Inhalt Seite I. Einführung 4 1. Überblick 2. Die Bilanz des Jahres 1999/2000 Rektorat/Präsidium a) Tätigkeitsbericht des Rektors Prof. Dr. Hans N. Weiler b) Tätigkeitsbericht der Präsidentin Prof. Dr. Gesine Schwan II. Gremienarbeit 34 1. Senat 2. Konzil 3. Präsidium III. Wissenschaftliche Einrichtungen 43 1. Fakultäten a) Juristische Fakultät b) Kulturwissenschaftliche Fakultät c) Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät 2. Forschungsinstitute a) Frankfurter Institut für Transformationsstudien b) Interdisziplinäres Zentrum für Ethik c) Heinrich-von-Kleist-Institut für Literatur und Politik 3. Sprachenzentrum a) Mitarbeiter b) Lehre c) Projekte 4. Universitätsbibliothek a) Gebäude und Ausstattung b) Personal c) Erwerbung/Bestandsaufbau d) Katalogisierung e) Benutzung f) Europäisches Dokumentationszentrum 5. Collegium Polonicum 6. Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudien a) Entwicklung 1 b) Aktivitäten Seite IV. Studierende und Studium 109 1. Studierendenzahlen und -entwicklung 2. Wachsender Servicebedarf 3. Allgemeine Studienberatung a) Studienvorbereitende Beratung b) Studieneingangs- und -verlaufsberatung für Studierende c) Studienausgangsberatung für Studierende d) Absolventenservice 4. Prüfüngsangelegenheiten 5. Absolventenservice 6. Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität der Lehre a) Akkreditierung b) Evaluierung c) Hochschuldidaktik d) Weiterentwicklung der Studienangebote 7. Hochschulsport 8. Bericht der Studierendenschaft 9. Studentenwerk Frankfurt (Oder) a) Wichtige Ereignisse bei der Profilierung der Aufgabenfelder am Standort Frankfurt (Oder) b) Verpflegungsleistungen c) Studentisches Wohnen d) Vollzug des Bundesausbildungsförderungsgesetzes V. Verwaltung 142 1. Haushalt 2. Personal 3. Bau a) Bau- und Raumplanung b) Betriebstechnik/Hausverwaltung VI. Fachreferat Allgemeine Datenverarbeitung (ADV) 159 VII. Beauftragte für besondere Aufgaben 164 1. Beauftragter für Ausländerfragen 2 Seite 2. Beauftragte für Behindertenfragen 3. Gleichstellungsbeauftragte 4. Umweltbeauftragte VIII. Auswärtige Beziehungen 176 1. Internationale Beziehungen a) ausgewählte Konferenzen b) EU-Bildungsprogramme c) Bilaterale Austauschprogramme d) DAAD-Projekte und Projekte der deutschen Bundesregierung (Auswahl) 2. Ausländische Studierende a) Statistik b) Stipendien IX. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 89 1. Publikationen 2. Pressearbeit 3. Öffentlichkeitsarbeit a) Veranstaltungen b) Präsentationen 4. Ausbildung X. Förderkreis 199 XI. Anlagen 201 3 I. Einführung 1. Überblick Der vorliegende Rechenschaftsbericht wird zum ersten Mal und ausnahmsweise zwei Jahre umfassen, die Jahre 1999 und 2000. Dies geschieht, weil im Herbst 1999 ein Wechsel in der Leitung der Universität stattgefunden hat. Der langjährige erste Rektor der EUV, Herr Professor Dr. Hans N. Weiler, ging zum 1. Oktober 1999 in den Ruhestand. Ich habe sein Amt von diesem Zeitpunkt an übernommen. Da die ersten Monate meiner Arbeit für mich ganz und gar im Zeichen des Kennenlernens dieser Universität stand und mein Rechen- schaftsbericht für 1999 nur die verbleibenden drei Monate umfasst hätte, habe ich mich entschlossen, die beiden Jahre 1999 und 2000 in einem Bericht vorzulegen, so dass mein Vorgänger, Herr Kollege Weiler, über das erste Dreivierteljahr 1999 Rechenschaft ablegen wird, und ich werde das gleiche über die darauf folgende Zeit bis Ende 2000 tun. Zu Beginn dieses Berichtes stehen die Ausführungen von Herrn Weiler über seine Amtszeit insgesamt und über sein letztes Amtsjahr an der Europa-Universität im besonderen. Danach werde ich über meine bisherige Amtszeit berichten. 2. Die Bilanz des Jahres 1999/2000 Rektorat/ Präsidium a) Rechenschaftsbericht des Rektors Prof. Dr. Hans N. Weiler der Europa-Universität Viadrina für die Zeit vom 1. Januar bis 30. September 1999 Für meine sechsjährige Amtszeit als Rektor der Europa-Universität wie für die ersten neun Monate des Jahres 1999 gilt, daß ich die Ausübung meines Amtes immer in erster Linie in zwei gleichermaßen wichtigen Aufgaben gesehen habe: der Herstellung und Förderung der Funktionsfähigkeit der Universität in Forschung und Lehre einerseits, und der Herausbildung und Übermittlung des unverwechselbaren wissenschaftlichen und wissenschaftspolitischen Profils der Viadrina andererseits. Beide Aufgaben erfordern Bemühungen nach innen und 4 nach außen, die Einflußnahme auf das Innenleben der Universität ebenso wie ihre Vertretung nach außen. In diesem Spannungsfeld sind auch die Tätigkeiten dieser letzten Monate meiner Amtszeit zu sehen, die überdies von dem Versuch bestimmt waren, die der Universität bevorstehenden Übergänge – zu einer neuen Leitung und zu einem neuen gesetzlichen Rahmen – so gut wie möglich vorzubereiten. 