
C 1160 B 2369 AMTLICHER ANZEIGER TEIL II DES HAMBURGISCHEN GESETZ- UND VERORDNUNGSBLATTES Herausgegeben von der Justizbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg Amtl. Anz. Nr. 77 DIENSTAG, DEN 25. SEPTEMBER 2018 Inhalt: Seite Seite Bekanntgabe des Ergebnisses einer allgemeinen Vor- Beabsichtigung einer Widmung von Wegeflächen prüfung zur Feststellung, ob eine Verpflichtung – Pillauer Straße – .......................... 2375 zur Durchführung einer Umweltverträglichkeits- Bekanntgabe des Ergebnisses einer allgemeinen Vor- prüfung besteht............................. 2369 prüfung des Einzelfalles zur Feststellung, ob eine Erneute öffentliche Auslegung des Bebauungsplan- Verpflichtung zur Durchführung einer Umwelt- Entwurfs Osdorf 47/Iserbrook 25/Lurup 64 ..... 2370 verträglichkeitsprüfung besteht ............... 2376 Entwidmung von öffentlichen Teilwegeflächen im Verzeichnis der zur Abgabe von Verpflichtungser- Stadtteil Rothenburgsort – Billstraße (vor Haus- klärungen berechtigten Personen des Statis- nummer 125-133) –.......................... 2375 tischen Amts für Hamburg und Schleswig-Hol- Teilflächige Widmung im Bezirk Eimsbüttel stein – Anstalt des öffentlichen Rechts – (Statistik- – Garstedter Weg – .......................... 2375 amt Nord) ................................. 2376 BEKANNTMACHUNGEN Bekanntgabe des Ergebnisses nicht beeinträchtigt. Infolge der Vollversiegelung der bean- spruchten Fläche stehen in dem von der Maßnahme bean- einer allgemeinen Vorprüfung spruchten Raum keine geeigneten Habitatstrukturen zur zur Feststellung, ob eine Verpflichtung Verfügung, die von relevanten Organismusgruppen genutzt werden könnten. zur Durchführung einer Die Schutzgüter Boden und Fläche sind nicht beein- Umweltverträglichkeitsprüfung besteht trächtigt. Die Inanspruchnahme terrestrischer Flächen beschränkt sich auf bereits vollständig versiegelte Bereiche. Die Hamburg Port Authority hat bei der Planfeststel- Der Neubau der südlichen Uferwand bedingt eine geringfü- lungsbehörde der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und gige Neuversiegelung von etwa 30 m². Innovation für die „Erneuerung der südlichen Uferwand bei den Waltershofer Brücken“ eine Plangenehmigung Oberflächengewässer werden durch das Einbringen der beantragt. Gegenstand des Vorhabens ist der altersbedingte wasserseitigen Großbohrpfähle nur in einem geringen und Neubau der am Predöhlkai im Waltershofer Hafen gelege- damit unerheblichen Umfang von etwa 2,5 m² in Anspruch nen Uferkonstruktion im Bereich unterhalb des Waltersho- genommen. fer Dammes. Eine Beeinträchtigung der Schutzgüter Luft und Klima Das Vorhaben stellt eine Ausbaumaßnahme im Sinne kann trotz der Emissionen der Baumaschinen ausgeschlos- des Wasserhaushaltsgesetzes sonstiger Art nach Nummer sen werden, da es anlagenbedingt zu keiner Erhöhung der 13.18.1 der Anlage 1 zum Gesetz über die Umweltverträg- klimawirksamen emittierten Gase durch den nahen Stra- lichkeitsprüfung (UVPG) dar, welche die Durchführung ßen- und Eisenbahnverkehr kommen wird. einer allgemeinen Vorprüfung erfordert. Das kulturelle Erbe oder betroffene Sachgüter oder Nach dem Ergebnis der allgemeinen Vorprüfung gemäß Landschaftselemente sind nicht vorhanden. § 