We b e r , Friedrich W.: Die Leiningischen Landgerichte im Wochen-Echo. Jg. 1, Nr. 1 ff. Wormsgau: Im Sumpfwald, auf dem Kaldenberg und hei Mainz 1966 ff. Dirmstein Wochen-Zeitschr., die in d. Regel Berichte, Nachrichten in: Nordpfälzer Geschichtsverein. 46.1966. Nr. 1, S. 1—14. usw. aus Rheinhessen u. Worms bringt. Weiler, Wilhelm: Ein Tuffband mit „Kissenboden" aus Daniel Wohlgemuth zum 90. Geburtstag. Sonderaus- dem Jung-Pleistozän Süd-Rheinhessens stellung Pfalzgalerie Kaiserslautern. in: Notizbl. d. Hess. Landesamtes f. Bodenf. in Wies- (Kaiserslautern 1966.) 8 ungez. Bl. m. Abb. baden. 93.1965, S. 193—195. [Nebst Abb.] [Umschlagt.] [Ersch. auch als Sonderdr.] Hallenbad Worms. Zur Eröffnung am 20.11.1965. (Hrsg, Beschreibung e. Tuffbandes aus d. Anfangsabschnitt d. durch d. Stadtverw. Worms. Bearb. u. Gest.: Carl aus d. Würm II —- Vorstoß folgenden Interstadials. E. J[ohann] H[einrich] Villinger.) Teil d. Tuffbandes bildet e. sogenannten „Kissenhoden". (Worms 1965.) 72 S. Lage: Baugrube f.d. Hochbehälter d. Stadt Worms nördl. d. Pfrimm b. Leiselheim. Sternflug Worms. Nibelungenflug anläßl. d. Backfisch- Wilhelm Weiler-Festschrift. Mit 37 Taf., 74 Abb. festes d. Nibelungenstadt Worms ... u. 14 Tab. Worms 1966. 16 S. Frankfurt a. M. 1965. 498 S. [Umschlagt.] (Sendcenbergiana Lethaea. 46 a.) Zeitschrift für die Geschichte des.Oberrheins. Wilhelm Weiler zum 75. Geb. 23. 9. 1965. S. 491—498: 112. NF. 73.1964. Schriften v. Prof. Dr. Wilh. Weiler. Es fehlt: Weiler: Der 113. NF. 74.1965. geologische Aufbau Rheinhessens Mainzer Zeitschrift. Mittelrhein. Jahrbuch f. Archäo- in: 150 Jahre Wormser Zeitung. 1926, S. 172—175. logie, Kunst u. Geschichte ... Zwei Jahrzehnte Wiederaufbau. Das neue Worms. Mainz. 59. 1964. 60/61. 1965/66. Sonderbeil. d. Wormser Zeitung v. 8./9. 5. 1965. Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Worms. 64 S. Landeskunde. (Wilhelm Wiegand:) 75 Jahre Kolpings-Familie 73. 1962 ff. Worms. 1891—1966. Süddeutsche Zuckerrübenzeitung. Mitteilungsbl. Worms 1966. 4 ungez. Bl. d. Verb, süddt. Zuckerrübenbauer u. s. Landesverb. Wormser Woche. Die aktuelle Wochenzeitung für Stadt Red.: B. Orth, Worms. Jg. 1 ff. und Land. Ludwigshafen 1965 ff. (Worms) Nachrichten aus Worms u. d. Wormser Raum. 1966, Nr. 1—3. [Mehr nicht ersch.] Detlev Johannes BUCHBESPRECHUNGEN Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern 1597—1800. Be- 1597—1734" (S. 247—344) wird das ausgebreitete Material arbeitet von Fritz Braun und Franz Rink unter Verwendung unter namenkundlichem Aspekt betrachtet. Herkunft, Be- von Vorarbeiten von Richard Louis f und Hermann Bolle. rufe oder persönliche Eigenarten spiegeln sich in ihnen. Die Kaiserslautern 1965. (= Veröffentlichungen des Stadt- Art der Behandlung des Themas läßt ein Nachschlagewerk archivs Kaiserslautern, Band 1. Zugleich Band 4 der „Schrif- zur reizvollen Lektüre werden. Man sucht neugierig nach ten zur Geschichte von Stadt und Landkreis Kaiserslautern".) dem eigenen Namen und hört nicht mehr auf zu lesen. Die Mit Abbildungen und 1 Falttabelle. 