Platz 1) auf Wacker. Anstoß ist 15.00 auf der Gerhard-Bertram-Sportanlage.

22. Spieltag Vogtlandliga, 05.05.2018

1. FC Wacker Plauen - FSV Treuen 0:3 (0:2)

Wacker: Löffler, Reyer, Schneider M./V, Zeuner, Degelmann, Polster, Schwenke (66. Jusin), Heintze, Lutz, Fischer/V, Kunath (46. Becker)

Treuen: Rausch T., Gruner/V, Scharschmidt M., Hommel (87. Thoß), Rink, Rausch N., Kirstein, Moujahed/V, Mierendorf, Scharschmidt N. (74. Wende), Kohl

Tore: 0:1 Rausch N. (27.), 0:2 Mierendorf (40.), 0:3 Moujahed (85.)

Schiedsrichter: Christian Erler (Bergen)

Zuschauer: 70

In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel setzte sich am Ende die effektivere Mannschaft aus Treuen mit 3:0 durch - ein Ergebnis, welches um mindestens ein Tor zu hoch ausfiel.

Beide Teams nahmen sich in den ersten Minuten nicht viel. Treuen hatte zunächst viel Ballbesitz, kam aber selten gefährlich vor das Wacker-Tor. Auch die Spitzenstädter versuchten sich ab und an im Offensivspiel, ohne jedoch klare Torchancen herauszuspielen. Bei der besten Gelegenheit der Anfangsphase verpasste Niklas Kunath im Sechzehner. Nach etwa 20 Minuten wurde Wacker unkonzentrierter und leistete sich einige Fehlpässe in der Spielfeldmitte. Ein solcher Ballverlust im Spielaufbau führte zum 1:0 durch Treuen, Nils Rausch nutzte den Umschaltmoment nach wenigen vertikalen Pässen hocheffizient. Der Tabellenzweite blieb das optisch überlegene Team. Vor allem Standards sorgten für unmittelbare Torgefahr - so scheiterte Josef Kirstein mit einem Freistoßkracher nur hauchdünn. Ein Freistoß im Mittelfeld führte dann auch zum 2:0 für Treuen. Den schnell ausgeführten Ball nahm Kenneth Mierendorf zweimal per Oberarm mit und platzierte ihn anschließend überlegt im Plauener Kasten. Das ansonsten sehr gute Schiedsrichtergespann war in dieser Szene leider nicht auf der Höhe, aber auch der Heimmannschaft muss man vorwerfen, vom schnell ausgeführten Standard überrascht worden zu sein.

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Mit der Bürde eines Zwei-Tore-Rückstandes begann Wacker die zweite Hälfte zwar deutlich entschlossener, doch auch in den ersten Minuten des finalen Abschnitts fehlte die letzte Durchschlagskraft. Auf der anderen Seite scheiterte Kirstein kurz nach Wiederanpfiff - danach hatte die Ost-Defensive den agilen FSV-Sturm um das Angriffsduo Kirstein/Mierendorf recht gut im Griff. Knapp eine Stunde war gespielt, als die Zuschauer bereits den Torschrei auf den Lippen hatten, doch Treuens Keeper Tom Rausch holte einen Heintze-Kopfball noch aus dem langen Eck. Bis kurz vor Schluss fand das Match hauptsächlich zwischen den Strafräumen statt. Der Aufstiegsaspirant lauerte auf Konter, Wacker war nun aber ballsicherer und verteidigte in den entscheidenden Momenten zweikampfstark. Zehn Minuten vor Ultimo dann die beste Torchance für Schwarz-Gelb: einen Diagonalball legte der nun als Stürmer agierende Markus Schneider auf den nachrückenden Tobias Polster ab, dessen Abschluss aus Sicht der Plauener leider etwas zu mittig kam - T. Rausch machte den Ball im Nachfassen fest. Wenig später nutzte Treuen die sich bietenden Räume und schloss einen Konter zur Entscheidung ab, Mehdi Moujahed netzte zum 3:0 ein.

