Ausgabe 14 • Donnerstag, 3. April 2014 72458 Albstadt-Ebingen, Rathaus, Raum 404 Amtliche Bekanntmachungen Eine Terminvereinbarung unter der Nummer 07121 20370 ist zwingend erforderlich. Bitte bringen Sie Ihre Versicherungsunterlagen mit. Gemeinderatssitzung Am Donnerstag, dem 10. April 2014, 19.00 Uhr, fin- Öffentliche Bekanntmachung det im Sitzungssaal des Rathauses eine öffentliche Gemeinderatssitzung statt. Hierzu lade ich Sie ein. der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Tagesordnungspunkte der 4. öffentlichen Sitzung: Hechingen-Jungingen-Rangendingen 1. Frageviertelstunde - Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB - 1.1 Fragen aus der Einwohnerschaft 2. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes 1.2 Anfragen und Anregungen aus dem Gemeinderat der Verwaltungsgemeinschaft Hechingen-Jun- 2. Städtebauliche Sanierungsmaßnahme „Ortsmitte“ gingen-Rangendingen 2.1 Erneuerung der Kanalisation und - Änderung des Flächennutzungsplanes im Be- Neugestaltung des Bereichs „Östliche reich Lindich, Flst. Nr. 3483/2, 3484/1, 3486/4, Bahnhofstraße“ 3484/6 und 3485/2 Gemarkung Hechingen im 2.2 Neuverlegung von Kanalisation und Was- Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplanes serleitung im neuen Fußweg „Casse“-Areal „Sondergebiet Ruheforst Zollerblick“ - Auftra gsvergaben Der Gemeinsame Ausschuss der Vereinbarten Ver- 3. Ersatzbeschaffungen für die Kläranlage waltungsgemeinschaft Hechingen-Jungingen-Ran- 3.1 Rührwerke gendingen hat in seiner Sitzung am 13.03.2014 3.2 EDV-Anlage - Auftragsvergaben folgende Entscheidungen getroffen: Er hat über die 4. Beschlussfassung über die Annahme von Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung Spenden der Öffentlichkeit und der Behörden beschlossen. 5. Verschiedenes und Bekanntgaben Er hat den Planentwurf mit Begründung und Um- weltbericht im Entwurf festgestellt und beschlossen Eine nichtöffentliche Sitzung schließt sich an. diese sowie die Stellungnahmen aus der frühzeiti- gez. Harry Frick gen Beteiligung der Öffentlichkeit und der frühzeiti- Bürgermeister gen Behördenbeteiligung gem. § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen und die Beteiligung der Be- hörden gem. § 4 Abs. 2 BauGB durchzuführen. Deutsche Rentenversicherung Umfang des Plangebietes und Ziele und Zwecke Information, Beratung und Auskunft über der Planung - Renten Mit der 2. (Teil-)Fortschreibung des Flächennut- - Medizinische Rehabilitation zungsplanes der Vereinbarten Verwaltungsgemein- - Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben - Kranken- und Pflegeversicherung der Rentner schaft Hechingen-Jungingen-Rangendingen soll - Versicherungsfragen eine Sonderbaufläche „Ruheforst Zollerblick“ auf der Gemarkung Hechingen (Gebiet Lindich) ausge- 7.4.2014, 8.20 bis 12.00 Uhr wiesen werden. Die Ausweisung erfolgt in Zusam- und 13.00 bis 16.00 Uhr menhang mit der Absicht der Stadt Hechingen, 72461 Albstadt-Tailfingen, Bürgerbüro, Trauzimmer die Einrichtung eines „Ruheforstes Zollerblick“ auf 9.4.2014, 8.30 bis 12.00 Uhr der Gemarkung Hechingen (Gebiet Lindich) vorzu- und 13.30 bis 16.30 Uhr nehmen (siehe Lageplan am Ende der Bekannt- 72469 Meßstetten, Rathaus, Beratungszimmer machung). 