Der Jahresbericht 2014-15

Der Jahresbericht 2014-15

Ehemaligenverein der Schule Uetendorf Jahresbericht 2014/2015 Vorstandsmitglieder Präsident Thomas Riesen Kassierin Cornelia Thönen-Spycher Beisitzerin Barbara Klossner-Durtschi Layout Jahresbericht Sonja Guggisberg-Schüpbach Schulleitung Christine Maurer Peter Müller Adrian Röthlisberger Präsident Schulkommission Ernst Altwegg Titelbild Zirkusprojekt mit dem Zirkus Wunderplunder im Bergschulhaus Einladung zur Hauptversammlung Mittwoch, 28. Oktober 2015, 20 Uhr im Lehrerzimmer, Schulhaus Riedern 1 Traktanden 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Protokoll der letzten Hauptversammlung 3. Jahresbericht 2014/2015 4. Jahresrechnung 2014/2015 5. Wahlen 6. Verschiedenes Im Anschluss an die Hauptversammlung offerieren wir Ihnen einen kleinen Imbiss. Alle Vereinsmitglieder sind herzlich eingeladen. Ehemaligenverein der Schule Uetendorf Ehemaligenverein Der Vorstand der Schule Uetendorf 1 Der Präsi hat das Wort Ein Hoch auf die Berufslehre oder … Im Jahr 2014 haben schweizweit 38%(!!) der Ju- brauchen wir pro Jahr 9400 neue Psychologen? gendlichen eine gymnasiale Ausbildung abge- Wieder ist ein Schuljahr zu Ende, 79 junge Men- schlossen, in Uetendorf waren es dieses Jahr 13%, schen haben in Uetendorf die Schule verlassen die den Gymer-Weg neu eingeschlagen haben. und sind hoffnungsvoll in einen neuen Lebensab- schnitt gestartet. In 79 Familien hat mit grosser Kein Lebensplan, ich mache mal den Gymer Wahrscheinlichkeit in den letzten zwei Jahren das Die wenigsten «Gymeler» haben dabei einen ge- Thema «was mache ich nach der Schule» eine zen- nauen Plan, was sie nach den vier Jahren Schule trale Stelle eingenommen. studieren möchten. Der Entscheid, was ich im Ich wage zu behaupten, dass das Thema in vielen Leben mal werden möchte, wird weiter vertagt, Familien zu gewissen Stresssituationen oder gar und mit Vorliebe wird dann ein «Weichspüler-Stu- Problemen geführt hat. Da sind die Wünsche des dium» gewählt (Psychologen, Politologen, Histo- Jugendlichen, seine schulischen Leistungen, die riker). Die Frage ist schon erlaubt, ob die Gesell- Vorstellungen der Eltern und engsten Verwandten schaft, welche zum grossen Teil das Studium und das Angebot an weiterführenden Schulen und finanziert, jährlich 400 Archäologen benötigt, und Das Schulfest 2016 Lehrstellen irgendwie auf einen Nenner zu brin- wo die 9400 Psychologen und 4500 Politologen mit dem Ehemaligen- gen, eine äusserst delikate Angelegenheit … alle ihr Einkommen finden. Apéro findet am Im zarten Alter von 14 (für Gynasium) oder 15 Jah- Sonntag, 1. Mai statt! ren eine scheinbar «wegweisende» Lebensent- Arbeitslos trotz Uni-Abschluss scheidung zu treffen, fällt fast allen Jugendlichen Obschon das schweizerische duale Ausbildungs- extrem schwer. Immer wenn Entscheidungsfin- system Lehrbetrieb/Berufsschule mittlerweile in dungen komplex sind, neigt der Mensch dazu der Presse sehr positiv dargestellt wird (sogar in pragmatisch zu werden und auf «Bewährtes» zu Amerika), sind die Vorteile einer Berufslehre von setzen. Bewährtes heisst in unserem Fall das KV den Eltern und Jugendlichen in der Schweiz noch (Volksmund für kaufmännische Ausbildung) oder zu wenig erkannt worden. «We du