Nach nun zwei Niederlagen gegen den Tabellenersten und -zweiten wartet auf die Wackeraner ein extrem wichtiges Schlüsselspiel. Beim Tabellennachbarn Wernesgrün kann am kommenden Sonntag ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt gegangen werden. Sowohl im Hinspiel (0:4) als auch im Vogtlandpokal (1:4) bewiesen die Grün-Weißen aber, dass sie kein angenehmer Gegner sind.

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23. Spieltag, Vogtlandliga, 13.5.2018

SV Grün-Weiß Wernesgrün - 1. FC Wacker Plauen 2:2 (1:1)

Wacker: Gebhardt, Reyer, Pippig, Zeuner, Degelmann, Polster, Schwenke/V (70. Becker), Heintze (78. Winkler/V), Lutz, Fischer, Kourahjou (57. Kunath)

Wernesgrün: Hudec, Nickel, Vavra, Rauchfuß/V, Winkler/V, Richter, Wolf, Götz, Schwarz, Zahalka, Pöhner

Tore: 0:1 Heintze (32.), 1:1 Götz (35.), 1:2 Fischer (60.), 2:2 Richter (73.)

Schiedsrichter: Gunter Schwab (Triebel)

Zuschauer: 63

Das Duell zweier Abstiegskandidaten auf dem Wernesgrüner Kunstrasenplatz war nichts für schwache Nerven, ließ beide Teams Höhen und Tiefen durchleben und endete für die Spitzenstädter mit einem - trotz doppelter Führung - glücklichen Punktgewinn.

Dabei war Wacker zunächst die bessere, selbstbewusstere Mannschaft. Aus einer stabilen Defensive heraus suchte Schwarz-Gelb immer wieder sein Heil in der Offensive und ließ den Gastgeber nur selten in den gefährlichen Bereich vordringen. Nach knapp 20 Minuten arbeitete sich Wernesgrün aber ins Spiel. Beiden Mannschaften merkte man an, dass jeweils wichtige Spieler fehlten, der Spielaufbau geriet in dieser Phase regelmäßig ins Stocken. Nach einer halben Stunden fasste sich Sebastian Heintze ein Herz und knallte das Leder aus 25 Metern Torentfernung in die Maschen. Wacker war zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht wirklich im Match - was sich am schnellen Ausgleich durch die Heimelf belegen lässt. Nur drei Minuten nach dem 0:1 verwandelte Martin Götz einen 20m-Freistoß direkt, Wacker-Keeper Kevin Gebhardt streckte sich vergeblich. Grün-Weiß blieb das bessere Team, doch Wacker konnte das 1:1 in die Pause mitnehmen.

Wernesgrün war auch im zweiten Abschnitt das aggressivere, überzeugendere Team. Nicht unverdient wäre daher der Führungstreffer für die Heimelf gewesen, doch gute Chancen, u.a. ein von Gebhardt abgewehrter Pöhner-Elfmeter, fanden nicht den Weg ins Tor. So konnte Plauen einen der wenigen guten Angriffe zum 2:1 nutzen. Über die rechte Angriffsseite wurde ein Konter schnell und schnörkellos vor den gegnerischen Strafraum gespielt, Sebastian Heintze scheiterte freistehend an Keeper Hudec, doch Nils Fischer war beim abgewehrten Ball gedankenschnell vor Ort und bugsierte das Spielgerät ins lange Eck. Doch erneut verlieh der Treffer keine Sicherheit. Wernesgrün fuhr nun Angriff um Angriff und bekam zu viel Raum dafür - Entlastung gab es für Wacker fast nicht mehr. Ein ums andere Mal hielt Kevin Gebhardt die Abschlüsse der Hausherren sicher, doch nach 73 Minuten war auch er geschlagen. Daniel Richter war zur Stelle, als der Wacker-Schlussmann einen Flankenball nicht festhalten konnte, und köpfte aus Nahdistanz ein. Auf der Gegenseite benötigte Niklas Kunath für seinen Torschuss etwas zu lang, sodass die Heimelf im letzten Moment noch verteidigen konnte. Mit der Einwechslung von Felix Winkler kam zehn Minuten vor Schluss nochmal Leben ins Spiel der Ostvorstädter, doch bei zwei knappen Abseitsstellungen hatten die Gäste Pech. So blieb es bei einem Remis, dass beide Vereine - den Befreiungsschlag im Abstiegskampf vor Augen - nicht wirklich weiterbringt.