14.4.2014, 8.20 bis 12.00 Uhr Die Entwurfsunterlagen bestehen aus: und 13.00 bis 16.00 Uhr 1. Synopse Bürgerbeteiligung 72458 Albstadt-Ebingen, Rathaus, Raum 404 2. Synopse Behördenbeteiligung 15.4.2014, 8.20 bis 12.00 Uhr 3. Entwurf Lageplan 2.Teilfortschreibung; datiert und 13.00 bis 16.00 Uhr vom 04. März 2014 des Büros Dr. Grossmann, 72393 Burladingen, Rathaus, Raum 4 Balingen 4. Entwurf Begründung 2.Teilfortschreibung, datiert 23.4.2014, 8.30 bis 12.30 Uhr vom 04. März 2014 des Büros Dr. Grossmann, und 14.00 bis 16.30 Uhr Balingen 72379 Hechingen, Rathaus, 2. OG, Zimmer 37 5. Entwurf Umweltbericht 2.Teilfortschreibung, da- 28.4.2014, 8.20 bis 12.00 Uhr tiert vom 04. März 2014 des Büros Dr. Gross- und 13.00 bis 16.00 Uhr mann, Balingen Nummer 14 Nachrichtenblatt der 2 Donnerstag, 3. April 2014 Jungingen Aktuell Gemeinde Jungingen Folgende Arten verfügbarer Umweltinformationen stehen zur Verfügung: In den vorhandenen Stellungnahmen und Unterlagen werden folgende Umweltthemen behandelt und sind in nachfolgenden Themenblöcken dargestellt und charakterisiert: Art der vorhandenen Urheber Thematischer Bezug Information Stellungnahmen Landratsamt keine Bedenken von Behörden und Zollernalbkreis: sonstigen Trägern - Baurecht öffentlicher Belange - Landwirtschaftl. Belange - Straßenbaurecht -Forstwesen Mögliche Konfliktfelder: Waldbiotope, freies Betretungsrecht nach § 37 Landeswaldgesetz und Eingriffe in den Wald. -Natur- und aus naturschutzfachlicher und -rechtlicher Sicht keine Anregungen oder Bedenken Denkmalschutz -Wasser- und Im Bereich des Gewässerlaufes ist der Gewässerrandstreifen von 10 m auszuweisen. Eine Nut- Bodenschutz zung dieses Bereiches ist nicht zulässig -Immissionsschutz/ Bei der Aufstellung von Flächennutzungsplänen und anderen raumbedeutsamen Planungen und Gewerbeaufsicht Maßnahmen sind die für eine bestimmte Nutzung vorgesehenen Flächen einander so zuzu- ordnen, dass schädliche Umwelteinwirkungen und von schweren Unfällen in Betriebsbereichen hervorgerufene Auswirkungen auf die ausschließlich oder überwiegend dem Wohnen dienende Gebiete sowie auf sonstige schutzbedürftige Gebiete soweit wie möglich vermieden werden. Zur Konfliktvermeidung soll durch ausreichende Abstände zwischen Gebieten von denen Emis- sionen ausgehen sichergestellt werden, dass einerseits das Wohnen nicht durch unzumutbare Immissionen beeinträchtigt wird und andererseits die gewerbliche Nutzung nicht durch Forde- rungen nach erhöhten technischen Immissionsschutzmaßnahmen oder Nutzungsbeschränkungen behindert werden. Allgemein Landrat- keine Bedenken samt Zollernalbkreis Regierungspräsidium Im Flächennutzungsplan ist die Zweckbestimmung der Sonderbaufläche zu ergänzen. Darüber Tübingen hinaus werden keine Anregungen oder Bedenken vorgebracht. Regionalverband aus regionalplanerischer Sicht werden keine Bedenken und Anregungen vorgebracht Neckar-Alb EnBW Regional AG keine Anregungen und Bedenken Deutsche Telekom keine Anregungen und Bedenken Technik GmbH Unterlagen Umweltbericht Kurzcharakterisierung Umweltbericht: (Fachgutachten) Der Umweltbericht besteht im Einzelnen aus: 1. Einleitung: Hierbei wird der Anlass, die Zielsetzung sowie der Planungszeitraum erläutert. Ebenso werden die Beteiligten, die Zielsetzung und der Inhalt der Umweltprüfung sowie ge- setzliche und fachplanerische