Info.Post Entgelt bezahlt Amtliche Mitteilung Aflenz - Thörl - Turnau Zeit für die Schöpfung die für Zeit - Seite 4 Schöfpungszeit Schöfpungszeit Seite4 Seite 10 Was tun im Todesfall? im tun Was 10 Seite KunstWerkKirche 15 Seite Foto: Irmgard Grosser Leitartikel: Nr. 10 September 2019 — Dezember 2019 2 Gedanken - Impulse von Seelsorger Anthony Gott sei Dank! Gott Lob! Wie oft kommt einer dieser Sätze über Uns Christen ist dieses Gebet aus dem unsere Lippen, bewusst oder gedanken- Rosenkranzgebet bekannt. los dahingesagt, ganz gleich, in welcher Es ist ein Stoßgebet, um Gott anzubeten, Beziehung der Mensch zu Gott steht. IHM Dankbarkeit zu erweisen: Der Glaubende bringt damit Lob und Gott, dem Schöpfer des Himmels und Dank an Gott, dem wir unser Leben ver- der Erde, danken, zum Ausdruck. SEINEM Sohn Jesus Christus, dem Erlö- Denn von Gott allein sind uns das Leben ser der Welt und unsere Erlösung in Christus ge- und dem Heiligen Geist, die alles verbin- schenkt worden. dende Liebe. Die Eucharistie ist das höchste Dankge- Ein einziger dreifaltiger Gott. IHM sei Zum Geschenk füreinander bet der Kirche. Das Wort kommt vom Ehre in Ewigkeit. zu werden, das wünsche ich Griechischen „eucharistein“, auf euch/Ihnen allen! Deutsch „Danksagung.“ In jeder Eucha- Wir sollten dieses Stoßgebet in unserem ristiefeier danken wir Gott für die Gaben Alltag öfters wiederholen, z. B. beim Ro- der Schöpfung, für SEINE Liebe und senkranzgebet, als Abschluss der Psal- Treue zu den Menschen und vor allem men, beim Stundengebet, oder es kann Mit Segensgrüßen! für SEINEN Sohn Jesus Christus. Durch einfach als Tischgebet mit dem Zeichen des Kreuzes gebetet werden. Man kann Seelsorger SEINEN Tod und SEINE Auferstehung hat ER den Menschen den Weg zur Versöh- es im Herzen aussprechen, um ruhig zu nung mit Gott und untereinander eröff- werden und sich beschenken zu lassen Anthony net und den Tod überwunden. Dafür von Gott, durch Ausatmen – Loslassen Nwachukwu können wir Gott nie genug danken! sowie Einatmen – Aufnehmen. Beim Autofahren, Einkaufen, Arbeiten, Spazie- In der Taufe wird der Name des Dreifal- rengehen, oder während wir uns ent- tigen Gottes – Vater, Sohn und Heiliger spannen, finden sich passende Gelegen- Geist – über uns ausgerufen. Seitdem heiten dazu. sind wir in die Liebe des Dreifaltigen Gottes eingetaucht. Wir sind Kinder erde ein Segen Wenn wir als Getaufte „Ehre sei dem Gottes und gehören zur Gemeinschaft Vater und dem Sohn und dem Heiligen W für alle, der Kirche. Weil die Liebe Gottes in der Geist…“ beten, singen oder ausspre- die dir begegnen. Taufe uns unauslöschlich zugesagt ist, chen, bekennen wir uns zu diesem Gott, hört die Kirche niemals auf, Zeugnis von Du hast einen der uns liebt. Das heißt für mich, in die- Gottes Liebe und Herrlichkeit zu geben. ser Liebe zu leben und dadurch zum Ge- Auftrag für alle, Das „Ehre sei Dir, o Gott!“ dient der Ver- schenk für die Mitmenschen zu werden. und wäre es nur herrlichung Gottes und findet seinen Höhepunkt im Lob der Dreifaltigkeit: ein freundlicher So wird unser Leben Schritt für Schritt Gedanke, ein Lobpreis und eine Danksagung an „Ehre sei dem Vater und dem Sohn Gott und zur Ehre der Heiligsten Dreifal- ein Gruß, und dem Heiligen Geist, tigkeit. ein stummes Gebet. wie im Anfang, so auch jetzt und alle- zeit und in Ewigkeit! (unbekannt) Amen.