
Gemeindebrief August 2015 Beratung Alten- und Krankenpflege Palliativpflege Betreuungsdienste und Alltagshilfen Häusliche Pflege Kirchlicher Pflegedienst Breckerfeld Martin-Luther-Weg 3 58339 Breckerfeld Tel. 0 23 38 - 91 29 26 www.diakonie-mark-ruhr.de 2 Liebe Leserinnen und Leser, Seite Inhalt vor Ihnen liegt die neue Ausgabe unseres Gemeindebriefes. Ein Großteil 4 An(ge)dacht der Artikel steht unter dem Thema: 5 Notfallseelsorge Breckerfeld „Gemeinsam auf dem Weg“. Einige Gemeindegruppen waren in den 7 Forum-Flüchtlinge letzten Monaten auf Freizeiten und 8 Kirchenmusiktage 2015 Studienreisen unterwegs, andere bewegen sich in besonderer Weise 10 Senioren-Freizeit auf andere zu (Forum Flüchtlinge, 11 Altenzentrum St. Jakobus Notfallseelsorge) oder begegnen ei- nander neu (Stadtfest). Begegnungen 12 Abendmahls-Andacht bereichern uns, gemeinsame Wege 13 Gottesdienste schaffen Verbundenheit. Wir hoffen, Ihnen mit diesem Brief 14 Lebendige Gemeinde einen guten und aktuellen Einblick 18 Wir sind für Sie da in das Leben Ihrer Jakobus-Kirchen- gemeinde zu geben. Vielleicht bietet 19 Ein neuer Anfang Ihnen der eine oder andere Bericht 20 Kinder-Kirchentag eine Anregung, den persönlichen Kontakt zu Ihrer Kirchengemeinde 21 Breckerfelder Stadtfest neu oder wieder zu suchen. Wir freuen 22 Segeln auf dem Ijsselmeer uns darauf. Sie können uns auch gerne schreiben, 24 Ein Vormittag im Kindergarten wie Ihnen der Gemeindebrief gefällt, 26 Israelreise was Sie evtl. vermissen und wie wir unsere Arbeit noch besser machen 27 Nachrichten aus der Gemeinde können: [email protected] 29 Freud und Leid Ihre Gemeindebriefredaktion IMPRESSUM Redaktion: Renate Bergmann, Jörg Bielau, Paul-Gerhard Diehl (V.i.S.d.P.), Christina Görsch, Ursula Kistermann-Neugebauer, Gunter Urban, Christof Wippermann. Der Gemeindebrief hat eine Auflage von ca. 3200 Exemplaren und wird kostenlos verteilt. Spenden sind jedoch erwünscht (auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenbescheinigung) Bankverbindung: Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld IBAN: DE61 4545 1060 0008 6451 78 BIC: WELADED1ENE. Der nächste Gemeindebrief erscheint im November 2015. Internet: www.jkg-breckerfeld.de Layout/Satz: Christof Wippermann Druck: Mail: [email protected] Gemeindebriefdruckerei Druckhaus Harms e.K. Telefon: 1539 3 An(ge)dacht Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen Wir haben eine Reise gemacht und Hier hat es geklappt davon würde ich Ihnen gerne erzählen: mit dem Vertrauen, 21 Ehrenamtliche aus unserer Gemeinde aber wir kennen zwischen 13 und 20 Jahren waren in sicherlich auch das andere: Manchmal den Osterferien zu Gast auf einem ist es schwer, zu vertrauen, wir fangen holländischen Segelschiff. Neben den an zu zweifeln. gemeinsamen Mahlzeiten und dem So wie Petrus. Jesus traut Petrus zu, gemeinsamen Anpacken beim Segeln auch über das Wasser laufen zu kön- hatte hier auch das gemeinsame Beten nen. Sonst hätte er ihn nicht ermutigt. und die intensive Beschäftigung mit einer Solange Petrus Jesus im Blick hat, traut biblischen Geschichte seinen Platz. Da er sich auch. Aber indem er seinen Blick wir auf dem Wasser unterwegs waren, abschweifen lässt, von Jesus, weg hin war es naheliegend, eine