Rahmenbedingungen und Ziele des Umweltschutzes dargestellt. Ebenso wird eingegangen auf das Baugesetzbuch, das Naturschutzgesetz, das Bundesbo- denschutzgesetz, den Landesentwicklungsplan, den Regionalplan, den Landschaftsrahmenplan sowie gesetzliche Vorgaben und Umweltziele. Eine Projektbeschreibung sowie eine Standortangabe/Lage im Raum runden die Einleitung ab. 2. Methodik Hierbei werden die Datengrundlage und die Untersuchungsmethode dargestellt. Ebenso der Untersuchungsumfang sowie das Wirkungsgefüge zwischen den Potenzialen. Eine Bewertung und Abschätzung des ökologischen Risikos sowie Hinweise auf Schwierigkeiten beim Zusammenstellen der Angaben runden die Methodik ab. 3. Beschreibung der möglichen Wirkfaktoren der Planung Hierbei werden die Wirkfaktoren der Bauphase, die anlagebedingten Wirkfaktoren sowie die betriebsbedingten Wirkfaktoren untersucht. 4. Die Auswirkungen des geplanten Sondergebiets “Ruheforst Zollerblick“ auf die Schutzgüter werden dargestellt In aufgeführten Tabellen wird ein Überblick über die Umweltsituation im vorgesehenen Vorha- bensraum sowie die voraussichtlichen Auswirkungen auf die Umwelt dargestellt. Neben einer vorläufigen Wertermittlung wird also auch die Erheblichkeit der Beeinträchtigung der einzelnen Schutzgüter abgeschätzt. Als Grundlage diente der bereits für den Bebauungsplan Sondergebiet „Ruheforst Zollerblick“ erstellte Umweltbericht. Auch wurde die artenschutzrechtliche Prüfung (saP) des Bebauungsplanes „Sondergebiet Ruhe- forst Zollerblick“ berücksichtigt. Die Umweltprüfung zum Flächennutzungsplan hat die Aufgabe, die erheblichen Umweltauswir- kungen der Planung zu ermitteln und in einem Umweltbericht als Bestandteil der Begründung zu beschreiben. Durch das Planungsvorhaben sind die Schutzgüter Wasser, Klima und das Landschaftsbild, die Erholungsfunktion und Kultur- und Sachgüter nur sehr gering oder gar nicht beeinträchtigt. Die Schutzgüter Boden und Biotope erfahren einen Eingriff, der ausgeglichen werden muss. Nachrichtenblatt der Nummer 14 Gemeinde Jungingen Jungingen Aktuell Donnerstag, 3. April 2014 3 Für das Schutzgut Biotope ergibt sich aus der Umwandlung von Acker in Grünland und der Bepflanzung mit Bäumen jedoch eine deutliche Verbesserung, der Eingriff in das Schutzgut Boden kann nahezu vollständig mit den genannten Maßnahmen ausgeglichen werden. Unter Berücksichtigung der Minimierungs-, Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen sind die Auswirkungen des Vorhabens auf den Naturhaushalt, das Landschaftsbild, die Kultur- und Sach- güter sowie den Menschen nicht erheblich. 5. Alternativenprüfungen Es wurde überprüft, ob alternative Standorte für einen Ruheforst auf der Gemarkung Hechin- gen in Frage kommen. Aufgrund der Tatsache, dass die gesamte, östlich der B 27 gelegene Gemarkungsfläche unter den Schutz der NATURA 2000-Gebietskulisse fällt, liegen hier keine geeigneten Waldflächen für die Einrichtung eines Waldfriedhofes vor. Die gesamte Waldfläche ist als Europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen, teilweise überlagert von einem FFH-Gebiet. Die westlich der B 27 gelegenen Waldflächen sind vorwiegend kleinparzellierte, intensiv genutzte Fichten- und Fichtenmischwälder.
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