nid weisch was eben der Gymer. mache, mach doch mau dr Gymer, de hesch öppis», 2 scheint für mehr als jeden dritten Jugendlichen Entscheid für eine Berufslehre eine «attraktive» Lösung zu sein. Dabei ist das Es gehört heute etwas zu unserem Zeitgeist, sich «de hesch öppis» ein Trugschluss, das Risiko trotz wenn möglich immer alles offen zu halten und we- eines Uni/ETH-Abschlusses arbeitslos zu werden, nig «längerfristige» Entscheidungen zu treffen, durchaus nicht ausgeschlossen. Es erübrigt sich darum erscheint mir der Entscheid für eine Berufs- fast von selbst zu erwähnen, dass hier die Absol- lehre doch genau richtig zu sein. Mit einer erfolg- venten der Schöngeister-Fachrichtungen den Lö- reich abgeschlossenen Berufslehre hat man, im Die Frage ist schon wenanteil ausmachen. Gegensatz zur Matura, wirklich schon etwas er- erlaubt, ob die Gesell- Auch das Argument, mit einem Uni-Abschluss ein reicht, etwas mit dem man sogar seinen Lebens- schaft, welche zum höheres Einkommen zu erzielen, stimmt so nicht, unterhalt bestreiten kann. Von da an steht dem grossen Teil das Studium Absolventen einer Uni oder einer Fachhochschule jungen Menschen nun wirklich alles absolut offen, finanziert, jährlich verdienen in etwa gleich viel. über die Berufsmatura und die «Passarelle» 400 Archäologen könnte aus dem Informatiker sogar noch ein Psy- benötigt, und wo die Kein Abschluss ohne Anschluss chologe werden … 9400 Psychologen und Unser duales Bildungssystem ist unter anderem Ich möchte alle ermutigen, die Jugendliche in der 4500 Politologen alle ihr so erfolgreich, weil es immer einen Anschluss an Entscheidungsfindung begleiten, diese bei der Einkommen finden. eine höhere Ausbildung ermöglicht. Was mit einer Wahl einer Berufslehre zu unterstützen. Nur so Berufslehre beginnt, kann durchgängig zum Ab- haben wir auch in Zukunft genug Fachkräfte, wel- schluss an einer Fachhochschule oder an der Uni/ che neben dem «Grips» auch eine praktische Sei- ETH führen. Der entscheidende Unterschied dabei te mitbringen. Genau diese Praktiker sind in der ist, dass dieser Weg, im Gegensatz zum reinen Gy- Wirtschaft enorm gefragt, sie helfen mit, die mer/Uni-Studium, Fachkräfte mit Praxiserfahrung Schweiz bezüglich Innovationskraft auch weiter- und Bodenhaftung hervorbringt. Diese Praktiker hin auf Platz 1 in Europa zu halten. mit exzellenter Schulbildung sind zu einem gros- sen Teil dafür verantwortlich, dass die Schweiz in Präsident Ehemaligenverein Sachen Innovation in Europa den 1. Platz belegt. Thomas Riesen 3 Jahresbericht der Schulleitung für das Schuljahr 2014/15 Rückblick auf das Schuljahr 2014/15 aus der Im Oktober wurde die ganze Schule an zwei Ta- Sicht der Schulleitung gen von der Schulinspektorin besucht und an- Rückblick auf das Schuljahr 2014/15 aus der lässlich des im 3-Jahres-Rhythmus stattfin- Sicht der Schulleitung denden Controllings geprüft und kontrolliert. Ein Blick auf die Terminliste des Schuljahres Die Resultate und Rückmeldungen waren für alle 2014/15 lässt vermuten, dass es sich um ein Stufen vom Kindergarten bis zur Oberstufe inkl. Am Schluss geht ein ganz gewöhnliches Schuljahr mit den längst der Tagesschule sehr positiv und ermutigend. grosser Dank und viel eingespielten und traditionellen