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Letztendlich muss man konstatieren, dass Wernesgrün mehr für einen möglichen Sieg tat. Wacker war zweimal eiskalt zur Stelle und konnte mit 1:0 bzw. 2:1 in Führung gehen, nutzte die Gunst der Stunde aber nicht zum eigenen nachhaltigen Vorteil aus. Mit nun drei Zählern Vorsprung und dem besseren Torverhältnis gehen die Plauener als Vorletzter (damit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz liegend) ins spielfreie Pfingstwochenende, an dem das Tabellenschlusslicht Lengenfeld zur Nachholpartie nach Werda (5.) muss.

24. Spieltag Vogtlandliga, 26.05.2018

1. FC Wacker Plauen - FC Werda 4:3 (3:2)

Wacker: Gebhardt, Reyer/V, Pippig, Zeuner/V, Degelmann, Schwenke (90. Wagner), Wendt, Lutz, Fischer, Kunath (49. Winkler), Schneider M. (62. Becker)

Werda: Frank, Eckstein, Franke, Ludwig, Zapyshniy/V, Fassel, Kalan, Viertel, Strobel J., Hermann, Rittrich

Tore: 1:0 Kunath (21.), 1:1 Fassel (27.), 2:1 Schwenke (32.), 2:2 Rittrich (39.), 3:2 Kunath (45+2.), 4:2 Winkler (66.), 4:3 Rittrich (86.)

Schiedsrichter: Sven Joram (Eichigt)

Zuschauer: 135

In einem nervenaufreibenden Vogtlandliga-Spiel behielt Wacker Plauen auf dem heimischen Gerhard- Bertram-Sportplatz mit 4:3 die Oberhand gegen Werda und klettert damit in der Tabelle auf den drittletzten Tabellenplatz. Die Gäste hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz, aber das Chancenplus war auf Seiten der Ostvorstädter.

Der mit dem ehemaligen Wacker-Spielertrainer Andriy Zapyshnyi und Vorjahres-Torschützenkönig Tomas Kalan antretende Fünftplatzierte nahm früh das Zepter in die Hand, kam aber selten – mit Ausnahme zweier Freistöße – in gefährliche Torabschlusspositionen. Wacker legte nach gut zehn Minuten den Respekt vor dem spielerisch starken Gegner ab und setzte nun eigene Akzente in der Offensive. 21 Minuten waren gespielt, als Niklas Kunath nach einem maßgenauen Schwenke-Pass in die Tiefe den Werdaer Torhüter umkurvte und zum 1:0 einschob. Beide Mannschaften legten nun jedwede Zurückhaltung beiseite. Sechs Minuten nach dem Führungstreffer glich Karel Fassel aus, als ein schnell ausgeführter Freistoß beim rechten Mittelfeldakteur Philipp Viertel landete und der tschechische Stürmer dessen Hereingabe zunächst mit dem Rücken zum Tor annahm sowie anschließend aus der Drehung vollendete. Die Ostvorstädter zeigten sich unbeeindruckt. In der 32. Minute brachte Marvin Schwenke seine Mannschaft erneut in Führung, nachdem er eine Kopfballverlängerung von Markus Schneider, Johannes Wendt hatte zuvor geflankt, unbedrängt verwerten konnte. Wiederum dauerte es jedoch nur wenige Minuten, ehe Werda egalisieren konnte – dieses Mal köpfte Ruven Rittrich eine Hermann-Flanke am langen Pfosten in die Maschen. Kurz zuvor parierte Johannes Frank stark gegen Nils Fischer. Die torreiche erste Halbzeit beendete der 19-jährige Niklas Kunath, welcher erneut steil geschickt wurde und abermals kühlen Kopf bewahrte, mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag.