“ Impressum: Kanzleizeiten im Pfarrzentrum Aflenz: Pfarrblatt des Pfarrverbandes, erscheint 4x jährlich Mo 09.00 Uhr - 12.00 Uhr Nächste Ausgabe (Nr. 11): Dez. 2019, Do 08.00 Uhr - 11.00 Uhr (auch Friedhofsverwaltung) Herausgeber u. Eigentümer: 16.00 Uhr - 18.00 Uhr (auch Friedhofsverwaltung) Pfarrverband Aflenz-Thörl-Turnau Tel.: 03861/2262 Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 21.10.2019 Redaktion: Adalbert Grosser, Irmgard Grosser, Seelsorger MMag. Anthony Nwachukwu, Herbert Schaffenberger, Ursula Krenn, Mag. Angelika Trois, Besuchen Sie uns auf unserer Homepage unter Gerhard Kroißenbrunner Für den Inhalt verantwortlich: Adalbert Grosser http://aflenz-thoerl-turnau.graz-seckau.at Druck: Druck-Express Tösch GmbH Im Glauben verbunden 3 Start zu einem Neubeginn Mit Schulschluss 2019 beendete un- Die Feiern der Erstkommunion und sere Religionslehrerin Corina Kraft der Schulgottesdienste waren immer ihr segensreiches Wirken in den sehr beeindruckend und besonders Volksschulen Aflenz und Graßnitz. In würdig gestaltet, zur Freude von uns all den Jahren seit 2009 hat sie mit allen. so viel Liebe und Herzblut die ihr Frau Corina Kraft wird ab dem kom- anvertrauten Kinder im Glauben mit menden Schuljahr 2019/20 sowohl außerordentlichem Engagement, als Religionslehrerin an der Volks- großer Freude und Begeisterung be- schule Mariazell als auch als Human- gleitet. energetikerin tätig sein. Dankenswerterweise hat sie den Gott sei gedankt für all die Jahre dei- weiten Weg über den Seeberg, auch nes wertvollen Dienstes! im Winter bei Eis und Schnee, auf sich genommen, um ihren Dienst zu Der Herr segne und behüte dich auf tun. deinem weiteren Lebensweg! Seelsorger Anthony Nwakukwu Mein Name ist Ursula Krenn, ich Allgemeinen Sonderschule in wohne mit meinem Mann und Kapfenberg als Religionslehrerin unseren drei Kindern in Jauring. tätig. Ich freue mich auf eine gu- An der Kirchlich Pädagogischen te Zusammenarbeit mit unserem Hochschule in Graz habe ich be- Seelsorger Anthony, mit allen rufsbegleitend Religionspädago- Kolleginnen, mit den Eltern und gik studiert und werde ab Herbst vor allem mit den Kindern der in der VS Aflenz Religion unter- VS Aflenz. richten, weiters bin ich an der Leben in Dankbarkeit Wenn ich für jeden Tag danke, wenn ich für alles danke, was das Leben mir immer wieder neu schenkt, dann richte ich mich letztlich an Gott, dem ich alles verdanke, was ich bin. Und wenn ich dieses Danke dann noch entfalte, indem ich aufzähle, was mir im anderen wohltuend ins Auge fällt, dann fühlt er sich gewürdigt, dann entsteht auch in ihm Dankbarkeit für sein Leben. Aus: „Das Glück der Dankbarkeit“ Anselm Grün, Herder-Verlag 4 Im Fokus Schöpfungszeit – Zeit für die Schöpfung Text: Gerhard Kroißenbrunner Auch heuer wird in der „Schöpfungszeit“ - das ist der Verantwortungsvoller Umgang mit dieser lebensnot- Zeitraum vom 01. September bis zum 04.Oktober 2019 wendigen Ressource ist wichtiger denn je. Das rück- – auf den Schutz und die Bewahrung der uns anvertrau- sichtslose Erweitern städtischer Randgebiete, oder das ten Natur und Umwelt der „Mutter Erde“ besonders Zupflastern wertvollster Landwirtschaftsgründe mit In- hingewiesen. dustrieanlagen oder Einkaufszentren sind Ereignisse in unserer unmittelbaren Umgebung, welche wir durchaus Um auf einige Gedanken über eines der Grundelemente mitbeeinflussen können. Der Handlungsspielraum jedes unseres Lebens aufmerksam zu machen, haben wir in Einzelnen von uns ist hier gefragt. unserem Arbeitskreis „Umwelt und Schöpfung“ unseren Boden als Thema gewählt. „Die Sorge um die Natur, die Gerechtigkeit gegenüber den Armen, das Engagement für die Gesellschaft und Bereits für die Griechen war der Boden als eines der vier der innere Friede sind untrennbar miteinander verbun- – das Leben bestimmende - Elemente erkannt worden den." (Erde/Feuer/Wasser/Luft). In vielen Erwähnungen und Metaphern ist die Bedeutung des Bodens fest veran- Dem Wort unseres Papstes Franziskus in der Enzyklika kert, z.B. wenn von „Grund und Boden“ oder „Bleib auf „Laudato si“ ist hier wohl nichts mehr hinzuzufügen. dem Boden!“ die Rede ist. Auf zwei Veranstaltungen des Umwelt- und Schöpfungs- Besonders in der Schöpfungszeit, in der auch in vielen rates möchte ich noch hinweisen: Gemeinden das Erntedankfest gefeiert wird, ist der Bo- den fester Bestandteil für den Ertrag und den Erfolg ei- 12.09.2019: Workshop „Soja, der Fleisch gewordene ner reichen Ernte. In unserer Zeit, wo der Druck auf die Wahnsinn“ immer weniger werdenden Landwirte stetig steigt, um Referentin: Lorenna Souza Coelho im Pfarrheim Thörl die Nahrungsversorgung sicherzustellen, wird allzu oft auf künstliche Mittel zur Steigerung des Ertrages zurück- ********************************************************* gegriffen und auf Mittel, die sogenanntes „Ungeziefer“ 22.09.2019, ab 10:15 Uhr: vernichten sollen. Derartiger Eingriff in unseren Lebens- Erntedank- und Schöpfungsfest, mittelkreislauf belastet unmittelbar auch unseren Bo- beginnend mit einem Gottesdienst, den, denn alles, was in der Luft oder im Wasser ver- anschließend feiern wir auf dem Kirchplatz sprüht, vernebelt oder gesät wird, landet unweigerlich bei kulinarischen Köstlichkeiten und auch in unserem Boden. mit musikalischer Umrahmung. Austellung zur Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus „Es gibt nicht zwei Krisen nebenei- Warnung des Papstes. Er ruft die nander, eine der Umwelt und eine Weltgemeinschaft zu einem funda- der Gesellschaft, sondern eine einzi- mentalen Umdenken und jeden Ein- ge und komplexe sozio-ökologische zelnen zu einem umweltbewussten Krise.“ - Papst Franziskus in und nachhaltigen Lebensstil auf. „Laudato si“ Lebensfreude, Menschenwürde, Ernst Zerche, Referent für Weltkir- Gemeinschaft und die Schönheit der Mit den herrschenden Maximen che und Mission im Welthaus und Natur werden auf beeindruckende eines rein technologischen Fort- freiberuflich Fotograf, hat auf 25 Weise sichtbar. schrittsglaubens, gepaart mit einem ausgewählten Fotos, die auf Reisen rein auf Gewinn ausgelegten Wirt- rund um die Welt entstanden sind, Besuchen Sie die Ausstellung von 9. schaftssystem und Moralvorstellun- eine bildliche Annäherung an den bis 22. September (geöffnet von 8- gen, wonach sich jeder selbst der Inhalt
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