1. Die Betreuung des Innenlebens der Universität In der Betreuung und Förderung der internen Vorgänge hat sich nach sechs Jahren ein gewisser Rhythmus entwickelt, der ein brauchbares Gerüst für die Bewältigung der auch an einer kleinen Universität erstaunlich vielfältigen Erfordernisse der Kommunikation und Koordination abgibt. Zu diesen für die Funktionsfähigkeit und Kohäsion der Universität so wichtigen Routinen gehören aus der Sicht des Rektors ¾ die wöchentlichen Sitzungen der Hochschulleitung und ihre Vor- und Nachbereitung, ¾ die täglichen Arbeitsbesprechungen mit den Mitarbeitern des Rektorats und die fast täglichen Dienstbesprechungen mit dem Kanzler, ¾ die regelmässigen (in der Regel monatlichen) Beratungen mit den Dekanen, den Leitungen der zentralen Einrichtungen und des Pressereferats, dem Personalrat der wissenschaftlichen Mitarbeiter und den für die internationale Zusammenarbeit zuständigen Mitarbeitern, ¾ die monatlichen Haushaltsberatungen mit dem Kanzler, dem Haushaltsdezernenten, dem Vorsitzenden der Haushaltskommission des Senats und den für haushaltsrelevante Fragen zuständigen Prorektoren, ¾ die Vor- und Nachbereitung der satzungsmäßigen Gremien der Universität, insbesondere des Senats und seiner Kommissionen (an denen der Kanzler und ich in der Regel arbeitsteilig teilgenommen haben), ¾ die regelmäßige Kolumne des Rektors in der Mitarbeiterzeitung Viadrinfo (“Auf ein Wort”) und – neueren Datums – in der Universitätszeitung Uni- on (“Kalendernotizen”), und ¾ die Erstellung des jährlichen Rechenschaftsberichts des Rektorats. ¾ Im Rahmen dieser Konsultationen standen im Berichtszeitraum – neben eher alltäglichen, wenn auch keineswegs unproblematischen Themen wie Raucherzimmer, Parkplätzen, Kapazitätsberechnungen und Öffnungszeiten der Bibliothek - die folgenden Fragen im Vordergrund: ¾ Die zunehmend prekäre Haushaltslage der Universität, vor allem im Hinblick auf die Unterfinanzierung des Sachhaushalts, den Finanzbedarf des Stipendienprogramms, den zusätzlichen Finanzbedarf einzelner Fakultäten 5 und die Ausfinanzierung des Personalhaushalts (einschließlich der Notwendigkeit interner Stellenbesetzungssperren); ¾ die Erarbeitung von Regeln für die Einwerbung, Verwaltung und statistische Erfassung von Drittmitteln; ¾ die Erwirtschaftung der sowohl für das Collegium Polonicum als auch für das neue Präsidialbüro erforderlichen Personalstellen; ¾ die umstrittene Einführung eines Chipkarten-Systems und die ebenso, wenn auch aus anderen Gründen, umstrittene Einführung einer sachgerechten Kostenrechnung; ¾ die Situation der Datenverarbeitung und –kommunikation an der Universität, einschließlich Richtfunkproblemen, Y2K, CIP-Pools und Evaluierung des ADV-Referats; ¾ die Überlegungen zur Zukunft des FIT vor dem Hintergrund der gemischten Ergebnisse der DFG-Evaluierung und im Hinblick auf einen möglichen SFB-Antrag; ¾ die durch den Rücktritt eines Teils des AstA entstandene neuerliche Führungskrise in der Studierendenschaft und die dadurch erschwerte Verarbeitung von Altlasten aus früheren Legislaturen; ¾ die Klärung anstehender Fragen des professionellen Zusammenlebens an der Universität, insbesondere im Hinblick auf Präsenz und Absenz von Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern; ¾ Fragen der Studentenwerbung und der Absolventenbetreuung, einschließlich der Vorbereitung des bisher wohl erfolgreichsten “Tages der offenen Tür”; ¾ die Auswirkungen neuer gesetzlicher Regelungen (z.B. 630-Mark-Gesetz) auf die Funktionsfähigkeit der Universität; sowie schließlich ¾ die Bemühungen um die Sicherstellung und den Fortgang der baulichen Pläne der Universität (Grundsteinlegung Hörsaalkomplex, Fertigstellung Bebelstraße, Planung Flachbau-Renovierung). An den Versuchen zur Lösung all dieser Fragen haben viele Köpfe und Hände mitgearbeitet; sie sind hier aufgeführt, weil eine jede einen nennenswerten Teil der Aufmerksamkeit und der Arbeitskraft des Rektors erfordert hat. Im folgenden gehe ich gesondert auf einige Themen ein, die zumindest zum Teil ebenfalls zum “Innenleben” der Universität gehören, nach meiner Einschätzung jedoch für die Entwicklung der Universität von besonderer Bedeutung sind. 2. Die Reichhaltigkeit und Qualität des Lehrangebots Zu den wichtigsten Entwicklungen der letzten beiden Jahre an der Europa- Universität gehört eine gegenüber den Anfangsjahren beträchtliche 6 Diversifizierung des Lehrangebots, die gleichzeitig einen nennenswerten Beitrag zur weiteren Profilierung der Universität darstellt. Dabei sind insbesondere ¾ die von der EUV verantworteten neuen Studienangebote am Collegium Polonicum zu nennen (MBA, Schutz europäischer Kulturgüter, Vergleichende Mitteleuropastudien), aber auch ¾ das von der kulturwissenschaftlichen Fakultät initiierte und von den beiden anderen Fakultäten mehr oder weniger tatkräftig mitgetragene Programm eines “Master of European
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