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Die Gäste kamen erneut druckvoll aus der Kabine und drängten direkt nach Wiederanpfiff auf den Ausgleich, doch der Wacker-Defensivverbund um den sicheren Rückhalt Kevin Gebhardt verhinderte in dieser Phase den dritten Ausgleichstreffer. Auf der Gegenseite verpasste Markus Schneider nach toller Ballverarbeitung auf engstem Raum das 4:2, nachdem der für den angeschlagenen Kunath eingewechselte Felix Winkler scharf geflankt hatte. Wenig später musste auch Schneider nach einem Kopfballduell verletzungsbedingt vom Platz, sodass Wacker nun insgesamt weniger Torgefahr ausstrahlte, über den schnellen Felix Winkler aber immer wieder Nadelstiche setzten konnte. Auch im zweiten Durchgang dauerte es 21 Minuten, bis die meisten der 135 Zuschauer zur einsetzenden Tormusik jubelten. Plauen konterte schnell, Felix Winkler schlenzte – 4:2. Der Vorjahres-Vierte gab sich allerdings zu keiner Zeit geschlagen und setzte alles daran, die torgefährlichste Offensive der Liga in Szene zu setzen. Spätestens an der Strafraumgrenze war jedoch zumeist Endstation, Kevin Gebhardt musste selten eingreifen und war, wenn es doch einmal so weit kommen sollte, stets zur Stelle. Die ganze Dramatik des Spiels zeigte sich in der 86. Minute: Felix Winkler erarbeitete sich eine hochkarätige Chance zur 5:2-Vorentscheidung, wurde aber im letzten Moment – das leere Tor vor Augen – von Werda-Libero Immanuel Ludwig stark vom Ball getrennt. Im direkten Gegenzug erzielte Ruven Rittrich sein 13. Saisontor. Für den spannungsgeladenen Höhepunkt sorgte Schiedsrichter Sven Joram, der eine verunglückte Rettungsaktion als Rückpass wertete und Werda einen indirekten Freistoß von der Fünf- Meter-Linie zusprach. Dieser konnte (aus Sicht der Hausherren glücklicherweise) geblockt werden, sodass die Ostvorstädter mit ein wenig Glück und ganz viel Herz drei Punkte gegen den favorisierten Kontrahenten einfahren konnten.

In der nun anstehenden Pokalfinalpause bestreiten die Wackeraner am kommenden Sonntag ein Freundschaftsspiel in Schwarzenbach/Saale anlässlich der dortigen 90-Jahr-Feier. Anschließend werden in Rodewisch und gegen Auerbach II die letzten Vogtlandliga-Punkte der laufenden Spielzeit vergeben – das Ziel Klassenerhalt ist zum Greifen nah, aber längst noch nicht sicher.

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25. Spieltag Vogtlandliga, 10.06.2018

1. FC Rodewisch - 1. FC Wacker Plauen 2:1 (0:1)

Wacker: Löffler, Reyer (80. Kourahjou), Zeuner, Pippig, Degelmann, Polster, Wendt, Lutz, Fischer/V, Schneider M. (69. Schwenke), Kunath (63. Heintze)

Rodewisch: Weidlich, Kleber, Krohn, Wolf/V, Marthol/V, Flink, Zeitler, Remter, Rüggeberg (63. Gläser), Stolpmann (69. Heller/V), Jahn (77. Wünsch T.)

Tore: 0:1 Schneider M. (33.), 1:1 Wolf (65.), 2:1 Remter (75.)

Schiedsrichter: Tim Blöthner-Teichmann (Coschütz)

Zuschauer: 85

Auch in der Spielzeit 2018/2019 tritt der 1. FC Wacker Plauen in der Vogtlandliga an. Dies konnte selbst die unnötige 1:2-Niederlage in Rodewisch nicht ändern, da der VfB Lengenfeld parallel mit 1:4 gegen Kottengrün verlor.

