Vielfalt Und Lebensqualität - Nachhaltig Schützen & Gemeinsam Nutzen REK Burgwald – Ederbergland 2014 – 2020 S

Vielfalt Und Lebensqualität - Nachhaltig Schützen & Gemeinsam Nutzen REK Burgwald – Ederbergland 2014 – 2020 S

Regionales Entwicklungskonzept REGION BURGWALD-EDERBERGLAND: Vielfalt und Lebensqualität - nachhaltig schützen & gemeinsam nutzen REK Burgwald – Ederbergland 2014 – 2020 S. 1 Inhaltsverzeichnis 1 Vorerfahrungen: Aktivitäten und Ergebnisse in der Förderperiode 2007 - 2013............ 4 1.1. Prozess der Selbstevaluierung 1.2. Verausgabung der Finanzmittel 1.3. Finanzierung des Regionalmanagements 1.4. Innovative LEADER-Projekte durch bürgerschaftliches Engagement 1.5. Umsetzung der Leitprojekte 1.6. Umsetzung der Entwicklungsziele 2007 - 2013 1.7. Beteiligungsprozess und Öffentlichkeitsarbeit 1.8. Nutzung (bzw. Vermittlung) von weiteren Fördermitteln 1.9. Gesamtbewertung 1.10. Schlussfolgerung 2 Gebietsabgrenzung............................................................................................................ 10 2.1. Räumliche Lage und Gebietskörperschaften 2.2. Historische und sozio-kulturelle Bezüge 2.3. Natur- und strukturräumliche Lage 2.4. Wirtschaftsstrukturelle Betrachtung 3 Verfahren zur Erstellung des Regionalen Entwicklungskonzeptes .............................. 12 4 Gebietsanalyse mit SWOT und Bedarfsanalyse.............................................................. 13 4.1. Bevölkerungsstruktur und demografische Entwicklung................................................. 13 4.1.1. Aktuelle Einwohnerzahl, Bevölkerungsdichte, Frauen- und Ausländeranteil 4.1.2. Einwohnerentwicklung und Altersstruktur 4.2. Wirtschaftliche Ausgangssituation ................................................................................ 14 4.2.1. Regionale Wertschöpfung 4.2.2. Arbeitsmarktdaten, Beschäftigte, Arbeitslose 4.2.3. Bildung und Qualifikation 4.3. Land- und Forstwirtschaft.............................................................................................. 15 4.3.1. Landwirtschaftliche Flächennutzung, Betriebsgrößen, Strukturwandel 4.3.2. Forstwirtschaft 4.4. Tourismus...................................................................................................................... 16 4.5. Natur, Umweltsituation und Klimaschutz....................................................................... 17 4.5.1. Schutzgebiete und Biodiversität 4.5.2. Klimaschutz 4.5.3. Energiewirtschaft mit regenerativer Energie 4.6. Lebensqualität............................................................................................................... 19 4.6.1. Infrastruktur und Daseinsvorsorge 4.6.2. Mobilität 4.6.3. Regionalität, Kultur und Brauchtum 4.6.4. Bürgerschaftliches Engagement und Vereine 4.7. Gestaltungs- und Entwicklungsprozesse ...................................................................... 22 4.7.1. Dorfentwicklung, Stadtumbau und Flurneuordnung 4.7.2. Natura 2000 und Geopark 4.7.3. Wirtschaftliche Strukturprogramme 4.7.4. Modellvorhaben zum Klimaschutz Wetter, August 2014 REK Burgwald – Ederbergland 2014 – 2020 S. 2 4.8. SWOT mit Handlungsbedarf ......................................................................................... 24 4.8.1. SWOT-Analyse Klimaschutz 4.8.2. SWOT-Analyse Natur 4.8.3. SWOT-Analyse Mobilität 4.8.4. SWOT-Analyse Lebensqualität 4.8.5. SWOT-Analyse Wirtschaft 4.8.6. SWOT-Analyse Tourismus 4.8.7. SWOT-Analyse Kultur 5 Regionale Strategie............................................................................................................37 5.1. Leitbild........................................................................................................................... 37 5.2. Entwicklungsstrategie ................................................................................................... 37 5.3. Handlungsfelder mit Schwerpunkten und Leitprojekten................................................ 39 5.3.1. Handlungsfeld Klimaschutz & Natur 5.3.2. Handlungsfeld Leben & Arbeit 5.3.3. Handlungsfeld Tourismus & Regionalkultur 5.4. Kooperationsprojekte .................................................................................................... 47 6 Aktionsplan......................................................................................................................... 50 6.1. Aktionsplan Klimaschutz & Natur .................................................................................. 51 6.1.1. Handlungsfeldspezifische Umsetzungsstrategie 6.1.2. Projektbündel Klimaschutz (KS) 6.1.3. Projektbündel Mobilität auf dem Lande (ML) 6.1.4. Projektbündel Region für biologische Vielfalt (BV) 6.1.5. Weitere Projektideen 6.2. Aktionsplan Leben & Arbeit........................................................................................... 