Zur Geschichte Der Robertson-Filme (S

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Zur Geschichte Der Robertson-Filme (S A. Holicki: Zur Geschichte der Robertson-Filme (S. 341 - S. 344) Axel Holicki Zur Geschichte der Robertson-Filme The History of Robertson’s films Zusammenfassung Summary In einem kurzen, einführenden Vortrag zum Film „John“ In a brief introductory lecture on the film “John” (1969) the (1969) werden die wissenschaftlichen Forschungsarbeiten scientific research of James and Joyce Robertson, which in von James und Joyce Robertson gewürdigt, die in den 40er the 1940s were essential for the attachment theory later po- Jahren des vergangen Jahrhunderts grundlegend für die später pularized by John Bowlby, are appreciated. von John Bowlby popularisierte Bindungstheorie waren. Schlüsselwörter Keywords James Robertson – Joyce Robertson – John Bowlby – nor- James Robertson – Joyce Robertson – John Bowlby – normal male Entwicklung von Kleinkindern – Trennungssituation development of young children – separation situation – noso- – Hospitalismus – Deprivationssyndrom – Bindungstheorie comial – Deprivationssyndrom – attachment theory n Vorwort Das Wissen über das Deprivationssyndrom, also über die kör- perlichen und psychischen Begleiterscheinungen und Folgen Obwohl auf den ersten Blick der Vortrag ohne Film nicht in längerer Krankenhaus- und Heimaufenthalte – inzwischen sich abgerundet und vollständig erscheint, soll er hier den- mit dem Begriff „Hospitalismus“ zusammengefasst –, ist uns noch abgedruckt werden. Er enthält sehr viele, sehr wichtige heute sehr vertraut. Und prophylaktische Maßnahmen, wie Aussagen und kann vielleicht zusätzlich dazu führen, den etwa das so genannte Rooming-in, werden immer selbstver- Film anzuschauen. (S. Sulz) ständlicher. Die englische Bezeichnung für das Bemühen, dem 1 Deprivationssyndrom vorzubeugen, ist als Rooming-in ohne Übersetzung in die deutsche Sprache übernommen worden, n Vortrag 20.10.2012 ist professionellen Helfern geläufig und auch den Müttern zunehmend bekannt. Kaum bekannt ist, dass das zwar dem Gegenstand meines Vortages sind die wissenschaftlichen sehr erfolgreichen, öffentlichkeitswirksamen Bemühen John Forschungsarbeiten von James und Joyce Robertson in den Bowlbys zu verdanken ist, jedoch weniger ein Ergebnis der von 40er Jahren des vergangen Jahrhunderts. Die Robertsons ihm ursprünglich vertretenen Bindungstheorie als vielmehr haben sich damals, ausgehend von ihren Erfahrungen in eine Auswirkung der grundlegenden Arbeiten der Robertsons den Hempstead Nurseries, der Situation der Kleinkinder über die Bedeutung von Trennungssituationen für die kindliche zugewandt – im Besonderen den Trennungssituationen. Tat- Entwicklung. sächlich waren es die Robertsons, die über die Auswirkung Bevor ich Ihnen nun zum Thema vortrage, möchte ich um von Trennungserfahrungen, über die Bedeutung individuell Nachsicht für die Kürze meines heutigen Vortrages bitten. verschiedener mütterlicher Bindungserfahrungen sowie über Inzwischen habe ich Zweifel, ob ich dem Vortragstitel „Zur die Bedeutung und über die Möglichkeiten der von ihnen Geschichte der Robertson-Filme“ gerecht werden kann. Tat- so genannten psychologischen Eltern, also Pflegeeltern, sächlich habe ich im mir zugänglichen Material kaum etwas Erzieherinnen, Sozialarbeiter und medizinisches Personal, über die Robertsons finden können. grundlegende Erkenntnisse entwickelten und in ihren For- Das wäre vielleicht anders, wenn jemand Zeit und Gelegenheit schungsarbeiten dokumentierten. hätte, in den Archiven vor Ort zu recherchieren. Nachdem ich © Psychotherapie 17. Jahrg. 2012, Bd. 17, Heft 2 CIP-Medien, München 341 A. Holicki: Zur Geschichte der Robertson-Filme (S. 341 - S. 344) diesen kurzen Vortrag vorbereitet habe, denke ich: Es ist Teil Robertson arbeitete bei Anna Freud als Kindepflegerin mit der bisherigen Geschichte, dass sie als Personen so unauffällig Säuglingen, die ihre Familie infolge des Krieges verloren bleiben, und vielleicht auch Ausdruck ihrer Persönlichkeit. hatten. Vielleicht – ich weiß es nicht. Vermutlich sehen wir hier James Robertson war in den Hampstead Nurseries zunächst 3 etwas, das uns auch aus Vergangenheit und Gegenwart der als Heizer und Brandwache tätig. Nach seiner Ausbildung Wissenschaftsgeschichte gut bekannt ist. Es gibt Menschen, zum Sozialarbeiter arbeitete er als so genannter Hausvater die immer wieder in den Vordergrund müssen und damit auch mit den Kindern. Er war einige Zeit im Central Middlesex da, wo es gut ausgeht, wichtige Anliegen popularisieren. Und Hospital angestellt und arbeitete mit den dort hospitalisierten es gibt Menschen, die die Grundlagen dafür schaffen, aber Kindern. 