Geschichte zu Wind und Wellen, verliert er den auszusuchen, in der Wasser eine we- Mut und sinkt. sentliche Rolle spielt: Die Jünger, allein Ähnlich wie Petrus und den anderen auf dem See, stürmisches Wetter und Jüngern geht es auch uns ab und an: Wir plötzlich kommt Jesus auf dem Wasser zu geraten in Notlagen, in denen wir das ihnen! Sie erschrecken, glauben erst an Gefühl haben, dass es uns den Boden einen Geist, aber dann ist Petrus mutig unter den Füßen wegzieht. Und Gott (zunächst). Er will auch auf dem Wasser lässt das zu. Manchmal schickt er uns gehen, Jesus ermutigt ihn, doch dann sogar in Situationen, in denen Wind versinkt er kläglich und Jesus muss ihn und Wellen über uns hereinzubrechen retten. Er streckt seine Hand aus, erfasst scheinen. Aber der gleiche Gott ver- Petrus und fragt: „Du hast zu wenig spricht uns auch, dass er uns nicht im Vertrauen! Warum hast du gezweifelt?“ Stich lässt, dass er uns hilft und es immer Vertrauen, ein Thema nicht nur in dieser gut mit uns meint! Geschichte, sondern auch und gerade So spricht der Herr: „Fürchte dich nicht! beim Segeln. Für unseren Törn hatten Wenn du in Gefahr kommst, will ich wir uns ausgerechnet die Woche aus- bei dir sein und dir helfen; wenn du in gesucht, in der es das Wetter gar nicht Nöten bist, stehe ich dir zur Seite und gut mit uns meinte. Die ganze Woche stärke dich!“ (Nach Jesaja 43) blies ein stürmischer, orkanartiger Wind, Doch dazu müssen wir ihm vertrauen der das Segeln fast unmöglich machte! und nicht zweifeln. Und weil wir beim Aber trotzdem machten wir uns auf den Segeln das getan haben, konnten Weg, voller Vertrauen in unser Schiff wir auch nach fünf Tagen am Abend „Nirwana“ und unsere beiden Skipper unversehrt wieder in Harlingen an Land Irene und Frank. Mit Schwimmwesten gehen. und wettergerechter Kleidung erlebten wir eine trotzdem superschöne Woche. Diakon Jörg Bielau 4 Notfallseelsorge Breckerfeld Am Pfingstmontag, den 25. Mai 2015, wurde das Team der Notfallseelsorge (NFS) Breckerfeld in einem Gottesdienst gesegnet und zu seinem Dienst beauftragt. Koordinatorin der NFS-Breckerfeld ist Eva Brühl. Mit ihr sprach unsere Redaktion: Red: Hallo Frau Brühl, wie kam es zu Durch meinen Beruf (Sozialarbeiterin) dem Team der NFS-Breckerfeld? sind auch die sozialen Kompetenzen E. Brühl: Über meinen Mann bin ich abgedeckt. Außerdem ist eine kirchliche vor einigen Jahren zur Freiwilligen Anbindung wichtig, da NFS ein Angebot Feuerwehr Breckerfeld gekommen. Dort der beiden großen Kirchen ist. habe ich erfahren, dass Notfallseelsorge in Breckerfeld über die Gemeindepfarrer Red: Wie kam es zur Bildung des Teams angefordert wird, die aber natürlich NFS-Breckerfeld? nicht immer erreichbar sind. E. Brühl: Zunächst habe ich das prak- tisch alleine gemacht. Die ständige Red: Warum engagieren Sie sich aus- Bereitschaft bedeutete natürlich eine gerechnet bei der Notfallseelsorge? enorme Belastung. Durch die verstärkte E. Brühl: Ich bin immer schon gerne Kooperation mit der Evangelischen Kir- für andere dagewesen. Es macht mir chengemeinde entstand der Gedanke, Freude, mit Menschen zu arbeiten. die Bereitschaftszeiten auf ein Team zu verteilen. Aus einem NFS-Grundkurs im Red: Braucht man eine besondere