443 S. sorgfältige wissenschaftliche Arbeit steht unaufdringlich dahinter. Christmann geht den ältesten Belegen für jeden Als Band 1 der „Veröffentlichungen des StadtA Kaisers- Namen nach und gibt sich nicht mit passenden Ableitungen lautern" liegt nach zehnjähriger Arbeit dieses Bürgerbuch nach den Sprachgesetzen zufrieden. Die Ausbildung der vor, herausgegeben im Auftrag der Stadtverwaltung Kai- Familiennamen setzt für Kaiserslautern im frühen 14. Jh. serslautern durch Stadtarchivrat Dr. O. Münch. Ein respek- ein. Doch kommen durch Zuzug im 16. Jh. Personen aus tabler Band ist es geworden, obgleich manches nicht darin Landstrichen in die Stadt, die der Entwicklung nachhinken, zu finden ist, was seinerzeit in der Subskriptionseinladung so daß sich der Prozeß über Jahrhunderte hinzieht. Unter aufgeführt war. Doch ist das Endergebnis langjähriger Berücksichtigung der großen Städte (Köln, Speyer, Worms) Arbeit keineswegs weniger als angekündigt sondern eben sagt Christmann: „Unsere deutschen Familiennamen ent- etwas anders geworden. Das Buch läßt drei Abteilungen wickelten sich ungefähr in der Zeit von 1200 bis 1600." erkennen: 1. Edition der Quellen: Kaiserslautemer Bürger- Insgesamt ist sein umfangreicher Beitrag das Hauptstück aufnahmen 1597 bis 1799: kurpfälzische Schatzungslisten des Aufsatzteiles. Fritz Braun befaßt sich mit „Ein- 1611, 1656, 1683, 1721; französisches Einwohnerverzeichnis wanderung und Auswanderung" vor dem Jahr 1800. Metho- 1800 (S. 15—225). Sie alle sind nach J. Sdmlzes Richtlinien disch interessant ist, daß die Quellenlage dazu zwingt am von R. Louis i, H. Bolle, F. Braun und F. Rink bearbeitet. jeweiligen Einwanderungsort zu suchen. Nicht oft ist im Mit ihnen liegen die neben den Kirchenbüchern wichtig- alten Heimatort etwas über Ab- und Auswanderer akten- sten Quellen des StadtA Kaiserslautern sowie des StA kundig geworden. Dagegen wurden am neuen Wohnplatz Speyer zur Kaiserslautemer Personengeschichte in der die Zuwanderer aufgezeichnet — man vergleiche den Vor- Neuzeit gedruckt vor. Welche Möglichkeiten zu genealogi- gang der Bürgeraufnahme. So muß der Forscher den umge- schen, sprach-, rechts- und wirtschaftsgeschichtlichen oder kehrten Weg zurücklegen, den einst der Auswanderer zog. soziologischen Forschungen hier eröffnet wurden, wird an Daß dabei weniger systematische Suche in aller Welt als drei Beispielen in Abteilung 2 vorgeführt. fleißiges Sammeln von Zufallsfunden die Grundlage der Hermann Bolle zeigt in seinem Aufsatz „Bürgerauf- Kartei zu bilden hat, liegt auf der Hand. Um so erfreulicher nahme und Bürgerrecht in Kaiserslautern" (S. 227—245), das Interesse der Kaiserslautemer Stadtverwaltung, die wie sich die zahlreichen Hinweise und Bemerkungen hei Braun allen Nachkommen der Auswanderer sagen läßt: den Namen für eine Klärung des Rechtsstatus einzelner „Sie sollen wissen, daß der Oberbürgermeister dieser Stadt Gruppen (Bürger, Beisassen, Ausmärker) auswerten lassen. sich über jeden Besucher freut". Die alphabetische Zusam- Auskünfte über Erhebung und Höhe eines Bürgereinzugs- menstellung der Auswanderer ist nicht sehr umfangreich. geldes oder den sich wandelnden Berufsspiegel der Einwoh- Man liest sie jedoch wie eine Chronik, da Berichte und nerschaft bieten sie ebenso wie Hinweise auf besondere Briefe mit aufgenommen sind und so hinter dem Namen Verpflichtungen der Bürger zum Schutze des Gemein- Lebensweg