7 in Verbindung mit Anlage 3 UVPG wird von der Durch- Kumulierende Vorhaben derselben Art (§ 10 Absatz 4 führung einer Umweltverträglichkeitsprüfung für dieses UVPG) ergeben sich durch die räumliche Nähe der Maß- Vorhaben aus folgenden wesentlichen Gründen abgesehen: nahme zu dem genehmigten Vorhaben „Waltershofer Die Maßnahme findet in einem vorbelasteten und stark ­­Brücken West“ (Aktenzeichen: 150.1407-511). Die Auswir- anthropogen überprägten Bereich statt. kungen beider Maßnahmen zusammen bleiben trotzdem unwesentlich. Die Schutzgüter Menschen und insbesondere die Das Vorhaben kann nach Einschätzung der Planfeststel- menschliche Gesundheit sind durch die Maßnahme nicht lungsbehörde auf Grund überschlägiger Prüfung unter beeinträchtigt. Baubedingte Lärmbelastungen sind zwar zu Berücksichtigung der in Anlage 3 UVPG aufgeführten Kri- erwarten, jedoch werden sich die üblichen Maschinenge- terien keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkun- räusche auf der Baustelle auf Grund der gegebenen Vorbe- gen hervorrufen, sodass keine UVP-Pflicht besteht. lastung im industriell geprägten Umfeld und auf Grund der Kurzzeitigkeit ihres Einsatzes nicht deutlich von der Vor- Hamburg, den 14. September 2018 belastung abheben. Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt sind auf als Planfeststellungsbehörde Grund der starken anthropogenen Überformung ebenfalls Amtl. Anz. S. 2369 2370 Dienstag, den 25. September 2018 Amtl. Anz. Nr. 77 Erneute öffentliche Auslegung tober 2015 (BGBl. I S. 1722, 1731), § 245 c Absatz 1 BauGB in der Bekanntmachung vom 3. November 2017 (BGBl. I des Bebauungsplan-Entwurfs S. 3634) erneut öffentlich auszulegen. Osdorf 47/Iserbrook 25/Lurup 64 Bebauungsplan-Entwurf Osdorf 47/Iserbrook 25/Lu­­- rup 64 Das Bezirksamt Altona hat beschlossen, den sich im ergänzenden Verfahren befindlichen Bebauungsplan-Ent- Das Gebiet östlich Am Botterbarg und Borndiek, Lan- wurf Osdorf 47/Iserbrook 25/Lurup 64 gemäß § 3 Absatz 2 desgrenze, südlich Böttcherkamp, westlich Katerwohrd des Baugesetzbuchs (BauGB) in der Fassung vom 23. Sep- und Grönenweg, nördlich Rugenfeld und Osdorfer Land- tember 2004 (BGBl. I S. 2415), zuletzt geändert am 20. Ok­­ straße (Bezirk Altona, Ortsteile 220, 221 und 225). Amtl. Anz. Nr. 77 Dienstag, den 25. September 2018 2371 Das Plangebiet wird wie folgt begrenzt: Am Botterbarg Auskünfte zum ausliegenden Bebauungsplan-Entwurf – Borndiek – Westgrenze des Flurstücks 940 der Gemar- erteilt das Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung kung Osdorf – Landesgrenze – Böttcherkamp – Ostgrenzen nach vorheriger telefonischer Terminabsprache unter Tele- der Flurstücke 5573, 4785, 4786 und 5219, Südgrenze des fonnummer 040 / 4 28 11 - 60 13 oder -60 10. Flurstücks 5219 der Gemarkung Osdorf – Katerwohrd – Die Unterlagen zum Bebauungsplan-Entwurf, bestehend Feldweg 55 – Grönenweg (Flurstück 5782) – Südgrenze des aus der Verordnung, der Planzeichnung und der Begrün- Flurstücks 1041, Ostgrenze des Flurstücks 1033 der Gemar- dung zum Bebauungsplan, können auch im Internet unter kung Osdorf – Rugenfeld – Osdorfer Landstraße. www.hamburg.de/altona/bebauungsplaene abgerufen wer- Durch den Bebauungsplan mit der Bezeichnung Osdorf den. 47/Iserbrook 25/Lurup 64 sollen die planungsrechtlichen Ergänzend kann die politische Befassung mit dem Plan- Voraussetzungen für den Erhalt der Osdorfer Feldmark als verfahren über den Sitzungsdienst der Bezirksversamm- weitgehend unbebauter, landwirtschaftlich geprägter Land- lung Altona eingesehen werden, dort „Name Nr.