Im ersten Spielabschnitt entwickelte sich ein offenes Spiel. Beide Teams hatten guten Chancen, um in Führung zu gehen, zeigten sich vor dem jeweiligen Gehäuse aber nicht kaltschnäuzig genug. Rodewisch besaß dabei die klareren Möglichkeiten, bei Wacker scheiterten Kunath, Schneider M. und Fischer aus der Distanz. Nach 33 Minuten hatten die Gäste dann allen Grund zum Jubeln. Nachdem Christian Lutz` Direktabnahme in Folge eines Eckstoßes noch abgewehrt werden konnte, verwertete Markus Schneider einen Kopfball von Johannes Wendt, der das Spielgerät wieder in den Gefahrenbereich brachte, eiskalt aus Nahdistanz. Auf der Gegenseite wurde Marcel Wolf aufgrund einer vermeintlichen Abseitsposition zurückgepfiffen, dem erzielten Ausgleichstreffer wurde somit die Rechtmäßigkeit entzogen. Bei drei weiteren Rodewischer Großchancen parierte Ost-Keeper Markus Löffler reaktionsstark.

Wenige Minuten nach Wiederbeginn hatten die Spitzenstädter die große Möglichkeit zum 2:0, doch Niklas Kunath verpasste es, die weit aufgerückte FCR-Defensive nach Steilpass von Markus Schneider zu bestrafen. In der Folge agierte Wacker zu lethargisch, Rodewisch erarbeitete sich mehr und mehr die Feldhoheit. Wie der Ausgleichstreffer, der zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient war, dann jedoch fiel, ist mehr als unglücklich. Einen Abschluss von Marcel Wolf, der nach einer Standardsituation frei zum Schuß kam, parierte Markus Löffler auf der Linie. Dies sah der Wernesgrüner (!) Linienrichter etwas anders - er zeigte dem guten Schiedsrichter Blöthner-Teichmann an, dass der Ball die Linie vollständig überquert hatte, was nach dem Spiel selbst die Rodewischer verneinten. Der Treffer zählte, Rodewisch glich aus. Auch in der Folgezeit ließ Wacker den unbedingten Willen vermissen, dieses Spiel gewinnen zu wollen. In den entscheidenden Momenten fehlte es an Zielstrebigkeit. So kam der gastgebende FC 15 Minuten vor Spielende zum 2:1. Marcel Wolf setzte sich vor dem Strafraum durch, bediente den einrückenden Linksaußen, dessen Flanke Danny Remter zu seinem 16. Saisontreffer einnickte. Plauen setzte anschließend alles auf eine Karte, kam aber zu keinen gefährlichen Torchancen mehr. Die beste Gelegenheit hatte der eingewechselte Mohamed Kourahjou, welcher eine Degelmann-Flanke knapp verpasste.

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So blieb es beim verdienten Heimerfolg der Rodewischer. Am kommenden Sonntag trifft Wacker im letzten Saisonspiel auf den VfB Auerbach II. Aufgrund des ersten deutschen WM-Spiels rollt der Ball bereits ab 14.00 Uhr. Fußballinteressierte kommen aber bereits vorher auf ihre Kosten - um 10.00 Uhr empfangen die B-Junioren der Ostvorstädter auf dem Gerhard-Bertram-Sportplatz die SpG /Großfriesen. Sowohl die B- als auch die C-Junioren (letztes Spiel am Samstag, 10.00 Uhr, gegen Oelsnitz II ebenfalls in der Ost) feiern am Wochenende die bereits feststehende Vogtlandmeisterschaft - hierzu möchte die erste Männer-Mannschaft recht herzlich gratulieren!

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26. Spieltag Vogtlandliga, 17.06.2018

1. FC Wacker Plauen - VfB Auerbach II 0:3 (0:2)

Wacker: Gebhardt, Lutz/V (63. Steinkampf), Schneider M. (73. Winkler), Wendt, Degelmann, Fischer, Zeuner, Kunath/V, Pippig, Kourahjou (29. Reyer), Schönherr

Auerbach: Zoephel, Krug, Sandner (76. Hilpmann), Förster/V, Sieber, Flechsig, Leßmann (65. Oeser), Persigehl, Schmelzer (53. Breiter), Luderer, Schuster

Tore: 0:1 Flechsig (2.), 0:2 Schmelzer (14.), 0:3 Förster (67.)