1948 trat James Robertson in die Tavistock Clinic als Personen eher im Hintergrund bleiben. Fortschritt und in London ein und war dort bis 1979 tätig. Bald wurde John 4 5 Entwicklung brauchen offenbar immer beides. Bowlby auf ihn aufmerksam und holte ihn in seine Gruppe . James Robertson wurde 1911 in Glasgow geboren. Er ist in Es scheint, dass Robertson die Beobachtungen im Central einer Arbeiterfamilie aufgewachsen, deren Zusammenhalt Middlesex Hospital, also die Reaktionen der von ihren Müttern als gut beschrieben wird, was vermutlich zeitlebens prägend getrennten Kinder, nachhaltig geprägt haben. für ihn war. Als Jugendlicher schloss er sich den Quäkern an. Um Ihnen einen Einblick in die damaligen Verhältnisse zu Und hier lassen sich prägende Einflüsse zumindest vermuten. geben, zitiere ich aus einer Umfrage des London Hospital von 6 Umgekehrt könnte man jedoch ebenso überlegen, dass die 1949 (Munro-Davies, 1949) die damals übliche Besuchsrege- getroffene Wahl, die Zugehörigkeit zu einer Gruppe der libe- lung für Eltern, deren Kinder im Krankenhaus waren: ralen Quäker, einer bereits vorhandenen inneren Disposition Guy’s Hospital sonntags 14.00 – 16.00 Uhr Rechnung trägt. Kennzeichnend für die liberalen Quäker sind eschatolo- St. Bartholomew‘s Hospital mittwochs 13.30 – 14.00 gische Überlegungen, also die Bedeutung des letztendlichen Uhr Schicksals des Einzelnen sowie die nachrangige Bedeutung von Dogmatik zugunsten der Betonung und Gewichtung der St. Thomas Hospital im ersten Monat keine persönlichen Erfahrungen jedes Einzelnen. Identitätsstiftende Besuche, die Eltern Wirkung haben zudem so genannte Fragen und Ratschläge, konnten ihren Kindern am die den Einzelnen auffordern, sich und sein Handeln immer Abend, zwischen 19.00 und wieder zu prüfen. 20.00 Uhr beim Schlafen Was bei den Quäkern auf die Spiritualität bezogen ist, findet zusehen sich m. E. bei dem uns bislang nur aus seinen Veröffentli- Westminster Hospital mittwochs und sonntags chungen und Filmen bekannten Forscher und Psychoanalytiker 14.00 - 15.00 Uhr James Robertson wieder. Hier ist es die unprätentiöse Art und West London Hospital kein Besuch die vor allem von aufmerksamer und genauer Beobachtung des Einzelschicksals geprägte Haltung und Arbeitsweise, Charing Cross Hospital kein Besuch für Kinder die ihn kennzeichnen. Und so, wie er sich während des 2. unter 3 Jahren, Eltern Weltkrieges als Kriegsdienstverweigerer meldet, so ist er konnten ihre Kinder, wie auch während der so genannten Freud-Klein-Kontroverse oben schon beschrieben, der Britischen Psychoanalytischen Gesellschaft trotz prä- durch eine Abtrennung, gender Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Anna Freud vermutlich durch eine ein engagierter Vertreter in der so genannten Middle group Glasscheibe, sehen gewesen, deren Umsicht, demokratisches Selbstverständnis und Realitätssinn damals maßgeblich den Erhalt der Bri- Nun, vermutlich werden etliche unter Ihnen ähnliche Besuchs- tischen Psychoanalytischen Gesellschaft und die berufliche regelungen aus ihrer eigenen Kindheit kennen. Um es gleich Integration der Psychoanalytiker ermöglicht hatte. So wenig vorwegzunehmen, eine spätere Arbeit von James und Joyce wir heute auch von ihm wissen, wird doch deutlich, dass ihm Robertson, „Young Children in Brief Separation“ (1971), ist Ideologie und das scheinbare Genau-Wissen im Interesse heute, z. B. in Deutschland, häufig zitierter Grundlagentext vermeintlicher Sicherheit oder zum Zweck des Durchsetzens im Fall von Pflegevereinbarungen für Kinder unter 3 Jahren. politischer Interessen offenbar fremd war. Trotz posthumer Die Erkenntnisse der Robertsons und die von ihnen daraus Ankerkennung – gemeinsam mit seiner Frau Joyce Robertson entwickelten basalen Empfehlungen für Pflegeeltern haben wurde er 2003 mit dem „Bowlby-Ainsworth Award“ geehrt; Eingang in die Grundlagentexte gesetzlicher Regelungen zum James Robertson ist 1988 verstorben, und seiner Frau ist 2003 Schutz des Kindeswohls gefunden. In Deutschland durch die der Preis überreicht worden –, trotz dieser Auszeichnung, die bei Gerichten anerkannte Arbeit von Goldstein et al. „Jenseits 7 die Grundlagenarbeit für die Bindungstheorie würdigt, sind des Kindeswohls“ (dt. 1974), die wesentliche Teile der Arbeit beide, James und Joyce Robertson, im Verhältnis zur sehr der Robertsons übernimmt und zitiert. viel weiterreichenden Bedeutung ihrer Arbeit kaum bekannt. 2 Das gilt noch mehr für Joyce Robertson . Über sie kann man Maßgeblicher ist jedoch die Bezugnahme zur Bindungstheo- zur Person noch weniger finden als über ihren Ehemann James. rie. „Die Auswirkungen von [John] Bowlbys Fürsprache sind Beide arbeiteten ab 1941 in den Hampstead Nurseries. Jocye enorm und dauern bis zum heutigen Tag an. Es ist heute selbst- © 342 Psychotherapie 17. Jahrg. 2012, Bd. 17, Heft 2 CIP-Medien, München A. Holicki: Zur Geschichte der Robertson-Filme (S. 341 - S. 344) 8 verständlich und im ‚Children Act‘ von 1989 besiegelt, dass ihren Eltern, im Original: „Young Children in
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