55 6.2.1. Handlungsfeldspezifische Umsetzungsstrategie 6.2.2. Projektbündel Ortskernbelebung (OB) 6.2.3. Projektbündel Bürgerengagement (BE) 6.2.4. Projektbündel Soziales Angebot (SA) 6.2.5. Projektbündel Arbeiten und Lernen (AL) 6.2.6. Weitere Projektideen 6.3. Aktionsplan Tourismus & Regionalkultur....................................................................... 60 6.3.1. Handlungsfeldbezogene Umsetzungsstrategie 6.3.2. Projektbündel Wanderqualitätsregion (WR) 6.3.3. Projektbündel Radtourismus (RT) 6.3.4. Projektbündel Touristische Angebote (TA) 6.3.5. Projektbündel Regionalkultur (RK) 6.3.6. Weitere Projektideen 7 Umsetzung.......................................................................................................................... 66 7.1. Lokale Aktionsgruppe 7.2. LEADER-Entscheidungsgremium 7.3. Projektauswahl 7.4. Regionalmanagement 8 Finanzierungsplan nach Handlungsfeldern und Jahren ................................................ 71 Wetter, August 2014 REK Burgwald – Ederbergland 2014 – 2020 S. 3 9 Prozessmonitoring und Evaluierung................................................................................ 72 9.1. Jährliche Evaluierung 9.2. Zwischenevaluierung 9.3. Abschlussevaluierung 10 Zusammenfassung............................................................................................................. 73 11 Literatur- und Quellenverzeichnis .................................................................................... 77 12 Abkürzungsverzeichnis..................................................................................................... 77 13 Anhang (extra Anlage) Wetter, August 2014 REK Burgwald – Ederbergland 2014 – 2020 S. 4 1. Vorerfahrungen: Aktivitäten und Ergebnisse in der Förderperiode 2007-2013 1.1 Prozess der Selbstevaluierung Die Umsetzung des Regionalen Entwick- lungskonzeptes (REK) 2007-2013 ist von einer Lenkungsgruppe aus Mitgliedern des Vorstandes und dem Regionalmana- ger zwischen Januar und März 2014 be- wertet worden. Es wurde das Verfahren einer Selbstevaluierung gem. Leitfaden der Deutschen Vernetzungsstelle (DVS) mit wissenschaftlicher Begleitung durch ein externes Fachbüro angewandt. Ergän- zend kamen eine repräsentative Bürger- befragung, Interviews mit Bürgermeistern aller Mitgliedskommunen und Treffen mit 80 Ortsvorstehern hinzu. Die qualitative Bewertung einer Umset- zung von Entwicklungszielen durch Pro- jekte erfolgte durch regionale Experten und Projektträger in drei Themen- sowie einem abschließenden Vorstands-Work- shop. 1.2 Verausgabung der Finanzmittel Im Zeitraum von 2007-2013 sind insge- samt 105 LEADER-Projekte umgesetzt worden. Ca. 50% davon waren im REK Abb. 1 Prozess der Selbstevaluierung vorgesehen. Von ursprünglich 65 geplan- ten Projekten werden 15% als weiterhin realisierbar angesehen, 35% werden nicht weiter ver- folgt. Tab. 1. Überblick über die LEADER-Mittelverwendung 2007-2013 (Stand 20.01.2014) Erläuterung: Hervorgehoben sind die besonders auffälligen Unterschiede zwischen geplanten und ver- wirklichten Projekten bezüglich Anzahl oder Fördermitteleinsatz. Wetter, August 2014 REK Burgwald – Ederbergland 2014 – 2020 S. 5 Das Fördervolumen betrug über 2,36 Mio. EUR (134 % des Plansolls). Mit den durch diese Förderung ausgelösten privaten Investitionen erreicht die Region ein geschätztes Gesamtvolu- men von über 17,52 Mio. Euro. Durch die direkten und indirekten Wirkungen der LEADER-Pro- jektförderung wurden darüber hinaus ca. 80-90 Arbeitsplätze in der Region neu geschaffen. 1.3 Finanzierung des Regionalmanagements Das Regionalmanagement umfasste die Vollzeitstelle des Regionalmanagers sowie eine 19,5 Std.-Stelle und eine 8,0 Std.-Stelle für das Sekretariat (Stand 2013). Die Personalkosten betru- gen pro Jahr ca. 90.000 €. Die Gesamtausgaben der Geschäftsstelle lagen bei ca. 123.000 €. Sie sind vom Verein Region Burgwald-Ederbergland getragen worden. 1.4 Innovative LEADER-Projekte durch bürgerschaftliches Engagement (1) Fokus: Bürger-Energie-Genossenschaften Die Gründung von Bürger-Energie-Genossenschaften und die Installation von Nahwärmenetzen in 6 Dörfern ist ein großer Erfolg. Die Anlagen werden z.T. von Bürgern ehrenamtlich betrieben und beliefern einen großen Teil der Haushalte mit Wärme. Solche Energie-Projekte wirken sich, wie das Beispiel aus Cölbe/Schönstadt zeigt, zudem positiv auf das soziale Miteinander aus und stoßen Folgeprojekte an. (2) Fokus: Carsharing mit Elektromobilen Das Projekt „schöner-mobil“ erweist sich durch sein Carsharingsystem mit Elektromobilen als besonders innovativ. Trotz einer Erhöhung der Mobilität wurde der CO2-Ausstoß gesenkt. Die Möglichkeit des Fahrens, Mitfahrens und des Sich-fahren-lassens wirkt gemeinschaftsbildend. Die möglichst einfach und günstig gehaltene Organisation der Buchung, Nutzung und Bezah- lung funktioniert ehrenamtlich. Der Verein Gemeinsam Unterwegs fungiert als Dachorganisation der Aktivitäten, die den Bürgersinn stärken. (3) Fokus: Selbständige

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