“ des Be- schaftsraum mit seiner hohen Bedeutung für Natur und bauungsplanverfahrens als Suchschlagwort eingeben. Link: Landschaft sowie die Naherholung geschaffen werden. Mit https://sitzungsdienst-altona.hamburg.de/bi/Yw010.asp dem Bebauungsplan sollen auch denkmalrechtliche Fest- setzungen getroffen werden. Bei der oben genannten Dienststelle im Bezirksamt Altona können während der Auslegungszeiten auch die Ziele der Bebauungsplanung sind eine bestandsorien- herangezogenen fachlichen Grundlagen-Informationen tierte Regelung der baulichen Entwicklung und die räumli- (Kartenwerke, Internetseiten, Fachanweisungen und Fach- che Ordnung sonstiger landwirtschaftlich notwendiger In­­ leitfäden, u. ä.) eingesehen werden. frastrukturen sowie die Sicherung von wichtigen Wegever- bindungen und Grünflächen für die Naherholung. Der Während des Zeitraums der öffentlichen Auslegung Bebauungsplan soll aber auch eine rechtliche Grundlage für können Stellungnahmen zur Planung (Bebauungsplan-Ent- die Öffnung und Renaturierung der Düpenau, für die Siche- wurf mit Begründung und Umweltbericht) sowie zu den rung notwendiger naturschutzrechtlicher Ausgleichsflä- nachgenannten umweltbezogenen Informationen, Fachgut- chen sowie für den Schutz und den Erhalt der landschafts- achten und Stellungnahmen bei der genannten Dienststelle typischen Knickstrukturen und der grünlanddominierten schriftlich oder zur Niederschrift abgegeben werden. Düpenau-Niederung bilden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abge- Der Bebauungsplan-Entwurf Osdorf 47/Iserbrook 25/ gebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Lurup 64 ist bereits zweimal öffentlich ausgelegt worden. Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können. Die Fortentwicklung der Rechtsprechung zu möglichen Bestandteile der Auslegung sind: Fehlern bei der Bekanntmachung der öffentlichen Ausle- gung des Planentwurfs erfordert die erneute Auslegung. Die – der Umweltbericht als gesonderter Teil der Begrün- erneute Auslegung erfolgt im ergänzenden Verfahren nach dung, mit einer Beschreibung und Bewertung des § 214 Absatz 4 BauGB. Bestandes und der Umweltauswirkungen durch die Pla- nung sowie Vermeidungs-, Verringerungs- und Aus- Der Bebauungsplan-Entwurf (Planzeichnung, Verord- gleichsmaßnahmen zu den Schutzgütern Mensch/ nung mit textlichen Festsetzungen und Begründung), die menschliche Gesundheit, Luft, Klima, Wasser, Boden, umweltrelevanten Informationen und Fachgutachten sowie Tiere und Pflanzen einschließlich Artenschutz, Land- die umweltrelevanten Stellungnahmen von Behörden, sons- schaft/Stadtbild, Kultur- und sonstige Sachgüter; tigen Trägern öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit – die umweltbezogenen Fachgutachten und die umweltbe- werden in der Zeit vom 5. Oktober 2018 bis einschließlich zogenen Stellungnahmen von Fachbehörden,
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