und Schicksal sichtbar werden (S. 347—378). wesens (Besitz eines Feuereimers und eines Gewehres). Abteilung 3 bilden Orts- und Namensregister, ohne die das Bolle kann und will nur Hinweise geben auf die Aussagen, Buch unbenutzbar wäre. Die Namenseinträge im Quellen- die die Quellen bei entsprechender Fragestellung zu liefern teil sind durchnumeriert, für den Aufsatzteil wird auf die imstande sind. In dem Beitrag von Ernst Christ- entsprechende Seite verwiesen. Am Ende des Register- mann „Deutung der Familiennamen für die Zeit von teiles ist eine von Fritz Braun zusammengestellte Falttabelle 84 eingeheftet, in der als Kurve und in geographisch aufge- Druckereien hersteilen. Doch scheint mit der Aufgabe der schlüsselten Zahlen die jährlichen Bürgeraufnahmen zwi- eigenen Druckerei auch sein Schriftstellereifer zu erlahmen. schen 1597—1769 dargestellt sind. Deutlich läßt sich die Wann nun seine Meistersangreform anzusetzen ist, bleibt böse Zeit des 30jährigen Krieges und der Kriege Ludwigs weiterhin unklar. Doch nimmt Fischer hierfür die zweite XIV. als Einbruch ablesen. Der Tiefpunkt liegt um 1640. Hälfte der 70er Jahre an, „denn damals verwendete . Die Kombination von Quellenedition und Untersuchungen Folz bereits die Mehrzahl der von ihm selbst erfundenen macht Vorzug und Reiz dieses Bürgerbuches aus. Stadt- Töne". Der Einbruch in die starre Singertradition, die nur wappen, Merianbild und einige Faksimiles vervollständi- die alten, überkommenen Töne anerkannte, war gelungen. gen die gediegene Aufmachung. Was mit im Hinblick auf Als Ort dieser Reform hat Nürnberg zu gelten. einen breiteren Käuferkreis konzipiert sein mag, hat sich Nachdem Fischer die falschen Hypothesen aus dem Wege in der Sache bewährt. Kaiserslautern kann für die Neu- geräumt hat, wird die Forschung zu einem zuverlässigeren zeit eine Bürgerbuchedition vorweisen, aus der Stadt- Bild von Hans Folz, seinem Leben und Wirken kommen. geschichtsforscher vieler Fachrichtungen Nutzen ziehen Für die Wormser Musikgeschichte aber muß er, leider, werden und um die man die Stadt beneiden wird. abgeschrieben werden. Fritz Reuter Fritz Reuter Ingelheim am Rhein. Forschungen und Studien Hanns Fischer. Hans Folz. Altes und Neues zur Ge- zur Geschichte Ingelheims von Kurt Böhner, Walter schichte seines Lebens und seiner Schriften, in: Zs. f. dt. Sage, Peter Classen, Horst Fuhrmann, Adalbert Erler, Altertum und dt. Lit, Band XCV. H. 3 (1966), S. 212—236. Ludwig Petry, Ernst Emmerling. Herausgegeben von Bei einer Betrachtung der Wormser Musikgeschichte mußte Johanne Autenrieth. Emst Klett Verlag Stuttgart 1964. eine Beschäftigung mit Hans Folz von Wichtigkeit sein. 4° 304 Seiten. Uber seine Person und sein eventuelles meistersingerliches In dem vorliegenden Buch wird eine umfassende Darstel- Wirken durften Hinweise auf das bürgerliche Musizieren lung des Ingelheimer Gebietes, der Ingelheimer Pfalz und im Worms des 15. Jh. erwartet werden, die vielleicht die der geschichtlichen und kunstgeschichtlichen Hintergründe Brücke zum „Musikkränzlein" von 1561 geschlagen und und Erinnerungen gegeben. Wenn der Untertitel nicht die so eine musikalische Tradition aufgezeigt
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