Schiedsrichter: Stefan Franda (Treuen)

Zuschauer: 111

Das letzte Pflichtspiel der intensiven Saison 2017/2018 verlor der 1. FC Wacker Plauen auf heimischen Geläuf mit 0:3 gegen die Regionalliga-Reserve des VfB Auerbach.

Schon nach zwei Minuten brachte Christian Flechsig den VfB auf die Siegerstraße. Die Wacker-Defensive war noch nicht so recht im Spiel, als der Gäste-Stürmer eine flache Eingabe aus halbrechter Position ins Tor spitzeln konnte. Die erwartungsgemäß offensiv startenden Auerbacher erhöhten nach einer Viertelstunde auf 2:0. Erneut konnte auf der Halbposition nicht entschieden verteidigt werden, die daraus resultierende Flanke bugsierte Schmelzer am langen Pfosten per Innenseite ins Wacker-Gehäuse. Danach kamen die auf einigen Positionen veränderten Ostvorstädter, welche den letzten Spieltag nutzten, um einigen Spielern die Möglichkeit zu geben, sich zu zeigen, etwas besser ins Spiel - ohne jedoch offensiv für Torgefahr zu sorgen. Auerbach lauerte auf Ballverluste, um anschließend mit fünf Spielern blitzschnell zu kontern. Ein ums andere Mal verhinderte die Abseitsfalle der Wackeraner Schlimmeres.

Im zweiten Spielabschnitt fehlte es beiden Mannschaften an Konsequenz - die lange Saison und der bereits feststehende Klassenerhalt ergaben einen müden Sommerkick zum Abschluss des Spieljahres. Auf Seiten der Plauener scheiterte Marcus Pippig per direktem Freistoß an Gäste-Keeper Zoephel, auf der Gegenseite nutzte Ricardo Förster eine suboptimale Abwehr der Heimelf zum 3:0 - sein 30-Meter-Knaller schlug unhaltbar im rechten Torwinkel ein. Anschließend konnte Kevin Gebhardt im Wacker-Gehäuse ein ums andere Mal sein Können beweisen und überzeugte durch gute Reflexe. Die letzte Torchance im Spiel vergab Plauens Johannes Wendt per Foulstrafstoß, nachdem Felix Winkler an der Strafraumgrenze regelwidrig gestoppt worden war.

In einer Saison mit einigen Höhen und Tiefen belegt Wacker Plauen letztendlich einen 13. Tabellenplatz, der zum Klassenerhalt reicht. In der neuen Saison muss die Entwicklung der Mannschaft, in der einige junge Spieler zum ersten Mal Vogtlandligaluft schnupperten (z.B. feierte A-Junior Niklas Steinkampf sein Männerdebüt gegen den VfB Auerbach II), weitergeführt werden, damit in der Ostvorstadt auch in den kommenden Jahren Fußball auf höchster vogtländischer Ebene gespielt werden kann. Einen Glückwunsch- Gruß möchten wir an dieser Stelle dem FSV Treuen senden, der als Aufsteiger den Staffelsieg feiern konnte und nächstes Jahr den vogtländischen Fußball in der Landesklasse vertritt - und somit einen Schritt

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wagt, den sich der Vorjahresmeister aus Neustadt trotz hohem finanziellen Aufwand nicht zugetraut hatte.

Aktuelle Information des VFV: "Aufgrund des Rückzugs der ersten Mannschaft der SG Neustadt aus der Sparkassenvogtlandliga, verbleibt der VfB Lengenfeld 1908 in der Sparkassenvogtlandliga."

Damit treten in der Saison 2018/2019 folgende Teams gegen den 1. FC Wacker Plauen an:

 BSV Irfersgrün  SC Syrau  VfB Mühltroff  FC Werda  Fronberg Schreiersgrün  SV Kottengrün  SG Rotschau  VfB Auerbach II  FC Rodewisch  Grün-Weiß Wernesgrün  VfB Lengenfeld  SG Unterlosa  Fortuna Plauen

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