vergangenen Jahr ist dann das Team Ausbildung als Notfallseelsorgerin? der NFS-Breckerfeld hervorgegangen. E. Brühl: Ich bin Fachberaterin Seel- Die Evangelische Jakobus-Kirchenge- sorge in der Feuerwehr und habe die meinde hat die Trägerschaft übernom- feuerwehrtechnische Ausbildung. men. Das Team der Notfallseelsorge Breckerfeld: Eva Brühl (Leitung), Torsten Michael Mohn, Annemone Krause, Claudia Greßhöner, Ulrike Krokowski und Paul-Gerhard Diehl Red: Braucht das Team noch Verstär- Red: Wie sieht denn ein typischer NFS- kung? Einsatz aus? E. Brühl: Im Moment nicht. Das Team E. Brühl: Am häufigsten wird der Einsatz ist ja neu und soll sich zunächst einmal bei einem plötzlichen Tod zuhause finden. Vielleicht gibt es aber in Zukunft angefordert. Dann geht es darum, auch wieder einen NFS-Grundkurs. den ersten Schock der Angehörigen aufzufangen, mit ihnen auf die Kripo Red: Kann man NFS-Einsätze trainieren? und später dann auf den Bestatter zu E.Brühl: Nein. Jeder Einsatz ist anders, warten und sie einfach so lange zu weil jeder Mensch anders ist. Es gibt begleiten, bis sich die Situation etwas aber ein Grundgerüst der verschiedenen stabilisiert hat. Das dauert manchmal Abläufe bei einem Rettungseinsatz. Das 4-5 Stunden. kann man üben. Aber die Notfallseelsorge kann natürlich auch bei Großschadenslagen, Unfällen Red: Wann kommen denn überhaupt und anderen Unglücken angefordert die Notfallseelsorger zum Einsatz? werden. E. Brühl: Das entscheidet die Leitung der Feuerwehr oder der Notarzt vor Ort. Red: Vielen Dank für das Gespräch. Wir Die fordern dann über die Kreisleitstelle wünschen Ihnen und dem Team viel einen Notfallseelsorger an. Kraft für ihre Einsätze. Volles Leben für EN Der EN-Kreis ist bunt, lebens- und liebenswert. Ihre Begeisterung und Ihr Engagement stärken die Lebensqualität in der Region. Wir unterstützen Sie. Mehr Infos: • AVU-Treffpunkt • 02332 73-123 • www.avu.de 6 Aufeinander zugehen, miteinander umgehen ... Krieg in Syrien, schwelende Konflikte bedeuten. Für das Außengelände in vielen Teilen der Welt, Armut und zimmerten Bewohner und Gäste aus keine Perspektive im eigenen Land. Europaletten Tische und Bänke, die Deshalb verlassen viele Menschen in den Farben der Stadt gestrichen ihre Heimat. Die Entscheidung dazu wurden. kommt nicht aus blauem Dunst he- Bei der vielen Arbeit wurde gescherzt raus. Die Menschen haben einfach nur und gelacht. Gemeinsames Essen und den Wunsch, frei von Bedrohung und Trinken tat allen Teilnehmern gut. Willkür zu leben. Sie wollen arbeiten!!! Laila backte spontan einen Kuchen, es Staatliche Zuwendungen kennen sie gab für uns unbekannte Leckereien, aus ihren Heimatländern nicht. Doch Obst und Gemüse, sowie natürlich bis sie arbeiten „dürfen“, ist es ein jede Menge „Green Tea und Kaffee“, weiter Weg. den Hinar und Sinar immer frisch Die Flüchtlinge sind ganz normale zubereiteten. Frohe gemeinsame Zeit Menschen, wenn auch mit uns frem- brachten die Abende. Begleitet von den Gewohnheiten und Bedürfnissen. drei Gitarren wurde gesungen, ge- Das gemeinsame Projekt der Flücht- klatscht und getanzt. Mikias begleitete linge, der Kath. Jugendgemeinschaft gekonnt am Schlagzeug und „Klein
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