Diplomarbeit

Diplomarbeit

DIPLOMARBEIT

Titel der Diplomarbeit

THE WAR GAME - Dem Schrecken auf der Spur

Bedingungen für das Zustandekommen des Realitätseffekts bei der Rezeption einer Fake-Doku.

Verfasser

Markus O. Grohs

angestrebter akademischer Grad
Magister der Philosophie (Mag. phil.)

Wien, im Juni 2009

  • Studienkennzahl lt. Studienblatt:
  • A 301 295

Studienrichtung lt. Studienblatt: Betreuer:
Publizistik und Kommunikationswissenschaft Dr. phil. habil. Guido Zurstiege

Diese Arbeit ist Mersi gewidmet – in liebevoller Erinnerung!
Meinen besonderen Dank möchte ich meiner Mama und meiner lieben Christine aussprechen. Danke für Eure liebe Unterstützung!

Auch möchte ich mich bei Dr. Erich Dworak für die Überlassung seines Skriptums herzlich bedanken.

INHALTSVERZEICHNIS

123

  • 9
  • ZIELE, BEGRIFFLICHKEITEN UND METHODIK

  • DIE GESCHICHTE DES DOKUMENTARFILMS
  • 13

3.1 DIE ANFÄNGE DES DOKUMENTARFILMS 3.2 DER DOKUMENTARFILM IN DEN 20ER JAHREN 3.3 DER DOKUMENTARFILM IN DEN 30ER JAHREN 3.4 DER DOKUMENTARFILM UND DER 2. WELTKRIEG 3.5 DIRECT CINEMA UND CINÉMA VÉRITÈ

3.5.1 NEUE MÖGLICHKEITEN – NEUE PRÄMISSEN

3.6 DIE HYBRIDEN FORMEN DES DOKUMENTARFILMS IM ZEITALTER DES FERNSEHENS

3.6.1 DOKU-DRAMA 3.6.2 DOKU-SOAP 3.6.3 FAKE-DOKU Exkurs: THE WAR OF THE WORLDS (1938)

3.7 DIE GEGENWÄRTIGE SITUATION DES DOKUMENTARFILMS

13 13 16 16 17

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25

4

4.1 MITTEL DER GESTALTUNG VOR DER KAMERA 4.2 MITTEL DER GESTALTUNG VON KAMERA-(UND MIKROFON-)AUFNAHME

4.2.1 DIE AUFNAHME DES OPTISCHEN MATERIALS

4.2.1.1 Einstellungsgröße 4.2.1.2 Einstellungsperspektive 4.2.1.3 Optische Bildaufteilung insgesamt – Kadrierung

4.2.2 EINSTELLUNGSLÄNGE 4.2.3 EINSTELLUNGSKOMBINATIONEN

4.2.3.1 Schnitt 4.2.3.2 Abblende 4.2.3.3 Aufblende 4.2.3.4 Überblende 4.2.3.5 Wischblende

4.2.4 BELICHTUNG

4.2.4.1 Unterbelichtung 4.2.4.2 Überbelichtung 4.2.4.3 Normalbelichtung

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4.2.4.4 Mehrfachbelichtung

4.2.5 LAUFGESCHWINDIGKEIT DER KAMERA 4.2.6 KAMERABEWEGUNG

4.2.6.1 Schwenk

1

4.2.6.2 Kamerafahrt 4.2.6.3 Kranfahrt 4.2.6.4 Dollyfahrt 4.2.6.5 Hand- oder Wackelkamera 4.2.6.6 Steadycam 4.2.6.7 Zoom

4.2.7 OBJEKTBEWEGUNG

4.2.7.1 Parallel zur Bildfläche 4.2.7.2 Deckungsgleich mit der Bildachse des Zuschauers

4.2.8 DIE AUFNAHMEN DES AKUSTISCHEN MATERIALS

4.2.8.1 Raumpräparation
35 35 36 36 36 37 37 37 37 38 38 38 39

39

39 39 39 40 40 40
4.2.8.2 Originalton 4.2.8.3 Atmosphärischer Ton

4.3 GESTALTUNGSMITTEL NACH DER AUFNAHME

4.3.1 BEARBEITUNG DES FILMMATERIALS

4.3.1.1 Filmentwicklung 4.3.1.2 Spezialeffekte 4.3.1.3 Bildmontage

4.3.2 BEARBEITUNG DES AKUSTISCHEN MATERIALS 4.3.3 MONTAGE VON BILD UND TON

5

5.1 DOKUMENTARFILM UND SEIN SELBSTBILD 5.2 DOKUMENTARFILM UND DIE MÖGLICHKEIT DER TONAUFNAHME 5.3 DOKUMENTARFILM UND SPRACHE 5.4 DOKUMENTARFILM UND BEOBACHTUNG 5.5 DOKUMENTARFILM UND REALITÄT

5.5.1 EBENEN DER REALITÄT

41 41 42 43 44

45 46

47

5.5.2 GRENZEN DER REALITÄT

5.6 DOKUMENTARFILM UND AUTHENTIZITÄT

6

49 53

6.1 DAS PKS-MODELL VON PETER WUSS

7

PRÄGNANZ

7.1 DAS PRÄGNANZPRINZIP DER PSYCHOLOGIE 7.2 GESAMT- UND TEILGESTALTEN-PRÄGNANZ

7.2.1 MÖGLICHKEITEN DES GESTALTERS

53 54

61

8

2

8.1 SYSTEMATIK DER ANALYSE 8.2 SYSTEMATISCHE FILMANALYSE

63 64

9

9.1 HISTORISCHE HINTERGRÜNDE

9.1.1 WERDEGANG/PRÄGUNG DES REGISSEURS PETER WATKINS

9.1.2 VON DER IDEE ZUR UMSETZUNG - THE WAR GAME 9.1.2.1 Produktionsbedingungen 9.1.2.2 Dreharbeiten 9.1.2.3 Kontroverse um den Film