Schulaktivi- Leider wurden diese positiven Rückmeldungen Anerkennung an unsere täten und Höhepunkte handelte. Rückblickend von Seiten des Kantons bereits im November SchülerInnen für ihre können wir aber feststellen, dass auch ein sol- mit neuen Sparaufträgen als Folge der Gross- Offenheit, ihre Lebens- ches Schuljahr immer wieder Überraschungen, ratsbeschlüsse wieder getrübt. Die folgenden freude und die Energie, intensive Momente mit viel Arbeit, schwierige Monate standen stark im Zeichen der Umset- die sie in die Schule Entscheide, aber auch viele schöne und berei- zung der kantonalen Sparmassnahmen und tragen, um ihren Weg zu chernde Momente in der Arbeit mit unseren hatten Lektionenkürzungen und die Schlies- gestalten. Kindern und Jugendlichen bereit hält. sung der Einschulungsklasse EK ab dem Schul- Suchen wir dann in einem solch traditionellen jahr 2015/16 zur Folge. und ruhigen Schuljahr nach speziellen Ereignis- Nachdem es in den letzten Jahren nur wenige sen, so finden wir diese rasch einmal. Im Herbst- Wechsel im Kollegium gab, galt es auf Ende des quartal waren viele Klassen der Oberstufe in La- Schuljahres 2014/15 vor allem auf der Primar- gern oder auf Schulreisen auswärts unterwegs. stufe mehrere Stellenwechsel von Lehrper- Und die Klasse Ia hatte sogar die Möglichkeit im sonen und damit verbundene Neuanstellungen gleichen Quartal zweimal in ein Lager zu verrei- zu organisieren. Details dazu finden Sie im Ka- sen. Dies wurde möglich, weil die Klasse den ge- pitel personelle Wechsel im Kollegium. Als samtschweizerischen Wettbewerb «Bike to Schulleitung mussten wir feststellen, dass es school» gewonnen hat und als Siegerpreis ein zunehmend schwieriger wird alle Stellen mit 4-tägiges Bikelager in Flims besuchen durfte. Lehrpersonen zu besetzen, welche die für die 4 jeweilige Stufe notwendigen Ausweise besit- vollen und glutheissen Zirkuszelt durften die zen. Wir sind entsprechend erleichtert, dass ZirkusartistInnen ihre während der Woche ge- uns dies fast ausnahmslos gelungen ist und wir lernten Kunststücke einem begeisterten Publi- sind überzeugt, auch im kommenden Schuljahr kum vorführen. Mit entsprechend viel Beifall mit einem bestens ausgebildeten und moti- und Lob wurden die SchülerInnen anschlies- vierten Kollegium unterwegs zu sein. send am Freitagabend spät in die wohlver- Einen Schulschluss der besonderen Art durften dienten Sommerferien entlassen. Einen Schulschluss der die SchülerInnen des Bergschuhauses in der besonderen Art durften ersten Juliwoche erleben. In Zusammenarbeit Dank die SchülerInnen des mit dem Zirkus Wunderplunder konnten alle An dieser Stelle danken wir den zahlreichen Bergschuhauses in der Klassen an einem einwöchigen Zirkusprojekt Personen, die mit ihrer Arbeit und ihrem gros- ersten Juliwoche erleben. teilnehmen. Dazu wurde der Stundenplan für sen Einsatz ganz besonders zum Gelingen des In Zusammenarbeit mit die ganze letzte Schulwoche ausser Kraft ge- vergangenen Schuljahres beigetragen haben: dem Zirkus Wunder- setzt und die SchülerInnen probten die ganze • Vom Kindergarten bis zur 9. Klassen haben plunder konnten alle Woche intensiv für die beiden Zirkusvorstel- sich unsere Lehrpersonen

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