9.2 ZEITGENÖSSISCHE UND HEUTIGE REZENSION VON THE WAR GAME

9.2.1 ZWANZIG JAHRE SPÄTER

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9.2.2 NOCHMALS ZWANZIG JAHRE SPÄTER

9.3 ANALYSE - PROBLEMATISIERUNG UND FRAGESTELLUNG

9.3.1 FORSCHUNGSFRAGEN 9.3.2 ANALYSE TOOL AKIRA III

9.3.2.1 Arbeitsweise von Akira III 9.3.2.2 AKIRA III und der Untersuchungsgegenstand

9.3.3 CLUSTERUNG 9.3.4 GRAFISCHE DARSTELLUNG DER UNTERSUCHUNG

9.4 FILMANALYSE - THE WAR GAME

9.4.1 HANDLUNG 9.4.2 BESONDERHEITEN DER VERMITTLUNGSSTRATEGIE 9.4.3 PRÄGNANZ DER BILDSPRACHE – GTP 9.4.4 PERZEPTIONSGELEITETE STRUKTUREN – PKS-MODELL

9.4.4.1 Auditive Form 9.4.4.2 Visuelle Form 9.4.4.3 Reiz evozieren durch Auslassung 9.4.4.4 Verschränkte Form

9.4.5 GESTALTUNG

9.4.5.1 Schnitt 9.4.5.2 Musik 9.4.5.3 Atmo 9.4.5.4 Sprache

9.5 FILMANALYSE - WHAT TO DO IF IT HAPPENS

9.5.1 HANDLUNG 9.5.2 BESONDERHEITEN DER VERMITTLUNGSSTRATEGIE 9.5.3 PRÄGNANZ DER BILDSPRACHE – GTP-MODELL 9.5.4 PERZEPTIONSGELEITETE STRUKTUREN – PKS-MODELL 9.5.5 GESTALTUNG

9.5.5.1 Schnitt 9.5.5.2 Musik 9.5.5.3 Atmo

3

9.5.5.4 Sprache

9.6 FILMANALYSE - THREADS

9.6.1 HANDLUNG 9.6.2 BESONDERHEITEN DER VERMITTLUNGSSTRATEGIE 9.6.3 PRÄGNANZ DER BILDSPRACHE – GTP 9.6.4 PERZEPTIONSGELEITETE STRUKTUREN – PKS-MODELL

9.6.4.1 Zerstörung des Flugplatzes 9.6.4.2 Jimmy und Ruth werden sich nie wieder sehen

9.6.5 GESTALTUNG

9.6.5.1 Schnitt 9.6.5.2 Musik 9.6.5.3 Atmo 9.6.5.4 Sprache
103

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9.7 VERGLEICH DER DREI FILME

9.7.1 GESAMT- UND TEILGESTALTEN-PRÄGNANZ-MODELL 9.7.2 PERZEPTIONS-KONZEPTIONS-STEREOTYPEN-MODELL 9.7.3 BEANTWORTUNG DER FORSCHUNGSFRAGEN UND HYPOTHESEN

  • 121
  • 11 QUELLENVERZEICHNIS

11.1 LITERATURVERZEICHNIS 11.2 FILMVERZEICHNIS

121 125

Anhang Lebenslauf Abstract

4

1 PROLOG

Die immer stärker werdende Durchmischung von Spiel- und Dokumentarfilmen in den letzten Jahren scheint seinen Höhepunkt noch nicht erreicht zu haben. Der Spielfilm greift immer öfter auf die filmischen Mittel des Dokumentarfilms zurück, um den Zuschauer stärker an das Geschehen auf der Leinwand zu binden. Die dokumentarische Handkamera, die anscheinend ständig versucht plötzliche Änderungen des Geschehens einzufangen und das grobkörnige Filmmaterial, das dafür verwendet wird, da dieses lichtempfindlicher ist, sind nur Beispiele für die Strategien der Filmemacher, Realitätseffekt evozierende Bilder in ihren Werken dem Zuschauer „unterzuschieben―. Die Rechnung geht auf, oft werden diese Tricks vom Zuschauer angenommen und als extrem realistisch empfunden.

Auf der anderen Seite bedient sich der Dokumentarfilm immer stärker der gestalterischen Mittel des Spielfilms. Diese Tatsache ist keine Entwicklung der letzten Jahre. Schon NANOOK (1922) wurde von Robert J. Flaherty inszeniert. Dennoch impliziert das Genre Dokumentarfilm beim Zuschauer etwas wie Wahrhaftigkeit. Der Rezipient geht vom tradierten Verständnis aus, der Dokumentarfilm zeige einen Ausschnitt der Wirklichkeit. Mit der sogenannten Hybridisierung des Genres haben sich auch sogenannte Fake-Dokus entwickelt. Diese zeigen erfundene Ereignisse im Stile des wahrheitsimplizierenden Dokumentarfilms. Das Spiel mit der Fiktion als Realität soll den Zuschauer verwirren und zum Nachdenken anregen. Die Strategien der Fake-Dokumentationen sind nicht immer gleich.

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